Bovet Récital 31 macht den Ewigen Kalender alltagstauglicher als je zuvor
Kaum eine Komplikation genießt unter Kennern einen ähnlich hohen Stellenwert wie der Ewige Kalender. Er berücksichtigt automatisch unterschiedlich lange Monate und Schaltjahre und zählt zu den technisch anspruchsvollsten Konstruktionen der Haute Horlogerie. Gleichzeitig gilt er jedoch oft als kompliziert in der Handhabung. Genau hier setzt Bovet mit der neuen Récital 31 an. Die Manufaktur präsentiert einen komplett neu entwickelten Ewigen Kalender, der nicht nur höchste Uhrmacherkunst verkörpert, sondern sich im Alltag deutlich einfacher bedienen lässt.
Die Bovet Récital 31 kombiniert Ewigen Kalender, retrograde Datumsanzeige und sphärische Mondphase in einem neu entwickelten Manufakturkaliber.
BovetMit der Récital 31 führt Bovet die Designlinie der Récital-Kollektion konsequent fort und kombiniert traditionelle Handwerkskunst mit einer zeitgemäßen Interpretation der Kalenderkomplikation. Das Ergebnis ist ein Zeitmesser, der technische Raffinesse und Benutzerfreundlichkeit ungewöhnlich harmonisch miteinander verbindet.
Neue Manufakturentwicklung mit durchdachten Details
Das Herzstück der Récital 31 ist ein vollständig neu entwickeltes Manufakturkaliber mit 469 Einzelteilen. Es vereint einen Ewigen Kalender mit retrograder Datumsanzeige und einer präzisen sphärischen Mondphase. Gerade die Kombination dieser beiden Komplikationen stellte die Konstrukteure laut Bovet vor erhebliche Herausforderungen hinsichtlich Bauraum und Energieversorgung.
Besonders bemerkenswert ist jedoch die Bedienung. Statt unbeschrifteter Korrekturdrücker, wie sie bei vielen Ewigen Kalendern üblich sind, graviert Bovet deren Funktion direkt ins Gehäuse. Die Korrektoren für Datum, Wochentag, Monat und Mondphase sind eindeutig gekennzeichnet. Damit entfällt das häufige Rätselraten, welcher Drücker welche Anzeige verstellt – ein Detail, das den Umgang mit der Komplikation erheblich erleichtert.
Durch den Saphirglasboden zeigt sich das aufwendig von Hand dekorierte Manufakturwerk mit neuem „Étoiles Carrées“-Gravurmuster und fünf Tagen Gangreserve.
BovetDas Werk bietet eine Gangreserve von fünf Tagen und ist vollständig von Hand dekoriert. Neu ist auch das Gravurmuster „Étoiles Carrées“ („quadratische Sterne“), das speziell für die Modelle Récital 31 und Récital 32 entwickelt wurde. Allein die Gravur des Uhrwerks beansprucht mehr als 15 Stunden Handarbeit.
Dimier-Gehäuse mit moderner Präsenz
Untergebracht ist das neue Kaliber im charakteristischen 44 Millimeter großen Dimier-Gehäuse mit gewölbtem Box-Saphirglas. Mit einer Höhe von 13,3 Millimetern bleibt die Uhr trotz ihrer komplexen Mechanik vergleichsweise ausgewogen tragbar.
Wie bei Bovet üblich entstehen mehr als 95 Prozent aller Komponenten in den eigenen Fertigungsstätten in Tramelan. Die hohe Fertigungstiefe zeigt sich nicht nur in der Technik, sondern auch in den aufwendig von Hand ausgeführten Guillochierungen, Gravuren und Finissierungen.
Die Bovet Récital 31 ist auf 60 nummerierte Exemplare limitiert. Der Preis beträgt 102.000 Schweizer Franken (etwa 109.000 Euro).