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Downsizing: 7 Uhren, die kleiner sind als 39 mm

Kleinere Uhren, Uhren unter 39mm, Tissot, Blancpain
© PR, Collage Watchtime
Über Jahre wurden mechanische Uhren immer größer, wuchsen im Extremfall sogar über die 50 Millimeter hinaus. Der Trend geht mittlerweile wieder in die andere Richtung, was auch mit der immer größer werdenden Auswahl an unisex-Modellen zusammenhängen dürfte.Der Trend zum Downsizing geht über die Retro- und Dresswatch-Modelle hinaus, inzwischen gibt es zahlreiche Sportuhren, die in kleiner Größe nicht nur für Frauen gedacht sind. Wir stellen Ihnen hier sieben Uhren vor, die die 39 Millimeter nicht überschreiten.

Armbanduhr mit 39 Millimeter #1: Tissot Chemin des Tourelles Powermatic 80 39 mm

Tissot Chemin des Tourelles Powermatic 80 39 mm © Tissot
Wir starten die Liste mit einem Zeitmesser mit einem Durchmesser von genau 39 mm. Benannt nach jener Straße im Schweizer Ort Le Locle, in der Tissot seit 1907 bis heute ansässig ist, kommt die Chemin des Tourelles mit einem blauen Sonnenschliff-Zifferblatt mit Datumsanzeige und schlichten, facettierten Stabindizes. Die Uhr hat ein 316L-Edelstahlgehäuse mit 39 Millimetern Durchmesser. Getragen wird diese Ausführung am braunen Lederarmband. Angetrieben wird die Tissot Chemin des Tourelles Powermatic 80 vom Kaliber Nivachron Powermatic 80 (basierend auf dem Werk ETA 2824-2) mit einer Gangreserve von 80 Stunden. Kosten: 825 Euro.

Armbanduhr unter 39 Millimeter #2: Audemars Piguet Royal Oak Automatik

Audemars Piguet Royal Oak 37 mm © Audemars Piguet
Schon die erste Royal Oak von Audemars Piguet war mit 38,8 Millimeter im Durchmesser nach heutigen Maßstäben nicht besonders groß. Eine noch kleinere 37 mm-Version hat sich inzwischen aber fest in der Kollektion der Royal Oak Automatik verankert. Das markante Gehäuse besteht aus 18 Karat Gelbgold, samt Zifferblatt aus Türkis mit aufgesetzten Indexe und Royal Oak-Zeigern ebenfalls in Gelbgold mit Leuchtbeschichtung. Darin arbeitet das Manufakturkaliber 5900 mit automatischem Aufzug und einer Gangreserve von 60 Stunden. Es treibt drei Zeiger sowie ein Datum an. Aktuell kostet diese Royal Oak 62.000 Euro.

Armbanduhr unter 39 Millimeter #3: Blancpain Fifty Fathoms Bathyscaphe

Blancpain Fifty Fathoms Bathyscape © Blancpain
2017 legte Blancpain die Fifty Fathoms Bathyscaphe zum ersten Mal im kleineren 38-Millimeter-Edelstahlgehäuse in einem unlimitierten Modell auf. Ein Klassiker: Das Edelstahlmodell mit blauem Zifferblatt. Die einseitig drehbare Tauchlünette ziert eine Keramikskala. Trotz des Retrolooks eignet sich die Uhr gut zum Tauchen, denn sie ist bis 30 Bar druckfest. Das Manufakturkaliber 1150 mit automatischem Aufzug kann durch den Saphirglasboden betrachtet werden. Es baut eine lange Gangreserve von 100 Stunden auf. Die Spiralfeder aus Silizium hält Stößen und Magnetfeldern besser stand. Mit einem Nato-Straph kostet die Taucheruhr, Referenz 5100 1140 NAOA, 10.200 Euro.

Armbanduhr unter 39 Millimeter #4: Hamilton Khaki Field Mechanical

Hamilton: Khaki Field Mechanical © Hamilton
Die Khaki Field Mechanical von Hamilton ist eine Neuauflage einer historischen Hamilton-Militäruhr aus den 1940er Jahren. Das 38-Millimeter-Gehäuse aus Edelstahl, das dunkle Zifferblatt mit drei Zeigern und hellen, leuchtenden Ziffern sowie die Indexe für Stunden und Minuten und das NATO-Armband aus Textil entsprechen dem Vorbild. Auch das Kaliber Eta 2801 mit ­Handaufzug sorgt für Retrofeeling. Die Khaki Field Mechanical kostet 625 Euro.

Armbanduhr unter 39 Millimeter #5: Junghans Max Bill Handaufzug

Junghans max bill Handaufzug, Referenz: 27/3700.02 © Junghans
Die Max Bill von Junghans ist seit den 1960er-Jahren ein Klassiker unter den Armbanduhren. Schon die ersten Modelle zählten lediglich 34 Millimeter im Durchmesser, was für die damalige Zeit für Herren zeitgemäß war. Bis heute führt Junghans diese kleine Uhr im Programm, neben dem traditionellen Weiß auch modisch-bunte Versionen. Mit dem puristischen Zifferblatt unterstreicht das Modell den historischen Charme der Uhr. Im Innern des Edelstahlgehäuses arbeitet das Handaufzugskaliber Kaliber J805 (Basis: Eta 2801-2) mit einer Gangreserve von 42 Stunden. Die Max Bill Handaufzug kostet 975 Euro.

Armbanduhr unter 39 Millimeter #6: Zenith Defy Skyline 36

Zenith Defy Skyline 36mm © Zenith
Anfang des Jahres hat Zenith seine Defy Skyline mit einem bunten Strauß von Ziffernblättern in 36 mm vorgestellt. Das achteckige Edelstahlgehäuse mit facettierter Lünette kommt besonders mit einem Zifferblatt mit Sonnenschliff in Metallic-Pastellgrün zur Geltung. Angetrieben wird die Uhr vom automatischen Manufakturwerk Elite 670. Die Referenz 03.9400.670/61.I001 kostet 9.100 Euro.

Armbanduhr unter 39 Millimeter #7: Nomos Glashütte Tangente 

Nomos Glashütte Tangente Referenz 101 © Nomos Glashütte
Nomos Glashütte gehört zu jenen Uhrenherstellern, die den Trend zu immer größeren Armbanduhren nicht mitgegangen sind. Die deutsche Manufaktur behält jeher seine Modelle mit einem Durchmesser von 33 und 35 mm im Angebot. Ein Klassiker darunter ist die Linie Tangente. In dieser Version wird das klare Zifferblatt von einem Edelstahlgehäuse mit Maßen von 35 mm umrandet. Hinter dem Stahlboden arbeitet das manufaktureigene Handaufzugkaliber Alpha mit einer Gangreserve von 43 Stunden. Die Referenz 101 kostet 1.660 Euro.Lassen Sie sich weitere Uhren-Highlight direkt in Ihren Posteingang liefern, einfach unseren kostenlosen Newsletter abonnieren und keine News mehr verpassen.

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