Audemars Piguet bringt Farbe in die Royal Oak Offshore
Mehr als 30 Jahre nach ihrer Vorstellung bleibt die Royal Oak Offshore die kompromissloseste Interpretation der Royal Oak. Als sie 1993 erschien, galt sie mit ihrem 42-Millimeter-Gehäuse, den sichtbaren Dichtungen und ihrer massiven Präsenz als Provokation. Der Spitzname „The Beast“ war schnell gefunden. Heute gehört die Offshore längst zu den prägenden Sportchronographen der Haute Horlogerie – und Audemars Piguet nutzt dieses Erbe nun für sechs neue Modelle, die den Sommer in kräftigen Farben feiern.
Im Mittelpunkt stehen drei neue Royal Oak Offshore Selfwinding Chronographen mit 42 Millimetern Durchmesser. Sie greifen die nautischen Wurzeln der Offshore auf, deren Design ursprünglich von Hochleistungs-Rennyachten inspiriert wurde. Entsprechend auffällig fallen die Farbkombinationen aus: Ein Titanmodell kombiniert Dunkelgrau mit Türkis und Gelb, während die beiden Edelstahlvarianten auf Orange beziehungsweise Pink als Kontrastfarben setzen.
Drei neue Royal Oak Offshore Chronographen in 42 Millimetern setzen mit Türkis-Gelb, Orange und Pink farbenfrohe Akzente auf dem klassischen „Méga Tapisserie“-Zifferblatt.
Audemars PiguetTrotz der neuen Farbwelten bleibt die Architektur vertraut. Die markanten Gehäuse mit ihren satinierten und polierten Flächen tragen die charakteristischen „Méga Tapisserie“-Zifferblätter, deren großformatiges Muster seit Jahrzehnten zu den Erkennungsmerkmalen der Offshore gehört. Besonders gelungen ist die konsequente Farbführung: Chronographenzeiger, Tachymeterskala und sogar der obere Drücker greifen jeweils die Akzentfarbe des Modells auf und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.
Technisch setzen die 42-Millimeter-Modelle auf das Kaliber 4404, einen integrierten Flyback-Chronographen aus eigener Entwicklung. Das Werk arbeitet mit Schaltrad und vertikaler Kupplung, zwei Merkmalen moderner Hochleistungs-Chronographen, die für eine präzise Bedienung und einen ruckfreien Start des Chronographenzeigers sorgen. Die Frequenz liegt bei 4 Hertz, die Gangreserve bei 70 Stunden. Durch den Saphirglasboden lässt sich zudem der Rotor aus 22 Karat Roségold betrachten.
Das Kaliber 4404 vereint Flyback-Chronograph, Säulenradsteuerung und 70 Stunden Gangreserve in einer aufwendig veredelten Manufaktur-Konstruktion.
Audemars PiguetMit 42 Millimetern Durchmesser und 15,3 Millimetern Höhe sind die Uhren weiterhin präsent am Handgelenk. Sie wollen nicht dezent wirken, sondern genau jene selbstbewusste Ausstrahlung transportieren, die die Offshore seit den 1990er-Jahren auszeichnet.
Auch die 37-Millimeter-Offshore von Audemars Piguet erhält ein neues Kaliber
Neben den großen Modellen präsentiert Audemars Piguet drei neue Offshore-Chronographen mit 37 Millimetern Durchmesser. Für Sammler dürfte hier vor allem das neue Kaliber 6401 interessant sein. Das integrierte Automatik-Chronographenwerk wurde speziell für kleinere Gehäuse entwickelt und misst lediglich 27 Millimeter im Durchmesser bei einer Höhe von 5,7 Millimetern.
Die neuen 37-Millimeter-Modelle bringen die Royal Oak Offshore erstmals mit dem Kaliber 6401 und sommerlichen Farben in ein kompakteres Format.
Audemars PiguetDie neuen Modelle erscheinen in Titan oder Roségold und setzen ebenfalls auf kräftige Farben wie Türkis, Rosa und Hellblau. Zwei Varianten tragen diamantbesetzte Lünetten, während die Titanversion mit türkisfarbenem Zifferblatt die sportlichste Ausführung der Reihe darstellt. Mit einer Gangreserve von 55 Stunden und sichtbarer Werkarchitektur durch den Glasboden bringt auch diese kleinere Offshore die aktuelle Technikgeneration von Audemars Piguet ans Handgelenk.
Die Preise beginnen bei 32.500 Schweizer Franken (rund 35.500 Euro) für die Titanversion. Für die Modelle mit diamantbesetzter Lünette werden bis zu 54.100 Schweizer Franken (knapp 60.000 Euro) fällig. Sämtliche Varianten sind ab sofort über Audemars Piguet erhältlich. Alle sechs Neuheiten sind nicht limitiert und ab sofort erhältlich.