5 Fakten über Stowa

Von Zifferblättern ohne Logo bis hin zur DIN-zertifizierten Fliegeruhr

 Redaktion
von Redaktion
am 9. Oktober 2017

Neben Glashütte in Sachsen und Schramberg im Schwarzwald ist auch Pforzheim ein angestammter Standort deutscher Uhrenmarken. Mechanikfans und -einsteiger mit einer Vorliebe für ein ausgewogenes, klares Design werden bei der Marke Stowa in Engelsbrand, zehn Kilometer von Pforzheim entfernt, fündig. Hier entstehen rund 4.000 Uhren im Jahr. Stowa-Uhren zeichnen sich durch ein sachliches Design, das oftmals auch historisch geprägt ist, aus. So gibt es hauptsächlich schlichte Dreizeigeruhren, zum Teil ergänzt um eine kleine Sekunde oder um eine Chronographen-Funktion.

Stowa: Vom Jubiläumsmodell Marine Automatik Blue Limited werden 250 Stück gebaut
Stowa: Vom Jubiläumsmodell Marine Automatik Blue Limited werden 250 Stück gebaut

Dank des Direktvertriebs über den eigenen Online-Shop oder der Möglichkeit, direkt vor Ort in Engelsbrand die Uhren zu betrachten und zu kaufen, sind die Zeitmesser allesamt erschwinglich. Stowa wurde 1927 von Walter Storz in Hornberg im Schwarzwald gegründet, acht Jahre später siedelte die Firma nach Pforzheim um. Seit der Gründung durch Walter Storz produziert die Firma ununterbrochen mechanische Uhren, die einfach und klar gestaltet sind und zu einem attraktiven Preis angeboten werden. 1996 erhielt Jörg Schauer alle Markenrechte direkt von Werner Storz, der den Betrieb nach dem Tod seines Vaters 1974 übernommen hatte. Im Jahr 2017 feiert die Uhrenmarke ihr 90-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr würdigt Stowa mit verschiedenen Fliegeruhren in limitierter Auflage. Das Besondere an den Modellen ist die Leuchtmasse im Vintage-Stil. Highlight im Jubiläums-Jahr ist die Marine Automatik Blue Limited mit dem DuroweAutomatikkaliber 7526-4.

Fakt #1 über Stowa: Zifferblätter ohne Markenlogo

In Erinnerung an die historischen Fliegeruhren der Marke aus den 1940er-Jahren, stellt Stowa auch heute noch Fliegeruhren ohne Markenlogo auf dem Zifferblatt her. Jörg Schauer entschied sich dafür, um die Modelle noch authentischer erscheinen zu lassen. Mittlerweile gehören die Fliegeruhren ohne Logo zu den Bestellern bei Stowa und werden auch ohne dieses Feature auf dem Zifferblatt sofort als Stowa-Uhr erkannt.

Ohne Markenlogo auf dem Zifferblatt: Der Flieger Chrono von Stowa
Ohne Markenlogo auf dem Zifferblatt: Der Flieger Chrono von Stowa

Fakt #2 über Stowa: Gründer Walter Storz

Der Markenname der Firma setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamens des Gründers Walter Storz in vertauschter Reihenfolge zusammen. Bevor Walter Storz sein Unternehmen gründete, hatte er bereits erfolgreich als Uhrenhändler gearbeitet. Damit trat er in die Fußstapfen seines Vaters, der eine Großuhrenhandlung und -fertigung betrieben hatte.

Fakt #3 über Stowa: Firmeneigenes Museum in Engelsbrand

Mit dem Neubau des eigenen Produktionsgebäudes in den Jahren 2008 und 2009 entstand auch ein firmeneigenes Museum. Von den Anfängen der Marke im Jahr 1927 bis zur Gegenwart zeichnen über 300 Exponate die Firmengeschichte nach. Auch auf der Internetseite werden einige historische Modelle vorgestellt. Das Museum in Engelsbrand steht nach Voranmeldung jedem zur Besichtigung offen.

Das Stowa-Museum mit den Kostbarkeiten der Marke aus den 90 Jahren seit 1927
Das Stowa-Museum mit den Kostbarkeiten der Marke aus den 90 Jahren seit 1927

Fakt #4 über Stowa: Kleinster Wecker der Welt

In den 1970er-Jahren entwickelte Stowa einen eigenen mechanischen Wecker mit einem elektronischen Weckruf. Er war damals der kleinste Wecker der Welt. Zu jener Zeit exportierte Stowa seine Uhren in über 80 Länder. Auch heute werden die Stowa-Zeitmesser auf Wunsch in andere Länder verschickt.

Fakt #5 über Stowa: Nach der DIN 8330 geprüfte und zertifizierte Fliegeruhr

2016 trat die DIN-Norm 8330 Zeitmesstechnik – Fliegeruhren in Kraft. Sie bescheinigt, einer nach dieser Norm geprüften und zertifizierten Fliegeruhr, die in Fluggeräten vorgeschriebenen Zeitmesseinrichtungen im Ernstfall für den Piloten in vollem Umfang zu ersetzen. Mit der Flieger DIN Professional stellte Stowa eine der ersten Uhren vor, die nach dieser Fliegeruhrennorm geprüft und zertifiziert wurden. Die Mindestausstattungsmerkmale, die die Norm festlegt, sind eine Zwölf-Stunden- und eine 60-Minuten-Anzeige sowie ein zentraler Sekundenzeiger mit Stoppvorrichtung zum sekundengenauen Einstellen der Uhr. Ebenso wird eine beidseitig drehbare Lünette mit eindeutiger Markierung verlangt. Bei den Prüfungen werden unter anderem die Ablesbarkeit der Uhr bei Tag und Nacht, die Ganggenauigkeit und Gangreserve, die Auswirkungen von Magnetfeldern auf die Uhr, die Stoß- und Schlagsicherheit sowie die Wasserdichtheit überprüft. Jörg Schauer entwickelte die Uhr zusammen mit dem ehemaligen Apple-Designer Hartmut Esslinger.

Stowa: Flieger Professional DIN
Stowa: Flieger Professional DIN

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im August 2016.

[2528]

Rotor: Tiburòn

Rotor, Hersteller von Komponenten für Rennrad und Mountainbike aus Madrid, hat sich mit der niedersächsischen Taucheruhren-Schmiede H2O Watch zusammengetan um die Tiburòn aufzulegen: eine bis 30 Bar wasserdichte Deizeigeruhr mit einer Skala für die Herzfrequenz auf der Lünette. Um die Herzfrequenz zu ermitteln, beginnt man seine … » weiterlesen

Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Bestellen Sie unseren Newsletter

Was gibt's Neues auf Watchtime.net?

Damit Sie stets rund um das Thema mechanische Uhr informiert sind, gibt Ihnen der Watchtime.net-Newsletter mehrmals wöchentlich den Überblick.

Zusätzlich und nur für kurze Zeit:
Ihr 5-EUR-Gutschein!*

Datenschutzbestimmungen habe ich gelesen und akzeptiert.**
*Mindestbestellwert 20 Euro
**Pflichtfeld
Special: Schweizer Geheimtipps

Uhren-Datenbank

In der weltweit größten Datenbank finden Sie aktuell 32379 Modelle von 793 Herstellern.

Datenbank-Suche

[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']