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Lesedauer 4 Min.

Neue Uhren auf der Baselworld, Teil 3

Omega Bullhead 1
© PR
Eines der Basel-Highlights schlechthin war in diesem Jahr die amagnetische (nicht: antimagnetische) Omega Seamaster Aqua Terra ˃ 15000 Gauss, Titeluhr unseres Chronos-Sonderhefts zur Baselworld.
CH_2013_Basel_Titel
© PR
Da wir im Heft bereits ausführlich darüber berichtet haben, gehe ich hier auf andere Modelle ein, denn kaum eine Marke präsentiert in Basel jedes Jahr so viele Neuheiten wie Omega. Einfach wunderschön ist die Speedmaster Moonwatch Black Ceramic. Besser merken kann man sich ihren Spitznamen: Dark Side of the Moon. Damit hat sich Vizepräsident und Produktchef Jean-Claude Monachon einen Wunsch erfüllt, denn er träumte schon seit einige zeit von einer komplett schwarzen Omega. Das dreiteilige Gehäuse besteht komplett aus Keramik, die Produktionszeit ist 20-mal so lang wie bei einem vergleichbaren Edelstahlgehäuse. Im Innern des Chronographen tickt das Omega-eigene Kaliber 9300 mit Co-Axial-Technik. Für 8200 € wechselt die 44,25 große Uhr (Durchmesser) den Besitzer.
Omega DSotM
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Ebenfalls ein Hingucker, wenngleich viel extrovertierter, ist die Seamaster Bullhead mit Krone und Drückern bei der Zwölf. Links sitzt der Start-Stopp-Drücker, der rechte dient der Nullstellung. Sie zitiert ein Design aus dem Jahr 1969. Heute bietet Omega sie mit drei verschiedenen Innen-Drehringen an. Da das Kaliber 9300 (s.o.) nicht ins Gehäuse passt, wird die Bullhead angetrieben vom Blancpain- bzw. Frédéric-Piguet-Kaliber 3113. Die Uhr kommt erst im November auf den Markt, daher gibt es noch kein offizielles Pressematerial.
Omega Bullhead 2
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Der Chrono 4 ist seit 12 Jahren das Gesicht von Eberhard & Co. Beim neuen, auf 500 Stück limitierten Modell Chrono 4 Géant Full Injection ist nicht nur die Gehäuseoberfläche im Gunmetal-Look DLC-beschichtet (DLC = diamond-like carbon, also diamantähnlicher Kohlenstoff); auch das eigentliche Gehäuse darunter ist speziell gehärtet und so noch widerstandsfähiger gegen Stöße und Schläge. Die 46 mm große Uhr ist bis 200 m wasserdicht, aber nicht billig: Erst wenn 7200 € über den Ladentisch wandern, wechselt sie den Besitzer.
Eberhard Chrono4 Géant Full Injection
© PR
Corum war auf der Messe in aller Munde – zumindest bei den Brancheninsidern. Dabei ging es allerdings weniger um Uhren, sondern um die Übernahme durch die chinesische Firma Haidian, der bereits Eterna gehört. Haidian hatte erst vor wenigen Wochen von sich reden gemacht, als CEO Patrick Kury und zwei weitere Executives Eterna verließen. Unser Autor Gisbert L. Brunner, der die Uhrenbranche kennt wie kein Zweiter, mutmaßte auf watchtime.net (HIER geht's zum Artikel), dass Haidian nicht mehr bereit war, weiter in Eterna zu investieren, ja sogar das Personal drastisch reduzieren wollte. Vor diesem Hintergrund überrascht nicht nur die Tatsache, dass die Chinesen nun auch Corum übernommen haben, sondern auch der allem Anschein nach (zu?) hohe Preis, den Haidian gezahlt haben soll. Wie dem auch sei: Corum präsentierte jedenfalls eine ganze Reihe an interessanten Neuheiten, darunter die AC ONE: Dabei handelt es sich um einen Facelift der berühmten Admiral's Cup. Das 45 mm große und bis 300 m wasserdichte Gehäuse ist insgesamt weniger kantig, und mir gefällt vor allem die Schwarzweiß-Optik mit den farblosen Flaggen. Ebenfalls schön: das dreidimensionale Dekor auf dem Zifferblatt, das Corum ganz martialisch "grenadier fendu" (gespaltener Grenadier) nennt. In Edelstahl für 8450 €. Übrigens: In Chronos 03.2013 (erscheint am 31. Mai 2013) berichten wir auf neun Seiten über die Meilensteine der Marke. Unbedingt vormerken!
Corum AC One
© PR
Manchmal entscheiden kleine Dinge. Die Senator Seventies von Glashütte Original, die vor einigen Jahren auf den Markt kam, liebe ich mit grauem Zifferblatt geradezu abgöttisch, die anderen Farbvarianten gefallen mir kein bisschen. Leider fand ich die Uhr schon damals überteuert. Jetzt gibt es sie mit Lederband für – immer noch – 8100 €.
GO Seventies
© PR
An dieser Stelle muss ich mich erst einmal für die mäßige Qualität meiner iPhone-Bilder entschuldigen. Aber auf der Messe muss eben alles schnell gehen, und neben der ganzen Hektik lässt auch die Spot-Beleuchtung auf den Ständen keine wirklich guten Bilder zu. Ganz anders machen es natürlich die Profis, zum Beispiel der Hamburger Fotograf Marcus Krüger, der hier im Einsatz für Chronos ist. Seine Bilder werdet ihr bald auch sehen können ... :-)
Marcus Krüger
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buc HIER geht's zu Teil 4.
Omega Eberhard & Co. Corum Archiv

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