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5 spannende Multifunktionsuhren von Omega, Breitling & Co.

Manchmal reicht eine mechanische Uhr einfach nicht: Diese Profiinstrumente begleiten Sie in den Weltraum, auf die Gipfel der Alpen, hinaus aufs Meer oder heben mit Ihnen in die Lüfte ab.
Omega: Speedmaster X-33 Marstimer
© PR
Manchmal reicht eine mechanische Uhr für bestimmte Einsätze oder Zwecke einfach nicht aus. Nicht jeder bestreitet eine Weltraummission, überquert die Alpen oder startet mit einer einmotorigen Cessna durch. Doch es ist gut zu wissen, dass diese Uhren die richtigen Begleiter für jedes Abenteuer sein könnten. Sie ticken nicht, sie verzichten auf Zahnräder und andere typische Bestandteile einer mechanischen Uhr. Dafür überzeugen sie mit einer geballten Ladung Hightech. Wir stellen die 5 spannendsten Multifunktionsuhren vor.

Multifunktionsuhr #1: Omega Speedmaster X-33 Marstimer

Omega hat die Speedmaster X-33 Marstimer speziell für die bemannte Reise zu dem roten Planeten ausgelegt. Wie die 2014 vorgestellte Skywalker X-33 wird das neue Modell von einem weiterentwickelten Quarzkaliber angetrieben und ausgiebig von der Europäischen Weltraumorganisation getestet und für alle Missionen tauglich befunden. Zu den Funktionen gehört neben der Erdzeit die Anzeige der Marszeit, denn auf dem Planeten ist ein Tag 39 Minuten länger als hier. Das entsprechende Symbol für den Himmelskörper gibt an, welche Zeit gerade ausgegeben wird. Auch ein Solarkompass ist verbaut, der sowohl auf der Erde als auch auf dem Mars Norden anzeigt.Wie beim Basismodell Skywalker X-33 kann man auf dem Digitaldisplay drei verschiedene Zeitzonen, drei Alarme, Chronograph, Countdown, Datum, Mission Elapsed Time (MET) und Phase Elapsed Time (PET) ablesen. Das 45-Millimeter-Gehäuse besteht aus Titan und verfügt über eine eloxierte Aluminiumlünette in einem Rot, das an den Mars erinnert. Der Preis der multifunktionalen Speedmaster beträgt 7.400 Euro. (Mehr Uhren, die tatsächlich bereits im All waren, finden Sie hier.)

Multifunktionsuhr #2: Tissot T-Touch Connect Solar

Tissot: T-Touch Connect Solar © Tissot
Tissot hat mit der T-Touch schon früh eine Multifunktionsuhr vorgestellt. Die aktuelle T-Touch Connect Solar erweitert das Funktionsspektrum aber erheblich. Zum einen erlauben unsichtbare Solarzellen unter dem Zifferblatt, dass sie ihre Energie von der Sonne erhält. Zum anderen kann sie sie sich nun über Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und so Benachrichtigungen und Anrufe anzeigen. Ansonsten zeigt sie Luftdruck, Temperatur, Kompassrichtung und Höhe an, dient als Acitivity Tracker mit Schrittzähler, Kalorienverbrauch und zurückgelegter Distanz. Und sie verfügt über Chronograph, Countdown-Timer, Alarm, Zeitzonen sowie einen ewigen Kalender. Dabei sorgen das Saphirglas und die Keramiklünette für Kratzfestigkeit und das 47-Millimeter-Titangehäuse für eine Wasserdichtheit bis 100 Meter. Die Uhr besitzt analoge Zeiger und wird über Krone, Drücker und das berührungsempfindliche Glas bedient. Für 995 Euro ist das Multitalent zu bekommen. (Elegantere Tissot-Uhr gefällig? Einen Test der neuen Chemin des Tourelles gibt es hier.)

Multifunktionsuhr #3: Garmin Marq Adventurer (Gen 2)

Garmin Marc Adventurer (Gen 2): die zweite Generation der hochwertigen Smartwatch © Garmin
Wie würde eine moderne Toolwatch aussehen? Diese Frage hat sich Garmin gestellt und die Antwort mit der Marq-Linie gegeben. 2022 hat das US-amerikanische Unternehmen die zweite Generation seiner Marq-Uhren entwickelt. Neben der Steuerung über Tasten lassen sich nun auch über das neue brillante AMOLED-Touchdisplay Eingaben machen. Die Akkulaufzeit wurde ebenfalls verbessert: Im Smartwatch-Modus hält die zweite Generation nun 16 Tage durch, im GPS-Modus bis zu 42 Stunden. Weiterhin haben die Top-Multisport-Smartwatches des Navigations- und Sportuhrenspezialisten einiges zu bieten: farbige topografische Europakarten, Aktivitäts-Tracking, Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung, Speicher für Musik, Spotify, Garmin Pay für kontaktloses Bezahlen und natürlich Smartphone-Benachrichtigungen. Im hochwertigen Titangehäuse (Grade 5) mit kratzfestem Saphirglas und dem sportlich-eleganten Design überzeugt die Marq Kollektion im Alltag. Das begeistert auch Bastian Schweinsteiger, der Botschafter für die Marq ist. Jedes Marq-Modell besitzt zudem spezifische Funktionen für einen speziellen Einsatzzweck. Die Marq Athlete eignet sich vor allem für Sportler, die Marq Aviator für Piloten, die Captain auf Bootstouren und Segeltörns und die Marq Golfer hilft mit zahlreichen Funktionen auf dem Green. Das Modell Marq Adventurer ist vor allem fürs Bergsteigen, Wandern und für Expeditionen gedacht. Neben dem Puls misst sie auch die Blutsauerstoffsättigung; so lassen sich die Fortschritte bei der Höhenakklimatisierung überwachen. In den Bergen freut man sich über die genaue Positionsbestimmung mit den Systemen GPS, GLONASS sowie Galileo, und die Kompasslünette hilft in weglosem Gelände. Für 2.250 Euro wird die Uhr zum treuen Begleiter. (Etwas preisgünstiger als die Top-Kollektion Marq sind die Tactix-Modelle.)

Multifunktionsuhr #4: Seiko Astron GPS Solar Ärzte ohne Grenzen

Seiko: Astron GPS Solar Ärzte ohne Grenzen © PR
Seiko nimmt mit seiner Astron-Kollektion Vielreisenden das lästige Zeitumstellen ab. Dank GPS-Technik zeigen die Uhren ihrem Träger mit einer Ganggenauigkeit von nur einer Sekunde Abweichung in 100.000 Jahren an, wie spät es ist – egal, wo er sich befindet. Durch die Entwicklung eines eigenen patentierten GPS-Empfängers mit niedrigem Energieverbrauch empfängt die Astron Signale vom globalen GPS-Netzwerk und passt sich mit nur einem Knopfdruck der Ortszeit der aktuellen Zeitzone an. Dafür nutzt sie ausschließlich Lichtenergie und benötigt keinen Batteriewechsel. Mit der Anzeige für eine zweite Zeitzone auf der 6 Uhr-Position eignet sie sich besonders gut fürs Reisen. Ein neues Modell ist die Astron GPS Solar Ärzte ohne Grenzen. Die Uhr trägt nicht nur die Farben der Organisation, sondern Seiko unterstützt diese auch mit 300 Euro pro verkauftem Exemplar. Das sind zehn Prozent des Verkaufspreises von 3.000 Euro. Hier geht es zum ausführlichen Hands-on der hochfunktionalen und wohltätigen Uhr.

Multifunktionsuhr #5: Breitling Exospace B55 Yachting

Breitling: Exospace B55 Yachting © PR
Auch Breitling mischt auf dem Smartwatch-Markt mit: Die Exospace B55 vor bietet zusätzliche Funktionen für Piloten. 2018 entdeckte der Schweizer Sportuhren- und Chronographenspezialist mit der Exospace B55 Yachting den Segelsport. Die Anzeigen des hauseigenen Quarzkalibers B55 umfassen zahlreiche Stoppfunktionen, darunter Flyback, Rundentimer und Regatta-Chronograph. Ergänzt wird das Ganze durch einen Countdown-Timer und einen elektronischen Tachymeter. Bei einer bestehenden Verbindung mit dem Smartphone überträgt die Uhr alle gemessenen Zeiten auf das Handy, sodass der Träger diese einfacher weiterverarbeiten kann. Gleichzeitig lassen sich über das Handy Uhrzeit, Zeitzonen und Weckzeiten für die Uhr einstellen. Kostenpunkt: 7.010 Euro. (Wer es lieber mechanisch mag, erfährt hier alles über den Breitling-Klassiker Navitimer.)