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Lesedauer 4 Min.

Erlebnistour durch Süddeutschland: Uhrenreise Schwarzwald 2023

Lehmann Schramberg: Montage einer Automatikbrücke
Präzise Handgriffe: Montage einer Automatikbrücke bei Lehmann in Schramberg
© PR
Die Uhren-Erlebnisreisen von Watchtime.net, Chronos und Uhren-Magazin sind die beste Gelegenheit, den Uhrenunternehmen in verschiedenen Regionen Europas auf den Zahn - beziehungsweise den Zeiger - zu fühlen. Vom 18. bis zum 20. Juli 2023 bringt unsere Redaktion Mechanik-Fans im Rahmen der Uhrenreise Schwarzwald 2023 mit Markenvertretern und aktuellen sowie brandneuen Produkten von Hanhart, Junghans, Lehmann und - ganz neu im Programm! - Matthias Naeschke zusammen. Garniert wird die dreitägige Tour mit Besuchen im Uhrenmuseum Furtwangen und der Autosammlung Steim in Schramberg. Als Begleitung ist Chronos-Redakteur Alexander Krupp an Bord, der Fragen zu den besuchten Uhrenmarken, aber auch zum Alltag in einer Uhrenredaktion gerne beantwortet.
Die Uhrenproduktion von Junghans ist eine von vielen Stationen der Uhrenreise Schwarzwald 2023 © Junghans

Die Stationen im Einzelnen

Am Morgen des 18. Juli startet die 10- bis 15-köpfige Reisegruppe vom Dorint Airport Hotel Stuttgart in Flughafennähe mit einem komfortablen Reisebus zum Uhrenmuseum Furtwangen, wo die mehrere Jahrhunderte währende Geschichte der Schwarzwälder Uhrenfertigung eindrucksvoll abgebildet ist.
Ein mechanisches Planetarium gehört zu den Highlights im Uhrenmuseum Furtwangen © WatchTime
Zum Mittagessen in einem historischen Schwarzwälder Gasthof treffen die Teilnehmer das Management-Team von Hanhart, das sie anschließend durch die Produktion des 1882 gegründeten Stoppuhren- und Chronographenspezialisten führt. Der Rundgang endet mit einem Besuch im liebevoll gestalteten Firmenmuseum, in dem neben Klassikern wie den Fliegerchronographen der dreißiger und vierziger Jahre auch Kuriositäten wie eine Spionage-Armbanduhr mit Mikrofon statt Uhrwerk ausgestellt sind.Bei Hanhart wie auch bei allen folgenden Stationen der Uhrenreise haben die Besucher Zeit, die aktuelle Produktpalette ausgiebig zu begutachten und die Markenvertreter nach Uhrenneuheiten und strategischen Entwicklungen des Unternehmens zu fragen.
Simon Hall, Co-Geschäftsführer von Hanhart, zeigt die Gehäusefertigung der Stoppuhren © WatchTime
Bei einem gemeinsamen Abendessen in der Junghans-Stadt Schramberg können die Teilnehmer der Uhrenreise die Erlebnisse des ersten Tages Revue passieren lassen. Am nächsten Morgen geht es zu Junghans, wo die Gruppe eine Führung durch das 2018 eröffnete Terrassenbau-Museum sowie durch die Produktion der bekanntesten Uhrenmarke Deutschlands erhält. Highlights bei der anschließenden Produktvorlage sind neben Armbanduhren-Klassikern zeitlose Wanduhren und die berühmte Max Bill Küchenuhr.
Das Terrassenbau-Museum auf dem Junghans-Gelände ist in einem stufenförmigen Gebäude untergebracht, das den Uhrmachern einst ideale Lichtverhältnisse bot © Junghans
Am Mittwochnachmittag besichtigen die Reiseteilnehmer die Uhrenmanufaktur von Markus Lehmann sowie das Mutterunternehmen Lehmann Präzision, in dem Maschinen für die internationale Uhrenindustrie hergestellt werden. Hier gelingt die Produktion selbst schwierigster Komponenten, die Lehmann-Uhren eine große Fertigungstiefe bescheren.
Eine Uhrmacherin montiert ein Lehmann-Werk © Copyright:48GradNord Rainer Langenbacher
Nach dem gemeinsamen Abendessen und einer weiteren Nacht in Schramberg beginnt der dritte Reisetag mit einem Rundgang durch die Autosammlung der Junghans-Inhaberfamilie Steim. Old- und Youngtimer aller Art - von der repräsentativen Limousine über Sport- und Rennwagen bis hin zu Feuerwehrautos - lassen sich in dieser besonders umfangreichen privaten Sammlung bewundern.
Die Autosammlung Steim zeigt sich manchmal auch modern, ansonsten aber herrlich nostalgisch © Junghans
Nach dem PS-starken Vormittag macht sich die Reisegruppe auf nach Haigerloch, wo AHCI-Mitglied Sebastian Naeschke die Großuhrenmanufaktur Matthias Naeschke präsentiert, die er in zweiter Generation führt. Dieser Besuch steht erstmals auf dem Programm der Schwarzwaldreise und hat besondere handwerkliche Finessen zu bieten. Denn die Stärke dieses traditionsreichen Betriebs ist die handwerkliche Präzision der Fertigung, die extrem hohe Fertigungstiefe sowie die Verwirklichung von neuen Gedanken in der klassischen Uhrmacherei. Beginnend bei der Konstruktion und dem Bau der vergoldeten oder rhodinierten Werke, über den Entwurf der Gehäuse bis hin zu der Gestaltung sowie Fertigung von Zifferblättern und Zeigern entstehen nahezu alle Uhrenbestandteile im eigenen Haus. Auch die kleinsten Räder und Triebe werden selbst produziert, gehärtet und poliert. So entstehen hier neben Standuhren, Tischuhren und Regulatoren auch weltweit einmalig Flötenuhren und Orgeluhren.
Für Tischuhren wie die NT 12 fertigt Matthias Naeschke nahezu alle Teile im eigenen Haus. © Lutz Hugel
Die Uhrenreise Schwarzwald 2023 endet mit dem Rücktransfer zum Dorint Airport Hotel Stuttgart. Das gesamte Programm unserer Schwarzwald-Uhrenreise können Sie hier als PDF herunterladen.Anmeldung bei Ebner Media Group, Bettina Rost: rost@ebnermedia.de oder unter +49 (0)731/88005-7139

Die Fakten zur Uhrenreise Schwarzwald 2023 im Überblick:

  • Wann: 18. Juli bis 20. Juli 2023
  • Was: Geführte Besuche bei den Uhrenmarken Hanhart, Junghans, Lehmann und Matthias Naeschke sowie Besuch des Uhrenmuseums Furtwangen und der Autosammlung Steim
  • Leistungen:
  • Zwei Übernachtungen im Hotel Drei Könige in Schramberg
  • Transport zwischen den Uhrenmarken
  • Mittag- und Abendessen mit Tischgetränken
  • Begleitung durch Chronos-Redakteur Alexander Krupp
  • Preis: 1.190 Euro pro Person
ak
Hanhart Matthias Naeschke Lehmann Deutsche Uhrenhersteller Events Archiv Leserreisen

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