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Lesedauer 3 Min.

Titoni: Airmaster Pilot Chronometer

Bei seiner neuen Fliegeruhr kombiniert Titoni gekonnt Retro-Feeling mit modernster Technik. Highlights sind das zweilagige Zifferblatt – und das Chronometerzertifikat.
Titoni Airmaster Pilot Chronometer Aufmacher

Titoni Airmaster Pilot Chronometer Aufmacher

© Titoni

Uhren für die US Army

Wer Titoni kennt, weiß, dass die Marke jahrzehntelang in China und weiteren asiatischen Ländern sehr erfolgreich war. Doch das 1919 in Grenchen von Fritz Schluep gegründete Familienunternehmen verkaufte in den Anfangsjahren einen Großteil seiner Uhren auch in den USA. Anfang 1945 erhielten die Schlueps, deren Firma zuerst Felco und später Felca hieß, von der US Army eine Bestellung über 30.000 Uhren. Da sich dieses Ereignis bald zum 80. Mal jährt, feiert Titoni das Jubiläum mit einer neuen Fliegeruhr: der Airmaster Pilot Chronometer.

Titoni Airmaster Pilot Chronometer hell

Titoni Airmaster Pilot Chronometer mit hellem Zifferblatt

© Titoni

Fliegeruhr in zwei Versionen

Die Uhr gibt es in zwei Varianten: mit schwarzem und hellem Zifferblatt. Dieses ist in beiden Fällen zweilagig konstruiert: Die Zahlen, die großen 5-Minuten-Indexe und das die 12-Uhr-Position markierende Dreieck sind ausgeschnitten, dahinter liegt ein zweites Zifferblatt, das mit schwarzem bzw. beigem Superluminova X1 belegt ist. So wird die für eine Fliegeruhr essenzielle gute Ablesbarkeit, die bereits durch die klare Gestaltung des Blatts bei Helligkeit gegeben ist, auch im Dunkeln erreicht. Darüber hinaus reduziert ein entspiegeltes Saphirglas störende Reflexionen.

„Unser Anspruch war es, das Konzept der traditionellen Fliegeruhr mit moderner, hochpräziser Fertigungstechnik und den Vorteilen von Hightech-Materialien neu zu interpretieren.“

Olivier Schluep, Co-CEO von Titoni und Urenkel des Unternehmensgründers
Titoni Airmaster Pilot Chronometer dunkel Wrist

Titoni: Airmaster Pilot Chronometer mit schwarzem Zifferblatt

© Titoni

Grade-5-Titan

Fliegeruhren zeichnen sich auch durch große, griffige Kronen aus, weil die Piloten früher angesichts der Kälte im Innern der Maschine mit Handschuhen folgen und so ihre Uhren bedienen mussten. Die Krone der Airmaster ist groß und durch ihre Rändelung vor allem griffig, übergroß ist sie bewusst nicht gestaltet. Auf der anderen Seite ist sie sehr leicht: Nur 86 Gramm bringt sie auf de Waage, und das trotz eines Durchmessers von 43 Millimetern (Horn zu Horn 53,6 mm). Das liegt am Gehäusematerial: Titoni fertigt die Fliegeruhr aus Titan der Güteklasse 5. Tony Jost, Projektleiter der Airmaster Pilot, erklärt: „Unser Ziel war es, die Vorteile von Titan – Leichtigkeit, Härte und Hautfreundlichkeit – beizubehalten und gleichzeitig durch eine intensive, moderne Finissierungstechnik eine samtige Haptik zu erreichen.“

Titoni-Felca-Werbung-USA-1945

Mit der Belieferung von 30.000 US-Soldaten bewarb Titoni-Vorgänger Felca Watch 1945seinen Uhren in den USA.

© Titoni

Chronometergeprüfte Präzision

Besondere Details findet man auch auf dem Gehäuseboden, wo ein tief eingeprägtes Motiv eines Piloten aus den 1940er Jahren samt stilisiertem Propeller zu sehen ist. Ein Weicheisenkäfig schützt das chronometerzertifizierte Automatikkaliber Sellita SW200-1 vor magnetischen Störungen bis zu 500 Gauss, was regelmäßige Entmagnetisierungen unnötig macht. Die bis 100 Meter wasserdichte Airmaster Pilot Chronometer wird an einem braunen Lederband mit Edelstahl-Dornschließe getragen und ist ab sofort für 1.840 Euro erhältlich.

Fürs Cockpit geeignet: Titoni Airmaster Pilot Chronometer

Fürs Cockpit geeignet: Titoni Airmaster Pilot Chronometer

© Titoni
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