Produkt: Download: Weltweit erster Test der Omega Globemaster im 7-Tesla-MRT-Forschungssystem
Download: Weltweit erster Test der Omega Globemaster im 7-Tesla-MRT-Forschungssystem
Weltpremiere-Test: Was passiert mit der Omega Globemaster im 7 Tesla starken MRT?

7 Uhrenmarken und ihre Bestseller

Welche Modelle verkaufen sich in Deutschland am besten?

Anders als Bücher sind Uhren nicht in Bestsellerlisten verzeichnet; deshalb hat Watchtime die begehrtesten Modelle ermittelt. Wir zeigen die in Deutschland bestverkauften Uhren von sieben ausgewählten Herstellern mit anerkannt gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Sinn, TAG Heuer, Oris, Junghans, Tissot, Nomos Glashütte und Maurice Lacroix. Ist Ihr Favorit dabei?

Uhrenmarke #1 und ihr Besteller: Sinn Spezialuhren 103 St

Sinn: 103 St
Sinn Spezialuhren: 103 St

Mit einem Preis von 1.790 Euro ist der Fliegerchronograph 103 St am Vintage-Lederband bei Weitem nicht die günstigste Sinn-Uhr – die Preise für Herrenuhren starten bereits bei 990 Euro für das Modell 556. Allerdings bietet die 103 St einen attraktiven Einstieg in die Chronographenkollektion der Frankfurter Marke: Sie besticht durch ihr bis 20 Bar wasserdichtes Gehäuse und ihr klassisches Fliegeruhrendesign. Funktional bietet die Sportuhr neben ihrer Stoppfunktion einen beidseitig drehbaren Minutenring sowie eine Datums- und Wochentagsanzeige. Wer das Basismodell aufrüsten will, bekommt für 500 Euro Aufpreis ein Saphirglas, das genauso stark gewölbt ist wie das historisch anmutende Acrylglas, und für weitere 100 Euro einen Saphirglasboden statt des geschlossenen Stahlbodens.

Anzeige

Gehäuse: Edelstahl, Edelstahlboden, 41 mm | Uhrwerk: Valjoux 7750, Automatik | Preis: 1.790 Euro

Uhrenmarke #2 und ihr Bestseller: TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02 Sport

TAG Heuer: Carrera Sport Chronograph mit blauem Zifferblatt und Keramiklünette mit Tachymeterskala
TAG Heuer: Carrera Calibre Heuer 02 Sport

Die legendäre Carrera gibt es seit Herbst 2020 endlich wieder in klassisch gestalteten Versionen mit geschlossenen Zifferblättern. Für Vortrieb sorgt das komplett im eigenen Haus entwickelte und gefertigte Manufaktur-Automatikwerk Heuer 02. Damit gefällt die TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02 Sport von hinten durch technisch-moderne Werkkomponenten wie einen geschwärzten, skelettierten Rotor und durchbrochene Brücken. Vorderseitig hat der Chronographenfan die Wahl zwischen den Zifferblattfarben Blau, Schwarz und Grün. Der Preis ist mit 5.450 Euro für einen Manufakturchronographen sehr attraktiv.

Gehäuse: Edelstahl, Keramiklünette, Saphirglasboden, 44 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber Heuer 02, Automatik | Preis: 5.450 Euro

Uhrenmarke #3 und ihr Bestseller: Oris Aquis Date Calibre 400

Die Oris Aquis Date Calibre 400 bekommt als erstes Modell das neue Werk
Oris: Aquis Date Calibre 400

2021 löste die Aquis Date Calibre 400 mit Oris’ neuem Manufakturkaliber 400 die normale Aquis Date als Bestseller ab. Kein Wunder: Das hauseigene Automatikkaliber bietet fünf Tage Gangreserve, einen hocheffektiven Magnetfeldschutz und eine Garantie beziehungsweise Serviceintervalle von zehn Jahren. Und dabei bleibt die Manufakturuhr mit einem Preis von 3.000 Euro mit gut gemachtem Stahlband inklusive Tauchverlängerung auch noch recht erschwinglich. Das Gehäuse mit kratzfester Keramiklünette ist nach wie vor bis 300 Meter wasserdicht und eignet sich damit für jede erdenkliche Art von Wassersport. Haptik, Funktionalität, Nutzwert – hier stimmt einfach alles. So soll es bei einem Bestseller sein.

Gehäuse: Edelstahl, Keramiklünette, Saphirglasboden, 43,5 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber 400, Automatik | Preis: 3.000 Euro

Uhrenmarke #4 und ihr Bestseller: Junghans Max Bill Chronoscope

Junghans: Max Bill Chronoscope
Junghans: Max Bill Chronoscope

1961 lancierte Junghans die ersten Armbanduhren aus der Feder des Bauhaus-Vertreters Max Bill. Die beiden puristischen Grunddesigns – mit und ohne Stundenzahlen – sind bis heute praktisch unverändert geblieben und besitzen Ikonenstatus. Umso verwunderlicher ist es, dass nicht die originalgetreuen Dreizeigeruhren, sondern die neuzeitliche Erweiterung zum Chronographen Junghans’ Bestseller (in der Mechanikkollektion) darstellt. Martin Thom von Juwelier Depperich in Reutlingen führt die Beliebtheit der Max Bill Chronoscope auf die stimmige Integration der Stoppfunktion in das ursprüngliche Design zurück und verweist auf das besonders gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Und er hat Recht: 1.845 Euro sind heute wenig Geld für einen Chronographen mit Schweizer Werk.

Gehäuse: Edelstahl, Edelstahlboden, 40 mm | Uhrwerk: Valjoux 7750, Automatik | Preis: 1.845 Euro

Uhrenmarke #5 und ihr Bestseller: Tissot Le Locle Powermatic 80

Tissot: Le Locle Gent
Tissot: Le Locle Powermatic 80

Die Le Locle Powermatic 80 von Tissot ist die klassischste Uhr unter den sieben Bestsellern. Denn obwohl die Swatch-Group-Marke ihre sportlichen Facetten hat, gilt sie auch als zuverlässiger Hersteller der sogenannten guten Uhr für Sonn- und Feiertage, die man eben hat, auch wenn man sich sonst keine teuren Uhren leisten kann oder will. Tissots Bestseller ist mit dem Automatikwerk Eta C07.111 ausgestattet, das auch unter dem Namen “Powermatic 80” bekannt ist und eine Gangdauer von 80 Stunden aufweist. Lediglich 515 Euro kostet dieser klassische Zeitmesser, ausgestattet mit Saphirglas, Sichtboden, Datumsanzeige und Stahlband.

Gehäuse: Edelstahl, Mineralglasboden, 39,3 mm | Uhrwerk: Eta C07.111, Automatik | Preis: 515 Euro

Uhrenmarke # 6 und ihr Bestseller: Nomos Glashütte Tangente Neomatik 41 Update

Nomos Glashütte: Tangente neomatik 41 Update
Nomos Glashütte: Tangente Neomatik 41 Update (Bild: NOMOS Glashuette)

Eine echte Glashütter Manufakturuhr für 3.200 Euro – das gibt es nur bei Nomos Glashütte. Und es geht noch viel günstiger: Das Einstiegsmodell Club mit Handaufzugskaliber Alpha kostet nur 1.080 Euro. Dass sich die Tangente Neomatik 41 Update dennoch besser verkauft, verwundert nicht: Im Gegensatz zur Club bietet sie das Nomos-typische Bauhaus-Design und kombiniert dieses seit einiger Zeit mit einer selbst entwickelten Datumsanzeige, die die Symmetrie des Zifferblatts nicht stört. Darüber hinaus gibt ein Saphirglasboden Einblick in das Manufakturkaliber DUW 6101. Dabei handelt es sich um ein Manufakturkaliber der neuen Generation mit eigenem Schwing- und Hemmungssystem sowie Automatikaufzug, der die Werkhöhe nur geringfügig auf 3,6 Millimeter ansteigen lässt.

Gehäuse: Edelstahl, Saphirglasboden, 40,5 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber DUW 6101, Automatik | Preis: 3.200 Euro

Uhrenmarke #7 und ihr Bestseller: Maurice Lacroix Aikon Automatic

Maurice Lacroix: Aikon Automatic
Maurice Lacroix: Aikon Automatic

Eigentlich widersprechen sich die Attribute klassisch und individuell. Aber Maurice Lacroix hat mit der Aikon Automatic vor wenigen Jahren einen Weg gefunden, den Widerspruch aufzulösen: Das Modell ist eine im Grunde schlichte Dreizeigeruhr mit dem bekannten Automatikwerk Sellita SW 200, die jedoch durch zwölf markante Reiter auf der feststehenden Lünette und ein komplexes fünfreihiges Edelstahlband eine ganz eigene Note erhält. Wer die Uhr dennoch lieber am Lederband trägt, kann dieses dank eines Schnellwechselsystems werkzeuglos mit wenigen Handgriffen am Gehäuse montieren.

Gehäuse: Edelstahl, Saphirglasboden, 42 mm | Uhrwerk: Sellita SW 200, Automatik | Preis: 1.690 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im April 2015.

[1534]

Produkt: Download: Die Große Lange 1 Mondphase Lumen im Chronos-Test
Download: Die Große Lange 1 Mondphase Lumen im Chronos-Test
Die Große Lange 1 Mondphase Lumen leuchtet und erlaubt tiefe Einblicke in die Mechanik. Ihr semitransparentes Zifferblatt macht sie zur urbansten Uhr der Luxusmarke aus Glashütte. Wie sie sich im Test bewährt, erfahren Sie im Download.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren