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A. Lange & Söhne: Zeitwerk Minutenrepetition in Weißgold

A. Lange & Söhne: Zeitwerk Minutenrepetition in Weißgold
A. Lange & Söhne: Zeitwerk Minutenrepetition in Weißgold
© A. Lange & Söhne
Als A. Lange & Söhne 2010 die Zeitwerk mit ihrer ausgefallenen Digitalanzeige präsentierte, hatte die Uhrenwelt ihre neue Sensation. Fünf Jahre später war die Aufmerksamkeit kaum geringer, als das Modell um eine Minutenrepetition ergänzt wurde. Gab es das Modell damals nur im Platingehäuse, so kommt die Zeitwerk Minutenrepetition nun in Weißgold und mit blauem Zifferblatt - in einer limitierten Auflage von 30 Exemplaren.
Die Technik ist die gleiche wie bei der Platinuhr. Um der digitalen Anzeige der Uhrzeit gerecht zu werden, gibt auch die Repetition die Zeit entsprechend an: So werden nach den Stunden nicht wie üblich erst die Viertelstunden geschlagen und dann die Minuten, sondern die verstrichenen Zehn-Minuten-Intervalle sowie anschließend die verbleibenden Minuten. Beispiel: Um 7.52 Uhr schlägt erst der linke Tonhammer sieben Mal in einem tiefen Ton, anschließend erklingen fünf Doppeltöne von beiden Hämmern, schließlich ist der rechte Hammer zweimal mit einem hohen Ton an der Reihe.
A. Lange & Söhne: Durch den Glasboden der Zeitwerk Minutenrepetition sieht man das Manufakturkaliber L043.5 © A. Lange & Söhne
Im traditionellen Gelehrtenstreit zwischen Schieber und Drücker hat sich Lange für den letzteren entschieden, um das Schlagwerk auszulösen und begründet das auf Rückfrage wie folgt: "Da die Kraft für das Schlagwerk vom Federhaus bereitgestellt wird, bedarf es nicht des bei Minutenrepetitionen üblichen Schiebers, der eine separate Feder spannt. Durch den Verzicht auf eine große seitliche Öffnung im Gehäuse entfiel eine akustische Störquelle, was der Klangqualität zugutekommt." Einen weiteren Vorteil sehen die Lange-Techniker in der Tatsache, dass sich ein Drücker abdichten lässt. So ist die Zeitwerk Minutenrepetition bis 30 Meter wasserdicht.
A. Lange & Söhne: Tonhammer der Zeitwerk Minutenrepetition © A. Lange & Söhne
Durch den Saphirglasboden der 44,2 Millimeter großen Uhr kann man das wie immer bei Lange erstklassig verzierte Manufakturwerk Kaliber L043.5 mit Dreiviertelplatine aus Neusilber, handgraviertem Unruh- und Ankerradkloben sowie drei verschraubten Goldchatons bewundern. Es besteht aus 771 Einzelteilen, bietet 36 Stunden Gangreserve (wenn der Schlagwerkmechanismus ausgelöst wird, weniger) und wird von Hand aufgezogen. Der Preis liegt mit 449.000 Euro leicht höher als der der Platinuhr 2015. buc
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