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Breitling: Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute Limited Edition

Die Cosmonaute von Breitling war 1962 die erste Schweizer Uhr im Weltall. Jetzt bringt die Sportuhrenmarke eine neue, limitierte Version in Rotgold mit grünem Zifferblatt.
Breitling Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute Limited Edition
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Breitling

Breitling hat im Verlauf seiner 140-jährigen Firmengeschichte nicht nur eine stattliche Anzahl ikonenhafter Modelle herausgebracht, sondern kann auch auf mehrere Premieren zurückblicken. Im Jubiläumsjahr nimmt die Marke einige davon zum Anlass, limitierte Sondermodelle aufzulegen.

Breitling Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute

Limitiert auf 250 Stück: Breitling Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute Limited Edition

© Breitling

Die Premiere

Eine dieser Neuheiten bildet im Frühjahr 2024 die neue Cosmonaute. Ihr Name verbindet sich für jeden Uhrenfan mit dem US-Astronauten Scott Carpenter und der Mission Mercury-Atlas 7. Als einer der berühmten Mercury Seven, der sieben Astronauten, die ab 1959 für die NASA in den Weltraum flogen, startete er am 24. Mai 1962 als 6. Mensch überhaupt ins All. Bei seiner knapp fünfstündigen Mission, während der er dreimal die Erde umkreiste, begleitete ihn eine Breitling Navitimer, die nach Carpenters Vorstellungen mit einer 24-Stunden-Skala bedruckt war. Diese Uhr, die später den Beinamen „Cosmonaute“ erhielt, war die erste Schweizer Uhr im Orbit und damit eine der Premieren, die Breitling 2024 mit einem Sondermodell feiert.

US-Astronaut Scott Carpenter in der Aurora 7 kurz vor dem Take-off mit seiner Breitling Navitimer Cosmonaute

Scott Carpenter am 24. Mai 1962 kurz vor dem Take-off mit seiner Breitling Navitimer Cosmonaute am linken Arm

© Getty Images

Die Uhr

War Carpenters Cosmonaute mit einem Handaufzugskaliber bestückt gewesen, so stattet Breitling die Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute Limited Edition mit einem Automatik-Chronographenwerk aus: dem Manufakturkaliber B12, das in der Breitling Chronométrie in La Chaux-de-Fonds gefertigt wird. Das Kaliber mit Schaltradsteuerung und vertikaler Kupplung zieht beidseitig auf, bietet 70 Stunden Gangreserve und ist von der Schweizer Prüfstelle COSC als Chronometer zertifiziert. Das Werk wird umhüllt von einem 41 mm großen und 13,6 mm hohen Rotgoldgehäuse mit bombiertem und beidseitig entspiegelten Saphirglas. Durch den verschraubten Rotgoldboden mit Saphirglasfenster kann man das Werk von außen sehen. Abgesehen von Gehäusematerial und Werk gleicht die Limited Edition äußerlich dem 2022 vorgestellten Edelstahlmodell Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaute, das mit einem Handaufzugskaliber ausgerüstet war. Während diese auf 362 Stück limitiert war, traut sich Breitling nun zu, von der Goldvariante immerhin 250 Exemplare zu verkaufen. Die Bodengravur „One of 250“ weist auf die Limitierung hin; auf eine individuelle Nummerierung verzichtet Breitling. Eine weitere Gravur lautet „First Swiss Wristwatch in Space/Navitimer Cosmonaute May 24th, 1962“ und bezieht sich auf die oben genannte Premiere am 24. Mai 1962.

Breitling Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute Glasboden

Durch den Glasboden sieht man das Breitling-Kaliber B12

© Breitling

Mitglied der Navitimer-Familie

Dass die Cosmonaute zur Navitimer-Familie gehört, sieht man an der kreisförmigen Rechenschieberskala, deren einer Teil sich am Rand des dunkelgrünen Zifferblatts befindet, während ihr beweglicher Teil in die beidseitig drehbare Lünette eingearbeitet ist. Zusammen mit den drei vertieften Hilfszifferblättern und den arabischen Zahlen von 2 bis 24 entsteht so ein überladenes Zifferblatt, das der Cosmonaute-Fan aber genau so haben will. Nachts kann man dank Stunden- und Minutenzeiger, deren Innenbereiche mit Superluminova ausgekleidet sind, die Uhrzeit ablesen, die Chronographenfunktionen bleiben dunkel. Ein schwarzes Alligatorlederband sorgt zusammen mit einer rotgoldenen Faltschließe dafür, dass die 21.500 Euro teure Uhr am Arm gehalten wird.

Breitling-Anzeige für die Navitimer Cosmonaute von ca. 1963

Breitling-Anzeige für die Navitimer Cosmonaute, ca. 1963

© Breitling

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