G-Shock überarbeitet die G-Steel: Das steckt in der neuen GST-W1000
Mit der G-Steel GST-W1000 präsentiert G-Shock eine neue Generation seiner metallenen Toolwatch. Die drei Modelle verbinden die für G-Shock typische Stoßfestigkeit und hohe Wasserdichtigkeit mit einer aufwändigeren Gehäuse- und Zifferblattgestaltung.
Zum Marktstart stehen drei Ausführungen zur Wahl. Die GST-W1000D-1AER besitzt ein schwarzes Zifferblatt, die GST-W1000D-3AER eine grüne Variante. Bei der GST-W1000AD-2AER kombiniert Casio ein blaues Zifferblatt mit einer dunkel ionenplattierten Lünette. Alle drei Uhren werden an einem massiven Edelstahlband getragen.
Die neue G-Shock G-Steel GST-W1000 erscheint mit schwarzem, grünem und blauem Zifferblatt.
Casio / G-ShockVier Metallkomponenten und Saphirglas
Eine Besonderheit der neuen GST-W1000 ist ihre vierteilige Metallkonstruktion der Lünette. Die einzelnen Komponenten erhalten unterschiedliche Oberflächenbearbeitungen. Geradliniger und kreisförmiger Hairline-Schliff treffen auf spiegelpolierte Bereiche und mattierte Flächen. Dadurch soll die vergleichsweise technische Konstruktion zugleich stärker mit Licht und Reflexionen spielen.
Casio hat außerdem die seitlichen Befestigungsschrauben verdeckt. Dadurch entsteht ein geschlossenerer Übergang zwischen Gehäuse und Armband, während die für die Baureihe wesentliche Stoßfestigkeit erhalten bleibt.
Edelstahlgehäuse und -armband unterstreichen den technischen Metall-Look der neuen GST-W1000.
Casio / G-ShockAuch beim Zifferblatt setzt G-Shock auf eine aufwändigere Fertigung. Bei Yamagata Casio entsteht mithilfe von Nanobearbeitung eine dreidimensionale geometrische Struktur. Die radial angeordneten Oberflächen reflektieren das einfallende Licht abhängig vom Blickwinkel unterschiedlich.
Mit 50 × 45,5 × 13,2 Millimetern bleiben die neuen Modelle allerdings klassische, vergleichsweise groß dimensionierte G-Shocks. Das Gewicht beträgt 138 Gramm. Hinzu kommen eine verschraubte Krone, entspiegeltes Saphirglas und eine Wasserdichtigkeit bis 200 Meter.
Tough MVT.2 korrigiert die Zeiger automatisch
Technisch interessant ist vor allem das Tough-MVT.2-System. Es erkennt starke Stöße und magnetische Einflüsse, durch die sich die Position der analogen Zeiger verändern kann. Anschließend kann das System die Zeigerposition automatisch korrigieren.
Für die Energieversorgung setzt Casio auf Tough Solar. Die Zeiteinstellung kann über die Funktechnologie Multi Band 6 automatisch erfolgen. Zusätzlich lässt sich die GST-W1000 per Bluetooth mit der Casio-Watches-App verbinden. Darüber stehen unter anderem eine automatische Zeitkorrektur, Weltzeiten für rund 300 Städte und eine Phone-Finder-Funktion zur Verfügung. Direkt an der Uhr sind darüber hinaus Weltzeit, Stoppfunktion, Alarm, ein Countdown-Timer mit einer maximalen Dauer von 24 Stunden sowie eine Ladestandsanzeige verfügbar.
Die drei neuen G-Steel-Modelle kombinieren markante Metalloberflächen mit dreidimensional strukturierten Zifferblättern.
Casio / G-ShockDie GST-W1000 verbindet damit mehrere Technologien, die G-Shock bereits aus anderen Baureihen kennt, mit einem stärker auf Metallverarbeitung und klassische analoge Darstellung ausgerichteten Design. Gerade die Kombination aus Saphirglas, 200 Metern Wasserdichtigkeit, Solarbetrieb sowie automatischer Funk- und Bluetooth-Zeitsynchronisation macht die neuen Modelle technisch umfangreich ausgestattet.
Die neue G-Shock G-Steel GST-W1000 soll ab Oktober 2026 erhältlich sein. Die GST-W1000D-1AER mit schwarzem sowie die GST-W1000D-3AER mit grünem Zifferblatt kosten jeweils 779 Euro. Für die blaue GST-W1000AD-2AER mit dunkel ionenplattierter Lünette liegt der Preis bei 799 Euro. Angeboten werden die Modelle über den G-Shock-Online-Store und ausgewählte Händler.