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BA111OD: Veblen-Dilemma

BA111OD: Veblen-Dilemma
Die junge Marke BA111OD bietet die Tourbillon-Uhr Veblen-Dilemma für 4.970 Euro an
© BA111OD
Schweizer Tourbillonuhren kosten normalerweise hohe fünfstellige Preise und durchbrechen nicht selten die 100.000-Euro-Marke. Dem stehen nur wenige Marken entgegen: TAG Heuer sorgt seit einigen Jahren mit seinem Carrera Tourbillon für aktuell 16.400 Euro für Aufsehen, und Frederique Constant legt bei der neuen Highlife Tourbillon Perpetual Calendar Manufacture für 22.995 Euro sogar noch einen ewigen Kalender drauf.  Diese sensationellen Preise unterbietet die junge Marke BA111OD noch einmal deutlich, indem sie ein in der Schweiz gefertigtes Tourbillon für sage und schreibe 4.400 Schweizer Franken zuzüglich Mehrwertsteuer – also 4.970 Euro – anbietet.
Der Markenname leitet sich vom Gründer und Inhaber Thomas Baillod ab. Dieser rief sein Unternehmen im schweizerischen Neuchâtel unter der Prämisse ins Leben, gänzlich auf klassisches Marketing und Handelsmargen zu verzichten. Stattdessen sollen die Uhren über Mundpropaganda sowie über eine firmeneigene Community-App weiterempfohlen werden; der Kauf erfolgt ebenfalls in der App – mit Vorteilen für den Käufer und den Werber – oder aber zu Basiskonditionen über die Markenwebsite. Der weltweite Versand ist kostenlos, und der Kunde erhält auf jeden Zeitmesser zwei Jahre Garantie.

Veblen-Dilemma

Die sensationell günstige Tourbillonuhr namens Veblen-Dilemma kommt im Frühling 2023 als markeneigenes „Kapitel 4.1“ zur Auslieferung. Zuvor gab es bereits drei Linien von Automatikuhren für Damen und Herren ab rund 414 Euro. Der Veblen-Effekt (benannt nach dem merikanischen Ökonomen und Soziologen Thostein Veblen, 1857 –1929) beschreibt das Phänomen, dass die Nachfrage nach bestimmten Gütern trotz Preiserhöhungen steigt. Für Thomas Balliod sind allgemein zugängliche Produkte jedoch erstrebenswerter als die Attraktivität hoher Preise. Deshalb bietet er für die besagten 4.970 Euro nicht nur die komplizierte Tourbillontechnik und das Gütesiegel „Swiss made“ dank ortsnaher Lieferanten, sondern auch ein individuelles Design mit skelettierten Brücken, graviertem Federhaus und teilweise gebläuten Komponenten. Das Handaufzugskaliber BA.01 mit 105 Stunden Gangreserve stammt vom Schweizer Hersteller BCP Tourbillons. Die erste Serie der Veblen-Dilemma umfasst 220 Exemplare im 43 Millimeter großen Titangehäuse mit DLC-Beschichtung in der Farbe Gunmetal; danach sollen, wie immer bei BA111OD, weitere Gestaltungsvarianten folgen. ak
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