Produkt: Download Einzeltest: Jaeger-LeCoultre Geophysic 1958
Download Einzeltest: Jaeger-LeCoultre Geophysic 1958
Elegant und widerstandsfähig will die Jaeger-LeCoultre Geophysic 1958 sein. Ob sie es ist, lesen Sie im Chronos-Test!

7 Uhrenmarken und ihre Bestseller

Welche Modelle verkaufen sich in Deutschland am besten?

Anders als Bücher sind Uhren nicht in Bestsellerlisten verzeichnet; deshalb hat Watchtime die begehrtesten Modelle ermittelt. Wir zeigen die in Deutschland bestverkauften Uhren von sieben ausgewählten Herstellern mit anerkannt gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Sinn, TAG Heuer, Oris, Junghans, Tissot, Nomos Glashütte und Maurice Lacroix. Ist Ihr Favorit dabei?

Uhrenmarke #1 und ihr Besteller: Sinn Spezialuhren 103 St

Sinn: 103 St
Sinn Spezialuhren: 103 St

Mit einem Preis von 1.670 Euro ist der Fliegerchronograph 103 St am Vintage-Lederband bei Weitem nicht die günstigste Sinn-Uhr – die Preise für Herrenuhren starten bereits bei 960 Euro für das Modell 556. Allerdings bietet die 103 St einen attraktiven Einstieg in die Chronographenkollektion der Frankfurter Marke: Sie besticht durch ihr bis 20 Bar wasserdichtes Gehäuse und ihr klassisches Fliegeruhrendesign. Funktional bietet die Sportuhr neben ihrer Stoppfunktion einen beidseitig drehbaren Minutenring sowie eine Datums- und Wochentagsanzeige. Wer das Basismodell aufrüsten will, bekommt für 500 Euro Aufpreis ein Saphirglas, das genauso stark gewölbt ist wie das historisch anmutende Acrylglas, und für weitere 100 Euro einen Saphirglasboden statt des geschlossenen Stahlbodens.

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Gehäuse: Edelstahl, Edelstahlboden, 41 mm | Uhrwerk: Valjoux 7750, Automatik | Preis: 1.620 Euro

Uhrenmarke #2 und ihr Bestseller: TAG Heuer Carrera Calibre Heuer 02

TAG Heuer: Carrera Calibre Heuer 02
TAG Heuer: Carrera Calibre Heuer 02

Die legendäre Carrera, die normalerweise klassisch gestaltet ist, gibt es seit 2015 auch als betont moderne Version mit durchbrochenem Zifferblatt, die bei den deutschen TAG-Heuer-Fans besonders gut ankommt. Seit Anfang 2020 stattet TAG Heuer die bisher vom Kaliber Heuer 01 angetriebene Uhr mit dem komplett im eigenen Haus entwickelten und gefertigten Manufaktur-Automatikwerk Heuer 02 aus. Damit gefällt die Carrera Calibre Heuer 02 von hinten durch technisch-moderne Werkkomponenten wie einen geschwärzten Rotor und ein rotes Schaltrad. Vorderseitig fällt nach wie vor der durchbrochene Datumsring ins Auge. Der Preis ist gleich geblieben und mit 4.950 Euro für einen Manufakturchronographen sehr attraktiv.

Gehäuse: Edelstahl, teilweise PVD-beschichtet, Saphirglasboden, 45 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber Heuer 01, Automatik | Preis: 4.950 Euro

Uhrenmarke #3 und ihr Bestseller: Oris Aquis Date

Oris: Aquis Date
Oris: Aquis Date

Ein eigenes Uhrwerk ist nicht nötig, um die Aquis Date von Oris zum Verkaufsschlager zu machen. Das erledigen das sportliche Design, das 2017 in Details überarbeitet wurde, der attraktive Preis von 1.850 Euro und die dafür verblüffend hochwertige Ausstattung mit massivem Stahlgehäuse und Keramiklünette, verschraubter Krone, Wasserdichtheit bis 300 Meter, Stahlband und solider Faltschließe mit ausklappbarer Tauchverlängerung. Haptik, Funktionalität, Nutzwert – hier stimmt einfach alles. So soll es bei einem Bestseller sein.

Gehäuse: Edelstahl, Keramiklünette, Mineralglasboden, 43,5 mm | Uhrwerk: Sellita SW 200, Automatik | Preis: 1.850 Euro

Uhrenmarke #4 und ihr Bestseller: Junghans Max Bill Chronoscope

Junghans: Max Bill Chronoscope
Junghans: Max Bill Chronoscope

1961 lancierte Junghans die ersten Armbanduhren aus der Feder des Bauhaus-Vertreters Max Bill. Die beiden puristischen Grunddesigns – mit und ohne Stundenzahlen – sind bis heute praktisch unverändert geblieben und besitzen Ikonenstatus. Umso verwunderlicher ist es, dass nicht die originalgetreuen Dreizeigeruhren, sondern die neuzeitliche Erweiterung zum Chronographen Junghans’ Bestseller (in der Mechanikkollektion) darstellt. Martin Thom von Juwelier Depperich in Reutlingen führt die Beliebtheit der Max Bill Chronoscope auf die stimmige Integration der Stoppfunktion in das ursprüngliche Design zurück und verweist auf das besonders gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Und er hat Recht: 1.695 Euro sind heute wenig Geld für einen Chronographen mit Schweizer Werk.

Gehäuse: Edelstahl, Edelstahlboden, 40 mm | Uhrwerk: Valjoux 7750, Automatik | Preis: 1.695 Euro

Uhrenmarke #5 und ihr Bestseller: Tissot Le Locle Powermatic 80

Tissot: Le Locle Gent
Tissot: Le Locle Powermatic 80

Die Le Locle Powermatic 80 von Tissot ist die klassischste Uhr unter den sieben Bestsellern. Denn obwohl die Swatch-Group-Marke ihre sportlichen Facetten hat, gilt sie auch als zuverlässiger Hersteller der sogenannten guten Uhr für Sonn- und Feiertage, die man eben hat, auch wenn man sich sonst keine teuren Uhren leisten kann oder will. Tissots Bestseller ist mit dem Automatikwerk Eta C07.111 ausgestattet, das auch unter dem Namen “Powermatic 80” bekannt ist und eine Gangdauer von 80 Stunden aufweist. Lediglich 495 Euro kostet dieser klassische Zeitmesser, ausgestattet mit Saphirglas, Sichtboden, Datumsanzeige und Stahlband.

Gehäuse: Edelstahl, Mineralglasboden, 39,3 mm | Uhrwerk: Eta C07.111, Automatik | Preis: 495 Euro

Uhrenmarke # 6 und ihr Bestseller: Nomos Glashütte Tangente Neomatik 39

Nomos Glashütte: Tangente neomatik 39
Nomos Glashütte: Tangente Neomatik 39

Eine echte Glashütter Manufakturuhr für 2.880 Euro – das gibt es nur bei Nomos Glashütte. Und es geht noch viel günstiger: Das Einstiegsmodell Club mit Handaufzugskaliber Alpha kostet nur 1.080 Euro. Dass sich die Tangente Neomatik 39 dennoch besser verkauft, ist kein Wunder. Denn im Gegensatz zur Club bietet sie das Nomos-typische Bauhaus-Design in seiner ursprünglichen Form – und darüber hinaus einen Saphirglasboden sowie einen größeren Durchmesser von 38,5 statt 36 Millimetern. Des Weiteren besitzt der Bestseller ein Manufakturkaliber der neuen Generation mit eigenem Schwing- und Hemmungssystem sowie Automatikaufzug, der die Werkhöhe nur geringfügig auf 3,2 Millimeter ansteigen lässt.

Gehäuse: Edelstahl, Saphirglasboden, 38,5 mm | Uhrwerk: Manufakturkaliber DUW 3001, Automatik | Preis: 2.880 Euro

Uhrenmarke #7 und ihr Bestseller: Maurice Lacroix Aikon Automatic

Maurice Lacroix: Aikon Automatic
Maurice Lacroix: Aikon Automatic

Eigentlich widersprechen sich die Attribute klassisch und individuell. Aber Maurice Lacroix hat mit der Aikon Automatic vor wenigen Jahren einen Weg gefunden, den Widerspruch aufzulösen: Das Modell ist eine im Grunde schlichte Dreizeigeruhr mit dem bekannten Automatikwerk Sellita SW 200, die jedoch durch zwölf markante Reiter auf der feststehenden Lünette und ein komplexes fünfreihiges Edelstahlband eine ganz eigene Note erhält. Wer die Uhr dennoch lieber am Lederband trägt, kann dieses dank eines Schnellwechselsystems werkzeuglos mit wenigen Handgriffen am Gehäuse montieren.

Gehäuse: Edelstahl, Saphirglasboden, 42 mm | Uhrwerk: Sellita SW 200, Automatik | Preis: 1.690 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im April 2015.

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Produkt: Download: Bulgari Octo Finissimo Chronograph GMT Automatic im Test
Download: Bulgari Octo Finissimo Chronograph GMT Automatic im Test
Der Octo Finissimo Chronograph GMT Automatic ist bereits der fünfte Weltrekord von Bulgari. Sein Verhalten im UHREN-MAGAZIN-Test ist ebenfalls rekordverdächtig.

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