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Louis Moinet: Astronef

Louis Moinet: Astronef
Louis Moinet: Astronef
© PR
Bei einem Tourbillon dreht sich die Unruh während des Hin- und Herschwingens zusätzlich in einem Käfig um die eigene Achse, um die negativen Auswirkungen der Schwerkraft auszugleichen. Meist handelt es sich um ein Minutentourbillon, dessen Drehgestell in 60 Sekunden eine volle Rotation ausführt. So auch bei der Schweizer Manufaktur Louis Moinet aus Saint-Blaise am Neuenburger See, die 2004 als Hommage an den gleichnamigen Meisteruhrmacher (1768-1853) gegründet wurde.
Die Komplikationsschmiede packt allerdings gleich zwei solcher „Wirbelwinde“ in ihr neues Modell Astronef und lässt diese auch noch an Auslegern um das Zifferblatt rotieren. Das geschieht in entgegengesetzter Richtung und mit verschiedenen Geschwindigkeiten, sodass sich die auf verschiedenen Ebenen liegenden Tourbillons alle drei Minuten und 20 Sekunden passieren. Goldelemente dienen ihnen als Gegengewichte, was noch mehr Bewegung aufs Zifferblatt bringt. Damit man die einmalige Konstruktion von allen Seiten bestmöglich betrachten kann, arbeitet sie in einem 41,6 Millimeter messenden Saphirglascontainer, der von einem skelettierten Goldrahmen gehalten wird.Das unter dem zylinderförmigen Glas tickende 471-teilige Manufaktur-Handaufzugskaliber LM105 besitzt eine Gangreserve von 48 Stunden und eine Unruhfrequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde beziehungsweise drei Hertz. Es bleibt bis immerhin zehn Meter vor Wassereinbruch geschützt. Für rund 430.000 Euro können das Tourbillon acht kaufkräftige Mechanikfans ans eigene Handgelenk holen. ak
Tourbillon Schweizer Uhren Uhren über 50.000 Euro Goldene Uhr Uhr Handaufzug Luxusuhren Archiv

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