Karl Lagerfelds Uhren-Tresor

 Redaktion
von Redaktion
am 3. Mai 2010
Karl Lagerfeld und der Tresor von Döttling
Karl Lagerfeld und der Tresor von Döttling

Der Modeschöpfer und Fotograf Karl Lagerfeld sorgt mit einem eigenen Luxus-Uhren-Tresor für Aufsehen: Der komplett verspiegelte „Narcissus” birgt unter anderem 36 Uhrenbeweger. Karl Lagerfeld ist nicht zu fassen. Mit seiner Bemerkung „Was ich sage, ist nie länger gültig als sechs Monate” hat er sich schon zeitig einen Freibrief ausgestellt, der ihm alle Türen offen hält. Sein neuester Coup ist ein puristischer Safe, dessen einziges Dekor – der Schriftzug Narcissus – den Sockel ziert.

Gegensätzlichkeiten
Und wie sein Schöpfer ist auch der Tresor voller Gegensätzlichkeiten: Als schlichte Rauminstallation zieht der 1,80 Meter hohe Kubus sofort die Blicke auf sich, während seine hochglanzverchromte Aluminiumhülle die Eitelkeit des Betrachters befriedigt. Gleichzeitig passt sich der Safe wie ein Chamäleon seinem Lebensraum an, da er die Umgebung widerspiegelt. Und er scheint unangreifbar. Nirgends ein Griff, ein Hebel oder ein Knopf, mit dem das Objekt zu öffnen wäre. Der Trick ist eine Art Fernbedienung mit modernstem Fingerabdruck-Sensor. Wird der Besitzer erkannt, schieben sich die Seitenteile nach außen und präsentieren das Innenleben: acht Schubladen und 36 Uhrenbeweger.

Puristisch: Der Safe von Karl Lagerfeld und Döttling
Puristisch: Der Safe von Karl Lagerfeld und Döttling

Für den Tresorhersteller Döttling, der unter anderem den Safe für Jaeger-LeCoultres Uhrentrilogie Hybris Mechanica fertigt, war die Umsetzung eine technische Herausforderung: Lagerfelds Tresor durfte nur einen Meter breit und 30 Zentimeter tief werden. Döttling löste das Problem auf elegante Weise und lässt die Doppelschubladen beim Schließen automatisch in die Senkrechte gleiten.
Fast könnte man angesichts der schlanken Silhouette vergessen, dass es sich um einen Hochsicherheitstresor handelt. Doch hinter den acht Millimeter starken verchromten Aluminiumplatten verbirgt sich ein Kern aus Panzerstahl. So bringt der Narcissus stolze 800 Kilogramm auf die Waage, die zusätzlich noch im Boden verankert werden. Ganz auf die Bedürfnisse eines Uhrensammlers abgestimmt ist das Innenleben aus Alcantara: Jeder Uhrenbeweger kann Karl Lagerfeld Tresorin Drehrichtung und Aufziehgeschwindigkeit einzeln angesteuert werden. All das – und die Limitierung auf 30 Exemplare – hat natürlich seinen Preis: 250.000 Euro. Dafür erhält man nach acht Monaten Wartezeit den gleichen Tresor, der demnächst in Karl Lagerfelds Wohnung stehen wird. Und wie sagte einst der Meister: „Der Höhepunkt des Luxus ist es, nicht nach dem Preis zu gucken.” ees

Das ausführliche Interview mit Markus Döttling, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Döttling GmbH, über die Zusammenarbeit mit Karl Lagerfeld und weitere Informationen über Tresore finden Sie in der kommenden Ausgabe Chronos, die ab 21. Mai am Kiosk steht.

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