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Cimier: Getarntes Unitas

Cimier Nuit et Jour
© PR
Walter Lange, Nachfahre des Glashütter Uhrenpioniers Ferdinand Adolph Lange und Neugründer der Manufaktur A. Lange & Söhne, ist am 17. Januar 2017 im Alter von 92 Jahren verstorben. Lange repräsentierte das Unternehmen bis zuletzt – auf seine bewundernswert ruhige und natürliche Weise.
Walter Lange kam am 29. Juli 1924 zur Welt. Seine Kindheit überschattete die Weltwirtschaftkrise, 1942 wurde er in den Zweiten Weltkrieg eingezogen. Noch am letzten Kriegstag musste die Familie erleben, wie das Hauptproduktionsgebäude der Uhrenherstellung bombardiert wurde. Auf das Kriegsende folgten Enteignung und Zwangsfusion unter dem Dach des VEB Glashütter Uhrenbetriebe. Walter Langes Vater konnte den Verlust des Unternehmens nicht verwinden und starb ein Jahr später.
Als gelernter Uhrmacher wagte Lange gemeinsam mit seiner Frau Jutta den Neubeginn im Westen und ließ sich 1950 in Pforzheim nieder. Am 7. September 1990, genau 145 Jahre nachdem Ferdinand Adolph Lange das Unternehmen gegründet und damit den Grundstein für die Glashütter Uhrenindustrie gelegt hatte, trug Walter Lange die Firma A. Lange & Söhne erneut in das Handelsregister ein. Geschäftsführer wurde Günter Blümlein, der die Idee zu der Neugründung gehabt und zuvor IWC und Jaeger-LeCoultre saniert hatte.
Mit der ersten Präsentation der neuen Uhren im Jahr 1994 – Lange 1, Arkade, Saxonia und Tourbillon "Pour le Mérite" – begann die Erfolgsgeschichte von A. Lange & Söhne. Seit 2000 gehört das Unternehmen zur Richemont-Gruppe, aktuell beschäftigt es rund 770 Mitarbeiter. Für sein Engagement bei der Wiederentstehung des Uhrenstandortes Glashütte wurde Walter Lange 2015 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. gb
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