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Lesedauer 3 Min.

Venezianico: Arsenale Ultrablack

Schwarz wie die Nacht: Venezianico bringt sein neuestes Modell, die Zweizeigeruhr Arsenale, in einem tiefschwarzen Zifferblatt, das besonders viel Licht absorbiert.
Venezianico Arsenale Ultrablack Seite

Venezianico Arsenale Ultrablack

© Venezianico

"Schwärzestes Schwarz"

Echtes Schwarz gibt es im Alltag praktisch nicht. Bei Kleidern oder Accessoires in Schwarz handelt es sich in der Regel um ein extrem dunkles Rot, Blau oder Grün. Das fällt normalerweise nicht auf, man kann es manchmal erahnen, wenn man bestimmte schwarze Gegenstände nebeneinanderhält. Umso faszinierender ist die Vorstellung von "wirklichem" Schwarz - einem Schwarz, das so dunkel ist, dass es dem theoretischen, alles Licht schluckenden Schwarz möglichst nahekommt.

So wie beim neuen Uhrenmodell Arsenale, das die aus Venedig stammende Marke Venezianico gerade lanciert hat. Venezianico hat das Zifferblatt in Musou Black lackiert, einer Farbe, die das Licht zu 99,4 Prozent schluckt und vom Hersteller Musou als "das schwärzeste Schwarz" bezeichnet wird.

Venezianico Arsenale Ultrablack Wristshot Venezianico

Tiefschwarzes Zifferblatt: Venezianico Arsenale Ultrablack mit schwarzem Kautschukband

© Venezianico

Minimalistisches Design

Venezianico macht das nicht zum ersten Mal: In den Serien Redentore und Nereide gibt es bereits Ultrablack-Versionen mit Musou Black auf dem Zifferblatt. Jetzt haben die Brüder Morelli, die Eigentümer von Venezianico, auch die erst 2024 eingeführte Zweizeigeruhr Arsenale für ein ultraschwarzes Zifferblatt auserkoren. Das Ergebnis ist ein minimalistisches Design, das die Aufmerksamkeit des Betrachters ohne überflüssige Details auf sich zieht. Das Gehäuse mit einem Durchmesser von 40 Millimetern, einem Abstand von 44 Millimetern von Horn zu Horn und einer Dicke von knapp 9 Millimetern umschließt ein Zifferblatt, bei dem Minimalismus und Technologie zu einem tiefen Schwarz verschmelzen. Damit fast nichts zwischen Auge und Zifferblatt steht, verwendet Venezianico ein ultradünnes Saphirglas, das kaum mehr als einen Millimeter dick ist.

Venezianico Arsenale Ultrablack mit Stahlband

Venezianico Arsenale Ultrablack mit Stahlband

© Venezianico

Aufwendige Fertigung

Für den Produktionsprozess wurde das Musou Black speziell angepasst, um optimal auf den Messingscheiben zu haften, aus denen die Zifferblätter gefertigt werden. Das Ultraschwarz wird mit einem präzisen Airbrush aufgetragen, um eine gleichmäßige Abdeckung zu gewährleisten. Anschließend trocknet man die Blätter in einer staubfreien Umgebung, da selbst der geringste Kontakt das Finish beeinträchtigen könnte. Dementsprechend muss auch das Markenlogo mit größter Sorgfalt aufgebracht werden. Die Gehäuseoberflächen der Arsenale Ultrablack wechseln zwischen gebürsteten und polierten Oberflächen, die die Eleganz der Uhr steigern. Der geschlossene Boden zeigt eine Raumstation, die eine Reise zu neuen Horizonten symbolisieren soll.

Noch schwärzer, das aber in einer ganz anderen Preisklasse, wird es bei H. Moser & Cie. mit Vantablack.

Venezianico Arsenale Ultrablack Airbrush

Das Musou-Schwarz wird per Airbrush aufs Zifferblatt aufgetragen.

© Venezianico

Unter dem Boden der bis 50 Meter wasserdichten Uhr arbeitet das 3,9 Millimeter dünne, automatisch aufziehende Kaliber 9029 vom japanischen Hersteller Miyota, der zum Citizen-Konzern gehört. Es bietet eine Gangreserve von 42 Stunden. Die Uhr vervollständigt ein sportliches Gummiband - oder, auf Wunsch und gegen Aufpreis, ein Canova-Concept-Stahlarmband. Im ersteren Fall liegt der Preis der Uhr bei 800 Euro, wer ein Stahlband vorzieht, zahlt 100 Euro mehr.

Venezianico Arsenale Ultrablack Boden

Der geschlossene Boden zeigt eine stilisierte Raumstation.

© Venezianico
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