5 erschwingliche Rolex-Uhren

Diese Modelle eignen sich für den Einstieg in die Welt von Rolex

 Redaktion
von Redaktion
am 16. November 2017

Eine Rolex-Uhr muss kein unerfüllbarer Traum bleiben: Fünf beliebte Armbanduhren, die erschwinglich sind, mit Preis, Bild und allen Informationen zeigt dieser Artikel. Denn jedermann kennt Rolex, doch beileibe nicht jedermann kann sich jedes Modell der renommiertesten und begehrtesten Uhrenmarke der Welt leisten. Doch unsere Auswahl zeigt, dass es für Einsteiger sowohl pur gestaltete Modelle – etwa die Rolex Datejust 41 – als auch speziellere Uhren – wie die Rolex Milgauss – gibt. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Luxusuhren aus Gold und mit Edelsteinbesatz. Doch für die Ganggenauigkeit dieser Uhren mit einer maximalen Abweichung von -2 bis +2 Sekunden pro Tag bürgt das Rolex-eigene Zertifikat “Chronometer der Superlative”. Dieses bestätigt, dass die Uhrwerke das Zertifikat als von der COSC geprüfte Chronometer tragen, und besagt darüber hinaus, dass die Ganggenauigkeit auch im eingeschalten Zustand aufrecht erhalten bleibt.

Erschwingliche Rolex-Uhren #1: Rolex Oyster Perpetual

Rolex nennt sie den Inbegriff der Oyster und die Umsetzung der Oyster in Reinform. Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen, denn diese Uhr ist der ideale Einstieg in die Welt von Rolex. Die Rolex Oyster Perpetual bietet ihrem Besitzer viel von den Vorzügen, für die die Marke bekannt ist, einschließlich einiger ihrer besten technischen Entwicklungen.

Rolex: Oyster Perpetual in Anthrazit mit 39 Millimetern Durchmesser
Zur Baselworld 2015 stellte Rolex die Oyster Perpetual mit anthrazitfarbenem Zifferblatt und einer Gehäusegröße von 39 Millimetern vor.

Die Rolex Oyster Perpetual gibt es in verschiedenen Gehäusegrößen, sodass das Modell sowohl Damen als auch Herren tragen können. Das Gehäuse aus Edelstahl 904L ist in den Größen 26, 31, 34, 36 und 39 Millimeter verfügbar. Alle Gehäuse sind bis zehn Bar druckfest, auch dank der verschraubbaren Twinlock-Krone, die mit dem patentierten doppelten Dichtungssystem ausgestattet ist. Der Gehäusemittelteil wird aus einem massivem Edelstahlblock gefertigt, das Deckglas besteht aus Saphir und ist kratzfest. Je nach Gehäusegröße sorgt ein anderes Rolex-Manufakturkaliber für den Antrieb: In den Damenuhren mit einem Durchmesser von 26 Millimetern und 31 Millimetern arbeitet das Uhrwerk Rolex 2231. In der 34-Millimeter- und der 36-Millimeter-Version liefert das Kaliber Rolex 3130 den Antrieb. In der größten Rolex Oyster Perpetual mit 39 Millimetern Durchmesser tickt das Rolex 3132. Ihnen gemeinsam ist der Automatikaufzug. Die besondere Genauigkeit ermöglicht eine Spiralfeder, die von Sammlern hochgelobt wird: die patentierte blaue Parachrom-Breguetspirale; sie zeichnet sich durch ihre Widerstandskraft gegen Erschütterungen, Magnetfelder und Temperaturschwankungen aus. Aktuell gibt es die Rolex Oyster Perpetual mit verschiedenen Zifferblattfarben. Der Preis steigt mit der Gehäusegröße und startet beim 26-Millimeter-Modell mit 4.400 Euro. Die Rolex Oyster Perpetual mit 39 Millimetern Durchmesser kostet 5.150 Euro

Erschwingliche Rolex-Uhren #2: Rolex Oyster Perpetual Explorer

Rolex: Oyster Perpetual Explorer
Rolex: Oyster Perpetual Explorer

Die Rolex Explorer ist eine absolute Kultuhr, nicht nur unter den Rolex-Modellen, sondern auch unter den robusten und präzise gefertigten Armbanduhren im Allgemeinen. Sie begleitete Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay bei der Erstbesteigung des Mount Everest im Mai 1953. Die neue Explorer kam 2010 auf den Markt. Sie blieb jedoch der Tradition treu, die in die 1950er-Jahre zurückreicht.

Rolex Oyster Perpetual Explorer am Handgelenk, gesehen auf der Baselworld 2016
Nachtaufnahme der Rolex Oyster Perpetual Explorer

Ein 39 Millimeter großes Oyster-Gehäuse mit Twinlock-Krone und Saphirglas schützt das von Rolex entwickelte Uhrwerk 3132 mit Automatikaufzug vor Schäden. Die Spiralfeder – wiederum eine blaue Parachrom-Breguetspirale, die eine präzise Zeitmessung verspricht – ist durch die Paraflex-Stoßsicherung geschützt, die von Rolex entwickelt und patentiert wurde. Das Armband trägt die ebenfalls patentierte Oysterlock-Faltschließe und ist mit dem Easylink-Verlängerungssystem ausgestattet, wodurch es mühelos um etwa fünf Millimeter erweitert werden kann. Zur Baselworld 2016 stattete Rolex die Ziffern der Explorer mit Chromalight-Leuchtmasse aus, Zeiger und Indexe waren bereits nachtleuchtend. Der Preis der neuesten Version der Rolex Explorer liegt bei 5.900 Euro.

Erschwingliche Rolex-Uhren #3: Rolex Oyter Perpetual Datejust 41

Die Rolex Datejust 41 ist eine Armbanduhr für jeden Anlass, sie passt sowohl zur Jeans als auch zum Anzug. Obwohl sie seit ihrer Entstehung im Jahr 1945 weiterentwickelt wurde, besitzt die Rolex Datejust, wie für Rolex typisch, ein zeitloses Design.

Rolex: Oyster Perpetual Datejust 41
Rolex: Oyster Perpetual Datejust 41 in Bicolor aus Edelstahl und Weißgold

2012 kam die Armbanduhr als Rolex Datejust II mit einem Gehäusedurchmesser von 41 Millimetern. So erfüllte das Modell den Wunsch nach größeren Uhren am Handgelenk. Seitdem die neuen Datejust-41-Modellen auf der Baselworld 2017 vorgestellt wurden, ersetzten sie ausnahmslos die Datejust II. Die Datejust 41 ist die einzige Uhr in der Übersicht, die eine der markantesten technischen Besonderheiten von Rolex bietet: die Zyklopenlupe über der Datumsanzeige. Diese Lupe wurde 1953 von Rolex entwickelt, um das Ablesen des Datums zu erleichtern, indem sie dieses zweieinhalbfach vergrößert.

Wristshot der Rolex Oyster Perpetual Datejust 41 in Edelstahl mit blauem Zifferblatt
Wristshot der Rolex Oyster Perpetual Datejust 41 in Edelstahl mit blauem Zifferblatt

Das Oyster-Gehäuse ist sowohl in Edelstahl als auch in Kombination mit verschiedenen Edelmetallen als Bicolor-Varianten erhältlich. Die Edelstahlmodelle zeigen sich mit einer bombierten Lünette und mit Radialschliffen verzierten Zifferblättern in Weiß oder Grau. Bei den Edelstahl-Weißgold-Varianten kann zwischen einem blauen, cremefarbenen, schwarzen oder Perlmutt-Zifferblatt gewählt werden. Zusätzlich sind die Bicolor-Uhren mit einer weiteren, für Rolex typischen Besonderheit ausgestattet: der geriffelten Lünette. Als Rolex das Gehäuse 1926 präsentierte, war die Kannelierung der Lünette funktional. Sie ermöglichte es, die Krone zu verschrauben um das Innere der Uhr dicht zu halten. Antrieb liefert der heutigen Rolex Datejust 41 das hauseigene Automatikkaliber 3235. Die Rolex Datejust 41 in Edelstahl ist mit 6.700 Euro die günstigste Variante. Die Modelle in Bicolor mit geriffelter Lünette sind teurer, so kostet beispielsweise das Edelstahl-Weißgold-Modell 8.500 Euro.

Erschwingliche Rolex-Uhren #4: Rolex Oyster Perpetual Submariner

Die Rolex Submariner wird weltweit sofort erkannt. Sie ist ein Paradebeispiel für Präzision unter Druck und vermittelt ein gewisses Gefühl von Abenteuer. Im Jahr 1953 war sie die erste Armbanduhr, die bis zu einer Tiefe von 100 Metern wasserdicht blieb. Wir haben uns in unserer Auswahl das Modell ohne Datumsanzeige (Referenz 114060) entschieden, da es den Einstieg in die Welt der Submariner repräsentiert.

Rolex: Submariner, Referenz 114060
Rolex: Submariner, Referenz 114060

Viele Rolex-Fans sind der Meinung, dass sie die Submariner in ihrer reinsten Form ist. Schließlich hatten die ursprünglichen Modelle keine Datumsanzeige, und schließlich ist diese Uhr für Taucher gedacht, die unter Wasser nicht das aktuelle Datum ablesen müssen. So bietet die Submariner eine uneingeschränkte Zeitanzeige und Rolex nennt sie den Archetyp der Taucherarmbanduhr. Das trifft es ziemlich gut: Denn heute ist das Oyster-Gehäuse aus Edelstahl 904L bis zu einer Tiefe von 30 Bar wasserdicht. Die blau leuchtenden Zeiger und Indexe versprechen eine erstklassige Ablesbarkeit und werden durch Saphirglas geschützt. Die patentierte Triplock-Krone schützt dank dreier Dichtungen vor eindringendem Wasser, sie gibt es nur in Rolex-Uhren. Die drehbare Lünette mit 60-Minuten-Skalierung aus kratzfester Cerachrom-Keramik bietet die Möglichkeit, die genaue Tauchzeit abzulesen. Die dreieckige Nullmarkierung der Lünette ist ebenfalls mit der Chromalight-Leuchtmasse belegt. Taucher schätzen auch das Armband mit Glidelock-System, das eine abgestufte Anpassung der Länge ermöglicht. Unter Wasser ist eine präzise Zeitmessung besonders wichtig. Für die entsprechende Genauigkeit sorgt das manufaktureigene Rolex 3130 mit Automatikaufzug. Das Herzstück des Uhrwerks ist die Unruh mit variablem Trägheitsmoment und goldenen Microstella-Gewichten sowie mit der blauen Parachrom-Spirale, die bei Stößen, Vibrationen, Magnetfeldern und Temperaturveränderungen Gangstabilität ermöglicht. Die höhenverstellbare Unruhbrücke sorgt außerdem für eine stabile Positionierung und erhöht die Stoßfestigkeit der Rolex Submariner. Der Preis: 6.800 Euro.

Erschwingliche Rolex-Uhren #5: Rolex Oyster Perpetual Milgauss

Die Rolex Milgauss wurde 1956 für Ingenieure und Techniker entwickelt, die bei der Arbeit starken Magnetfeldern ausgesetzt sind, denn Magnetismus kann die Leistung mechanischer Uhren beeinträchtigen. Heutzutage begegnen uns Magnetfelder überall – von der Kühlschranktür über Tablet-Hüllen bis hin zu Hand- und Brieftaschenverschlüssen sind wir von Magneten umgeben. Auch in einigen Arbeitsbereichen sind Magnetfelder häufig zugegen, etwa im Telekommunikationsbereich, in der Medizintechnik, in der Luft- und Raumfahrt und in der Elektrotechnik. Rolex löste das Problem durch die Entwicklung und Patentierung eines Magnetschirms, der magnetischen Feldern von bis zu 1.000 Gauß standhält.

Rolex: Oyster Perpetual Milgauss
Rolex: Oyster Perpetual Milgauss

Er wird aus ferromagnetischen Legierungen gefertigt und schützt das Uhrwerk. Diese Erfindung ließ Rolex 1956 patentieren und entwickelte sie seither kontinuierlich weiter. Zudem bestehen die Komponenten des Uhrwerks der Milgauss, dem automatischen Rolexkaliber 3131, aus innovativen, nicht magnetisierbaren Materialien. Das Hemmungsrad aus einer amagnetischen Nickel-Phosphor-Legierung wird in einem komplexen Prozess namens “ultraviolette Lithografie” (UV-LiGA) bei Rolex hergestellt. Die Unruh arbeitet mit einer patentierten blauen Parachrom-Breguetspirale. Doch natürlich wird das Uhrwerk nicht nur vor Magnetfeldern geschützt: Das Oyster-Gehäuse mit Twinlock-Krone sorgt dafür, dass es optimal umschlossen und bis zu einem Druck von zehn Bar vor Wasser sicher ist. Der Name der Milgauss ist eine Zusammensetzung aus dem französischen Wort für Tausend („mille“) und der Maßeinheit für die Stärke von Magnetfeldern (Gauß). Die Rolex Milgauss erfreute sich insbesondere bei Wissenschaftlern großer Beliebtheit, die bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) in Genf arbeiteten. 2007 präsentierte Rolex eine neue Generation der Milgauss, die die gesamte Bandbreite des technologischen Know-hows von Rolex zeigt. Der orangefarbene Sekundenzeiger in Form eines Blitzes ist vom Original inspiriert. Für einen hohen Tragekomfort ist das Oyster-Band der Milgauss mit dem patentierten Easylink-System ausgestattet, durch das es sich um etwa fünf Millimeter verlängern lässt. So hat die Uhr ihren Preis von 7.450 Euro.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im Februar 2015.

[3117]

Bestellen Sie unseren Newsletter

Was gibt's Neues auf Watchtime.net?

Damit Sie stets rund um das Thema mechanische Uhr informiert sind, gibt Ihnen der Watchtime.net-Newsletter mehrmals wöchentlich den Überblick.

Zusätzlich und nur für kurze Zeit:
Ihr 5-EUR-Gutschein!*

Datenschutzbestimmungen habe ich gelesen und akzeptiert.**
*Mindestbestellwert 20 Euro
**Pflichtfeld
Special: Schweizer Geheimtipps

Uhren-Datenbank

In der weltweit größten Datenbank finden Sie aktuell 33240 Modelle von 795 Herstellern.

Datenbank-Suche

[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='text']
[type='text']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']
[type='submit']