6 Uhren mit Magnetfeldschutz

Wie Rolex, Sinn, Omega & Co sich vor Magnetfeldern schützen

Martina Richter
von Martina Richter
am 24. November 2017

Magnetfelder kommen überall um uns herum vor und nehmen zu. Sie gehen von Elektromotoren, Lautsprechern, Induktionskochfeldern, Mobiltelefonen, den weit verbreiteten Kühlschrankmagneten oder von magnetischen Schließen an Handtaschen aus. Eine Untersuchung von ungefähr 1.000 Uhren, die in den Kundendienst von Sinn Spezialuhren kamen, hat ergeben, dass etwa 60 Prozent von ihnen magnetisiert beziehungsweise dass deren Gang durch Magnetismus gestört war. Dafür, dass es so weit erst gar nicht kommt, sorgt Magnetfeldschutz: Hier sind sechs aktuelle Uhren mit erhöhtem Magnetfeldschutz.

Alles über Magnetfeldschutz bei mechanischen Zeitmessern erfahren Sie im kostenlosen Webinar “Ask the Expert” am 13. Dezember 2017 um 17.30 Uhr – hier anmelden!

Uhr mit Magnetfeldschutz #1: Blancpain Sport Fifty Fathoms Bathyscaphe

Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe
Blancpain: Fifty Fathoms Bathyscaphe

Blancpain legte 2017 die Fifty Fathoms Bathyscaphe unlimitiert im 38-Millimeter-Edelstahlgehäuse auf, dazu in der attraktiven Zifferblattfarbe Dunkelblau. Die Uhr ist bis 30 Bar druckfest und wird vom Manufakturkaliber 1150 mit automatischem Aufzug angetrieben. Es hat eine Gangautonomie von 100 Stunden. Ihren höheren Magnetfeldschutz erhält die Fifty Fathoms Bathyscaphe durch eine Spiralfeder aus Silizium. Mit Armband aus Segeltuch kostet die Uhr 8.810 Euro.

Uhr mit Magnetfeldschutz #2: Zenith Defy El Primero 21

Die Defy El Primero 21 von Zenith sprach die Jury durch ihr ausgeprägt technisches Design an.
Zenith: Defy El Primero 21

Zenith stellte 2017 einen Chronographen vor, der auf die Hundertstelsekunde genau stoppen kann. Der Defy El Primero 21 arbeitet dabei mit dem neuen hauseigenen Automatikkaliber El Primero 9004, auch El Primero 21 genannt, das zweiteilig mit unabhängig laufenden Zeiger- und Räderwerken sowie jeweils eigenen Regulierorganen aufgebaut ist. Der Teil für die Zeitanzeige arbeitet mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde, der Chronographen-Mechanismus oszilliert mit 50 Hertz, was das Stoppen auf die Hundertstelsekunde genau ermöglicht. In beide Werke sind Carbon-Nanotube-Spiralen eingesetzt, die unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Magnetfeldern sind. Der Chronograph im 44-Millimeter-Gehäuse aus Titan kostet 9.700 Euro. Bei zwei Varianten mit skelettierten Zifferblättern kostet die Titan-Variante 10.600 Euro und die aus keramisiertem Aluminium 11.500 Euro.

Uhr mit Magnetfeldschutz #3: Damasko DA 43 Black

Damasko: DA 43 Black
Damasko: DA 43 Black

Damasko verwendet für die DA 43 Black eisgehärtetes, nickelfreies Edelstahl, das aufgrund seiner speziellen Wärmebehandlung etwa viermal härter als ist. Zusätzlich erhält das 42 Millimeter große Gehäuse eine schwarze Damest-Beschichtung, die ein Verkratzen verhindert. In Kombination mit einer verschraubbaren Krone und einem verschraubten Boden hält das bis zehn Bar Wasserdruck aus. Darin arbeitet das Automatikkaliber Eta 2836, das neben der Zeit auch Datum und Wochentag auf das Zifferblatt bringt. Dank Weicheiseninnengehäuse bleibt das Werk vor Magnetfeldern geschützt. Das Zifferblatt trägt auf der ganzen Fläche Superluminova, wodurch die Zeit bei allen Lichtverhältnissen ablesbar ist. Der Preis der DA 43 Black beträgt 1.540 Euro.

Uhr mit Magnetfeldschutz #4: Omega

Omega: Seamaster Planet Ocean Big Blue
Omega: Seamaster Planet Ocean Big Blue

Mit der Seamaster Planet Ocean Big Blue präsentiert Omega den ersten Zeitmesser, dessen Gehäuse aus einem einzigen Block blauer Keramik gefertigt ist. Und auch das Zifferblatt besteht aus diesem Material. Die Big Blue verbindet die Funktionen einer GMT-Uhr mit denen einer Taucheruhr. Zur Markierung der beiden Funktionen spielen die Farben Blau und Orange eine tragende Rolle. Die Seamaster Planet Ocean Big Blue ist wasserdicht bis 60 Bar und wird von einem Omega-Master-Chronometer-Kaliber 8906 angetrieben. Das heißt, es hat neben der Chronometerprüfung durch die COSC auch die acht strengen Prüfungen des Eidgenössischen Instituts für Metrologie (METAS) bestanden und widersteht damit Magnetfeldern von mindestens 15.000 Gauß. Omega rüstet nach und nach fast alle Zeitmesser mit der äußerst magnetfeldsicheren Uhrwerktechnologie aus. Die Seamaster Planet Ocean Big Blue kostet 10.300 Euro.

Uhr mit Magnetfeldschutz #5: Rolex Oyster Perpetual Air-King

Rolex: Oyster Perpetual Air-King
Rolex: Oyster Perpetual Air-King

Rolex belebte 2016 die Modellbezeichnung Air-King neu und verlieh der zugehörigen Uhr einen betont sportlichen Look. Die Oyster Perpetual Air-King erschien mit markant gestalteten Ziffern und dem sogenannten Mercedes-Zeiger für die Stunden. Der Kontrast von weißen Ziffern und schwarzem Blatt erinnert gemeinsam mit dem umgekehrten Dreieck bei der Zwölf an das klassische Fliegeruhren-Design. Dennoch ist die Uhr die erste überhaupt, die die Rolex-Farben auf dem Zifferblatt trägt. Für den Antrieb kommt das Automatikwerk Rolex 3131 zum Einsatz, es arbeitet in einem 40 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit Weicheisenkalotte, die einen Magnetfeldschutz bis zu 1000 Gauß bietet. Die Rolex Oyster Perpetual Air King kostet 5.650 Euro.

Uhr mit Magnetfeldschutz #6: Sinn Spezialuhren 856 S

Sinn Spezialuhren: 856
Sinn Spezialuhren: 856

Mit der 856 S hat Sinn Spezialuhren neben den zahlreichen instrumentellen Chronographen eine Uhr mit Magnetfeldschutz im Erscheinungsbild einer Navigationsborduhr gestaltet. Der 40 Millimeter große Zeitmesser tickt mit dem Sellita-Automatikkaliber SW300-1, das einen erhöhten Magnetfeldschutz von 80.000 A/m durch ein Weicheiseninnengehäuse erhält. Die äußere Hülle ist tegimentierte und schwarz hartstoffbeschichtet. Die Uhr ist zudem mit der Ar-Trockenhaltetechnik ausgestattet, unterdrucksicher und druckfest bis 20 bar. Sie kostet mit Lederband 1.610 Euro, mit Silikonarmband1.860 Euro und mit massivem Metallband 1.920 Euro. MaRi

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Das Webinar findet am 13. Dezember 2017 von 17.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Über den untenstehenden Link können Sie sich kostenfrei für das Webinar anmelden, indem Sie Ihre Mailadresse eintragen. Wichtig: Danach erhalten Sie eine Mail vom Watchtime.net-Shop. Bitte klicken Sie darin auf den Link “Download starten”, um sich ein PDF mit dem Zugang zum Webinar herunterzuladen. Im PDF finden Sie einen weiteren Link, über welchen Sie sich bitte als Teilnehmer registrieren. Erst dann erhalten Sie eine Mail vom Ebner Verlag mit dem Link, über welchen Sie sich am 13. Dezember in den Onlinevortrag einklinken können.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt am 22. August 2014.

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