Produkt: UHREN-MAGAZIN 4/2020
UHREN-MAGAZIN 4/2020
Alternative zu Edelstahl: Titanuhren in großer Design- und Preisvielfalt +++ Übersicht Sportuhren: Zeitmesser zum Fliegen, Schwimmen, Wandern und Segeln +++ Jörg Schauer: 30 Jahre Schauer - Vom Mann zur Marke

8 deutsche Fliegeruhren

Uhren fürs Cockpit made in Germany

Mit zahlreichen attraktiven und dabei ganz unterschiedlichen Zeitmessern erobern deutsche Uhrenmarken den Luftraum. Wir stellen acht Fliegeruhren vor, die die ganze Bandbreite des Genres zeigen.

Deutsche Fliegeruhr #1: Damasko DC72

Bei Damasko werden Fliegeruhren erst freigegeben, wenn sie unter extremen Bedingungen getestet wurden und bestanden haben. Dank dieser extremen Belastungstests nach dem strengen Nato-Militär-Standard Mil.810 ist Damasko bei Airbus in Manching Ausrüster für die Airbus Testpiloten. Für die Chronographen der DC7X– Reihe hat sich die Manufaktur bewusst für einen austenitischen Instrumentenstahl entschieden – ein homogener Edelstahl mit stabiler Mikrostruktur, genau definierten Legierungsbestandteilen und hoher Reinheit. Durch die Oberflächenhärtung aller Gehäuse-Bestandteile wird eine lange Lebensdauer sichergestellt. Alle Komponenten sind verschraubt und mit Viton-O-Ringen abgedichtet.

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Damasko: DC72
Damasko: DC72

Der neue Chronograph DC72 schreibt die Erfolgsgeschichte der Damasko-Chronographen mit zentraler Stoppminute fort. Dazu kommt das von Damasko entwickelte und patentierte automatische Manufakturkaliber C51-2 zum Einsatz. Neben der übersichtlichen Anzeige von Stunden, Minuten sowie bis zu 60 gestoppten Sekunden und Minuten aus dem Zentrum bietet es noch eine Datumsanzeige und 50 Stunden Gangautonomie. Auf dem übersichtlichen Zifferblatt sind die Zeiger der Zeitanzeige sowie die Stundenindizes mit der lang nachleuchtenden Spezialfarbe Superluminova X1 GL C1 White 10 belegt, so dass die Ablesbarkeit der Zeit unter allen Lichtbedingungen perfekt ist.

  • austenitischer Instrumentenstahl, 41 Millimeter, 10 bar
  • C51-2 Manufakturkaliber, Automatik
  • 2.680 Euro (mit Lederband)

Deutsche Fliegeruhr #2: Sinn Spezialuhren 103 Sa G

Sinn Spezialuhren: 103 Sa G
Ganz in Grün präsentiert sich die neueste Variante des klassischen Fliegerchronographen von Sinn Spezialuhren.

Mit einem grünen Zifferblatt und grüner Aluminiumlünette präsentiert Sinn Spezialuhren eine auf 500 Stück limitierte Ausführung seines klassischen Fliegerchronographen. Indexen, Zeiger und Ziffern sind ebenso wie die Hauptmarkierung auf dem Drehring nachtleuchtend.

Wie alle Modelle der Reihe ist das 41 Millimeter große Edelstahlgehäuse bis 20 Bar druckfest und unterdrucksicher. Die 103 Sa G arbeitet mit dem Concepto-Automatikkaliber C99001.

  • Edelstahl, 41 Millimeter
  • Concepto C99001, Automatik
  • 2.690 Euro

Deutsche Fliegeruhr #3: Stowa Flieger DIN Professional

Stowa: Flieger DIN Professional
Stowa: Flieger DIN Professional

Aus dem Technischen Standard Fliegeruhren, den es weiterhin gibt, ist 2016 besagte DIN-Norm 8330 mit teilweise verschärften Kriterien geworden. Stowa reagierte mit der Lancierung der funktionalen und ergonomischen Flieger DIN Professional. Ihre Gestaltung, die bekannte und neue Formen kombiniert, stammt aus der Feder des ehemaligen Apple-Designers Hartmut Esslinger.

  • Titan, 47 Millimeter
  • Eta 2824, Automatik
  • 2.250 Euro (mit Leder- oder Kautschukband)

Deutsche Fliegeruhr #4: Union Glashütte Belisar Pilot Chronograph

Union Glashütte: Belisar Pilot Chronograph
Union Glashütte: Belisar Pilot Chronograph

Sportlich-dynamisch präsentiert sich diese Fliegeruhr der Swatch-Group-Tochter Union Glashütte. Auf technischer Seite kommen beim Belisar Pilot Chronograph ein facettenreiches Gehäuse mit aufgeschraubten Flanken und ein weiterentwickeltes Valjoux 7753 von der Eta zusammen. Das neue Uhrwerk bringt eine erhöhte Gangautonomie von 60 Stunden sowie verringerte Gangschwankungen mit sich.

  • Edelstahl, 44 Millimeter
  • UNG-27.01, Basis Eta-Valjoux 7753, Automatik
  • 2.680 Euro (mit Lederband)

Deutsche Fliegeruhr #5: Laco München

Laco: München
Laco: München

Das Modell München der Pforzheimer Uhrenmarke Laco besitzt ein 42,3 Millimeter großes Edelstahlgehäuse, das matt sandgestrahlt ist und somit keine störenden Reflexionen erzeugt. Auch bei Nacht ablesbar sind dank Leuchtmasse Indexe, arabische Zahlen und Zeiger. Auf dem schwarzen Zifferblatt befindet sich bei zwölf Uhr das klassische Orientierungsdreieck. Mehr über das Design einer typischen Fliegeruhr erfahren Sie hier. Die Uhr verfügt zudem über eine Stoppfunktion und indiziert sowohl das aktuelle Datum als auch den Wochentag. Die bis zehn Bar wasserdichte Fliegeruhr wird am Kalbslederband mit Nieten getragen.

  • Edelstahl, matt sandgestrahlt, 42,3 Millimeter
  • Eta 7750, Automatik
  • 1.990 Euro

Deutsche Fliegeruhr #6: Hanhart 417 ES

Hanhart: 417 ES
Hanhart: 417 ES

Das Modell 417 Es aus dem Hause Hanhart ist eine Neuauflage eines Fliegerchronographen, den Hanhart von 1957 bis 1962 an die Bundeswehr lieferte. Der Chronograph ist zwar von 39 auf 42 Millimeter gewachsen, bietet aber viele historische Details: Die Lünette besitzt nach wie vor eine rote Markierung und lässt sich beidseitig drehen, Zifferntypografie und Markenlogo entsprechen dem Original, und auch die Zeiger erinnern, mit Ausnahme des Stoppsekundenzeigers, an den ehemaligen Ausrüstungsgegenstand der Bundeswehr.

  • Edelstahl, 42 Millimeter
  • Sellita SW 510 M, Handaufzug
  • 1.790 Euro

Wir haben die Hanhart 417 ES genauer unter die Lupe genommen:

Das Video zeigt die Details der gelungenen Retrouhr
Das Video zeigt die Details der gelungenen Retrouhr

Deutsche Fliegeruhr #7: Tutima Flieger

Tutima: Flieger
Tutima: Flieger

Klar ablesbar und doch spannend gestaltet präsentiert sich die neueste Fliegeruhr von Tutima aus Glashütte: Das Modell mit dem schlichten Namen Flieger gefällt aufgrund seiner orangefarbenen Zifferblattelemente in Kombination mit einem braunen Kalbslederband. Das Datum wurde harmonisch ins Zifferblatt integriert. Durch einen Saphirglasboden lässt sich das Eta-Kaliber 2836 betrachten.

  • Edelstahl, 41 Millimeter
  • Eta 2836, Automatik
  • 1.350 Euro  (mit Lederband)

Deutsche Fliegeruhr #8: Archimede Pilot 42 GMT

Archimede: Pilot 42 GMT
Archimede: Pilot 42 GMT

Die Pforzheimer Marke Archimede stellt die Gehäuse für ihre Uhren selbst her. Diese Tatsache und die Verwendung von unveränderten Basiskalibern ermöglicht eine attraktive Preisgestaltung. So kostet die klassisch designte Pilot 42 GMT mit genretypischer Kegelkrone, gebürstetem Edelstahlgehäuse und genietetem Kalbslederarmband nur 1.240 Euro. Auf dem schwarzen Zifferblatt wird neben Stunde, Minute und Sekunde die zweite Zeitzone über einen roten Zeiger aus dem Zentrum angezeigt. Das Datumsfenster bei der Sechs kann man allerdings leicht übersehen.

  • Edelstahl, 42 Millimeter
  • Eta 2893-2, Automatik
  • 1.300 (mit Lederband)

Sie möchten mehr über Fliegeruhren wissen? Die wichtigsten Designcodes dieser Uhrengattung finden Sie hier!

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im September 2016.

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Produkt: Chronos 1/2021
Chronos 1/2021
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Alle ausser Archimede sind VIEL zu teuer. Gute Nacht…

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  2. Ich korrigiere mich: Die Laco geht doch als IWC Plagiat zu 1/4 Preis glatt durch…

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  3. Ich habe eine Robert magnum mit einem ETA Werk, das wohl auch bei Laco verbaut wird. Die Uhr habe ich für 100,-€ bekommen. Man zahlt eben auch den Namen.

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  4. Ich vermisse hier:
    -Guinand von Helmut Sinn, echt brauchbare, solide Fliegeruhren mit echt gutem Preis-Leistungs Verhältnis. Von Fliegern für Flieger gemacht!
    -Steinhart, Uhren mit super Preis-Leistungs Verhältnis.

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