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Lesedauer 3 Min.

Diese Patek Philippe Ref. 2499 schreibt Auktionsgeschichte in Hongkong

Mit über 51 Millionen US-Dollar Gesamtumsatz erreicht Phillips in Hongkong ein Rekordergebnis. Im Mittelpunkt steht eine außergewöhnliche Patek Philippe Ref. 2499 in Roségold.
Nahaufnahme der Patek Philippe Ref. 2499
©  Phillips

Die jüngste Ausgabe der „Hong Kong Watch Auction: XXII“ von Phillips in Association with Bacs & Russo hat einen neuen Meilenstein im internationalen Auktionsmarkt gesetzt. Mit einem Gesamtergebnis von umgerechnet rund 51,5 Millionen US-Dollar (etwa 44 Millionen Euro) erzielte das Auktionshaus sein bislang erfolgreichstes Uhrenevent in Asien. Besonders bemerkenswert: Gleich acht Zeitmesser überschritten die Marke von einer Million US-Dollar (etwa 859.000 Euro).

Die meiste Aufmerksamkeit allerdings bekam die außergewöhnlich seltene Patek Philippe Ref. 2499 der ersten Serie in Roségold. Die Uhr wurde für 80,37 Millionen Hongkong-Dollar beziehungsweise rund 10,25 Millionen US-Dollar (etwa 8,8 Millionen Euro) versteigert und ist damit die teuerste Armbanduhr, die jemals in Asien unter den Hammer kam. Gleichzeitig stellte sie einen neuen Weltrekord für die Referenz 2499 auf.

Die Patek Philippe Ref. 2499 als Star der Auktion

Die 1951 gefertigte Uhr zählt zu den begehrtesten Sammlerstücken der Haute Horlogerie. Von der ersten Serie der Ref. 2499 in Roségold mit dem berühmten Vichet-Gehäuse sind lediglich vier Exemplare bekannt. Das nun versteigerte Modell nimmt innerhalb dieser ohnehin extrem exklusiven Gruppe eine Sonderstellung ein: Es handelt sich um das einzige bekannte Exemplar mit britischen Punzierungen.

zwei Aufnahmen der Patek Philippe Ref. 2499, am Arm

Die Patek Philippe Ref. 2499 „First Series“ in Roségold wurde zur teuersten jemals in Asien versteigerten Armbanduhr.

©  Phillips

Die Referenz 2499 gilt unter Sammlern als eine der wichtigsten Armbanduhren des 20. Jahrhunderts. Der ewige Kalender mit Chronograph vereint technische Komplexität, historische Bedeutung und außergewöhnliche Seltenheit in einer Weise, die selbst im Patek-Philippe-Kosmos ihresgleichen sucht.

Auch weitere Patek-Philippe-Modelle sorgten für starke Ergebnisse. Die doppelt signierte Ref. 3448 „Tokyo White“ mit Beyer-Chronometrie-Signatur erreichte rund 1,75 Millionen US-Dollar (ca. 1,5 Millionen Euro). Eine Ref. 5970R mit dem Monogramm des Medienunternehmers Michael Ovitz wurde für rund 1,64 Millionen US-Dollar (ca. 1,4 Millionen Euro) verkauft.

Aufnahmen der Patek Philippe Ref. 3448 „Tokyo White“ und Ref. 5970R

Zwei weitere Höhepunkte der Auktion: die doppelt signierte Patek Philippe Ref. 3448 „Tokyo White“ und die exklusive Ref. 5970R mit „MSO“-Monogramm.

©  Phillips

F.P. Journe und Philippe Dufour begeistern Sammler

Neben Patek Philippe standen auch unabhängige Uhrmacher im Fokus der Bieter. Besonders gefragt war eine F.P. Journe Tourbillon Souverain „Chine 2010“. Von diesem Modell existieren lediglich fünf Exemplare, das versteigerte Stück ist zudem das einzige bekannte Exemplar in einem 38-Millimeter-Platingehäuse. Die Uhr erzielte mehr als 4,2 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 3,6 Millionen Euro) und übertraf ihre Schätzung um ein Vielfaches.

 die F.P. Journe Tourbillon Souverain „Chine 2010“ und die Philippe Dufour Simplicity

Unabhängige Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau: F.P. Journe und Philippe Dufour gehörten zu den gefragtesten Namen der Auktion.

©  Phillips

Ebenfalls bemerkenswert war das Ergebnis einer Philippe Dufour Simplicity aus Edelstahl mit schiefergrauem Guilloché-Zifferblatt. Mit über 1,2 Millionen US-Dollar (gut eine Million Euro) stellte sie einen neuen Auktionsrekord für eine Simplicity in Edelstahl auf.

Auch Cartier konnte seine starke Stellung im Sammlermarkt unterstreichen. Die erste jemals produzierte Crash Squelette mit Diamant- und Rubinbesatz wurde für rund 1,17 Millionen US-Dollar (gut eine Million Euro) verkauft und erzielte damit fast das Fünffache ihrer oberen Schätzung.

Zwei Aufnahmen der Cartier Crash Squelette

Die erste Cartier Crash Squelette mit Diamant- und Rubinbesatz übertraf ihre Schätzung deutlich.

©  Phillips

Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass außergewöhnliche Provenienz, extreme Seltenheit und unabhängige Uhrmacherkunst weiterhin die wichtigsten Preistreiber im internationalen Sammlermarkt bleiben. Mit einer Verkaufsquote von nahezu 100 Prozent bestätigt Phillips zugleich seine führende Rolle im Segment hochkarätiger Uhrenauktionen.

Patek Philippe Luxusuhren Uhren als Wertanlage F.P. Journe Philippe Dufour Cartier Cartier Crash

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