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Lesedauer 4 Min.

Arsène von Montres 1977: Uhren mit Farbvielfalt und Special Effect unter 2.000 Euro

Zwei limitierte Editionen, sechs Farben, nur drei unterschiedliche Preise: Montres 1977 präsentiert die Uhr Arsène, in zwei Versionen sogar mit Special Effect für die Nacht. Und alles für unter 2.000 Euro.
Montres 1977: Arsène mit Karbon-Zifferblatt
In der limitierten Version zeichnet sich die Arsène von Montres 1977 durch ihr Karbon-Zifferblatt aus. Auflage: Zweimal 27 Exemplare.
© Montres 1977

Die junge elsässische Marke Montres 1977 stellt sich mit der Arsène vor, einer klassisch-sportlichen Dreizeigeruhr. Der Modellname verweist auf den multigenialen Arsène Lupin. Eleganz, Unabhängigkeit und Freude an der Herausforderung prägen den Gentleman-Gauner aus der Feder von Maurice Leblanc – und diese drei Eigenschaften möchte 1977 ihrer Uhr in die Wiege legen.

Arsène: 2 limitierte Editionen, 6 Farbvarianten, 3 Preise

In seinem Katz-und-Maus-Spiel mit den Gesetzeshütern befleißigt sich Arsène Lupin auch der Verkleidungskunst, dementsprechend wandlungsfähig erscheint die nach ihm benannte Uhr. Montres 1977 stellt die Arsène in zwei limitierten Editionen plus sechs Farbvarianten zur Wahl:

  • limitierte Edition mit schwarzem Karbon-Zifferblatt: 27 Exemplare am Edelstahlband für je 1.877 Euro, 27 Exemplare am schwarzen Kautschukband für je 1.777 Euro
  • in Grün mit Clous-de-Paris- Zifferblatt am Edelstahlband oder grünem Kautschukband
  • in Blau mit Clous-de-Paris- Zifferblatt am Edelstahlband oder blauen Kautschukband
  • mit orangenem, rotem, schwarzem oder eisblauen Clous-de-Paris-Zifferblatt: ausschließlich am Edelstahlband erhältlich
  • mit schwarzem Clous-de-Paris-Zifferblatt und orangenem oder schwarzem Kautschukband
Die unlimitierten Versionen kosten 1.777 Euro am Band aus Edelstahl 904L und 1.677 Euro am Kautschukband. Bei letzterem handelt es sich um einen technischen Fluorkautschuk (FKM), welcher sich durch seine hohe Beständigkeit gegen äußere Einflüsse wie Hitze auszeichnet.

Die Zifferblätter mit Clous-de-Paris-Muster gestalten zudem ein radialer Sonnenschliff und ein Farbverlauf von Dunkel nach Hell zum Zifferblattzentrum hin. Alle Indexe sind appliziert und wie auch der Stunden- und Minutenzeiger mit Leuchtmasse ausgestattet. Die Datumsziffer erscheint in Rot.

Karbon-Zifferblatt mit Special Effect

Die beiden limitierten Editionen zeichnen sich sowohl durch ihr Karbon-Zifferblatt als auch durch dessen integrierte Leuchtfunktion aus. Erzeugen die geschmiedeten Karbonfasern bereits ein Muster, das für jedes Zifferblatt individuell ist, so bieten sie im Dunkeln einen zusätzlichen Special Effect: Während der Herstellung werden Leuchtpartikel in das Zifferblattmaterial integriert, sodass sie bei Nacht die Oberfläche mit einem marmorierten Muster erhellen. Für die Ablesbarkeit der Zeitanzeige sorgt die Superluminova-Beschichtung auf dem Stunden- und Minutenzeiger sowie den Indexen. Ganz dunkel bleibt lediglich das Datumsfenster bei der Drei.

Die Arsène von Montres 1977 bei Nacht
Die beiden limitierten Editionen der Arsène zeichnen sich durch ihr Zifferblatt aus: Es besteht aus Karbonfasern, die während der Herstellung mit Leuchtpartikeln durchmischt wurden. So entsteht der Special Effect des nachtleuchtenden Marmormusters. © Montres 1977

Gehäuse und Uhrwerk der Arsène

Das Gehäuse der Arsène besteht aus Edelstahl und misst 41 Millimeter im Durchmesser, 10,3 Millimeter in der Höhe. Optisch zeichnet es sich durch den Wechsel von polierten mit satinierten Flächen und durch den fein geschwungenen Kronschutz aus. Die Krone selbst ist verschraubt, das Gehäuse bleibt bis zu einem Druck von zehn Bar wasserdicht.

In seinem Inneren arbeitet das Automatikwerk FE1977-11 von France Ébauches, es basiert auf den FE 4600 und FE 5600, die bis Anfang der 1980er-Jahre millionenfach produziert wurden. Das FE1977-11 arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bietet eine garantierte Gangreserve von 44 Stunden. Die Regulierung erfolgt auf plus/minus sieben Sekunden pro Tag genau. Durch ein Saphirglas im Boden des Edelstahlgehäuses zeigt sich das Werk mit seinem eigens für Montres 1977 gestalteten Rotor: Er weist eine Dekoration in den französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot sowie ein durchbrochenes Markenlogo auf.

Die Saphirglasböden der Arsène-Kollektion aus dem Jahr 2026 ziert ein Zitat von Victor Hugo: „L’avenir est une porte, le passé en est la clé.“ („Die Zukunft ist eine Tür, die Vergangenheit ist der Schlüssel dazu.“) Für jeden Jahrgang wählt Montres 1977 ein Zitat eines französischen Autors aus.

Origine France Garantie: Die Marke Montres 1977

Montres 1977 ist eine Marke des Familienunternehmens Pierre Lannier, welches im Jahr 1977 im Elsass durch Béatrice et Jean Paul Burgun gegründet wurde. Ihr Sohn Pierre Burgun hat die Idee zur neuen Marke gemeinsam mit seiner Tochter Laura vorangetrieben. Dementsprechend tragen alle Bandschließen, Kronen und Sekundenzeiger der Uhren von Montres 1977 das Monogramm PL. Kernwerte der jungen Marke sind:

  • Automatikwerk von France Ébauches, gefertigt in Maîche im französischen Département Doubs
  • Origine France Garantie: Zertifikat für Herstellung eines Produktes in Frankreich
  • die Verwendung von Edelstahl 904L und Saphirglas
  • nummerierte Serien

Pierre Lannier produziert nach eigenen Angaben rund 350.000 Uhren pro Jahr. Am Standort Ernolsheim-lès-Saverne im Elsass sind die Unternehmensbereiche Entwicklung, Design und Uhrmacherei beheimatet. Seit April 2026 werden laut Unternehmensinformationen 100 Prozent der Uhren von Pierre Lannier in Frankreich hergestellt. Für Montres 1977 heißt das, dass 75 Prozent des Selbstkostenpreises jeder Uhr in Frankreich wertgeschöpft werden.

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