TAG Heuer: Carrera Plasma Tourbillon Nanograph

Künstliche Diamanten für Gehäuse, Krone, Zifferblatt und Indexe

TAG Heuer nutzt erstmals künstliche Diamanten, die bei verschiedenen Produktionspartnern durch chemische Gasphasenabscheidung in beliebiger Form hergestellt werden. Das erste Modell, in dem diese Technik zum Tragen kommt, ist die Carrera Plasma Tourbillon Nanograph, bei der die sogenannten Lab-Grown-Diamanten – 48 an der Zahl – in das 44-Millimeter-Gehäuse aus perlgestrahltem, schwarz eloxiertem Aluminium eingearbeitet werden. Auch die Aufsätze auf den Weißgoldindexen und sogar die Krone bestehen aus künstlichen Diamanten, und das rhodinierte Messingzifferblatt trägt eine polykristalline Diamantbeschichtung. Eine Keramiklünette vervollständigt den spannenden Materialmix.

TAG Heuer: Carrera Plasma Tourbillon Nanograph
TAG Heuer: Carrera Plasma Tourbillon Nanograph

Beim Uhrwerk handelt es sich um eine speziell für die Carrera Plasma Tourbillon Nanograph entwickelte Version des Manufaktur-Chronographenkalibers Heuer 02: Das Automatikkaliber H02 Tourbillon Nanograph besitzt – als weitere Besonderheit neben dem Tourbillon – eine Spiralfeder aus Carbon, die im selben Verfahren entsteht wie die Lab-Grown-Diamanten. Somit kombiniert die neue Uhr Kohlenstoff in unterschiedlichen Formen. Die Spiralfeder ist antimagnetisch, stoßfest sowie unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und trägt damit zum präzisen Gang des offiziell geprüften Chronometers bei. Das Uhrwerk bietet 65 Stunden Gangreserve; die Schwungmasse deutet die Form des TAG-Heuer-Wappens an. Für die moderne Diamantuhr mit komplizierter Tourbillonhemmung verlangt die Schweizer Uhrenmarke 350.000 Schweizer Franken. ak

Das Manufakturkaliber H02 Tourbillon Nanograph ist durch den Saphirglasboden zu sehen
Das Manufakturkaliber H02 Tourbillon Nanograph ist durch den Saphirglasboden zu sehen
Produkt: Download: TAG Heuer Monaco Gulf im Test
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