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Lesedauer 11 Min.

Diese Uhren trugen die Stars bei den Oscars 2026

Von Bulgaris Serpenti bis zu Urban Jürgensen: Welche Uhren Hollywood beim wichtigsten Filmabend des Jahres trug – und was sie über ihre Träger verraten.
Kieran Culkin, Hublot Classic Fusion Chronograph King Gold 42mm

Kieran Culkin trägt Hublot Classic Fusion Chronograph King Gold 42mm

© Getty Images via Hublot

Die Academy Awards sind längst nicht mehr nur ein Filmfest. Sie sind ein Schaufenster der Geschmäcker, Statussymbole und stilistischen Haltungen. Die Oscars 2026 schreiben in dieser Hinsicht ein deutliches Kapitel und eines der vielfältigsten der jüngeren Uhrengeschichte des roten Teppichs. Cartier, Omega, Hublot, Rolex, Blancpain, Chopard, Bulgari, Piaget, Vacheron Constantin, Urban Jürgensen, Chanel: Fast jede relevante Maison hatte an diesem Abend einen Auftritt. 

Von Tanks und Crash Skeleton, Vintage und aktueller Speedmaster, Classic Fusion und Fifty Fathoms, 1908 und L.U.C XPS – die Bandbreite reichte von der zierlichsten Schmuckuhr bis zur technisch anspruchsvollsten Komplikation. Ein Abend, der zeigt, dass der rote Teppich keine Bühne für Kompromisse ist – und dass die Uhrenindustrie das längst verstanden hat.

Paul Mescal – Cartier Tank Louis Cartier Mini, Gelbgold (Ref. CRWGTA0352) 

Paul Mescal, Presenter der Nacht und mit Hamnet in der Kategorie Bester Film nominiert, trug eine Uhr, die man auf den ersten Blick fast übersehen könnte – und genau darin liegt ihre Brillanz. Die Tank Louis Cartier im Mini-Format spielt mit einer Größe von 24 × 16,5 mm in 18-karätigem Gelbgold mit Understatemen, hat gebläute Stahlzeiger in Schwertform, wird aangetrieben von einem Quarzwerk und kommt an einem schwarzen Alligatorlederband: eine Uhr, die mit Understatement spielt, das auf tiefem Wissen fußt. Die Tank ist eine der ältesten und folgenreichsten Formuhren der Uhrengeschichte – Louis Cartier ließ sich beim Entwurf 1917 von der Vogelperspektive auf gepanzerte Fahrzeuge von Renault inspirieren. Was folgte, entwickelte sich zu einer der langlebigsten Designgeschichten der Uhrmacherei. Mescal wählte bewusst das kleinste Modell der Linie: Die Mini-Version ist alles andere als eine Männeruhr im klassischen Sinne – und das ist der Punkt. Es ist eine Uhr jenseits von Gendering, eine Haltung, die der Ire mit Nachdruck setzt. Stärker kann man Geschmack kaum formulieren.

Ryan Coogler – Cartier Tank à Guichets, Platin (Ref. CRWGTA0236) 

Wer als Regisseur gleich vier Oscars nach rekordverdächtigen 16 Nominierungen für Sinners nach Los Angeles mitbringt, darf eine Uhr tragen, die ebenso wenige Kompromisse macht wie das eigene Werk. Ryan Cooglers Wahl: der Tank à Guichets von Cartier, in Platin 950, mit Manufakturkaliber 9755 MC und Handaufzug. Was die Guichets von den klassischen Tanks unterscheidet, ist ihr Anzeigeprinzip: keine Zeiger, sondern springende Stunden- und Minutenanzeigen durch zwei Öffnungen – bei 12 Uhr die Stunde, bei 6 Uhr die Minuten, dargestellt durch goldlackierte Scheiben mit brugunderfarbenen arabischen Ziffern. Das Gehäuse misst 37,6 × 24,8 mm bei nur 6 mm Bauhöhe – schlank, präzise, ohne ein Gramm Redundanz. Das Werk liefert rund 42 Stunden Gangreserve. Coogler lässt das Meisterwerk für sich sprechen – auf der Leinwand wie am Handgelenk.

 

Robert Downey Jr. – Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe Complete Calendar, Grün (Ref. 5054-0153-01S) 

Robert Downey Jr. erschien zum Abend in einem monochromatischen Grün-Look – Anzug, Schmuck von Tiffany & Co., und konsequenterweise auch die Uhr: die Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe Complete Calendar, Referenz 5054-0153-01S, ebenfalls in Grün. Die Farbkohärenz war offensichtlich keine spontane Entscheidung, sondern ein durchdachtes Gesamtbild. Die Bathyscaphe Complete Calendar ist eine der komplexeren Interpretationen von Blancpains legendärer Taucheruhr: Der ewige Kalender – hier als vollständiger Kalender mit Datum, Wochentag, Monat und Mondphase – sitzt in einem Gehäuse, das seinen Ursprung in der Tiefseeuhr von 1953 nicht verleugnet. Das grüne Zifferblatt verbindet die nautische Herkunft der Fifty Fathoms mit einer Farbigkeit, die 2026 auf dem roten Teppich vollständig angekommen ist. Downey Jr. liefert damit das stimmigste Gesamtbild des Abends – Uhr als Teil eines Looks, nicht als Anhängsel.

Chris Evans – Chopard L.U.C XPS, 18-Karat-Roségold 

Chris Evans erschien zum Abend in einem Look, der so klassisch war wie die Uhr, die er trug: Chopard L.U.C XPS in 18-Karat-Roségold. Die Reunion mit Avengers-Co-Star Robert Downey Jr. war an diesem Abend viel diskutiert – und Evans' Uhrenwahl passte thematisch nahtlos dazu: Treue zu bewährten Qualitäten, die zeitlos einsetzbar sind. Das Modell  L.U.C XPS ist Chopards Flaggschiff im Bereich der ultraflachen Dressuhr. Das hauseigene Manufakturkaliber L.U.C 96.12-L misst nur 3,3 mm in der Höhe und trägt das COSC-Zertifikat sowie das Genfer Siegel – eine Kombination, die sowohl Präzision als auch Handwerksqualität garantiert. Das 40 mm große Roségoldgehäuse ergänzt die Wärme des Abends. Evans wählt unauffällig – und gerade deshalb richtig.

Zendaya – Rolex Lady-Datejust 28, Weißgold, Diamantbesatz

Als Rolex-Markenbotschafterin erschien Zendaya mit einer Lady-Datejust 28 in Weißgold – vollständig diamantbesetzt, inklusive des charakteristischen President-Armbands in der diamantierten Ausführung. Die Lady-Datejust in dieser Konfiguration ist einer der konzentriertesten Ausdrücke von Rolexs High-Jewellery-Kompetenz: keine Kompromisse beim Handwerk, keine Kompromisse beim Aufwand. Dass Zendaya als Testimonee auftritt, ist bekannt – was die Wahl dennoch interessant macht, ist die Konsequenz: keine zurückhaltende Stahl-Datejust als diplomatisches Minimum, sondern das Maximum der Linie. Auf dem wichtigsten Abend des Jahres setzt sie auf Vollgas.

Hudson Williams Bulgari Serpenti

Hudson Williams trägt eine Bulgari Serpenti Tubogas, Referenz 103434 mit 35 mm Durchmesser

© Getty Images via Bulgari

Hudson Williams – Bulgari Serpenti Tubogas, Stahl/Diamant (Ref. 103434) 

Eine der unerwartetsten Uhren des Abends trug Hudson Williams, Star der Serie Heated Rivalry und mit 1,7 Millionen Instagram-Followern eine der wachsenden Stimmen seiner Generation. Williams trug eine Gesamtkomposition von Bulgari aus High-Jewellery-Brosche, B.zero1-Ringe in Weißgold und am Handgelenk die Serpenti Tubogas, Referenz 103434. Die technischen Details: 35-mm-Stahlgehäuse in geschwungener Form, Lünette diamantbesetzt, Krone mit cabochon-geschliffenem Rubellite, schwarzes Zifferblatt mit Guilloché-Soleil-Behandlung, einspirales Stahlarmband im Tubogas-Stil, Quarzwerk mit Stunden- und Minutenanzeige, wasserdicht bis 30 Meter. Die Serpenti Tubogas geht in ihrer Formensprache auf die 1940er-Jahre zurück und ist strukturell eine Schmuckuhr, die sich um das Handgelenk schmiegt – das Uhrwerk tritt hinter dem Objekt zurück. Dass Williams als Mann diese Uhr auf dem wichtigsten roten Teppich des Jahres trägt, kombiniert mit Brosche und Ringen desselben Hauses, ist mehr als eine modische Notiz: Es ist eine Aussage über die zunehmende Auflösung von Gendering in der Uhren- und Schmuckbranche – eine Entwicklung, die die Industrie gerade erst zu verstehen beginnt. Bulgari hat sie offensichtlich bereits verstanden.

Kevin O'Leary – Double Wrist: Cartier Crash Skeleton & Rolex Daytona 

Der Abend hatte viele bemerkenswerte Handgelenke. Keines war so offensiv wie das von Kevin O'Leary, der gleich zwei Uhren gleichzeitig trug – und dabei nicht gerade auf Bescheidenheit setzte. Am linken Handgelenk: eine Cartier Crash Skeleton in Platin, Referenz W7200001. Die Crash ist eine der kühnsten Designentscheidungen der Uhrengeschichte, erstmals 1967 entstanden – angeblich inspiriert von einer verformten Baignoire, laut Cartier jedoch als konzeptueller Entwurf entwickelt. Das Skelett-Zifferblatt des Platinum-Modells legt das Werk vollständig frei und gibt dem surrealistischen Gehäuse eine zusätzliche mechanische Dimension. 

Am rechten Handgelenk: eine Off-Katalog Rolex Daytona, Referenz 126599 TBR, in Weißgold mit baguette-gefasstem Rubinbesatz auf Lünette und Zifferblatt. Entstanden aus Rolexs Tradition der sogenannten „Rainbow"-Varianten, gehört diese Konfiguration zum Exklusivsten, was Genf derzeit produziert. Beide Uhren zusammen stellen eine Kapitalanlage dar, die problemlos ein Appartement in Monaco finanzieren könnte. O'Leary weiß das – und trägt es entsprechend.

Leonardo DiCaprio – Rolex 1908, Platin (Ref. 52506) 

Als „Best Actor"-Nominee für One Battle After Another und langjähriger Rolex-Testimonee hätte DiCaprio zur Daytona greifen können, zur Submariner, zum großen Auftritt. Er tat es nicht. Stattdessen: die Rolex 1908 in Platin, Referenz 52506, mit eisblauem Guilloché-Zifferblatt und einem Listenpreis von rund 32.400 Euro. Die 1908 ist Rolexs Antwort auf die Frage, wie eine klassische Dressuhr aus Genf aussehen sollte – ohne Datum, ohne Komplikationen, nur Zeit. Benannt nach dem Gründungsjahr der Marke, ist sie der konzentrierteste Ausdruck von Rolexs historischem Selbstverständnis. Das Platingehäuse, das guillochierte Zifferblatt in Eisblau und die dezente Proportioniertheit machen sie zur stillen Gegenprogrammierung zu allem, was an diesem Abend schrill war.

Joe Alwyn Hublot Classic Fusion Essential Grey Saga

Joe Alwyn mit der Hublot Classic Fusion Essential Grey Saga

© Getty Images via Hublot

Joe Alwyn – Hublot Classic Fusion Essential Grey 42mm 

Als Hamnet-Ensemblemitglied erschien Joe Alwyn am roten Teppich mit der Hublot Classic Fusion Essential Grey in 42mm, einem exklusiven E-Commerce-Modell der Marke. Die Uhr verkörpert Hublots reduzierteste Interpretation der Classic Fusion: kein Chronograph, kein skelettiiertes Zifferblatt, sondern ein monochromes Statement in Grau, das die Linienführung der Kollektion in ihrer klarsten Form zeigt.

Kieran Culkin mit der Hublot Classic Fusion Chronograph King Gold 42mm

Kieran Culkin mit der Hublot Classic Fusion Chronograph King Gold 42mm 

© Getty Images via Hublot

Kieran Culkin – Hublot Classic Fusion Chronograph King Gold 42mm 

Culkin, im Vorjahr mit dem Oscar für den Besten Nebendarsteller ausgezeichnet und in diesem Jahr Presenter der entsprechenden Kategorie, betrat den roten Teppich mit dem Classic Fusion Chronograph in King Gold, 42mm. King Gold ist Hublots proprietäre 18-Karat-Goldlegierung mit erhöhtem Kupferanteil – wärmer im Ton als Roségold, robuster gegen Kratzer. Der Chronograph ergänzt die charakteristische Formensprache des Classic Fusion mit runden Drückern und einem Manufakturkaliber. Eine Uhr, die Kontinuität signalisiert: Culkin trägt, was zu ihm passt – und nicht das, was erwartet wird.

Miles Caton – Hublot Classic Fusion Chronograph Titanium King Gold 45mm 

Miles Caton, aufstrebender Star des Sinners-Ensembles, trug die größte Hublot des Abends: den Classic Fusion Chronograph in Titanium King Gold, 45mm. Das Gehäuse kombiniert die Leichtigkeit von Titan mit den warmen Akzenten des King-Gold-Bezels und verleiht dem Modell eine Präsenz, die dem Auftreten eines aufgehenden Sterns entspricht. Caton macht keine halben Sachen – weder auf der Leinwand noch am Handgelenk. 

Amy Madigan – Omega Seamaster Aqua Terra 30mm (Ref. 220.25.30.20.55.001) 

Als Gewinnerin des Oscars für die Beste Nebendarstellerin trug Amy Madigan die Omega Seamaster Aqua Terra in 30mm, aus Stahl und 18-Karat Moonshine Gold mit diamantbesetzter Lünette, Referenz 220.25.30.20.55.001. Die Aqua Terra ist Omegas eleganteste Sportuhren-Interpretation – wasserdicht bis 150 Meter, angetrieben vom automatischen Kaliber 8750 mit einer Gangreserve von 48 Stunden, aber formal klar auf das Handgelenk ausgerichtet, das sie zu tragen weiß. Madigan kombiniert die Festlichkeit des Abends mit einer Uhr, die substanzieller ist als reiner Schmuck und subtiler als reiner Status.

Nicole Kidman bei den Oscars 2026 mit Vintage Omega Uhr

Nicole Kidman bei den Oscars 2026 mit Vintage Omega Uhr

© Getty Images via Omega

Nicole Kidman – Vintage Omega Sapphette, 14-Karat-Weißgold (1966) 

Nicole Kidman, Presenterin der Nacht, trug keine aktuelle Kollektion, kein Testimonee-Stück. Sie trug eine persönliche Vintage-Omega aus dem Jahr 1966: eine Sapphette in 14-Karat-Weißgold mit silbernem Sunburst-Zifferblatt und diamantbesetzten Flügeln an Ober- und Unterseite des Gehäuses. Die Sapphette ist eine der zierlichsten und dekorativsten Uhren, die Omega in den 1960er-Jahren produzierte – heute ein gesuchtes Sammlerstück. Kidmans Wahl ist das stärkste Statement des Abends. Nicht weil die Uhr teuer ist – sondern weil sie persönlich ist. Eine 60 Jahre alte Uhr, die sie offenbar besitzt und liebt, auf dem größten roten Teppich des Jahres: Das ist ein Bekenntnis zur Geschichte eines Objekts, zur Emotion des Tragens, zum Gegenteil von ausgeliehenen Schmuckstücken. 

Lewis Pullman – Omega De Ville Trésor 40mm (Ref. 435.53.40.21.06.00) 

Presenter Lewis Pullman trug die Omega De Ville Trésor in 40mm auf grauem Lederband, Referenz 435.53.40.21.06.00. Der Trésor ist Omegas klassischste Dressuhr-Interpretation: schlankes Gehäuse, manuell aufzuziehendes Manufakturkaliber 8929, kein Datum, nur Zeit – auf einem Zifferblatt, das nichts erklärt und alles sagt. Pullman trägt damit eine Uhr, die sich in Genf und Hollywood gleichermaßen wohlfühlt.

Chase Stokes mit Omega Speedmaster 38 mm

Chase Stokes mit Omega Speedmaster 38 mm 

© Omega

Chase Stokes – Omega Speedmaster 38mm, 18-Karat Sedna™ Gold (Ref. 324.58.38.50.63.001) 

Chase Stokes trug eine Speedmaster in 38 mm aus 18-Karat Sedna Gold mit diamantbesetzter Lünette auf braunem Lederband, Referenz 324.58.38.50.63.001. Sedna Gold ist Omegas eigene 18-Karat-Rosegoldlegierung mit erhöhtem Palladiumanteil – langlebiger in der Farbe als konventionelles Roségold. Die Speedmaster in dieser Konfiguration verlässt die ikonische Moonwatch-Tradition in Richtung High Jewellery – ohne die sportliche DNA des Modells zu verleugnen. Eine Uhr für Menschen, die beides wollen. 

Michael B. Jordan – Vintage Piaget Tank 9297 (1970er-Jahre) 

Michael B. Jordan, als bester Darsteller für seine Rolle in Sinners ausgezeichnet, trug eine Vintage-Piaget Tank, Referenz 9297, in einem rechteckigen Gehäuse mit halb pavégefasstem Diamant-Zifferblatt aus den 1970er-Jahren. Piaget war in jener Dekade für seine ultra-flachen Edelmetall-Uhren mit außergewöhnlichen Zifferblättern bekannt – oft aus Stein, Emaille oder wie hier mit vollständig diamantiertem Mittelteil. Diese Uhr ist keine Kapitalanlage. Sie ist ein Fund, eine Entscheidung, ein Stück Geschichte. Jordan beweist damit, dass der beste Uhrengeschmack selten im aktuellen Katalog beginnt. 

Timothée Chalamet – Urban Jürgensen UJ-2, Platin

Timothée Chalamet trägt Urban Jürgensen. Das ist inzwischen keine Überraschung mehr – er hat die dänisch-schweizerische Manufaktur bei mehreren Award-Shows in dieser Saison am Handgelenk getragen, und auch bei den Oscars 2026 erschien er mit dem UJ-2 in Platin, nach aktuellem Erkenntnisstand auf weißem Band – passend zu seinem Abendlook. Urban Jürgensen ist das, was die Uhrenbranche gelegentlich als IYKYK-Marke bezeichnet: horologisch ernst genommen, außerhalb der Szene weitgehend unbekannt, was auch an der erst kurzen Neuaflage der Marke aus dem letzten Jahr liegen dürfte. Dass Chalamet ausgerechnet diese Marke in den Oskar-Spotlight trägt, offenbart, dass er mehr Geduld für handwerkliche Hochkultur hat, als seine kürzlichen Aussagen über Theater und Ballett vermuten ließen.

Kumail Nanjiani – Vacheron Constantin Overseas Tourbillon Skeleton, Roségold 

Kumail Nanjiani setzte an diesem Abend auf eine der technisch anspruchsvollsten Uhren des gesamten Abends: den Vacheron Constantin Overseas Tourbillon Skeleton in Roségold, mit skelettiiertem Zifferblatt und einem Tourbillon, dessen Käfig in der Form des Malteserkreuzes gestaltet ist – des Markenzeichens Vacheron Constantins. Das Gehäuse misst 42,5mm, das Werk hat nur 5,65 mm in der Bauhöhe, was angesichts der mechanischen Komplexität im Innern eine bemerkenswerte ingenieurtechnische Leistung darstellt. Der Overseas gehört zu den wenigen Sportuhren, die sich einen Tourbillon organisch erlauben – weil das Gehäusedesign Raum lässt, ohne Würde zu verlieren. 

Pedro Pascal – Chanel Boy·Friend, Gold mit Quiltmuster-Kalbslederband

Pedro Pascal kombinierte einen floralen Revers-Anstecker aus der Chanel-Runway-Kollektion mit der passenden Boy·Friend Uhr von Chanel in Gold auf einem Kalbslederband im charakteristischen Quiltmuster. Das Modell Boy·Friend ist Chanels modernste Uhrlinie – rechteckige Silhouette, handwerkliche Zifferblatt-Details, klar in der Formensprache und doch unverkennbar das Haus. Pascal nutzt Uhr und Brosche als aufeinander abgestimmtes System – ein Ansatz, den man in Hollywood selten so konsequent sieht. Mode-Referenz, Stilbewusstsein, Chanel: Die Wahl ist artikuliert.

Ein Abend, der mehr verrät als die Gewinner 

Die Oscars 2026 zeigen, wie erwachsen das Verhältnis zwischen Hollywood und der Uhrenindustrie geworden ist. Es geht nicht mehr nur um Testimonee-Verträge und geborgten Glamour. Der rote Teppich ist der demokratischste Ort, an dem Uhrengeschmack sichtbar wird. Und wer genau hinschaut, lernt mehr über eine Marke – und ihre Anhänger – als in jedem Markenbericht.

Cartier Bulgari Omega Jaeger-LeCoultre Schweizer Uhren

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