Czapek Antarctique Frozen Meteor: Jeansblau mit Grüßen aus dem All
Meteoriten-Zifferblätter üben auf Uhrenliebhaber eine besondere Faszination aus und sind bei Sammlern entsprechend gefragt. Ihren Reiz verdanken sie der Verbindung von außergewöhnlicher Ästhetik und kosmischer Herkunft: Die charakteristischen Widmanstätten-Strukturen entstanden über Millionen von Jahren bei der langsamen Abkühlung von Eisen-Nickel-Legierungen im Inneren eines Asteroiden. Kein Zifferblatt gleicht dem anderen – jedes trägt ein einzigartiges Muster und damit ein kleines Stück Geschichte des Universums in sich. Mit der Antarctique Frozen Meteor und der kleineren Antarctique S Frozen Meteor setzt Czapek dieses außergewöhnliche Material nun in einem kühlen Denim-Blau in Szene.
Czapek Antarctique Frozen Meteor
CzapekEin Zifferblatt wie kein zweites und ein überarbeitetes Metallband
Für die Frozen Meteor verwendet Czapek Gibeon-Meteorit, einen Eisen-Nickel-Octahedriten, der einst über dem heutigen Namibia niedergegangen ist. Die einzelnen Scheiben werden bei GT Cadrans nahe Lausanne verarbeitet. Das Ausgangsmaterial wird zunächst von Hand geätzt und poliert, damit das charakteristische Muster seine volle Wirkung entfalten kann. Anschließend folgt die farbliche Veredelung. Mehrere Schichten eines hellblauen Lacks werden auf die natürliche silbergraue Oberfläche aufgetragen und sorgfältig poliert. Je nach Lichteinfall verändert sich dadurch die Erscheinung, während die kristallinen Strukturen des Meteoriten darunter sichtbar bleiben. Diese sprichwörtlich coole Kombination bildet den Hintergrund für die charakteristischen facettierten und trapezförmigen Stundenindexe sowie Schwertzeiger der Antarctique, die mit nachleuchtender Superluminova belegt sind. Damit harmoniert das kühle Spiel von gebürsteten und polierten Flächen, die das Edelstahlgehäuse und das integrierte Metallband auszeichnen. Letzteres präsentiert Czapek in einer neuen Generation, die gemeinsam mit den Schweizer Spezialisten STL Swiss und RD Manufacture entwickelt wurde. Engere Toleranzen ermöglichen präzisere Kanten und Übergänge sowie eine gleichmäßigere Ausführung der einzelnen Glieder, was dem Armband ein kompakteres Tragegefühl verleiht. Auch die Unterseite wurde an einigen Stellen überarbeitet. Statt gebürsteter Flächen kommen nun satinierte Partien zum Einsatz, die die Geometrie klarer herausarbeiten. Zudem lässt sich das Armband vollständig zerlegen, was zukünftige Aufarbeitungen und Servicearbeiten erleichtert. Zur V2-Version gehört auch eine neu entwickelte Faltschließe. Der bisherige Drehverschluss wird durch einen ergonomischen Druckknopfmechanismus ersetzt. Das Schnellwechselsystem benötigt kein Werkzeug. Besitzer eines V1-Armbands können über das autorisierte Servicenetz auf die neue Version umrüsten.
Czapek Antarctique Frozen Meteor
CzapekBekanntes Manufakturkaliber mit hoher Gangreserve
Durch den Saphirglasboden lässt sich das Kaliber SXH5 betrachten, das Czapek 2020 als erstes vollständig selbst entwickeltes Manufakturuhrwerk mit der Antarctique-Kollektion vorstellte. Das 4,2 Millimeter hohe Automatikwerk arbeitet mit 4 Hertz und bietet eine Gangreserve von 60 Stunden, die von einem einzelnen Federhaus bereitgestellt wird. Für den effektiven Aufzug sorgt ein dezentral platzierter Mikrorotor aus 100 Prozent recyceltem 950er Platin. Typisch für die Genfer Manufaktur sind die sieben sandgestrahlten und skelettierten Brücken, die von den historische Taschenuhren von François Czapek aus dem 19. Jahrhundert inspiriert sind. Ihre raffinierte Architektur ermöglicht tiefe Einblicke in den mikromechanischen Kosmos, der nach allen Regeln Schweizer Uhrmacherkunst von Hand vollendet wird.
Czapek Kaliber SXH5
CzapekVerfügbarkeit und Preisgestaltung
Die Antarctique Frozen Meteor ist auf 38 Exemplare limitiert und misst 40,5 Millimeter im Durchmesser bei einer Höhe von 10,6 Millimetern. Die kleinere Antarctique S Frozen Meteor bringt es auf 38,5 Millimeter Durchmesser und 10,4 Millimeter Höhe und ist 25 Mal zu haben. Beide Modelle sind bis zu 120 Meter wasserdicht. Der Preis liegt jeweils bei 25.000 Schweizer Franken (ohne MwSt.) beziehungsweise umgerechnet bei ca. 26.600 Euro.