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Die IWC-Neuheiten zur Watches and Wonders 2026: Ewige Kalender, Le Petit Prince und eine Weltraumuhr

Im Mittelpunkt der IWC-Neuheiten zur Watches and Wonders 2026 steht die Pilot’s Watch Venturer Vertical Drive – eine speziell für die Raumfahrt entwickelte Toolwatch mit neuem Bedienkonzept. Ergänzt wird sie durch neue Ingenieur-Modelle, weiterentwickelte ewige Kalender und mehrere „Le Petit Prince“-Editionen.
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IWC: Pilot's Venturer Vertical Drive 328601

© IWC

IWC Schaffhausen zeigt auf der Watches and Wonders 2026 eine neue, spektakuläre Weltraumuhr und viele weitere spannende Neuheiten, darunter ewige Kalender mit innovativen Funktionen und Materialien. Zum 20-jährigen Jubiläum der Kooperation mit Le Petit Prince gibt es in den Linien Pilot's Watch und erstmals auch Portofino neue Modelle mit den kleinen Prinzen, auch die Linie Ingenieur wird erweitert.

IWC-Neuheit #1: Pilot's Venturer Vertical Drive

IWC: Pilot's Venturer Vertical Drive Ref. 328601

IWC: Pilot's Venturer Vertical Drive Ref. 328601

© IWC

Bei IWC steht die Watches and Wonders ganz im Zeichen des Weltraums. Ganz? Na ja, es gibt natürlich noch jede Menge anderer Neuheiten, die wir weiter unten präsentieren. Aber die Uhr, über die jetzt alle sprechen, ist explizit als spezialisierte Toolwatch für den Einsatz in der bemannten Raumfahrt konzipiert und stellt einen neuen Ansatz innerhalb der IWC-Fliegeruhrenkollektion dar. Im Mittelpunkt der Pilot’s Venturer Vertical Drive stehen eine vollständig neu entwickelte Bedienlogik sowie eine auf extreme Einsatzbedingungen ausgelegte Konstruktion. Das zentrale Merkmal der Venturer ist das kronenlose Bedienkonzept. Sämtliche Funktionen der Uhr werden über eine drehbare Lünette gesteuert, deren Bewegungen über ein Kupplungssystem („Vertical Drive“) auf die Aufzugswelle übertragen werden. Ein in den linken Gehäuserand integrierter Wippschalter ermöglicht den Wechsel zwischen den Funktionen – Aufzug, Einstellung der Referenzzeit oder einer zweiten Zeitzone. Das Konzept ist darauf ausgelegt, auch mit Handschuhen bedient werden zu können.

Das Zifferblatt ist funktional gestaltet und zeigt zwei Zeitzonen. Die zentrale Stunden- und Minutenanzeige gibt die sogenannte Missionszeit an, die zusätzlich über einen 24-Stunden-Zeiger auf einer äußeren Skala dargestellt wird. Diese Anzeige orientiert sich an UTC/GMT, da Astronauten im Orbit aufgrund der schnellen Abfolge von Tag und Nacht auf eine konstante Zeitbasis angewiesen sind. Der Stundenzeiger lässt sich in Stundenschritten verstellen, um eine zweite Zeitzone darzustellen.

Im Inneren arbeitet das neu entwickelte Manufakturkaliber 32722 mit automatischem Aufzug und integriertem GMT-Modul. Es bietet eine Gangreserve von 120 Stunden. Zusätzlich verfügt die Uhr über eine Datumsanzeige bei 3 Uhr. Das Gehäuse misst 44,3 mm im Durchmesser bei einer Gesamthöhe von 16,7 mm und besteht aus weißer Zirkonoxid-Keramik, während Lünette und Gehäuseboden aus Ceratanium gefertigt sind. Diese Materialkombination verbindet hohe Härte, geringes Gewicht sowie Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturunterschieden und Korrosion. Das Modell ist darauf ausgelegt, extremen Bedingungen wie Vibrationen, Druckunterschieden und Temperaturschwankungen von über +100 °C bis unter –150 °C standzuhalten.

Die Uhr wurde in Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtunternehmen Vast entwickelt und umfangreichen Tests unterzogen. Dazu gehörten Vibrationsprüfungen mit Belastungen von bis zu 10 g sowie Untersuchungen zur Materialverträglichkeit in Raumfahrtumgebungen. Auf Basis dieser Tests erhielt sie eine Zertifizierung für den Einsatz in Raumfahrtmissionen, unter anderem für die geplante Raumstation Haven-1. Weitere Merkmale der Pilot's Venturer Vertical Drive sind ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas, eine Wasserdichtigkeit bis 100 Meter sowie ein integriertes FKM-Kautschukarmband, das gegenüber UV-Strahlung und Temperaturschwankungen resistent ist.

IWC-Neuheit #2: Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar IWC-ProSet

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar IWC-Pro-Set Ref. 329601

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar IWC-Pro-Set Ref. 329601

© IWC

Die neue Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar IWC-ProSet markiert einen grundlegenden technischen Schritt in der Weiterentwicklung des ewigen Kalenders bei IWC. Im Mittelpunkt steht ein vollständig neu konstruiertes Kalendersystem, das erstmals einen durchgehend synchronisierten und rein zahnradbasierten Aufbau nutzt. Kern der Innovation ist die sogenannte IWC-ProSet-Technologie. Anders als bei klassischen ewigen Kalendern lässt sich das System sowohl vorwärts als auch rückwärts einstellen – und das über eine einzige Kronenposition. Separate Korrektoren oder komplexe Einstellabläufe entfallen. Stattdessen werden alle Anzeigen über eine patentierte Schnellkorrektur in präzisen Tagesschritten bewegt. Die Mechanik basiert vollständig auf Zahnrädern mit mehreren Funktionsebenen sowie flexiblen, ausfahrbaren Elementen. Diese greifen in den Schaltmechanismus ein und ermöglichen es, Monatslängen sowie Schaltjahre automatisch zu berücksichtigen. Auch die typische Programmscheibe wurde entsprechend neu konstruiert, sodass der Kalender selbstständig zwischen Monaten mit 28, 29, 30 und 31 Tagen unterscheidet.

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar IWC-Pro-Set in weißer Keramik Ref. 339601

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar IWC-Pro-Set in weißer Keramik, Ref. 339601

© IWC

Ein weiteres zentrales Merkmal ist die überarbeitete Mondphasenanzeige. Sie weicht lediglich um einen Tag in mehr als 1.000 Jahren vom tatsächlichen Mondzyklus ab und zeigt die Mondphase gleichzeitig für die Nord- und Südhalbkugel an. Die Umschaltung aller Kalenderanzeigen erfolgt synchron einmal täglich um Mitternacht. Die Anzeige auf dem Zifferblatt umfasst Datum, Wochentag, Monat, die von IWC bekannte vierstellige Jahresanzeige zwischen 7 und 8 Uhr sowie die doppelte Mondphase für Nord- und Südhalbkugel. Als Antrieb dient das IWC-Manufakturkaliber 82665 mit automatischem Pellaton-Aufzug, Siliziumspirale und Nickel-Phosphor-Hemmung. Verschleißanfällige Komponenten des Aufzugs bestehen aus Keramik, die Gangreserve beträgt 60 Stunden.

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar IWC-Pro-Set in Rotgold Ref. 329602

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar IWC-Pro-Set in Rotgold, Ref. 329602

© IWC

Die neue Kalendervariante erscheint in drei Ausführungen: Zwei Modelle tragen den Zusatz „Le Petit Prince“ und kommen mit blauen Zifferblättern. Das erste kombiniert ein 42,9 mm großes Gehäuse aus weißer Keramik mit einem Kautschukband, das zweite ein 42 mm großes Edelstahlgehäuse mit Stahlband und zusätzlichem Kautschukband. Bei beiden ist der Rotor mit einem Medaillon geschmückt, das den Kleinen Prinzen zeigt. Die dritte Variante, ebenfalls 42 mm groß, ist in Rotgold ausgeführt und hat ein olivgrünes Zifferblatt sowie ein Lederarmband. Auch hier kommen applizierte Indizes und mit Superluminova belegte Zeiger zum Einsatz. Alle Modelle verfügen über ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas, einen Sichtboden sowie eine Wasserdichtigkeit bis 100 Meter.

IWC-Neuheit #3: Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume

IWC: Big-Pilot's Watch Perpetual Calendar Ceralume Ref. 505801 Lume

Strahlend in der Nacht: IWC Big Pilot's Watch Perpetual Calendar Ceralume, Ref. 505801 

© IWC

Die Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume kombiniert erstmals die bekannte ewige Kalenderkomplikation der Marke mit einem vollständig leuchtenden Gehäuse. Im Zentrum steht dabei die neue Materialtechnologie Ceralume, die Keramik und Leuchtpigmente miteinander verbindet. Das 46,5 mm große Gehäuse besteht aus weißer, lumineszenter Keramik. Auch Zifferblatt und Kautschukarmband sind mit Superluminova-Pigmenten versehen. Dadurch entsteht ein ungewöhnlicher Effekt: Während die Uhr bei Tageslicht in unterschiedlichen Weiß- und Grautönen erscheint, leuchtet sie im Dunkeln als nahezu vollständig homogenes Objekt in intensivem Blau – und zwar sowohl Gehäuse als auch Zifferblatt und Armband. Die Grundlage dafür bildet die von IWC entwickelte Ceralume-Technologie. Hierbei werden Keramikpulver und Superluminova-Pigmente in einem speziellen Verfahren homogen miteinander vermischt. Das Material speichert Lichtenergie und gibt diese über einen langen Zeitraum wieder ab – quasi eine Art „Lichtbatterie“. Technisch basiert die Uhr auf dem klassischen ewigen Kalender von IWC nach dem Konzept von Kurt Klaus. Die Anzeigen für Datum, Wochentag, Monat, Mondphase und Jahr sind auf vier Hilfszifferblättern angeordnet. Die vierstellige Jahresanzeige befindet sich zwischen 7 und 8 Uhr. Die Mondphase wird für Nord- und Südhalbkugel dargestellt und weicht erst nach rund 577,5 Jahren um einen Tag vom tatsächlichen Mondzyklus ab.

IWC: Big Pilot's Watch Perpetual Calendar Ceralume Ref. 505801

IWC: die Big Pilot's Watch Perpetual Calendar Ceralume Ref. 505801 bei Tag

© IWC

Angetrieben wird die Uhr vom Manufakturkaliber 52616 mit automatischem Pellaton-Aufzug und 7 Tagen Gangreserve. Das Werk ist durch einen Saphirglasboden sichtbar, wobei auch der Rotor mit Superluminova versehen ist und im Dunkeln leuchtet. Zur weiteren Ausstattung zählen eine Gangreserveanzeige, eine verschraubte Krone, beidseitig entspiegeltes Saphirglas sowie eine Wasserdichtigkeit bis 100 Meter. Die Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume ist auf 250 Exemplare limitiert.

IWC-Neuheit #4: Pilot’s Watch Chronograph 41 Le Petit Prince

IWC: Pilot's Watch Chronograph 41 Le Petit Prince, Ref. 389410 Front Back
IWC: Pilot's Watch Chronograph 41 Le Petit Prince, Ref. 389410 © IWC

IWC bringt die beliebte Pilot’s Watch Chronograph 41 Le Petit Prince erstmals in einem Gehäuse aus weißer Keramik und erweitert damit die bekannte Sonderedition innerhalb der Fliegeruhrenkollektion um eine neue Materialvariante. Das 41,9 mm große Gehäuse besteht aus kratzfestem Zirkonoxid und zeichnet sich durch eine matte Oberfläche aus. Krone, Drücker und Gehäuseboden sind aus Titan gefertigt. Das Zifferblatt zeigt die für die „Le Petit Prince“-Modelle typische Gestaltung mit einem tiefblauen Sonnenschliff und Farbverlauf. Für Kontrast sorgen die weißen arabischen Ziffern und Indizes, für eine gute Ablesbarkeit in der Dunkelheit sind die rhodinierten Zeiger mit Leuchtmasse belegt. 

Der Chronograph basiert auf dem Manufakturkaliber 69381 mit automatischem Aufzug und Schaltradsteuerung. Die gestoppten Minuten und Stunden werden in zwei Totalisatoren bei 12 Uhr und 9 Uhr angezeigt, die kleine Sekunde findet sich bei 6 Uhr, dazu kommt die Datums- und Wochentagsanzeige bei 3 Uhr. Die Gangreserve beträgt rund 46 Stunden. Ein Weicheisen-Innengehäuse schützt das Werk vor schädlichen Magnetfeldern, die Wasserdichtigkeit beträgt 10 bar (100 m).

Der Gehäuseboden trägt eine Gravur des „Kleinen Prinzen“ als Verweis auf die literarische Vorlage von Antoine de Saint-Exupéry. Die Uhr wird an einem weißen Kautschukarmband getragen, das über das EasX-CHANGE-System schnell und werkzeuglos gewechselt werden kann.

IWC-Neuheit #5: 20 Jahre Le Petit Prince

Zum 20-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit mit den Erben von Antoine de Saint-Exupéry erweitert IWC seine Fliegeruhrenkollektion um fünf neue „Le Petit Prince“-Sondereditionen. Die Modelle decken ein breites Spektrum von 36 bis 43 mm Durchmesser ab und kombinieren unterschiedliche Funktionsstufen mit einer einheitlichen Gestaltung. Gemeinsames Merkmal aller fünf Uhren ist das tiefblaue Zifferblatt mit Sonnenschliff. Ergänzt wird es durch mit Superluminova belegte goldplattierte Zeiger sowie Darstellungen des kleinen Prinzen auf den Gehäuseböden.

IWC Le Petit Prince 2026

IWC-Pilots-Watch-Mark-XX-Le-Petit-Prince-328221
IWC: Pilot's Watch Mark XX Le Petit Prince 328221
© IWC
IWC-Pilots-Watch-Mark-XX-Le-Petit-Prince-328301
IWC: Pilot's Watch Mark XX Le Petit Prince 328301 © IWC
IWC-PIlots-Watch-Chronograph-Le-Petit-Prince-378011
IWC: Pilot's Watch Chronograph Le Petit Prince 378011 © IWC
IWC-Pilots-Watch-Chronograph-41-Le-Petit-Prince-388120
IWC: Pilot's Watch Chronograph 41 Le Petit Prince 388120 © IWC
IWC-Pilots-Watch-Automatic-36-Le-Petit-Prince-458802
IWC: Pilot's Watch Automatic 36 Le Petit Prince 458802 © IWC

Mark XX in Gold und Edelstahl

Zwei 40 mm große Varianten der Pilot’s Watch Mark XX kommen einmal in Edelstahl und einmal in 5N-Roségold. Beide Modelle verfügen über das Automatikkaliber 32112, das 120 Stunden Gangreserve bietet. Die Goldversion kombiniert Gehäuse, Krone und Appliken aus 5N-Gold mit einem blauen Zifferblatt und einem Kautschukband mit Goldschließe. Die Edelstahlversion setzt auf gedruckte Indizes und ein ebenfalls blaues Kautschukband mit Schnellwechselsystem.

Zwei Chronographen in unterschiedlichen Größen

Ergänzt wird die Reihe durch zwei Chronographen mit 41 bzw. 43 mm Durchmesser. Beide Modelle sind aus Edelstahl gefertigt und werden vom Manufakturkaliber 69385 angetrieben, einem Schaltrad-Chronographenwerk mit 46 Stunden Gangreserve. Die Chronographen verfügen über Saphirglasböden mit einer Darstellung des „Kleinen Prinzen“.

Kompakte Automatic 36

Das fünfte Modell ist die Pilot’s Watch Automatic 36, die mit einem 36-mm-Edelstahlgehäuse die kleinste Variante darstellt. Die Dreizeigeruhr treibt das Kaliber 32102 mit 120 Stunden Gangreserve an. Getragen wird die Uhr an einem blauen Kalbslederarmband.

Alle fünf Modelle sind bis 100 Meter wasserdicht und haben beidseitig entspiegelte Saphirgläser. Die Mark-XX- und Chronographenmodelle sind zudem mit dem EasX-CHANGE-System ausgestattet, das einen werkzeuglosen Bandwechsel ermöglicht.

IWC-Neuheit #6: Portofino Day & Night Le Petit Prince

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IWC: Portofino Automatic Day & Night 34 Le Petit Prince 459806 © IWC

Nach 20 Jahren gibt es nun zum ersten Mal eine Portofino, die dem kleinen Prinzen gewidmet ist: die Automatic Day & Night 34 Le Petit Prince. Sie kombiniert die klassische Dresswatch-Gestaltung mit einer Tag-Nacht-Anzeige. Das 34 mm kleine Edelstahlgehäuse ist mit einer Höhe von 8,9 mm relativ flach und bis 50 Meter wasserdicht. Die Gestaltung folgt der klassischen Portofino-Linie mit klaren, reduzierten Proportionen. Ergänzt wird sie durch ein tiefblaues Zifferblatt mit Sonnenschliff, das mit goldplattierten Zeigern und applizierten Indizes kombiniert ist.

Das herausstechende Merkmal der Uhr ist die Tag-Nacht-Anzeige bei 6 Uhr. Eine rotierende Scheibe vollzieht innerhalb von 24 Stunden eine vollständige Umdrehung und zeigt den Wechsel zwischen Tag und Nacht an. Dabei erscheinen je nach Tageszeit Sonne oder Mond im oberen Bereich der Anzeige. Auf letzterem steht der kleine Prinz. Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber 35180 mit 50 Stunden Gangreserve. Die Uhr wird an einem handgefärbten blauen Kalbslederarmband von Santoni getragen, das über ein Schnellwechselsystem verfügt und mit einer Faltschließe ausgestattet ist. Der Gehäuseboden trägt eine Gravur des kleinen Prinzen.

IWC-Neuheit #7: Ingenieur Perpetual Calendar 41

IWC: Ingenieur Perpetual Calendar 41 Titan Ref. 344904

IWC: Ingenieur Perpetual Calendar 41 Titan, Ref. 344904

© IWC

Die Ingenieur Perpetual Calendar 41, bisher in Edelstahl und mit blauem Zifferblatt erhältlich, bekommt ein Schwestermodell in Titan mit mattgrauem Blatt. Sowohl das Gehäuse mit der typischen Ingenieur-Lünette als auch das integrierte Armband bestehen aus Grade-5-Titan und messen 41 mm im Durchmesser bei einer Höhe von 13,2 mm. Das Material zeichnet sich durch geringes Gewicht, hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus und sorgt für einen hohen Tragekomfort. Die Oberflächen sind aufwendig bearbeitet und kombinieren sandgestrahlte, satinierte und polierte Elemente. Im Kontrast zur schachbrettmusterartigen „Grid“-Struktur des Zifferblatts sind die Kalenderanzeigen mit einer feinen Kreisstruktur und azurierten Rändern ausgeführt. Insgesamt entsteht ein bewusst monolithischer Eindruck, bei dem Zifferblatt und Gehäuse optisch ineinander übergehen.

Die Anzeigen des ewigen Kalenders sind klassisch angeordnet: Datum bei 3 Uhr, Monat mit integrierter Mondphase bei 6 Uhr sowie Wochentag und Schaltjahresanzeige bei 9 Uhr. Das System basiert auf dem von Kurt Klaus entwickelten Konzept und berücksichtigt automatisch unterschiedliche Monatslängen sowie Schaltjahre. Die Mondphase weicht erst nach rund 577,5 Jahren um einen Tag vom tatsächlichen Mondzyklus ab.

Im Inneren arbeitet das Manufakturkaliber 82600 mit automatischem Pellaton-Aufzug mit 60 Stunden Gangreserve. Das Werk ist durch einen Saphirglasboden sichtbar und zeigt eine dekorative Ausführung mit Genfer Streifen, Perlschliff und gebläuten Schrauben. Die Uhr ist bis 100 Meter wasserdicht und verfügt über ein beidseitig entspiegeltes Saphirglas.

IWC-Neuheit #8: Ingenieur Automatic 35

IWC: Ingenieur Automatic 35 in Stahl mit Goldlünette Ref. 324911

IWC: Ingenieur Automatic 35 in Stahl mit Goldlünette, Ref. 324911

© IWC

Die IWC Ingenieur Automatic 35 wird um zwei neue Varianten erweitert, die unterschiedliche gestalterische Ansätze innerhalb des kompakten Modells zeigen. Beide Versionen setzen auf das bekannte Design der Ingenieur-Linie, interpretieren dieses jedoch mit neuen Materialien und Farbvarianten. Mit einem Durchmesser von 35 mm und einer Bauhöhe von 9,4 mm bleibt das Gehäuse bewusst kompakt. Trotz der reduzierten Größe übernimmt die Uhr zentrale Designelemente der von Gérald Genta geprägten Ingenieur: Dazu zählen die charakteristische Lünette mit fünf funktionalen Schrauben, das integrierte Metallarmband sowie das strukturierte Schachbrettmusterzifferblatt mit aufgesetzten Indexen.

Eine der beiden Neuheiten (Ref. IW324911) kombiniert ein Edelstahlgehäuse mit einer Roségoldlünette, die mit 45 Diamanten von insgesamt ca. 0,7 Karat besetzt ist. Die polierten Kanten der Lünette bilden dabei einen Rahmen für die Steine. Das silberfarbene Zifferblatt wird durch goldplattierte Zeiger und Indizes ergänzt, die mit Leuchtmasse versehen sind. Die zweite Variante (Ref. IW324907) setzt auf eine zurückhaltendere Gestaltung mit Edelstahlgehäuse und -armband sowie einem blauen Zifferblatt. Diese Farbe gehört seit den späten 1960er-Jahren zu den charakteristischen Elementen von IWC. Rhodinierte Zeiger und Indizes mit Leuchtmasse sorgen für gute Ablesbarkeit.

Beide Modelle verfügen über ein integriertes Edelstahlarmband mit satinierten Gliedern und polierten Mittelgliedern. Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber 47110 mit einer Gangreserve von rund 42 Stunden. Neben Stunden, Minuten und zentraler Sekunde verfügt es über eine Datumsanzeige. Das Werk ist durch einen Saphirglasboden sichtbar und zeigt eine dekorative Ausführung mit Genfer Streifen und vergoldetem Rotor. Die Wasserdichtigkeit beträgt 10 bar, das Saphirglas ist beidseitig entspiegelt.

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