Longines erfindet mit der Master Collection ihre Dresswatch komplett neu
Als Longines die Master Collection im Jahr 2005 vorstellte, entwickelte sie sich schnell zur wichtigsten klassischen Uhrenlinie der Marke. Die Kollektion verkörperte alle Eigenschaften, für die Longines seit Jahrzehnten geschätzt wird: traditionelle Schweizer Mechanik, elegante Gestaltung und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Nun erhält die Master Collection ihre bislang größte Überarbeitung. Rund 20 neue Referenzen, vier Gehäusegrößen und zahlreiche technische sowie gestalterische Anpassungen sollen die Linie fit für die kommenden Jahre machen.
Bemerkenswert ist dabei, dass Longines den Charakter der Kollektion nicht grundlegend verändert. Stattdessen wurde jedes Detail hinterfragt und neu gestaltet – von den Gehäusen über die Zeiger bis hin zu den Armbändern.
Das Gerstenkornmuster bleibt das Herzstück
Das markanteste Merkmal der neuen Generation ist das überarbeitete Gerstenkornmotiv auf den Zifferblättern. Das Muster zieht sich nun konsequent durch die gesamte Kollektion und sorgt für eine stärkere visuelle Identität. Je nach Modell erscheint es in Silber, Blau oder auf ausgewählten Varianten in Kombination mit Perlmuttzifferblättern.
Die Varianten mit ostarabischen Ziffern gelten als Besonderheit der neuen Kollektion.
LonginesDie größeren Modelle mit 39 und 41 Millimetern richten sich klar an Liebhaber klassischer Dresswatches. Sie verfügen über applizierte arabische Ziffern, neu gestaltete Blattzeiger und ein harmonischeres Gesamtbild. Besonders interessant sind zwei 41-Millimeter-Referenzen mit ostarabischen Ziffern, die der Kollektion einen internationalen Charakter verleihen.
Perlmutt, Diamanten und neue Farbvarianten erweitern die Master Collection um elegante Akzente.
LonginesDie 30- und 34-Millimeter-Varianten setzen hingegen stärker auf dekorative Akzente. Hier finden sich Modelle mit Perlmuttzifferblättern, Diamantindizes sowie Ausführungen mit gelb- oder roségoldenen Lünetten und Kronen aus 18 Karat Gold.
Flacher, moderner und technisch verbessert
Auch die Gehäuse wurden neu gestaltet. Die konkav geformte Lünette wirkt schlanker und verleiht den Uhren eine modernere Silhouette. Trotz der mechanischen Werke bleiben die Modelle erfreulich flach. Die 39-Millimeter-Version misst lediglich 9,05 Millimeter in der Höhe, während die 41-Millimeter-Ausführung auf 9,5 Millimeter kommt.
Die Kaliber L888.5 und L592.5 mit Siliziumspirale arbeiten hinter einem Saphirglasboden.
LonginesBei den 34-, 39- und 41-Millimeter-Modellen verrichtet das Automatikkaliber L888.5 mit Siliziumspirale und einer Gangreserve von bis zu 72 Stunden die Arbeit. Die 30-Millimeter-Varianten werden vom Kaliber L592.5 angetrieben, das eine Gangreserve von 45 Stunden bietet. Sämtliche Werke sind durch einen Saphirglasboden sichtbar.
Ebenfalls neu sind die Edelstahlbänder und Faltschließen. Longines setzt künftig auf kürzere Bandglieder und eine werkzeuglos bedienbare Feinverstellung. Diese Lösung findet sich sowohl bei den Metallbändern als auch bei den Lederarmbändern und erhöht den Tragekomfort spürbar.
Eine zeitgemäße Interpretation eines Longines-Klassikers
Mit der neuen Master Collection gelingt Longines eine Gratwanderung, die vielen Herstellern schwerfällt: Die Kollektion wirkt sofort vertraut, präsentiert sich jedoch deutlich moderner und kohärenter als ihre Vorgänger. Das einheitlichere Design, die optimierten Proportionen und die technische Aufwertung machen die Master Collection zu einer der wichtigsten Neuheiten des Jahres im Segment klassischer mechanischer Dresswatches.
Die neue Longines Master Collection ist ab sofort erhältlich. Die Preise beginnen bei 2.300 Euro und reichen je nach Ausführung bis 3.550 Euro. Die 39-Millimeter-Modelle starten bei rund 2.500 Euro, während die größeren 41-Millimeter-Varianten ab etwa 2.600 Euro angeboten werden.