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Ab ins Wasser: Neue Taucheruhren von Mido, Tissot, Certina, Doxa und Luminox

Für den Sommer im Wasser bringen fünf Sportuhrenmarken ganz unterschiedliche Ansätze: Mido geht den klassischen Weg, Tissot den professionellen. Certina setzt auf extreme Tiefe, Luminox auf Dauerleuchten. Und Doxa trumpft mit einem Chronographen auf.
Taucheruhren von Mido, Tissot, Certina, Doxa und Luminox

Aktuelle Taucheruhren von Mido, Tissot, Certina, Doxa und Luminox

© Mido, Tissot, Certina, Doxa, Luminox. Collage: WatchTime

Eine gute Taucheruhr ist auch dann sinnvoll, wenn der nächste Urlaub eher aus Pool, Strandbar und ein paar Schwimmzügen im Meer besteht als aus Sättigungstauchen. Denn sie ist auf jeden Fall robust und verträgt Wasser, Sand und Sonnencreme – eine gute Ablesbarkeit ist selbstverständlich. Die aktuellen Modelle von Mido, Tissot, Certina, Doxa und Luminox zeigen, wie weit das Spektrum inzwischen reicht: von der vielseitigen und alltagstauglichen wasserdichten Sportuhr über professionelle Taucheruhren bis zum historischen Chronographen und zur Quarz-Alternative mit Dauerleuchten.

Mido Ocean Star 200: Redesign für die Ikone

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Facelift für die Taucheruhr: die neue Mido Ocean Star 200 © Mido

Mido hat seiner bestens bekannten Ocean Star 200 einem Facelift unterzogen: Der Gehäusedurchmesser wurde auf 41 mm verkleinert, die einseitig drehbare Lünette und der Höhenring (Rehaut) neu gestaltet. Dazu kommt ein gekörntes Zifferblatt in Sandoptik. Die verschraubte Krone und die Wasserdichtigkeit bis 200 Meter behält die Uhr bei; dank eines Schnellwechselsystems lässt sich das Band nun unkompliziert und ohne zusätzliches Werkzeug austauschen. Auf dem verschraubten Boden verweist der Seestern auf die Ocean-Star-Linie. Im Innern hält Mido wenig überraschend an der bewährten Technik fest: Das leistungsstarke Automatikkaliber 80 mit 80 Stunden Gangreserve und der gruppeneigenen Nivachron-Spiralfeder sind und bleiben eine ausgezeichnete Benchmark für eine Uhr unter 1.000 Euro. Denn der Preis bleibt tatsächlich dreistellig und liegt nun bei 950 Euro.

Tissot Seastar 2000 Professional: Groß und massiv

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Auch in schwarz PVD-beschichtetem Edelstahl erhältlich: Tissot Seastar 2000 Professional © Tissot

Die 2021 eingeführte Tissot Seastar 2000 Professional wartet mit fünf neuen Modellvarianten auf. Neben drei Uhren in naturbelassenem Edelstahl mit Zifferblättern in Schwarz, Blau und Orange stehen zwei zusätzliche Modelle in schwarz PVD-beschichtetem Stahl zur Verfügung. Bei ihnen kann man zwischen einem blauen und einem schwarzen Zifferblatt wählen. Die Wasserdichtheit der 44 mm großen Taucheruhren liegt nach wie vor bei 600 Metern, dementsprechend massiv ist das Gehäuse ausgeführt, das eine Höhe von 15,3 mm aufweist. Von der Ausstattung her bietet Tissot viel: Die einseitig drehbare Lünette trägt einen Keramikeinsatz, das gewölbte Saphirglas ist entspiegelt, das Zifferblatt zeigt ein markantes Wellenmuster, Zeiger und Ziffern sind großzügig mit Superluminova belegt. Dazu kommt ein Heliumventil bei 9 Uhr. Im Inneren arbeitet das Eta-Automatikwerk Powermatic 80 mit Nivachron-Spirale und 80 Stunden Gangreserve. Die neuen Modelle verfügen zudem über ein Schnellwechselsystem für die Bänder. Damit kann die Seastar 2000 je nach Einsatz zwischen Stahl und Kautschuk wechseln. Im Vergleich zur Mido ist sie weniger diskret, aber deutlich näher am professionellen Instrument. Die Preise unterscheiden sich je nach der Gehäuseausführung: Die reinen Stahlmodelle sind für 975 Euro erhältlich, für die schwarzen Versionen zahlt man je 1.025 Euro.

Certina DS Super PH2000M: Titan für 2.000 Meter

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Certina: DS Super PH2000M-mit weißem Zifferblatt und blauer LÜnette
© Certina

Certina treibt das Thema Druckfestigkeit am weitesten. Die DS Super PH2000M ist bis 2.000 Meter wasserdicht – eine professionelle Toolwatch mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1970 zurückreicht. Das tonneauförmige Gehäuse besteht aus Grade-2-Titan – sinnvoll, denn bei 43 mm Durchmesser und 16 mm Bauhöhe wäre Edelstahl schnell sehr schwer. Zur Ausstattung gehören eine verschraubte Krone, ein verschraubter Boden, ein Heliumauslassventil und eine einseitig drehbare Keramiklünette mit einer zusätzlichen Sicherung: man muss sie erst nach unten drücken, um sie bewegen zu können. Im Inneren arbeitet das Eta-Automatikwerk Powermatic 80.611 mit Nivachron-Spirale und 80 Stunden Gangreserve, das wir in leicht veränderter Form auch bei der Mido und der Tissot gesehen haben. Jede Variante kommt mit Titanband und einem zweiten Band, je nach Ausführung aus Textil, Silikon oder Kautschuk.

Doxa SUB 200 T.Graph II: Der Taucherchronograph mit Historie

Doxa-SUB-200-T-Graph-II-Varianten
Doxa: Die vier Varianten der SUB 200 T.Graph II © Doxa

Doxa geht demgegenüber nicht weiter in die Tiefe, wartet aber mit einer zusätzlichen Komplikation auf: Die SUB 200 T.Graph II verbindet ihre Taucheruhr-Eigenschaften mit einer Chronographenfunktion. Damit bezieht sich die Uhr auf ein Vorbild aus eigenem Haus, das aus dem Jahr 1969 stammt. Damals gehörte die SUB 200 T.Graph zu den frühen Taucherchronographen. Die neue Version bringt dieses Konzept in die permanente Kollektion zurück. Die 42 mm große und 14,6 mm hohe Uhr ist bis 200 Meter wasserdicht und besitzt eine einseitig drehbare Lünette. An Land kommt die Stoppfunktion hinzu. Auf dem Zifferblatt befinden sich die kleine Sekunde bei 9 Uhr, das Datumsfenster bei 6 Uhr und der 30-Minuten-Zähler des Chronographen bei 3 Uhr. Als mechanischer Antrieb dient das selbstaufziehende Sellita SW510 mit 56 Stunden Gangreserve. Doxa bietet die Uhr in den bekannten Farben der SUB-Familie an: Professional Orange, Sharkhunter Schwarz, Searambler Silber und Caribbean Dunkelblau. Dazu kommen ein Edelstahlband im Reiskorn-Design oder ein Kautschukband. Die Preise beginnen bei 3.950 Euro.

Luminox Pacific Diver 3120: Die Quarz-Alternative mit Dauerlicht

Luminox: Pacific Diver 3120 Transformative Teal

Luminox: Pacific Diver 3120 Transformative Teal

© Luminox

Während die anderen vier Modelle mit mechanischen Werken antreten, setzt die Luminox Pacific Diver 3120 Transformative Teal Edition auf ein Quarzwerk des Schweizer Herstellers Ronda, das 515 mit einer Batterielaufzeit von rund 50 Monaten. Das 44 mm große Gehäuse besteht aus schwarz IP-beschichtetem Edelstahl, die einseitig drehbare Lünette aus Carbonox. Die Uhr ist bis 200 Meter wasserdicht und weltweit auf 777 Exemplare limitiert. Auffällig ist die Farbe Transformative Teal, ein Ton, der zwischen Blau und Wassergrün angesiedelt ist. Sie erscheint auf Zifferblattakzenten, Lünette und einem der beiden mitgelieferten Kautschukbänder. Das zweite Band ist schwarz und nimmt der Uhr optisch etwas von ihrer Signalwirkung. Den wichtigsten Unterschied zu den Automatikuhren bildet jedoch die Beleuchtung: Die Luminox Light Technology arbeitet mit gasgefüllten Leuchtröhrchen, die bis zu 25 Jahre lang sichtbar bleiben, ohne zuvor Licht aufnehmen zu müssen – ein echter Vorteil gegenüber klassischer Leuchtmasse.

Leuchtet von allein und sehr lang: Luminox Pacific Diver 3120 Transformative Teal

Leuchtet von allein und sehr lang: Luminox Pacific Diver 3120 Transformative Teal

© Luminox
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