5 Fakten über Oris

Über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ausschließlich mechanische Uhren und nützliche Funktionen

 Redaktion
von Redaktion
am 6. März 2018

Wer eine interessante Uhr unter 4.000 Euro sucht, sollte mal bei Oris schauen. Denn der 1904 gegründete Hersteller aus Hölstein im Kanton Baselland bietet technisch hochwertige, schöne Zeitmesser zu einem guten Preis. Glamour jeder Art ist dem Unternehmen fremd, stattdessen gibt man sich bodenständig und ist stolz auf seine Unabhängigkeit. Bei Oris gibt es keine plötzlichen Richtungsänderungen in der Firmenstrategie, sondern man entwickelt diese beharrlich weiter. Oris hat elegante und sportliche, ausschließlich mechanische Modelle im Programm und bietet Zusatzfunktionen wie Höhen- und Tiefenmesser. Seit 2014 bauen die Deutschschweizer wieder eigene Werke.

Oris Artelier Calibre 113 mit Manufakturkaliber 113

Fakt #1 über Oris: Nur Mechanik

Oris versieht seine Automatikwerke mit einem roten Rotor

1994 gab Oris die Produktion von Quarzuhren auf und setzt seitdem ausschließlich auf Uhren mit mechanischen Werken. Das Symbol dafür ist der 2002 eingeführte rote Rotor, der die Automatikwerke ziert.

Fakt #2 über Oris: Die Manufakturkaliber

Das Oris-Manufakturkaliber 113

Oris hat in seiner Geschichte über 280 eigene Uhrwerkskaliber entwickelt, allerdings gab es ab den späten Siebzigern eine lange Pause. Seit 2014 haben die Deutschschweizer wieder eine eigene Werkefamilie im Programm: Die Kaliber 110 bis 113 mit Handaufzug und nichtlinearer Gangreserveanzeige verfügen über verschiedenen Zusatzfunktionen.

Fakt #3 über Oris: Das Unmögliche ermöglicht

Oris durfte früher nur Roskopf-Uhren mit sogenannten Stiftankerwerken sowie Werke mit Zylinderhemmung bauen. Anzeige von 1926
Oris durfte einst nur Roskopf-Uhren mit sogenannten Stiftankerwerken sowie Werke mit Zylinderhemmung bauen. Anzeige von 1926

Unter dem kartellartig angelegten Schweizer Uhrenstatut musste Oris statt hochwertiger Ankerwerke die billigeren und per se weniger genauen Stiftankerwerke bauen; die Herstellung von Ankerwerken war der Firma verboten. Als Reaktion versuchten die Oris-Uhrmacher, die Stiftankeruhren so präzise wie möglich zu machen – mit Erfolg: Oris erhielt zwischen 1945 und 1958 über 1500 Chronometerzertifikate.

Fakt #4 über Oris: Engagement in Kultur und  Sport

Oris bringt immer wieder Sondereditionen für berühmte Jazzmusiker wie Dexter Gordon heraus

Die Schweizer Marke ist außer in der Uhrenherstellung auch im kulturellen und sportlichen Bereich sehr aktiv. So unterstützt Oris unter anderem Berufstaucher, Kunstflieger, das Williams F1 Team im Motorsport und ist Hauptsponsor des London Jazz Festivals seit 1996. Aus all diesen Partnerschaften entstehen immer wieder neue Uhrenmodelle, die dank des professionellen Austauschs vor allem im Sportbereich neue Technologien mit sich bringen.

Fakt #5 über Oris: Nützliche Funktionen

So funktioniert der Tiefenmesser von Oris: In der Skizze rechts markiert der blaue Halbkreis unter "Zero" den Eintrittspunkt des Wassers in die Rille im Deckglas. Je tiefer man taucht, desto weiter dringt das Wasser gegen den Uhrzeigersinn vor. Die Tauchtiefe liest man von der (im Original links) orangefarbenen Skala ab.
So funktioniert der Oris-Tiefenmesser: In der Skizze rechts markiert der blaue Halbkreis unter “Zero” den Eintrittspunkt des Wassers in die Rille im Deckglas. Je tiefer man taucht, desto weiter dringt das Wasser gegen den Uhrzeigersinn vor. Die Tauchtiefe liest man von der (im Original links) orangen Skala ab.

Oris hat es als erster Uhrenhersteller geschafft, die Messfunktion für die Tauchtiefe in das Deckglas über dem Zifferblatt zu integrieren. Dieser mechanische Tiefenmesser ist patentiert und findet sich etwa bei der Aquis Depth Gauge Edition Chronos. Beim Tauchen lässt sie Wasser durch eine Öffnung bei der Zwölf in einen Kanal dringen, der zu diesem Zweck in das Deckglas gefräst ist. Je tiefer man taucht, desto weiter dringt das Wasser in dem Kanal vor – der Wasserstand markiert auf der danebenliegenden Skala die aktuelle Tauchtiefe in Metern.

Oris Big Crown Propilot Altimeter

Ein weiteres Highlight ist der mechanische Höhenmesser, den Oris in der Big Crown Propilot Altimeter verbaut. Der Höhenmesser funktioniert wie im Flugzeug: Eine geschlossene Dose aus dünnem Blech wird durch den Luftdruck mehr oder weniger stark zusammengedrückt; ein Hebel überträgt die Bewegung über ein Getriebe auf den Zeiger.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im April 2015.

Ein ausführliches Porträt über Oris lesen Sie im UHREN-MAGAZIN Ausgabe 03-2015: http://shop.watchtime.net

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