4 Chronographen mit Panda-Zifferblatt

Attraktive Chronographen von Breitling, Audemars Piguet & Co.

Bei Chronographen mit sogenanntem Panda Dial erinnern drei dunkle Zähler auf hellem Grund an die schwarzen Augen- und Nasenflecken im weißen Gesicht eines Pandabären. Da die wenigsten Uhren tatsächlich weiße Zifferblätter besitzen, gilt das auch für Modelle mit beige- oder silberfarbenem “Gesicht”. Panda-Zifferblätter waren in den 1960ern und ‘70ern allgegenwärtig und feiern zurzeit ein Comeback in den Chronographen verschiedener bekannter Marken.

Chronograph mit Panda-Zifferblatt #1: Tissot Heritage 1973

Tissot: Heritage 1973 in Silber
Tissot: Heritage 1973

Die Heritage 1973 basiert auf einem Tissot-Chronographen aus dem Jahr 1973. Dieser besaß jedoch kein klassisches Panda Dial, sondern die umgekehrte Lösung mit (nur zwei) silberfarbenen Hilfszifferblättern auf schwarzem Grund (“Reverse Panda”). Die Neuauflage sieht nicht nur sportlicher, sondern auch historischer aus – gerade wegen der drei dunklen Zähler auf dem hellen Zifferblatt. Der zurzeit für 2.070 Euro angebotene Zeitmesser wird vom Eta-Automatikkaliber A05.H31 mit 60 Stunden Gangreserve angetrieben.

Anzeige

Chronograph mit Panda-Zifferblatt #2: Audemars Piguet Royal Oak Chronograph Automatik

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik
Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik

Der Royal Oak Chronograph Automatik von Audemars Piguet erhält zum diesjährigen 50. Geburtstag der Royal Oak ein neues Manufakturwerk: Das Automatikkaliber 4401 bietet eine Flyback-Funktion sowie eine von 40 auf 70 Stunden erhöhte Gangreserve. Die abgebildete 41-Millimeter-Weißgoldversion mit gehämmerter “Frosted Gold”-Oberfläche ist bisher die einzige Panda-Version mit dem neuen Werk. Alle Royal Oaks, die während des Jubiläumsjahrs 2022 gefertigt werden, erhalten einen zum Gehäusematerial passenden Rotor mit skelettiertem “50 Years”-Emblem. Derart ausgestattet, kostet der goldene Royal Oak Chronograph Automatik 74.500 Euro.

Chronograph mit Panda-Zifferblatt #3: Breitling Chronomat B01 42

Breitling: Chronomat B01 42 mit silberfarbenem Zifferblatt
Breitling: Chronomat B01 42

Die Chronomat B01 42 hat Breitling 2020 als Re-Edition der legendären Chronomat aus den Achtzigern zurückgebracht. Typische Merkmale sind das sogenannte Rouleaux-Band und die vier Reiter auf der Lünette, die sich tauschen lassen, um aus der Minutenzählskala eine Countdownskala zu machen. Neben dem abgebildeten Modell mit klassischem Panda Dial gibt es mehrere weitere Zifferblattvarianten. Im Innern des 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuses arbeitet das Manufaktur-Automatikkaliber B01 mit Schaltradsteuerung, vertikaler Kupplung und 70 Stunden Gangreserve. Wie jede Breitling-Uhr hat die Chronomat B01 42 ein Chronometerzertifikat der offiziellen Schweizer Prüfstelle COSC vorzuweisen. Der Chronograph kostet 7.900 Euro.

Chronograph mit Panda-Zifferblatt #4: Parmigiani Tondagraph GT Steel Silver Black

Parmigiani: Tondagraph GT Steel Silver Black
Parmigiani: Tondagraph GT Steel Silver Black

Parmigiani brachte seinen Tondagraph GT 2021 in einer coolen Two-Tone-Optik mit Panda-Zifferblatt: Der Tondagraph GT Steel Silver Black kombiniert ein silberfarbenes Zifferblatt mit schwarzen Keramik-Hilfszifferblättern. Im Innern der 42 Millimeter großen Uhr arbeitet das Manufakturkaliber PF043 mit Automatikaufzug und 45 Stunden Gangreserve. Es verfügt nicht nur über eine Chronographenfunktion, sondern auch über einen Jahreskalender: Neben dem Großdatum unterhalb des Markenlogos findet sich in der kleinen Sekunde bei drei Uhr die Monatsangabe; die Uhr muss einmal jährlich, am 1. März, korrigiert werden. Der bis 100 Meter wasserdichte Tondagraph GT Steel Silver Black kostet mit Edelstahlband samt Faltschließe 18.500 Euro.

[6496]

Produkt: Chronos 01/2020
Chronos 01/2020
Großer Vergleich: Rolex vs. Omega +++ 10 Fakten über Tudor +++ Dressed for success: Elegante Uhren

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Omega ist eine traumhaft schöne Uhr und trägt sich wunderbar!

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Ich sehe nur zwei Uhren, mit schwarz und weiß auf dem Zifferblatt. Die könnte man als Panda Uhren bezeichnen.
    Die Breitling und die Girard-Perregaux passen nicht in die Kategorie Panda Uhr. Ich wollte schon immer einmal wissen, wer sich die zum Teil sehr merkwürdigen Bezeichnungen für Uhren und Zifferlätter ausdenkt!

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Also entweder ist das Datum schief angebracht (= zwischen 4 und 5 Uhr) oder es ist garnicht vorhanden (wie beim “Chronomat”).

    Beides gefällt mir nicht!

    Ich habe eine alte Constellation mit Datum auf der 6 und drei Chronographen-Zifferblätter und obwohl der untere Toti hierdurch etwas angeschnitten ist, gefällt mir diese Lösung wesentlich besser !!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. @ Jo: BIs jetzt war ich auch immer der Meinung, dass ein (Reverse) Panda-Dial ein Zifferblatt ist bei den das Blatt und die Totalisatoren in den Farben Schwarz und Weiß gehalten werden. Insofern muss ich Ihnen Recht geben. Aber teilweise wird (wohl aus begrifflicher Ungenauigkeit) oft auch ein Zifferblatt das nur eine der beiden oben genannten Farben (oder auch keine) aufweist aber mit 2 oder 3 Totalisatoren versehen ist als Panda-Dial bezeichnet.

    Zu den Bezeichnungen: Egal welches Hobby Sie ausüben (sei es Uhrensammeln oder fast jedes andere beliebige Hobby) werden Sie feststellen, das jedes Hobby seinen “Slang” bildet.

    Wahrscheinlich saß mal ein Typ mit einer Pepsi-Dose in und einer Rolex Rot/Blau an der Hand da und ihm ist aufgefallen, bei Dinge die gleichen Farben verwenden.

    Oder jemandem ist aufgefallen dass ein Schwarz/Weißes Zifferblatt einem Panda-Gesicht ähnelt.

    Jetzt mal so beispielhaft.

    Und so entstehen dann wohl solche Spitznamen oder Bezeichnungen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Stolze bis unobtainium Preise…

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Wo ist das gelbe Zifferblatt von Breitling (Chronomat Longitude 90er Jahre) ?

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Panda ist das eine, De Luca (für Zenith Chronos) das Andere. Wie ist die Bezeichnung De Luca entstanden. Welches sind die Kriterien um “De Luca” anzuwenden? Waren diese Begriffte “Panda”, “De Luca” auch schon in den Katalogen/Preislisten der entsprechenden Hersteller?

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Tut mir leid, aber für mich ist nur die erste Uhr von Tissot eine “Panda”.
    Das typische Zifferblatt welche diese Bezeichnung hat, ist in weiß ( bestenfalls cremweiß) mit schwarzen Totalisatoren.
    Beispiele gäbe es genug. (Seiko, Anonimo, ect.)
    Die von euch restlichen, aufgeführten 3 Uhren fand ich in dieser Kategorie einfach nur fehl am Platz, als ich den Bericht erwartungsvoll öffnete.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren