Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Hands-on: Tissot Gentleman Automatic

Tissot: Gentleman Automatic
© WatchTime
Der Name "Gentleman" ist für den jüngsten Mechanikzeitmesser von Tissot vollauf gerechtfertigt: Er vereint elegantes Auftreten, gutes Aussehen, innere Werte und ein stets korrektes (Gang-)Verhalten. Wenn ein Gentleman den Raum betritt, richten sich die Blicke auf ihn – ohne dass er es darauf anlegt. Die Umstehenden bemerken seine Eleganz und gegebenenfalls sein gutes Aussehen. Und wenn sie mit ihm ins Gespräch kommen, sind sie bald von seinem angenehmen Wesen und gutem Benehmen beeindruckt. Mit der Tissot Gentleman Automatic ist es ganz ähnlich: Durch ihr Bicolor-Design fällt sie sofort auf, aber nicht auf schreierische, sondern angenehme, elegante Weise.
Die massive Roségoldlünette steht ihr gut zu Gesicht und passt, zusammen mit den rosévergoldeten Zeigern und Indexen, perfekt zum dunkelbraunen Zifferblatt und dem fein gemaserten Rindslederband. Als innere Werte offenbart sich bei näherer Bekanntschaft das Kaliber C07.811 der Powermatic-Baureihe, das eine stolze Gangreserve von 80 Stunden bietet. Zudem ist das Uhrwerk mit einer Siliziumspirale ausgestattet, die nicht auf Magnetfelder reagiert und sich bei Stößen nicht dauerhaft verformt. Auf diese Weise sorgt eine Spiralfeder aus dem Hightech-Material tendenziell für gleichmäßige Gangwerte.
Tissot: Gentleman Automatic © Tissot
Die Testuhr bestätigt diese allgemeine Annahme. Wie der Gentleman stets ein einwandfreies Benehmen an den Tag legt, so zeigt sich auch die Gentleman Automatic tadellos in ihrem Verhalten: Auf der Zeitwaage lief sie nur eine Sekunde pro Tag zu schnell, und beim Tragetest lag die tägliche Abweichung zwischen +0,5 und –1 Sekunde. Die maximale Differenz zwischen den einzelnen Lagen fiel mit sieben Sekunden größer, aber keinesfalls zu groß aus.Gute Umgangsformen Die Uhr läuft nicht nur gut, sondern liegt dank ihrem schlanken Gehäuse, dem geschmeidigen Lederband und der nicht zu dick auftragenden Sicherheitsfaltschließe zudem sehr angenehm am Handgelenk. Da stört es auch nicht, dass die Schließe ein Standardbauteil ist – schließlich trägt auch ein Gentleman nicht ausschließlich Maßgeschneidertes. Bescheiden zeigt sich die Gentleman Automatic auch mit ihrem gedrückten Mineralglasboden, der mit für den sehr attraktiven Preis verantwortlich ist.
Ausgestattet mit Faltschließe und Lederband: die Tissot Gentleman Automatic © Tissot
Diese Lösung ist bei Tissot Standard und wirkt sich dank moderner Fertigungsmethoden und guter Passungen nicht negativ auf die Robustheit der Uhr aus. Die ganz große Schule wäre dennoch ein Schraubboden mit Saphirglasfenster. Wer etwas auf sich hält, sorgt dafür, dass sich andere Menschen in seiner Gegenwart wohlfühlen und keine unnötigen Mühen mit ihm haben. Das gilt bei der Gentleman Automatic auch in Sachen Bedienung: Das Powermatic-Kaliber verfügt selbstverständlich über eine Datumsschnellverstellung und einen Sekundenstopp. Und wenn die Krone einmal mit dem Fingernagel gezogen wurde, lassen sich diese Funktionen dank des griffigen Bedienelements auch ganz einfach nutzen.
Schlicht verziert, aber topmodern: Das Kaliber C07.811 bietet eine Siliziumspirale und 80 Stunden Gangreserve © Tissot
Eine Frage des Charakters Ein wahrer Gentleman lässt sich nicht in die Karten schauen. Diese Charaktereigenschaft trägt, wenn es sich um einen Menschen handelt, zu dessen eleganter Aura bei. Bei der Testuhr ist es dagegen eine kleine Charakterschwäche, dass sie sich nicht perfekt ablesen lässt. Das liegt einerseits am geringen Kontrast zwischen den rosévergoldeten Zeigern und dem braunen Zifferblatt und andererseits an dem nicht entspiegelten Deckglas, das einfallendes Licht mit starken Reflexen quittiert. Bei dieser Uhr neigt man allerdings dazu, darüber hinwegzusehen. Schließlich verzeiht man einem wahren Gentleman gern einmal eine kleine Schwäche – vor allem, wenn es die einzige ist.
Die Tissot Gentleman Automatic besitzt einen Mineralglasboden © Tissot
Gangreserve Uhren bis 2.000 Euro Automatikuhren Uhren-Tests Edelstahl Uhren Goldene Uhr Luxusuhren Datumsanzeige Archiv

Neueste Beiträge

Chanel: Rot, radikal, Première Ribbon Red
Eine Uhr als Statement: Die Chanel Première kehrt 2026 in tiefem Rot zurück.
3 Minuten
9. Jan 2026
Hegid Paris: Neue Zifferblätter für die Wintersaison 2025/26
Die französische Marke Hegid ist bekannt für ihre Uhren, deren Einzelteile man nach einem modularen System kombinieren kann. Zum Winter 25/26 bringen die Pariser jetzt neue Zifferblätter für ihr Mirage-Gehäuse.
3 Minuten
Frederique Constant lanciert Highlife Bavaria COSC Automatic
Schweizer Chronometrie trifft auf bayrische Lebensart: ein grünes Zifferblatt, ein Trachtenlederband und das COSC-zertifizierte Uhrwerk symbolisieren beides – regionale Verbundenheit und Weltoffenheit.
3 Minuten
10. Jan 2026
Special Deutsche Uhrenmarken - Ausgewählte Uhrenhersteller im Porträt

Special Deutsche Uhrenmarken

- Ausgewählte Uhrenhersteller im Porträt
WatchTime Januar/Februar 2026

Bereit für 2026

- Die WatchTime-Ausgabe Januar/Februar

Das könnte Sie auch interessieren

Top 5 Uhren der Gen Z – Ikonen, Statements und neue Klassiker
Warum diese fünf Zeitmesser den Stil der neuen Generation so gut treffen
4 Minuten
23. Dez 2025
Tissot: Neue PRX-Modelle in Titan und Damaszenerstahl
Mit der PRX Powermatic 80 Damascus und der Powermatic 80 Titanium erweitert Tissot die PRX-Linie um neue Materialien.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige