Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Gangreserveanzeige – Sinn oder Unsinn?

Wempe Chronometerwerke
Wempe Chronometerwerke
© PR
Eure Meinung ist gefragt: Was haltet ihr von Uhren mit herkömmlicher Gangdauer um die 40 Stunden, die eine Gangreserveanzeige besitzen? Es ist doch so: Entweder man trägt eine solche Uhr jeden Tag, dann läuft sie ohnehin weiter; oder man lässt sie morgens auf der Kommode liegen und wählt für den Tag ein anderes Modell, dann bleibt sie bis zum folgenden Morgen stehen. Wenn man dies vermeiden will, zieht man die Uhr eben auf und legt sie wieder hin. Wie auch immer – die Gangreserveanzeige leistet keinen entscheidenden Dienst. Was soll das Ganze also? Anders liegt die Sache freilich bei Uhren mit mehrtägiger Gangautonomie. Bei einer Acht-Tage-Uhr, die ungetragen vor sich hin läuft, lohnt sich ein gelegentlicher Blick in den Tresor, um das Stehenbleiben zu verhindern. Und wenn es sich um eine Handaufzugsuhr handelt, dann macht es beim Tragen Spaß, den zurücksinkenden Gangreservezeiger jeden Tag in einer anderen Stellung vorzufinden – wohl wissend, dass man auch solche Uhren jeden Tag mit frischer Energie versorgen sollte, um einen möglichst gleichmäßigen Gang zu erzielen. Vielleicht ist ja alles wieder einmal eine Frage des Designs: Gangreserveanzeigen sind von Marinechronometern her bekannt und gelten somit als klassisches, traditionsreiches Gestaltungselement. Und optisch können sie durchaus gefallen – auch bei Uhren mit geringer Gangautonomie. Somit würde der Fakt, dass Marinechronometer selbstverständlich länger als 40 Stunden laufen, zur Nebensache ... ak Historisch inspirierte Gangreserveanzeige: Die brandneue, erstmals runde Wempe Chronometerwerke läuft etwa zwei Tage:
Sie wäre prädestiniert für eine Gangreserveanzeige: die Fünf-Tage-Handaufzugsuhr Armin Strom Manual Earth (Test ab 14. Dezember in Chronos 01.2013):
Armin Strom Manual Earth
Armin Strom Manual Earth © PR
Armin Strom Archiv

Neueste Beiträge

Eine G-Shock aus Saphir: Kann das halten?
Casio stellt mit der MRG-D5000 die erste G-Shock vor, deren stoßfeste Struktur aus blauem Saphirglas besteht. Lünette und Gehäuse kommen ohne eine einzige Schraube aus.
5 Minuten
1. Okt 2026
Arsène von Montres 1977: Uhren mit Farbvielfalt und Special Effect unter 2.000 Euro
Zwei limitierte Editionen, sechs Farben, nur drei unterschiedliche Preise: Montres 1977 präsentiert die Uhr Arsène, in zwei Versionen sogar mit Special Effect für die Nacht. Und alles für unter 2.000 Euro.
4 Minuten
Meistersinger Edition Panthero Jumping Hour Guilloché: Handwerkskunst in Hellblau
Mit der auf 25 Exemplare limitierten Edition präsentiert die Münsteraner Marke eine kunsthandwerkliche anspruchsvolle Variation der Anfang des Jahres vorgestellten Automatikuhr mit springender Stunde.
3 Minuten
Top Thema: Wir verlosen die Casio Edifice EFK-200D-2A

Wir verlosen die Casio Edifice EFK-200D-2A

- Top Thema
Hotspot: Damasko erweitert die Field-Serie – DF10 erhältlich mit A26-1 oder SW200

Damasko erweitert die Field-Serie – DF10 erhältlich mit A26-1 oder SW200

- Hotspot
Web Special: Bulova – die neuen Uhren 2026

Bulova – die neuen Uhren 2026

- Web Sepcial
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Wempe Zeitmeister Klassik Handaufzug: Purismus und Präzision
Wempe Glashütte ergänzt die Zeitmeister-Kollektion um eine betont klassische Handaufzugsuhr. Mit 39 mm Durchmesser, kleiner Sekunde, La-Joux-Perret-Kaliber und amtlicher Chronometerprüfung setzt die Neuheit auf mechanischen Purismus und gute Proportionen.
4 Minuten
Woher kommt das Fliegeruhren-Dreieck bei 12 Uhr? - Zur Geschichte eines Designmerkmals
Kaum ein Detail ist so prägend für Fliegeruhren wie das markante Dreieck bei 12 Uhr. Was heute als Designcode gilt, entstand ursprünglich aus militärischer Notwendigkeit. Wir gehen der Geschichte des Dreiecks nach, beginnend mit den ikonischen deutschen Beobachtungsuhren der 1940er-Jahre.
5 Minuten
20. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige