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Hands-on: Garmin fēnix 5S

Garmin: fēnix 5S
Garmin: fēnix 5S
© PR
Die erfolgreichste Smartwatch auf dem Markt ist die Apple Watch. Nun hat diese zwei große Nachteile: Zum einen können nur iPhone-Besitzer die Apple Watch benutzen und zum anderen sieht diese Smartwatch einer Uhr nicht gerade ähnlich. Die Lösung können Modelle von traditionellen Uhrenherstellern wie TAG Heuer, Montblanc und Louis Vuitton sein. Sie punkten vor allem mit einem eigenständigen Design. Das Innenleben dieser Smartwatches unterscheidet sich jedoch kaum: Sie alle arbeiten mit dem Google-Betriebssystem Android Wear, das vor allem in der Benutzerfreundlichkeit einige Mängel aufweist. Bleibt also nur die Apple Watch? Nicht ganz.
Eine Alternative zu den Android-Wear-Smartwatches ist die fēnix 5 von Garmin. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz wurde 1989 von Gary Burrell und Min Kao gegründet. (Der Firmenname setzt sich aus den Vornamen der Gründer zusammen.) Garmin ist vor allem als Hersteller von Navigationsgeräten bekannt, bietet aber auch viele Geräte für den Outdoor- und Natursportbereich. Mit der fēnix 5 will sich Garmin nun endgültig einen festen Platz im Uhrensegment sichern.

Wie sieht die fēnix 5S aus und wie trägt sie sich?

Die Smartwatch gibt es in den 3 Größen 42 Millimeter, 47 Millimeter und 51 Millimeter. Wir haben uns das kleinste Modell, die fēnix 5S, näher angesehen, da es für den Alltag die tragbarste Größe hat. Es gibt insgesamt sieben Farb-Varianten der fēnix 5S; drei mit Mineralglas (599,99 Euro) und vier mit Saphirglas (699,99 Euro). Dabei besteht der Gehäusekorpus stets aus faserverstärktem Polymer, die Lünette und der Gehäuseboden kommen in Edelstahl. Unser Testmodell besitzt ein Saphirglas und erscheint komplett in Schwarz. Zum Lieferumfang gehören zwei Silikonarmbänder, eines in Schwarz und eines in leuchtendem Gelb. Dank eines einfachen Klick-Systems lassen sich die Bänder schnell austauschen.
Obwohl das Gehäuse zum Großteil aus Polymer besteht, macht die Uhr einen hochwertigen Eindruck. Es gibt keine scharfen Kanten und die einzelnen Gehäuseelemente fügen sich perfekt zu einem großen Ganzen zusammen. Auch am Handgelenk fühlt sich die fēnix 5S gut an. Sie ist mit 67 Gramm super leicht. Das Silikonarmband fühlt sich weich an und hält die Smartwatch sicher am Handgelenk. Aufgrund der runden Form und des permanent angezeigten Displays sieht sie zumindest auf den ersten Blick auch aus wie eine ganz normale Uhr.

Wie funktioniert die Smartwatch fēnix 5S?

Die Uhr ist mit einem hauseigenen Betriebssystem ausgestattet, das leicht aktiviert werden kann. Dazu muss zunächst die Smartwatch aufgeladen werden – dies geschieht über ein mitgeliefertes USB-Kabel, das in den Gehäuseboden eingesteckt wird. Die erste Ladezeit betrug bei uns rund drei Stunden. Einmal voll aufgeladen hält der Akku der fēnix 5S etwa 9 Tage durch, was bedeutend mehr ist als bei anderen Smartwatches. Bei permanent eingeschaltetem GPS muss die fēnix 5S nach 14 Stunden aufgeladen werden. Das reicht dann noch für ein intensives Training am Tag.
Im Prinzip kann man nach dem Aufladen der Uhr sofort loslegen. Dem Markenprofil entsprechend konzentriert sich Garmin beim Funktionsumfang vor allem auf sportliche Aspekte. Daher finden sich auf der fēnix 5S zahlreiche Trainingsprogramme für unterschiedliche Sportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren und Wandern. Diese können alle ohne ein gekoppeltes Handy genutzt werden.Der Funktionsumfang der fēnix 5S anschaulich im Video vorgestellt:
Smartwatch Uhren bis 1.000 Euro Uhren-Tests Garmin Archiv

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