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Lesedauer 4 Min.

Fortis Marinemaster M-44 DLC: Zwei neue Taucheruhren mit extrem harter Beschichtung

Fortis erweitert seine Taucheruhrenlinie Marinemaster um zwei neue Varianten mit widerstandsfähiger DLC-Beschichtung. Die Marinemaster M-44 DLC in den Ausführungen Gravity Black und Black Resin kombinieren ein anthrazitschwarzes Design mit einem Manufakturkaliber von Kenissi und einer Wasserdichtigkeit bis 500 Meter.
Fortis: Marinemaster M44 DLC Black Resin und Gravity Black

Fortis: Marinemaster M44 DLC Black Resin und Gravity Black

© Fortis

Neue DLC-Versionen der Marinemaster

Die im schweizerischen Grenchen beheimatete Toolwatchmarke Fortis erweitert ihre professionelle Taucheruhrenlinie Marinemaster um zwei neue Varianten: die Marinemaster M-44 DLC Gravity Black und die Marinemaster M-44 DLC Black Resin. Beide Modelle greifen die bekannten Designcodes der bestehenden M-44 auf, setzen jedoch erstmals innerhalb der Serie auf eine besonders harte DLC-Oberflächenbehandlung. Die Uhren kommen in einem monochromen, anthrazitschwarzen Design. Konstruktion und Materialien bleiben konsequent auf Robustheit ausgelegt – ein Anspruch, der für die Marinemaster-Reihe zentral ist. Die Taucheruhren sind bis 500 Meter wasserdicht und richten sich damit sowohl an professionelle Anwender als auch an Nutzer, die eine besonders widerstandsfähige Sportuhr suchen. 

Fortis: Marinemaster M-44 Black Resin

Fortis: Marinemaster M-44 Black Resin 

© Fortis

DLC-Beschichtung mit hoher Oberflächenhärte

Das Gehäuse besteht aus recyceltem Edelstahl und misst, wie der Name bereits andeutet, 44 mm im Durchmesser (Horn zu Horn 48 mm) bei einer Höhe von 14 mm. Neu ist die Dianoir-DLC-Beschichtung, die Fortis erstmals in der Marinemaster-Serie einsetzt. Diese diamantähnliche Kohlenstoffschicht erreicht eine Oberflächenhärte von etwa 4.500 Vickers und ist damit laut Hersteller rund 20-mal härter als gewöhnlicher Edelstahl. Ziel ist eine höhere Resistenz gegenüber Kratzern, Verschleiß und Korrosion. Wie es sich für eine professionelle Taucheruhr gehört, sind die Uhren mit einer verschraubten Krone mit dreifachem Dichtungssystem versehen, dazu gesellen sich FKM-Dichtungen sowie die von Fortis so bezeichnete Gear-Lünette: Sie lässt sich zwar – ungewöhnlich für eine Taucheruhr – in beide Richtungen drehen, ist aber über das Fortis Lock System gegen ein unabsichtliches Verstellen gesichert. Ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas schützt das Zifferblatt.

Fortis: Marinemaster M-44 Gravity Black

Fortis: Marinemaster M-44 Gravity Black Soldat

© Fortis

Manufakturkaliber Werk 11

Im Inneren arbeitet das Automatik-Manufakturkaliber Werk 11, das Fortis gemeinsam mit dem Werkespezialisten Kenissi entwickelt hat. Das chronometerzertifizierte Kaliber bietet eine Gangreserve von 70 Stunden und verfügt über eine variable Trägheitsregulierung. Bei dieser Regulierung erfolgt die Feineinstellung der Ganggenauigkeit über kleine Masseschrauben an der frei schwingenden Unruh, die das Trägheitsmoment verändern. Die Spiralfeder bleibt dabei unangetastet, wodurch ihre Geometrie erhalten bleibt. Dieses Prinzip gilt als besonders stabil gegenüber Stößen, Vibrationen und Temperaturschwankungen und wird auch von anderen Hochleistungswerken genutzt. Eine groß dimensionierte Unruhbrücke mit doppelter Fixierung erhöht zusätzlich die strukturelle Stabilität des Schwingsystems.

Fortis: Marinemaster M-44 Black Resin Zeiger

Bei der Black Resin sind Zeiger und Indizes gebürstet, mit Gold in der Farbe 3N beschichtet und mit Superluminova X1 belegt.

© Fortis

Zwei Varianten mit unterschiedlicher Gestaltung

Technisch sind beide neuen Marinemaster identisch aufgebaut. Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Gestaltung von Zifferblatt und Zeigern.

Marinemaster M-44 DLC Black Resin

Die Variante Black Resin besitzt ein schwarzes Zifferblatt mit einem Muster, das sich aus dem wiederkehrenden Buchstaben O zusammensetzt: Seine konkrete Form, ein Quadrat mit abgerundeten Ecken, leitet sich vom O aus dem Fortis-Schriftzug ab. Die aufgesetzten Indizes sind beigefarben ausgeführt und mit dem blau nachleuchtenden Superluminova X1 belegt. Die Zeiger sind 3N-goldfarben beschichtet, der Sekundenzeiger zeigt eine Lollipopform, dessen kreisförmiger Teil von Fortis als „Bull’s Eye“ bezeichnet wird.

Marinemaster M-44 DLC Gravity Black

Die Gravity Black wirkt mit ihrer Schwarzweiß-Optik insgesamt technischer. Die Indizes auf dem schwarzen Zifferblatt mit der O-Struktur sind bei ihr weißen applizierten Indizes. Die Zeiger sind metallisch hell ausgeführt und ebenfalls mit Superluminova X1 beschichtet.

Fortis: Marinemaster M-44 Gravity Black Krone

Die Krone der Marinemaster M-44 ist mit einem dreifachen Dichtungssystem versehen.

© Fortis

Horizon-Strap und robuste Konstruktion

Getragen werden beide Varianten am Horizon-Strap aus FKM-Kautschuk, das über ein Schraubstegsystem befestigt wird. Die Dornschließe ist ebenfalls DLC-beschichtet. Das Gewicht des Uhrenkopfs beträgt rund 102 Gramm. Zum Lieferumfang gehören neben der Alpha-Box ein Chronometerzertifikat, eine fünfjährige Garantie sowie ein Werkzeug zum Bandwechsel.

Fortis: Marinemaster M-44 Gravity Black Boden

Der geschlossene Boden der Marinemaster M-44 Gravity Black ist mit dem kompassnadelartigen "Ultra"-Motiv graviert.

© Fortis

Die Marinemaster M-44 DLC Gravity Black (Ref. F8120030) und Marinemaster M-44 DLC Black Resin (Ref. F8120031) wurden am 13. März 2026 offiziell vorgestellt und sind ab sofort erhältlich. Der Preis in Deutschland beträgt 4.950 Euro.

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