Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Cartier Santos-Dumont XL: Eleganz trifft Höhenflug

Die Cartier Santos-Dumont XL vereint schlanke Eleganz, edle Materialien und technisches Feingefühl – eine Hommage an Stilbewusstsein mit visionärem Anspruch.
Cartier Santos-Dumont, XL Modell, Gehäuse aus 750er Roségold, Close-up

Cartier Santos-Dumont, XL Modell, Gehäuse aus 750er Roségold

© Cartier

Die Geschichte der Santos de Cartier beginnt mit einer Freundschaft, die den Verlauf der Uhrmacherei für immer verändern sollte. Alberto Santos-Dumont, ein Pionier der Luftfahrt mit brasilianischen Wurzeln, lebte für die Technik – aber nicht ohne Stil. In Paris bewegte er sich in den besten Kreisen, in denen er auch auf Louis Cartier traf. Was aus dieser Begegnung entstand, war revolutionär: 1904 entwickelte Cartier für seinen Freund eine der ersten Piloten-Armbanduhren, die gezielt für das Handgelenk gedacht war – eine Antwort auf die Notwendigkeit, im Cockpit die Zeit auf einen Blick ablesen zu können. Was funktional begann, wurde zum stilistischen Manifest: Die Santos brach mit der runden Form klassischer Taschenuhren. Stattdessen: ein kantiges Gehäuse, sichtbare Schrauben, klare Linien – und doch ein gewisses Maß an Weichheit. Über 120 Jahre später steht das Design von Cartier noch immer für Modernität, wie auch die im Jahr 2004 vorgestellte Schwesterlinie Santos-Dumont demonstriert. Seit ihrer Rückkehr in die Kernkollektion im Jahr 2019 wurde die Linie behutsam weiterentwickelt, bleibt aber ihrer DNA treu. Das XL-Modell wird um drei elegante Zweizeigeruhren nun erweitert.

Cartier Santos-Dumont, XL Modell, mit Handaufzug, Kaliber 430 MC. Gehäuse aus 750er Roségold, Zifferblatt mit Leinenoptik

Cartier Santos-Dumont, XL Modell, mit Handaufzug, Kaliber 430 MC. Gehäuse aus 750er Roségold, Zifferblatt mit Leinenoptik

© Cartier

Besonders beeindruckend zeigt sich die neue Ausführung in der aktuellen Varianten der Santos-Dumont XL aus Roségold. Ihr Handaufzugswerk Kaliber 430 MC findet Platz in einem eleganten Gehäuse mit feinen Details: Die perlierte Krone trägt einen Saphir im Cabochonschliff, das Zifferblatt mit Leinenstruktur verbindet Wärme mit Raffinesse. Goldene römische Ziffern, schwertförmige Zeiger, Saphirglas und ein gravierter Gehäuseboden mit der Signatur des Flugpioniers runden das Gesamtbild ab. Das 46,6 x 33,9 mm große Gehäuse bleibt mit 7,5 mm Höhe flach und angenehm tragbar. Der Preis beläuft sich auf 19.200 Euro.

Cartier Santos-Dumont, XL Modell, mit Handaufzug, Kaliber 430 MC. Gehäuse aus 750er Gold, Zifferblatt mit Holzeffekt

Cartier Santos-Dumont, XL Modell, mit Handaufzug, Kaliber 430 MC. Gehäuse aus 750er Gold, Zifferblatt mit Holzeffekt

© Cartier

Auch weitere Materialkombinationen wie Platin mit Kupferakzenten oder Gelbgold mit Holzeffekt – inspiriert von der Mechanik und Konstruktion historischer Fluggeräte – zeigen, wie Cartier es versteht, Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll zu verknüpfen. Und doch bleibt das zentrale Narrativ dasselbe: Die Santos war nie bloß eine Uhr. Sie war ein Werkzeug für einen Visionär.

Cartier Cartier Santos Fliegeruhren Elegante Uhren Schweizer Uhren Richemont Uhren bis 20.000 Euro

Neueste Beiträge

Hands-on: TAG Heuer Carrera Date Twin-Time - Feiner Solist
Die 2025 eingeführte Carrera Date Twin-Time spielt unter den Chronographen und Dreizeigeruhren der Linie eine Sonderrolle. Nur in einer Variante erhältlich, zeigt sie individualistische Züge und ist doch eine typische Carrera.
7 Minuten
Bell & Ross BR-X3 Micro-Rotor: Wenn das Gehäuse zum Werkträger wird
Bell & Ross löst Gehäuse und Werk zu einer Einheit auf. Die BR-X3 Micro-Rotor ist 99 Mal gebaut – und konstruktiv kaum zu ignorieren.
4 Minuten
31. Mär 2026
King Seiko Vanac Automatic Tokyo Nights – die 70s-Ikone jetzt in Titan
Die King Seiko Vanac Tokyo Nights interpretiert den Stil der 1970er neu – mit Titan-Gehäuse, integriertem Band und modernisiertem Automatikwerk mit Sichtboden.
3 Minuten
WatchTime Magazin mit Kaffee

Neue WatchTime-Ausgabe ist da

- Aufbruch, Innovation und globale Uhrenkultur

Das könnte Sie auch interessieren

Panerai und die Kunst der großen Komplikationen
Vom Ewigen Kalender bis zur Minutenrepetition – wie das Laboratorio di Idee die Grenzen moderner Uhrmacherkunst neu definiert
11 Minuten
12. Mär 2026
Ein erstes Mal für Serica: Was die Marke mit der neuen Ref. 5330 wagt
Die neue Dive-Chronometer-Referenz integriert erstmals eine beliebte Komplikation – und bewahrt dennoch die ikonische Klarheit der Serica-Taucheruhren
4 Minuten
13. Mär 2026
Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige