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Lesedauer 3 Min.

Vulcain Monopusher Panda: Hommage an Real Madrid

Seit über 90 Jahren gibt es eine Verbindung zwischen Vulcain und Real Madrid. Jetzt erinnert die Traditionsmarke aus Le Locle daran mit einem Eindrücker-Chronographen mit Panda-Zifferblatt.
Vulcain: Monopusher Panda

Vulcain: Monopusher Panda

© Vulcain

Vulcain bringt eine neue Version seines Eindrücker-Chronographen heraus: den Monopusher Panda. Dessen weißes Zifferblatt mit zwei schwarzen Totalisatoren stellt zugleich eine Hommage an eine frühe Partnerschaft mit Real Madrid, dem erfolgreichsten Fußballclub Europas, dar, der traditionell in schneeweißen Trikots spielt.

Vulcain: Monopusher Panda Zifferblatt

Zifferblatt im Panda-Stil: Weißes Blatt mit schwarzen Totalisatoren

© Vulcain

Retro-Chronograph mit Pulsometerskala

Der 38,9 mm große Edelstahlchronograph verkörpert mit seinen kleinen Hilfszifferblättern, der Pfeilspitze des 30-Minuten-Zählers und der innen liegenden Pulsometerskala viel Retro-Feeling. Dazu passt die Technik: Ein Chronograph, dessen Funktionen Starten, Stoppen und Nullstellen von einem einzigen Drücker - bei 2 Uhr - ausgelöst werden und so immer streng hintereinander ablaufen.

Vulcain: Monopusher Panda mit Lederband

Vulcain: Monopusher Panda mit Lederband

© Vulcain

Eindrücker-Chronograph mit Pandazifferblatt

Verantwortlich dafür ist das Chronographenkaliber SW 510 von Sellita, das von Hand aufgezogen wird. Anders als historische Werke bietet es aber eine verbesserte Gangreserve von 58 Stunden. Das Beste von heute findet sich auch beim Deckglas: Es besteht aus Saphirkristall und erlaubt den Blick auf das weiße Zifferblatt mit Sonnenstrahl-Dekoration, das mit seinen schwarzen Hilfszifferblättern mit Azuréschliff aussieht wie das Gesicht eines Pandabären. Die bis 50 Meter wasserdichte Uhr misst 13 mm in der Höhe und wird wahlweise an einem Vintage-Stahlband (3.270 Euro) oder einem schwarzen Lederband (2.990 Euro) getragen.

Vulcain: Monopusher Panda Boden

Der Text auf dem geschlossenen Stahlboden erinnert an die Firmengründung 1858.

© Vulcain

Pokalsieg dank der Vulcain-Stoppuhr

Doch was hat das Ganze mit Real Madrid zu tun? Der Grund liegt darin, dass 1934 eine Partnerschaft zwischen Vulcain und dem Madrid FC, wie Real Madrid damals hieß, begann. Viele Jahrzehnte vor den heute üblichen Sportsponsorings hatte diese Kooperation einen ganz praktischen Hintergrund: Der damalige Trainer von Madrid, Paco Bru, leitete das Training mit einer Stoppuhr von Vulcain. Der Kontakt zwischen dem Schweizer Uhrenhersteller und dem spanischen Fußballverein ergab sich über André Ditisheim. Der Enkel eines Mitgründers der Firma, die 1898 den Namen Vulcain erhielt, war ein talentierter Fußballspieler, der 1907 im Alter von 18 Jahren nach Spanien ging, um dort die Landessprache zu lernen - nicht zuletzt im Hinblick auf die südamerikanischen Märkte, die damals sehr wichtig für die Schweizer Uhrenindustrie waren. Ditisheims fußballerische Fähigkeiten blieben nicht lange unentdeckt, und so spielte er zunächst für den Madrid FC und später für den Athletic Club Bilbao. Über die Kontakte, die er nach seiner Karriere weiterhin zu Vulcain und zum Hauptstadtclub pflegte, kam schließlich die oben genannte Zusammenarbeit zustande. Jedenfalls brachte die Stoppuhr Paco Bru und Real Madrid den gewünschten Erfolg: Im Jahr 1934 gewannen sie den spanischen Pokal, die Copa del Rey, durch einen 2:1-Finalsieg gegen den CF Valencia.

 

 

Vulcain: Monopusher Panda Stahlband

Vulcain: Monopusher Panda mit Stahlband

© Vulcain
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