Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Zenith: Chronomaster Original Triple Calendar in Roségold

Zenith lässt dem 2024 eingeführten Dreifachkalender in Stahl eine eindrucksvolle Massivgoldversion folgen: Die neue Chronomaster Original Triple Calendar kombiniert ein Roségoldgehäuse mit dem tiefen Schwarz von Zifferblatt und Armband.
Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold-Aufmacher

Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold

© Zenith

Die Chronomaster Original Triple Calendar in Edelstahl wurde 2024 von Zenith-Liebhabern und -käufern begeistert aufgenommen. So ist es nur konsequent, dass die Manufaktur aus Le Locle ein Jahr später die passende Goldversion folgen lässt. Wie die Stahlmodelle überzeugt die Neuheit durch ihre optische Nähe zur historischen A386: Mit dem damaligen Chronographen teilt sie den Durchmesser von 38 mm, die Gehäuseform mit runder Lünette, konisch geformten Bandanstößen und Drückern im Pumpenstil, das weit überstehende Frontglas sowie die Zifferblattaufteilung mit drei symmetrisch angeordneten Totalisatoren und dem Datumsfenster zwischen 4 und 5 Uhr.

Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold-Halbseite

Weit überstehendes Boxglas: Zenith Chronomaster Original Triple Calendar Roségold

© Zenith

Dreifach-Kalender früh geplant

Auch wenn die reguläre A386 über keinen Vollkalender verfügte, hatte Zenith sein automatisches Chronographenkaliber El Primero ursprünglich für einen Dreifachkalender mit Mondphasenanzeige entwickelt. 1970 gab es immerhin eine Serie von 25 Prototypen. Vor einigen Jahren erinnerte man sich bei Zenith an die Prototypen, so kam es zur Entwicklung des heutigen Dreifach-Kalenders. Zwar sehen die Fenster für den Wochentag bei 10 Uhr und den Monat bei 2 Uhr ein Anschneiden des jeweiligen Stundenindexes vor, folgen damit allerdings der Logik des Datumsfensters, das in die Skala der 100er-Skala ("Industrieminute") hineinragt. Das bewusste Brechen der Ästhetik an dieser Stelle führt dazu, dass man die Kalenderfunktionen jederzeit im Blick hat, genau wie die ins untere Hilfszifferblatt eingelassene Mondphase. Die drei Kalenderfenster fallen umso mehr auf, als sich die drei Hilfszifferblätter im Gegensatz zum historischen Vorbild nicht überlappen.

Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold-Soldat

Datum, Wochentag, Monat und Mondphase: Zenith Chronomaster Original Triple Calendar in Roségold

© Zenith

Harmonie aus Roségold und Schwarz

Anders als bei den erwähnten Stahlmodellen der Chronomaster Original Triple Calendar setzt Zenith bei der Golduhr ganz auf eine zweifarbige Harmonie: Das Roségold von Gehäuse und Schließe wird von den Anzeigen auf dem Zifferblatt wieder aufgenommen, der Rest verbleibt in tiefem Schwarz, mit dem wiederum das Kalbslederband korrespondiert. Für eine gute Ablesbarkeit bei Dunkelheit sorgt Superluminova C1 auf den facettierten Indexen, Stunden- und Minutenzeiger.

Mehr von Zenith: Defy Extreme Diver Silver Edition

Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold-Detail

Die Harmonie aus Roségold und Schwarz macht den Charme des neuen Dreifachkalenders aus.

© Zenith

Zehntelsekunden-Stoppungen

Anders als in den frühen Siebzigern wartet das heutige Manufakturkaliber El Primero 3610 aber mit einer Zehntelsekunden-Stoppfunktion auf, die eine andere Aufteilung der Chronographen-Skalen mit sich bringt: Der zentrale Chronozähler umrundet das Zifferblatt in nur 10 Sekunden. Somit liest man auf der äußeren, schwarzen Skala die gestoppten Zehntel ab. Die ganzen Sekunden zeigt das Hilfszifferblatt bei 3 Uhr an, für die gestoppten Minuten (bis 60) ist wiederum der Totalisator bei 6 Uhr zuständig. Bei 9 Uhr befindet sich nach wie vor die kleine Sekunde. Das Werk, dessen Unruh nach wie vor mit einer hohen Frequenz von 5 Hertz oszilliert (36.000 Halbschwingungen pro Stunde), bietet zudem eine Gangreserve von 60 Stunden. Durch den Saphirglasboden kann man das Werk in seiner teilskelettierten Bauweise bewundern: Ins Auge fallen vor allem das gebläute Säulenrad, die gebläuten Schrauben und der Aufzugsrotor mit dem 5-zackigen Zenith-Stern.

Alles zur Geschichte des El Primero lesen Sie hier.

Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold-Profil

Starkes Profil: Die Gehäuseform orientiert sich an der historischen Zenith A386.

© Zenith

Die Chronomaster Original Triple Calendar misst 46 mm von Horn zu Horn und weist eine ordentliche Gesamthöhe von 14 mm auf. In Sachen Wasserdichtheit erreicht sie immerhin einen Wert von 5 atm/50 m. Der Preis der Uhr beträgt 27.400 Euro, damit ist sie knapp doppelt so teuer wie die Stahlmodelle.

Zenith-Chronomaster-Original-Triple-Calendar-Rosegold-Boden

Typische Chronographenarchitektur: El Primero 3610 mit Zehntelsekundenmessung

© Zenith
Zenith Zenith Chronomaster Zenith El Primero Goldene Uhr Schweizer Uhren Luxusuhren Manufakturkaliber Uhren bis 30.000 Euro Vollkalender

Neueste Beiträge

Gerald Charles: Masterlink Perpetual Calendar und Maestro GC Sport Tennis White – Neuheiten 2026 - Watches and Wonders 2026
Gerald Charles präsentierte sich auf der Watches and Wonders 2026 in zwei unterschiedliche Facetten: sportlich mit der Maestro GC Sport Tennis und betont uhrmacherisch mit dem Masterlink Perpetual Calendar, der bislang komplexesten Komplikation der Marke.
5 Minuten
22. Apr 2026
Breitling lanciert die Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaute Artemis II
In der limitierten Sonderedition verbindet Breitling historische Raumfahrt-DNA mit einem Zifferblatt aus echtem Meteoritengestein und schlägt damit die Brücke von der Mercury-Atlas-7-Mission zur heutigen Artemis II.
3 Minuten
21. Apr 2026
Hautlence: Kubera und Retrovision '64 - Watches and Wonders 2026
Kubera oder Retrovision '64? Hautlence zeigt 2026, wie eine Nischenmarke zwischen Serienmodell und Sammlerobjekt navigiert.
4 Minuten
22. Apr 2026
Top Thema: Die neue Zenith Chronomaster Sport Skeleton

Die neue Zenith Chronomaster Sport Skeleton

- Top Thema
Hotspot: Erweiterung der Damasko Field Watch Serie mit der DF10 Old Radium

Erweiterung der Damasko Field Watch Serie mit der DF10 Old Radium

- Hotspot

Das könnte Sie auch interessieren

Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Sinn-Neuheiten zur Watches and Wonders 2026: Von der Jagduhr bis zum limitierten Chronographen - Watches and Wonders 2026
Sinn stellt zur Watches and Wonders 2026 mehrere neue Modelle vor, die unterschiedliche Ansätze funktionaler Uhrmacherei zeigen: die spezialisierte 308 Jagduhr mit Mondlichtanzeige, die reduzierten Dreizeigeruhren 544 und 544 RS sowie den limitierten Chronographen 936 S mit 60-Minuten-Anzeige.
6 Minuten
Eine Ikone auf ihr Wesentliches reduziert: Porsche Design Chronograph 1 All Titanium
Warum die Titan-Version des Chronograph 1 mehr ist als eine Neuvorstellung – und was sie für Designpuristen so spannend macht
5 Minuten
2. Apr 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige