5 Fakten über Oris

Über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ausschließlich mechanische Uhren und nützliche Funktionen

Wer eine interessante Uhr unter 4.000 Euro sucht, sollte mal bei Oris schauen. Denn der 1904 gegründete Hersteller aus Hölstein im Kanton Baselland bietet technisch hochwertige, schöne Zeitmesser zu einem guten Preis. Glamour jeder Art ist dem Unternehmen fremd, stattdessen gibt man sich bodenständig und ist stolz auf seine Unabhängigkeit. Bei Oris gibt es keine plötzlichen Richtungsänderungen in der Firmenstrategie, sondern man entwickelt diese beharrlich weiter. Oris hat elegante und sportliche, ausschließlich mechanische Modelle im Programm und bietet Zusatzfunktionen wie Höhen- und Tiefenmesser. Seit 2014 bauen die Deutschschweizer wieder eigene Werke.

Oris Artelier Calibre 113 mit Manufakturkaliber 113

Fakt #1 über Oris: Nur Mechanik

Oris versieht seine Automatikwerke mit einem roten Rotor

1994 gab Oris die Produktion von Quarzuhren auf und setzt seitdem ausschließlich auf Uhren mit mechanischen Werken. Das Symbol dafür ist der 2002 eingeführte rote Rotor, der die Automatikwerke ziert.

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Fakt #2 über Oris: Die Manufakturkaliber

Das Oris-Manufakturkaliber 113

Oris hat in seiner Geschichte über 280 eigene Uhrwerkskaliber entwickelt, allerdings gab es ab den späten Siebzigern eine lange Pause. Seit 2014 haben die Deutschschweizer wieder eine eigene Werkefamilie im Programm: Die Kaliber 110 bis 113 mit Handaufzug und nichtlinearer Gangreserveanzeige verfügen über verschiedenen Zusatzfunktionen.

Fakt #3 über Oris: Das Unmögliche ermöglicht

Oris durfte früher nur Roskopf-Uhren mit sogenannten Stiftankerwerken sowie Werke mit Zylinderhemmung bauen. Anzeige von 1926
Oris durfte einst nur Roskopf-Uhren mit sogenannten Stiftankerwerken sowie Werke mit Zylinderhemmung bauen. Anzeige von 1926

Unter dem kartellartig angelegten Schweizer Uhrenstatut musste Oris statt hochwertiger Ankerwerke die billigeren und per se weniger genauen Stiftankerwerke bauen; die Herstellung von Ankerwerken war der Firma verboten. Als Reaktion versuchten die Oris-Uhrmacher, die Stiftankeruhren so präzise wie möglich zu machen – mit Erfolg: Oris erhielt zwischen 1945 und 1958 über 1500 Chronometerzertifikate.

Fakt #4 über Oris: Engagement für den Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Oris: Divers Sixty-Five mit Armband aus recyceltem Kunststoff
Oris: Divers Sixty-Five mit Armband aus recyceltem Kunststoff

Oris engagiert sich seit Jahren für den Umweltschutz und unterstützt verschiedene Naturschutzorganisationen. 2018 lancierte der Schweizer Uhrenhersteller anlässlich des Word Clean-Up Day eine Divers Sixty-Five mit einem Armband aus recyceltem Kunststoff. Hier erfahren Sie mehr über dieses Modell. Zuvor bot Oris bereits eine Uhrenbox an, die aus umweltfreundlichen, regenerativen Algen hergestellt wurde, und Uhrenarmbänder aus nachhaltigem Leder. Auch in Zukunft sollen in Oris-Uhren vermehrt nachhaltige Materialien verwendet werden.

Fakt #5 über Oris: Doppelspitze

Oris: Rolf Studer und Ulrich W. Herzog
Oris: Rolf Studer und Ulrich W. Herzog

Oris wird heute geführt vom Vorstandsvorsitzenden Ulrich W. Herzog (rechts), der seit einem Management-Buy-out 1982 Mitinhaber von Oris ist, sowie von CEO Rolf Studer.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im April 2015.

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