Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Czapek: Antarctique Purple Storm

Wilde violette Formationen, geschaffen durch die minutiöse Arbeit eines Kunsthandwerkers, prägen das Gesicht der Antarctique Purple Storm. Ein Sammlerstück, das nur 18-mal gefertigt wird – da heißt es: Beeilung!
Czapek Antarctique Purple Storm Aufmacher

Czapek: Antarctique Purple Storm Aufmacher

© Czapek

Geheimnisvolle Wolken

Wenn man bei Google "Purple Storm" eingibt, findet man wahlweise eine Deep-Purple-Coverband, den gleichnamigen Jackie-Chan-Film oder höchst emotionale Stockfotos von lilafarbenen Gewitterhimmeln. Und ähnlich wie letztere sieht es aus, das Zifferblatt der neuen Antarctique Purple Storm von Czapek: geheimnisvolle, nebelhafte Wolken, unregelmäßig geformt, die sich gegen einen dunklen Hintergrund abheben. Zwar fehlt der Blitz, der gleich irgendwo einzuschlagen droht, doch dafür macht dieses Spektakel auch eher einen kosmischen als irdischen Eindruck.

Czapek Antarctique Purple Storm Soldat

Czapek: Antarctique Purple Storm

© Czapek

Handlackierte Zifferblätter

Die auf 18 Exemplare limitierte Neuheit ist nicht die erste Czapek dieser Art. Alles begann vor etwa fünf Jahren, als Czapeks CEO Xavier de Roquemaurel bei einem Besuch des Zifferblattspezialisten Metalem in Le Locle einem Kunsthandwerker über die Schulter schaute, der gerade kunstvoll von Hand lackierte Zifferblätter schuf. De Roquemaurel kannte Sammler, die sich für weltrauminspirierte Zifferblätter interessierten, und schließlich entstand ab Mai 2020 innerhalb der Linie Antarctique die limitierte Kleinserie Antarctique Orion Nebula: zehn Uhren mit handlackierten, an ferne Galaxien erinnernde Zifferblättern. Die zehn Stück waren im Nullkommanix ausverkauft, und so ließ Czapek weitere folgen wie die türkisfarbene Abyss, die grüne Emerald Iceberg und die Celestial.

Czapek Antarctique Purple Storm

Czapek Antarctique Purple Storm

© Czapek

Mit der Antarctique Purple Storm bringt Czapek diese Lackierungstechnik jetzt zum ersten Mal in einem kräftigen Violett. Auch wenn das Zifferblatt fast die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, so spielt es doch mit dem mit Leuchtmasse belegten Zeigerpaar für Stunden und Minuten sowie mit dem zentralen Sekundenzeiger so kongenial zusammen, dass man die Zeit immer gut ablesen kann, auch des Nachts. Das 40,5 mm große und 10,6 mm hohe Edelstahlgehäuse entspricht der bekannten Antarctique, komplettiert durch die verschraubte Krone, das entspiegelte Saphirglas und die Wasserdichtheit bis 120 Meter.

Eigenes Werk

Das Gleiche gilt für das in-house entwickelte und gefertigte Automatikkaliber SXH5 mit 60 Stunden Gangreserve und einem Mikrorotor aus recyceltem Platin. Am Arm getragen wird die Antarctique Purple Storm mit dem (optisch) integrierten Gliederband aus Edelstahl, das man dank des Schnellwechselsystems aber leicht und ohne Werkzeug entfernen kann, um es durch ein alternatives Kautschukband zu ersetzen. Wer sich der Faszination des kosmischen Sturms in Lila nicht entziehen kann, ist mit 3.500 Euro dabei.

Weiterlesen: Mehr zu Czapek finden Sie hier.

Czapek Antarctique Purple Storm liegend

Handgemaltes Zifferblatt: Czapek Antarctique Purple Storm

© Czapek
Czapek ausgefallene Uhren Edelstahl Uhren limitierte Uhren-Editionen Schweizer Uhren Dreizeigeruhr Luxusuhren

Neueste Beiträge

Hands-on: TAG Heuer Carrera Date Twin-Time - Feiner Solist
Die 2025 eingeführte Carrera Date Twin-Time spielt unter den Chronographen und Dreizeigeruhren der Linie eine Sonderrolle. Nur in einer Variante erhältlich, zeigt sie individualistische Züge und ist doch eine typische Carrera.
7 Minuten
King Seiko Vanac Automatic Tokyo Nights – die 70s-Ikone jetzt in Titan
Die King Seiko Vanac Tokyo Nights interpretiert den Stil der 1970er neu – mit Titan-Gehäuse, integriertem Band und modernisiertem Automatikwerk mit Sichtboden.
3 Minuten
Bell & Ross BR-X3 Micro-Rotor: Wenn das Gehäuse zum Werkträger wird
Bell & Ross löst Gehäuse und Werk zu einer Einheit auf. Die BR-X3 Micro-Rotor ist 99 Mal gebaut – und konstruktiv kaum zu ignorieren.
4 Minuten
31. Mär 2026
WatchTime Magazin mit Kaffee

Neue WatchTime-Ausgabe ist da

- Aufbruch, Innovation und globale Uhrenkultur

Das könnte Sie auch interessieren

Panerai und die Kunst der großen Komplikationen
Vom Ewigen Kalender bis zur Minutenrepetition – wie das Laboratorio di Idee die Grenzen moderner Uhrmacherkunst neu definiert
11 Minuten
12. Mär 2026
Ein erstes Mal für Serica: Was die Marke mit der neuen Ref. 5330 wagt
Die neue Dive-Chronometer-Referenz integriert erstmals eine beliebte Komplikation – und bewahrt dennoch die ikonische Klarheit der Serica-Taucheruhren
4 Minuten
13. Mär 2026
Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige