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Lesedauer 3 Min.

Nur für Hardcore-Fans: H. Moser & Cie. Streamliner Genesis 2

Mit ihrem Vantablack-Zifferblatt und dem Stahlgehäuse mit integriertem Band präsentiert sich die Streamliner Genesis 2 ganz anders als das erste Modell der Trilogie. Deren Besitzer haben ein Vorkaufsrecht auf die 100 limitierten Exemplare.
H. Moser & Cie.: Streamliner Genesis 2
© H. Moser & Cie.

Es nicht zuletzt das Spiel mit den Konventionen, das H. Moser & Co. für seine Fans so reizvoll macht. Mit der neuen, auf 100 Stück limitierten Streamliner Genesis 2 bringt die Manufaktur aus Neuhausen am Rheinfall das zweite Kapitel einer Trilogie auf den Markt, die vor drei Jahren mit der Endeavour Centre Seconds Genesis begann. Auf den ersten Blick haben die beiden Zeitmesser nicht viel miteinander zu tun: Teil 1 basierte nicht nur auf einem anderen Modell, sondern sah aus wie ein Uhr gewordener QR-Code – eine Provokation, wie man sie von H. Moser & Cie. in den letzten Jahren immer mal wieder erlebt hat. 

Demgegenüber ist die Streamliner Genesis 2 mit ihrem stromlinienförmigen Design, bei dem die Glieder des integrierten Stahlbands organisch aus dem 40 mm großen Edelstahlgehäuse herauszufließen scheinen, eine beinahe konventionelle Uhr. Aber nur beinahe. Denn wer genau hinsieht, entdeckt das Pixeldesign der Zeiger an deren Enden und Zentren: Sie spielen wie die Schraubkrone aus Titan, die im 3D-Druckverfahren ebenfalls pixeliert ist, auf die Gehäuseform der Endeavour Centre Seconds Genesis an. Zudem hat Moser sich beim Zifferblatt erneut für das tiefschwarze Vantablack entschieden: Dieses Material absorbiert sage und schreibe 99,965 % des einfallenden Lichts und gilt so als die dunkelste Substanz auf der Erde. Damit die Uhrzeit auch bei Dunkelheit gut ablesbar ist, sind Stunden- und Minutenzeiger mit Globolight-Einsätzen versehen.

H. Moser & Cie.: Streamliner Genesis 2

H. Moser & Cie.: Streamliner Genesis 2

© H. Moser & Cie.

Manufakturkaliber mit hauseigener Spiralfeder

Auf Zeiger und Zifferblatt blickt man durch ein leicht gewölbtes Saphirglas; es verschafft der Uhr eine Gesamthöhe von 12,1 mm, während sie ohne Glas nur 10,3 mm hoch baut. Das Gehäuse ist bis 120 m wasserdicht. Durch den Saphirglasboden sieht man das in-house gefertigte Automatikkaliber HMC 203, das mit 3 Hertz (21.600 A/h) getaktet ist. Es verfügt über einen bidirektionalen Klinkenaufzug und die original Straumann-Spiralfeder, die vom Schwesterunternehmen Precision Engineering gefertigt wird. Das Zusammenspiel aus Federhaus, Aufzug und Schwungmasse aus 18-karätigem Gold garantiert eine Gangreserve von mindestens 72 Stunden.

H. Moser & Cie.: Streamliner Genesis 2 Boden

Durch den Saphirglasboden der Streamliner Genesis 2 sieht man auf das Manufakturkaliber HMC 203.

© H. Moser & Cie.

Eine Uhr für echte Moser-Fans

Für "Normalsterbliche" wird es nicht so einfach, eines der 100 Exemplare der Uhr zu erwerben: Die 50 Käuferinnen und Käufer der Endeavour Centre Seconds Genesis besitzen ein Vorkaufsrecht für sich selbst und eine zweite Person. Was danach in den freien Verkauf geht, bietet Moser für 29.900 Schweizer Franken zuzüglich Mehrwertsteuer an; nach aktuellem Wechselkurs wären das in Deutschland 38.336 Euro und in Österreich 38.658 Euro.

H. Moser & Cie.: Streamliner Genesis 2 Box

H. Moser & Cie.: Box mit den beiden ersten Uhren der Trilogie

© H. Moser & Cie.
H. Moser & Cie. limitierte Uhren-Editionen Uhren bis 50.000 Euro Luxusuhren Schweizer Uhren Edelstahl Uhren Manufakturkaliber

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