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Lesedauer 3 Min.

Zenith: Defy Extreme Mirror

Zenith: Defy Extreme Mirror
Zenith: Defy Extreme Mirror
© Zenith
Zenith hat seinen neuesten Chronographen so extrem poliert, dass alle Flächen ihre Umgebung wie ein Spiegel verzerrungsfrei reflektieren. So erscheint die Defy Extreme Mirror je nach dem Ort, an dem man sich befindet, mal dunkel, mal hell, mal bunt und fügt sich nahtlos in ihr jeweiliges Umfeld ein.

Das Zifferblatt

Der Spiegeleffekt des Edelstahlgehäuses setzt sich auf dem Zifferblatt fort: Es besteht aus mehreren Ebenen und verfügt über ein zentrales Element aus Saphirglas, dessen Oberfläche metallisch verspiegelt ist. So lässt sie Licht durchscheinen, reflektiert es gleichzeitig aber auch. Die Aufteilung der Anzeigen entspricht dem, was wir von den bisherigen Defy-Extreme-Modellen (z.B. zuletzt der Defy Extreme E Edition oder der Defy Extreme Glacier) gewohnt sind: Der 30-Minuten-Zähler des Automatikchronographen findet sich bei 3 Uhr wieder, der 60-Sekunden-Zähler bei 6 Uhr, die kleine Sekunde bei 9 Uhr und die Gangreserveanzeige für den Chronographen bei 12 Uhr. Während Zeiger und Stundenindexe rhodiniert, facettiert und mit Superluminova belegt sind, ist die umlaufende Skala für die Messung der Hundertstelsekunden als einziges Element nicht spiegelnd, sondern satiniert.
Zenith: Das Zifferblatt der Defy Extreme Mirror © Zenith

Zwei Uhrwerke in einem

Die genannte Skala kommt nicht von ungefähr, denn das Manufakturkaliber El Primero 9004 mit Automatikaufzug kann Hundertstelsekunden messen und ist so aktuell unter den Uhren, die neu verkauft werden, der schnellste Chronograph der Welt. Der zentrale Zählzeiger umrundet das Zifferblatt in einer Sekunde, danach bewegt sich der kleine Zeiger des Hilfszifferblatts bei 6 Uhr um einen Schritt weiter. Wegen des hohen Energiebedarfs hat das El Primero 9004 zwei Federhäuser sowie zwei Hemmungen und Schwingsysteme: eines für die normale Uhr mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hertz) und 50 Stunden Gangreserve und einen für den Chronographen mit 360.000 Halbschwingungen pro Stunde (50 Hertz) und 50 Minuten Gangreserve. Während das für die Zeitanzeige verantwortliche Gehwerk automatisch vom sternförmigen Rotor in einem silbrig-grauen Metallton aufgezogen wird, muss das Chronographenwerk von Hand über die Krone aufgezogen werden – auch das ist einzigartig.
Zenith: Die verzerrungsfrei hochglanzpolierte Defy Extreme Mirror © Zenith
Falls Sie mehr über die Defy Extreme und das El Primero 9004 wissen wollen, lesen Sie unseren Test! Sie können ihn hier herunterladen.

Drei Bänder zum Selbstwechseln

Die 45 mm große Defy Extreme Mirror ist mit einem Edelstahlgliederband ausgestattet, das genauso hochglanzpoliert ist wie das Gehäuse. Dank des integrierten und leicht zu bedienenden Schnellwechselsystems kann man es aber ohne Werkzeug gegen zwei mitgelieferte Bänder aus schwarzem Kautschuk oder schwarzem Textil mit Klettverschluss austauschen. Die Uhr ist bis 200 m wasserdicht und kostet 28.000 Euro.
Zenith: Defy Extreme Mirror mit Kautschukband © Zenith
Zenith: Defy Extreme Mirror © Zenith
Wenn Sie sehen wollen, wie schnell und leicht man das Band tauschen kann, schauen Sie sich unser Video an: Hier vergleichen wir das System der Zenith Defy Extreme mit dem der Hublot Big Bang und dem der IWC Big Pilot.Verzerrungsfreie Spiegelpolituren kennt man auch von Grand Seiko. Mehr über deren traditionelle japanische Zaratsu-Politur erfahren Sie hier.
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