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Lesedauer 5 Min.

Rolex Four Seasons: Vier einzigartige Daytonas für den guten Zweck

Rolex bringt vier außergewöhnliche Einzelstücke des Cosmograph Daytona unter den Hammer. „Frühling“, „Sommer“, „Herbst“ und „Winter“ kombinieren unterschiedliche Edelmetalle mit Natursteinzifferblättern, Saphiren, Turmalinen und Diamanten. Hinter dem Projekt stehen Roger Federer und Leonardo DiCaprio.
Rolex – Four Seasons, Daytona aus Edelmetall mit Edelsteinbesatz
© Rolex 

Seltene Referenzen der Rolex Daytona gehören längst zu den begehrtesten modernen Sammleruhren überhaupt. Was Rolex nun unter dem Titel „The Four Seasons“ vorstellt, geht jedoch weit über eine reguläre Sonderedition hinaus. Für eine Charity-Auktion hat die Genfer Manufaktur vier einzigartige Schmuckausführungen des Modells geschaffen, von denen jede eine der vier Jahreszeiten interpretiert. Entstanden ist das Projekt im Rahmen der Rolex-Initiative Perpetual Planet gemeinsam mit den beiden Rolex-Markenbotschaftern Roger Federer und Leonardo DiCaprio. Versteigert werden die vier Einzelstücke am 28. September 2026 bei Phillips in London, jeweils als eigenes Los. Der vollständige Erlös kommt der Federer Foundation und der Naturschutzorganisation Re:wild zugute.

Vier Jahreszeiten, vier Einzelstücke

Rolex setzt bei allen vier Uhren auf die bekannte Architektur der Daytona, interpretiert sie jedoch mit einer Material- und Farbauswahl, die weit außerhalb des regulären Modellprogramms liegt. Je nach Jahreszeit besteht das Gehäuse aus Weißgold, Everose-Gold, Gelbgold oder Platin. Noch außergewöhnlicher sind die Zifferblätter: Für sie verwendet Rolex Natursteine wie Chrysopras, Türkis, Mookait und blauen Opal. Die Totalisatoren werden wiederum aus jeweils anderen Steinen gefertigt. Farbige Saphire, Turmaline oder Diamanten ersetzen die konventionellen Stundenindizes. Hinzu kommen vollständig mit Edelsteinen besetzte Lünetten sowie diamantbesetzte Bandanstöße und Kronenschützer. 

 

 

Rolex – Four Seasons: Frühling, Automatik-Chronograph aus Weißgold

Rolex – Four Seasons: Frühling

© Rolex 

Frühling: Chrysopras trifft auf violette Saphire

Den Frühling verkörpert eine Daytona aus 18-karätigem Weißgold. Das Zifferblatt besteht aus Chrysopras, dessen grünliche Farbgebung mit Totalisatoren aus Lepidolith kombiniert wird. Die elf Stundenmarkierungen bestehen aus violetten Saphiren: Acht wurden im Baguette-, drei im Quadratschliff ausgeführt. Besonders opulent fällt die Lünette aus, die Rolex mit 36 violetten Saphiren im Trapezschliff mit zusammen rund 5,57 Karat besetzt. Weitere 54 Diamanten im Brillantschliff mit zusammen rund 0,86 Karat befinden sich an Bandanstößen und Kronenschutz. Gerade die Kombination aus Grün und Violett macht den Frühling zu einer der ungewöhnlichsten der vier Interpretationen. Statt die Jahreszeit lediglich über eine einzelne Farbe anzudeuten, setzt Rolex auf starke Kontraste zwischen Naturstein und Edelsteinen.

 

Rolex – Four Seasons: Sommer, Automatik-Chronograph aus Rosegold

Rolex – Four Seasons: Sommer

© Rolex 

Sommer: Türkis und Everose-Gold

Deutlich wärmer präsentiert sich die Sommer-Daytona. Ihr Gehäuse besteht aus Everose-Gold, während das Zifferblatt über einen türkisen Farbton verfügt. Die drei Totalisatoren werden aus dem als „Heart of Ruby“ bezeichneten Material gefertigt. Roséfarbene Saphire dienen als Indizes und setzen sich auf der Lünette fort: Dort sitzen 36 Saphire im Trapezschliff mit insgesamt rund 4,32 Karat. Auch hier tragen Bandanstöße und Kronenschutz zusätzlich 54 Diamanten. Durch Türkis, Rosé und den warmen Ton des Everose-Goldes ist der Sommer vermutlich die farbintensivste Ausführung des Quartetts.

 

Rolex – Four Seasons: Herbst, Automatik-Chronograph aus Gelbgold

Rolex – Four Seasons: Herbst

© Rolex 

Herbst: Mookait und grüner Turmalin

Beim Herbst wechselt Rolex zu Gelbgold. Mittelpunkt ist ein Zifferblatt aus Mookait, dessen natürliche Farbgebung von Uhr zu Uhr beziehungsweise in diesem Fall von Stein zu Stein individuell ausfällt. Für die Totalisatoren kommt Chrysopras zum Einsatz. Statt Saphiren verwendet Rolex diesmal grüne Turmaline. Acht Baguette- und drei quadratisch geschliffene Exemplare markieren die Stunden. Weitere 36 trapezförmig geschliffene grüne Turmaline mit insgesamt etwa 4,32 Karat bilden die Lünette. Die 54 Brillanten an Bandanstößen und Kronenschutz entsprechen wiederum den übrigen Ausführungen. Das warme Gelbgold und der Mookait geben dieser Daytona einen erdigeren Charakter.

Rolex – Four Seasons: Winter, Automatik-Chronograph aus Platin

Rolex – Four Seasons: Winter

© Rolex 

Winter: Platin, blauer Opal und Lapislazuli

Die vielleicht spektakulärste Materialkombination hebt sich Rolex für den Winter auf. Das Gehäuse besteht aus Platin, während das Zifferblatt aus blauem Opal gefertigt wird. Die drei Totalisatoren bestehen aus tiefblauem Lapislazuli. Auch bei den Indizes unterscheidet sich die Winter-Version von ihren drei Geschwistern. Hier kommen keine farbigen Edelsteine, sondern elf Diamanten zum Einsatz – acht im Baguette- und drei im Quadratschliff. Auf der Lünette sitzen wiederum 36 trapezförmig geschliffene Saphire. Rolex arrangiert sie in einem Farbverlauf von Blau bis Fuchsia. Zusammen bringen sie rund 5,57 Karat auf die Waage. Weitere 54 Brillanten mit rund 0,86 Karat vervollständigen die Edelsteinfassung an Gehäuse und Kronenschutz. Der kühle Glanz des Platins, der blaue Opal und die Lapislazuli-Totalisatoren ergeben dabei die geschlossenste Farbkomposition des Quartetts.

Unter den Edelsteinen arbeitet das Kaliber 4131

So extravagant die Gestaltung ausfällt, technisch bleiben alle vier Uhren dem aktuellen Cosmograph Daytona verpflichtet. Im Inneren arbeitet jeweils das Automatikkaliber 4131, das Rolex 2023 mit der jüngsten Generation der Daytona eingeführt hat. In den Four-Seasons-Modellen bietet es eine Gangreserve von rund 72 Stunden. Alle vier Einzelstücke tragen zudem die Rolex-Zertifizierung als „Superlative Chronometer“. 

Federer und DiCaprio als Initiatoren

Hinter dem Projekt steht allerdings mehr als die Präsentation vier besonders exklusiver Rolex-Uhren. Die Versteigerung ist als Benefizprojekt angelegt. Die Federer Foundation, die Roger Federer 2003 gründete, unterstützt Kinder im südlichen Afrika und in der Schweiz und soll ihnen bessere Möglichkeiten zum Lernen und zur persönlichen Entwicklung eröffnen. Re:wild wiederum wurde von einem Team von Naturschützern gemeinsam mit Leonardo DiCaprio gegründet und arbeitet unter anderem mit indigenen Völkern, lokalen Gemeinschaften und Naturschutzorganisationen zusammen, um natürliche Lebensräume zu schützen und wiederherzustellen. Der gesamte Erlös der vier Lose wird diesen beiden Organisationen zur Verfügung gestellt. 

Eine Auktion mit erheblichem Sammlerpotenzial

Eine offizielle Schätzung nennt Rolex in den vorliegenden Informationen nicht. Gerade deshalb dürfte interessant werden, welche Ergebnisse die vier Uhren am 28. September erzielen. Die Voraussetzungen für erhebliches Sammlerinteresse sind jedenfalls vorhanden: Es handelt sich um vier einzigartige Rolex-Einzelstücke, um die Daytona, um außergewöhnliche Natursteinzifferblätter und Edelsteinfassungen und schließlich um eine prominent besetzte Charity-Auktion. Hinzu kommt, dass jede der vier Uhren Teil eines zusammenhängenden Sets ist, gleichzeitig aber als eigenes Los angeboten wird. Damit stellt sich auch die Frage, ob die Four Seasons am Ende tatsächlich vier verschiedene Besitzer finden – oder ob ein Sammler versuchen wird, das komplette Quartett zusammenzuhalten. Es bleibt also spannend.

 

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Rolex Rolex Daytona Luxusuhren Automatik Chronograph Goldene Uhr Uhren Auktion

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