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MB&F: Legacy Machine Split Escapement Evo

MB&F: Legacy Machine Split Escapement Evo
MB&F: Legacy Machine Split Escapement Evo
© MB&F
Wer mit den Kreationen der unabhängigen Uhrenmarke MB&F vertraut ist, weiß, dass es sich bei diesen Zeitmessern um kleine Kunstwerke für das Handgelenk handelt, denn sie kombinieren Avantgarde-Design mit anspruchsvoller wie innovativer Mechanik. Deswegen werden sie auch „Legacy Machines“ oder kurz „LM“ genannt.
Das jüngste Bravourstück von Max Büsser und seinem Team, oder MB&F, ist die Legacy Machine Split Escapement Evo, die während der Geneva Watch Days vorgestellt wurde. Aus Titan Grad 5 hergestellt, hat sie einen Durchmesser von 44,5 Millimetern, indiziert Stunde und Minute sowie das Datum und die Gangreserve dezentral und ist mit zwei MB&F-Raffinessen ausgestattet. Diese trägt sie auch im Namen. Zum einen das „Split Escapement“, zu deutsch geteilte Hemmung. Dabei handelt es sich um eine besondere Lagerung der Unruh auf dem Zifferblatt, die MB&F als „fliegend“ bezeichnet. Der Mechanismus geht zurück auf den nordirischen Uhrmachermeister Stephen McDonnell, der ihn im Jahr 2015 für einen ewigen Kalender von MB&F entwickelte.Bei den vielen Anzeigen, die diese komplexe Komplikation auf das Zifferblatt bringt, schien es zunächst nicht möglich, die charakteristische MB&F-Unruh dort zu platzieren. Der Uhrmacher konstruierte daraufhin die längste Unruhwelle der Welt, die durch das gesamte Uhrwerk verläuft. Durch diesen Trick kann die große Unruh auf der Vorderseite der Uhr verbleiben und die übrigen Teile der Hemmung – Anker und Hemmungsrad – werden auf die andere Seite des Uhrwerks, fast 12 Millimeter tiefer, verlegt – daher der Name „Split Escapement“. Im Jahr 2017 führte die LM Split Escapement McDonnells den Mechanismus fort.
Die zweite Besonderheit, die die LM Split Escapement EVO im Namen trägt, bezieht sich auf das Gehäusesdesign. „Evo“ steht für Evolution und ist ein widerstandsfähiges Konzept, das 2020 mit der LM Perpetual Evo debütierte. Es umfasst eine Wasserdichtheit von 80 Metern, eine verschraubte Krone, ein integriertes Kautschukarmband und ein Design ohne Lünette. Im Inneren des Gehäuses schützt ein „FlexRing“-Monoblock-System das Uhrwerk vor vertikalen und horizontalen Stößen.
Bei der LM Split Escapement Evo handelt es sich um ein Manufakturkaliber mit Handaufzug, das dank Doppelfederhaus eine Gangautonomie von 72 Stunden aufbaut. Ein ausdrucksstarkes Farbspiel schafft die spezielle dunkle Behandlung der Uhrwerksseite, die einen verstärkten Kontrast zwischen den Rädern, den rhodinierten Federhäusern und den roségoldenen Komponenten aufbaut.
Die LM Split Escapement Evo ist mit einem integrierten Kautschukarmband mit Faltschließe aus Titan ausgestattet und kostet 75.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. sz
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