Rolex, Breitling, Omega und Co.: Die günstigsten Uhren der 10 Topmarken

Was kosten die günstigsten Herrenuhren der begehrtesten Mechanikmarken?

Alexander Krupp
von Alexander Krupp
am 19. Oktober 2017

Zu welchem Preis können Uhrenfans die Markenwelten von Rolex, Breitling, Omega und Co. betreten? Und wird auch im Einstiegssegment großes Kino geboten? Wir zeigen die günstigsten mechanischen Herrenuhren der zehn Topmarken (in absteigender Reihenfolge). Die dargestellten Uhrenhersteller haben im Internet während der letzten zwölf Monate die größte Zahl an deutschsprachigen Suchanfragen auf sich vereint. Berücksichtigt wurden ausschließlich Marken mit starkem Mechanikanteil und Uhren in Herrengrößen ab 37 Millimeter.

Günstigste Uhr der Topmarke #1: Rolex Oyster Perpetual 39

Rolex: Oyster Perpetual 39
Rolex: Oyster Perpetual 39

Die bekannteste und begehrteste Uhrenmarke der Welt hat 2015 ein neues Basismodell präsentiert, das bis heute die günstigste Herrenuhr der Genfer Manufaktur darstellt. Für 5.150 Euro erhält man die Oyster Perpetual 39 mit den markentypischen Rolex-Vorzüge: rundum einwandfreie Verarbeitung, modernes Manufakturkaliber, Gehäuse aus salzwasserbeständigem Edelstahl 904L – und sehr geringe Gefahr eines Wertverlusts. In dem 39-Millimeter-Gehäuse tickt das Automatikkaliber 3132 mit Chronometerzertifikat. Die Rolex-Uhr gibt es mit grauem und mit blauem Zifferblatt.

Günstigste Uhr der Topmarke #2: Breitling Colt Automatic

Breitling: Colt Automatic
Breitling: Colt Automatic

Auch bei Breitling kann die günstigste Uhr, die Colt Automatic, bereits ein Chronometerzertifikat vorweisen. Man erhält die bescheinigte Präzision für 3.160 Euro – und außerdem zahlreiche hilfreiche Eigenschaften für Taucher. Als da wären eine einseitig drehbare Lünette mit Leuchtpunkt, ein bis 20 Bar wasserdichtes 44-Millimeter-Edelstahlgehäuse mit verschraubter Krone sowie ein schwarzes, blaues oder silberfarbenes Zifferblatt mit stark leuchtenden Anzeigen. Für Vortrieb sorgt das bekannte Großserienkaliber Eta 2824 mit Automatikaufzug.

Günstigste Uhr der Topmarke #3: Omega De Ville Prestige Co-Axial

Omega: De Ville Co-Axial
Omega: De Ville Co-Axial

Die günstigste Omega-Herrenuhr ist die sportlich-elegante De Ville Prestige Co-Axial im 39,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuse für 3.100 Euro. Das hauseigene Automatikkaliber 2500 gehört nicht zur neuesten Werkegeneration mit extremem Magnetfeldschutz, besitzt aber bereits die markentypische Co-Axial-Hemmung, die für besonders gute Gangwerte sorgt. Letztere werden von der unabhängigen Schweizer Chronometerprüfstelle COSC offiziell bescheinigt.

Günstigste Uhr der Topmarke #4: Tissot Gentleman Swissmatic

Tissot: Gentleman Swissmatic
Tissot: Gentleman Swissmatic

Man muss sich wundern, was man bei Tissot mit der Gentleman Swissmatic alles für 350 Euro bekommt: Saphirglas, Mineralglasboden, Wasserdichtheit bis zehn Bar, Automatikwerk und drei Tage Gangautonomie. Ein Grund für das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Synergien des Uhrenkonzerns Swatch-Group, dessen andere Tochterunternehmen ihre Schwester Tissot mit Werken und weiteren Komponenten beliefern. Die 44 Millimeter große Dreizeigeruhr wird an einem Rindslederband mit Dornschließe getragen.

Günstigste Uhr der Topmarke #5: Junghans Form A

Junghans: Form A
Junghans: Form A

Mit den Linien Max Bill und Meister hat Junghans das Metier der preiswerten Designuhren schon seit Längerem besetzt. Nun gibt es mit der Form A eine noch günstigere Automatikuhr: Das 39,1 Millimeter große Edelstahlmodell mit Eta 2824 kostet 840 Euro und bietet ein Deckglas aus Saphir sowie einen getönten Mineralglasboden. Als spannendes Detail auf dem Zifferblatt sind die quadratischen Minutenindexe eingeprägt.

Günstigste Uhr der Topmarke #6: TAG Heuer Formula 1 Calibre 5

TAG Heuer: Formula 1 Calibre 5
TAG Heuer: Formula 1 Calibre 5

Wie Breitling bietet auch TAG Heuer ein Einstiegsmodell im Taucheruhrendesign. Die Formula 1 Calibre 5 kann Drehlünette, Kautschukband und einer Wasserdichtheit bis 20 Bar aufweisen. Die 41-Millimeter-Edelstahluhr kostet 1.400 Euro. Was TAG Heuer Calibre 5 nennt, ist das bei Einsteigeruhren weit verbreitete Automatikkaliber Eta 2824.

Günstigste Uhr der Topmarke #7: Hublot Classic Fusion Titanium

Hublot: Classic Fusion Titanium
Hublot: Classic Fusion Titanium

Für die günstigste Hublot, die Classic Fusion Titanium, bezahlen Mechanikfans 7.100 Euro. Dafür bekommen sie das kleinere Classic-Fusion-Gehäuse mit einem Durchmesser von 42 statt 45 Millimetern, das bei Hublot als Unisex-Größe gilt, sowie das Großserienkaliber Sellita SW 300. Die Classic Fusion ist die elegantere Alternative zu den betont sportlichen Chronographen der Linie Big Bang, deren Preise erst bei 12.400 Euro starten.

Günstigste Uhr der Topmarke #8: Seiko 5 Automatik

Seiko: 5 Automatik
Seiko: 5 Automatik

Bei der japanischen Manufaktur Seiko starten die Preise extrem niedrig: Nur 179 Euro muss man ausgeben, wenn man eine Automatikuhr mit Manufakturwerk, gehärtetem Plexiglas und Glasboden sein Eigen nennen will. Natürlich ist das Kaliber 7S36 ein schlichtes, unverziertes Uhrwerk, und Gehäuse wie Armband sind einfach gehalten. Dafür ist die 41 Millimeter große Seiko 5 Automatik bis zehn Bar wasserdicht und zeigt neben Uhrzeit und Datum auch noch den Wochentag an.

Günstigste Uhr der Topmarke #9: Patek Philippe Aquanaut

Patek Philippe: Aquanaut
Patek Philippe: Aquanaut

Die Patek Philippe Referenz 5167A-001 vereint wie alle Aquanaut-Modelle ein sportliches Design mit einem fein verzierten Manufakturwerk: Das Automatikkaliber 324 S C mit Datum tickt in einer 40 Millimeter großen Edelstahlschale mit Saphirglasboden. Das Zifferblatt und das Armband aus abrieb- und lichtfestem Verbundmaterial sind im gleichen Muster geprägt. Mit 17.038 Euro kostet die Stahluhr nur rund 700 Euro weniger als die günstigste Calatrava in Gold.

Günstigste Uhr der Topmarke #10: Sinn Spezialuhren 556 I

Sinn: 556 I
Sinn Spezialuhren: 556 I

Für 890 Euro bekommt man bei der Frankfurter Uhrenmarke Sinn Spezialuhren eine bis 20 Bar wasserdichte sowie unterdrucksichere Stahluhr mit zwei entspiegelten Saphirgläsern und verschraubter Krone. Alles an der 38,5 Millimeter großen und nur zehn Millimeter hohen 556 I ist auf Funktionalität ausgelegt; dazu gehören auch das schlichte, aber robuste Eta-Automatikkaliber 2824, die stark leuchtenden Anzeigen und das reflexfreie, weil mattierte Gehäuse. ak

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