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Jahresrückblick: zehn Favoriten der Redaktion

Jahresrückblick 2023 - Uhr Zenith, Rolex, Audemars Piguet
© PR, Collage WatchTime
Zum Jahresausklang blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück und teilen unsere persönlichen Favoriten der Redaktion. In den letzten 52 Wochen haben wir eine Vielzahl von Modellen aus verschiedenen Kollektionen und Marken gesichtet, getestet und bewertet, diese zehn Modelle zeitloser Klassiker und innovativer Neuerscheinungen sind uns ganz persönlich besonders im Gedächtnis geblieben. Von eleganten Dress Watches bis hin zu robusten Sportuhren – entdecken Sie in unserem Jahresrückblick mit uns die herausragenden Armbanduhren, die uns im vergangenen Jahr fasziniert haben.

Uhren im Jahresrückblick – zehn Favoriten der Redaktion

Alexander Krupp, Redakteur

Rolex Daytona"Diese Weißgold-Daytona, die im Sommer 2023 nach der Sonderedition zum 100-jährigen Jubiläum des 24-Stunden-Rennens von Le Mans vorgestellt wurde, hat es mir wirklich angetan – und zwar mehr als die Basismodelle in Edelstahl. Warum? Weil sie wie die ersten Daytonas aus den 1960er-Jahren vollständig kontrastfarbene Zähler statt lediglich abgesetzter Skalenringe besitzt. Das ergibt ein völlig anderes Design, das die Daytona in meinen Augen zeitgemäßer erscheinen lässt, obwohl das Reverse-Panda-Zifferblatt ein Retroelement ist. Die rote 100 auf der Tachymeterlünette markiert das Jubiläum von Le Mans, und der Saphirglasboden ist eine wunderbare Gelegenheit, Einblick in das verbesserte Manufakturkaliber 4131 zu erhalten."
Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona zum 100-jährige Jubiläum des 24-Stunden-Rennens von Le Mans © Protected by Copyright
Weißgold, 40 mm, Rolex Manufakturkaliber 4131, Automatik, Chronometer, 50.400 EuroOmega Seamaster Ultra Deep "Summer Blue""Das Sondermodell der Profi-Taucheruhr ergänzt die robusten Eigenschaften der Ultra Deep um gestalterischre Kniffe: Zur Wasserdichtheit von sage und schreibe 6.000 Metern kommt nun ein Zifferblatt mit Reliefstruktur, das den Meeresboden des Challenger-Tiefs im Marianengraben nachbildet. Und es wird noch besser: Unter Schwarzlicht treten eine Markierung und die Schriftzüge „10’935 m“ und „Omega was here!“ zutage. Diese beziehen sich auf den Rekordtauchgang des US-amerikanischen Abenteurers und Umweltschützers Victor Vescovo, der im April 2019 in seinem Tauchboot als erster Mensch die genannte Tiefe erreichte. Mit an Bord beziehungsweise außen an seinem Gefährt und einem separaten Datensammelgerät befestigt: drei Prototypen der Omega Ultra Deep, die den Härtetest unbeschadet überstanden."
Omega Seamaster Ultra Deep "Summer Blue" © Omega
Edelstahl, 45,5 mm, Manufakturkaliber 8912, Automatik, Chronometer, 13.800 Euro
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Martina Richter, Chefredakteurin Uhren-Magazin

Glashütte Original Senator Excellence Ewiger Kalender"Mit der Senator Excellence Ewiger Kalender ist Glashütte Original dem Schaltjahr 2024 einen Schritt voraus und erweitert mit zwei neuen Modellen in Rotgold und Edelstahl das Ensemble hochwertiger Klassiker. Neben dem stilprägenden Großdatum bei vier Uhr zeigen beide Modelle zudem Wochentag und Monat entsprechend dem Jahresrhythmus, inklusive der Schaltjahre bis zum Jahr 2100, und auch die Mondphase an. Glashütte Original verfolgt mit der Senator Excellence-Linie, die als junge Generation im Jahr 2016 lanciert wurde, höchste Ansprüche an Stil und Qualität. Herzstück ist das Manufakturkaliber 36, auf dem zwei zusätzliche Interpretationen des Ewigen Kalenders basieren. Die Senator Excellence setzt die aufwändige Komplikation des Ewigen Kalenders zeitgemäß und nutzerfreundlich um: Anzeigefenster für Wochentag und Monat anstelle von Zeigern sorgen für optimale Ablesbarkeit und ein klares Design. Der von Hand gearbeitete silber- oder goldfarbene Mond zieht auf einer Position zwischen sieben und acht Uhr seine Kreise – direkt gegenüber dem markanten Glashütte Original Panoramadatum, das sich aus zwei Datumsscheiben ohne Höhenunterschied und trennenden Mittelsteg zusammensetzt und so eine optimale Ablesbarkeit gewährleistet. Diskrete Korrektoren am 42 Millimeter großen und 12,8 Millimeter hohem Gehäuse ermöglichen die unkomplizierte Anpassung von Wochentag, Monat und Mondphase, während mit einem komfortablen Summenkorrektor Tag, Datum und Monat gleichzeitig geschaltet werden können. Die Gehäuse sind bis fünf Bar druckfest und geprägt von einer elegant-schmalen und gestuften Lünette. Bei der Rotgold-Variante umgibt das Edelmetall galvanisch-silberne Zifferblätter mit römischen, von Hand applizierten Stundenappliken, die ebenso aus feinem Rotgold bestehen wie die Stunden- und Minutenzeiger.
Glashütte Original: Senator Excellence Ewiger Kalender © PR
Bei der Edelstahlvarianten sind die Zifferblätter in Galvanisch-Grau gehalten. Passend wurden die Goldappliken blau beschichtet sowie alle Zeiger traditionell gebläut. Im Inneren der neuen Senator Excellence Ewiger Kalender tickt die modernste Version des automatischen Manufakturkalibers 36-12. Das Werk weist die typischen Merkmale Glashütter Uhrmacherkunst auf, wie die Dreiviertelplatine, den Glashütter Bandschliff, Perlierungen, gebläute Schrauben sowie feine Schliffe auf den Rädern und natürlich den von Hand gravierten und zweifarbig galvanisierten Unruhkloben. Zu bester Präzision des Automatikkalibers trägt die Silizium-Spiralfeder bei, die – genau wie das rückerlose Schwingsystem – besonders widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen ist. Das Kaliber 36-12 bietet eine Gangdauer von mindestens 100 Stunden bei einer Frequenz von vier Hertz. Möglich macht dies ein optimiertes Federhaus, durch dessen vergrößerten Durchmesser bei verkleinertem Federkern die Aufzugsfeder verlängert und ihre Windungszahl deutlich erhöht werden konnte. Zudem sorgt ein beidseitig wirkender Automatikaufzug dafür, dass sich die Uhr im optimalen Aufzugsbereich befindet, wenn sie getragen wird. Für verbesserte Stoßsicherheit trägt zudem die Bajonett-Aufhängung des Uhrwerks im Gehäuse bei. Das Rotgoldmodell wird am Louisiana-Alligator-Nubukleder-Band mit Rotgold-Faltschließen getragen und kosten 37.700 Euro. In Edelstahl wird der Senator Excellence Ewiger Kalender für 24.000 Euro am blauen Synthetikband getragen."A. Lange & Söhne Odysseus Chronograph
"Der Odysseus Chronograph ist das fünfte Mitglied und zugleich das technische Flaggschiff der im Jahr 2019 von A. Lange & Söhne lancierten Familie. Wie für nahezu jede Uhr der Glashütter Edelmarke wurde auch für dieses 42,5 Millimeter große, bis 120 Meter wasserdichte und auf 100 Exemplare limitiert Edelstahlmodell in sechs Jahren ein neues Uhrwerk entwickelt. Es handelt sich dabei um das mittlerweile 71. Manufaktur- und bereits das 13. Chronographenkaliber. Das L156.1 Datomatic mit einer Gangautonomie von 50 Stunden ist zudem das erste Lange-Chronographenkaliber mit automatischem Aufzug. Um das charakteristische Zifferblattdesign mit Wochentag und Großdatum beizubehalten, waren spezielle Konstruktionen erforderlich. In der Folge werden sowohl Stoppsekunden- als auch -minuten aus der Mitte angezeigt. Damit wird der Messbereich von 30 auf 60 Minuten erweitert und die Ablesbarkeit verbessert – nicht ganz unbedeutend, da auch der Minutenzählzeiger eine permanente und keine springende Bewegung beim Nulldurchgang des Stoppsekundenzeigers macht.
A. Lange & Söhne: Odysseus Chronograph © PR
Der Clou ist allerdings die Nullstellung des Chronographen: Betätigt man den Nullstelldrücker bei vier Uhr, springen die Zeiger nicht augenblicklich zurück, sondern vollführen eine permanente Drehbewegung – gegen den Uhrzeigersinn, wenn der Minutenzähler die 30-Minuten-Marke noch nicht erreicht hatte, oder im Uhrzeigersinn, wenn der Minutenzähler die 30-Minuten-Marke bereits überschritten hatte. Während der Minutenzähler mit seiner rautenförmigen Spitze dabei eine vergleichsweise langsame Bewegung direkt in seine Nullposition vollführt, rast der rote Stoppsekundenzeiger mehrmals über ihn hinweg. Weil seine Bewegung in die Nullstellung an die Minutenmessung gekoppelt ist, legt er entweder für jede gemessene Minute eine volle Umdrehung zurück, oder macht, wenn die Minutenmessung die 30-Minuten-Marke zuvor überschritten hatte, für jede noch fehlende Minute zu deren Nullstellung eine Drehung nach vorn. Basis dieser Bewegung ist ein symmetrisches Herz, das je nachdem, wo es anhält, darüber bestimmt, wie sich der Stoppsekundenzeiger bewegt. Zur Bedienung des Odysseus Chronographen sind die keilförmigen Drücker mit einer patentierten Doppelfunktion belegt. Mit verschraubter Krone dienen sie der Steuerung des Chronographen, in mittlerer Kronenposition können Datum und Wochentag korrigiert werden. Läuft dabei ein Stoppvorgang wird dieser nicht gestört. Die äußere Kronenposition dient mit angehaltenem Uhrwerk der sekundengenauer Zeiteinstellung. Der Odysseus Chronograph wird exklusiv in den Lange-Boutiquen für etwa 135.000 Euro angeboten."

Jens Koch, Redakteur

Zenith Pilot Big Date Flyback
"Zenith lässt 2023 die Retro-Ära der markeneigenen Fliegeruhren enden und hat die Pilot-Linie neugestaltet. Die Pilot Big Date Flyback zeigt außer der Farbgebung mit schwarzem Zifferblatt und weißer Leuchtmasse, den durchgängigen Stundenzahlen und der angedeuteten flachen Zwiebelkrone wenig Anklänge an die Vergangenheit. Eine Besonderheit stellt die neue Struktur der Zifferblätter dar: Die Rillen sollen an das Wellblech erinnern, aus dem früher Flugzeugrümpfe gebaut wurden. Das Wellblechmuster macht die Uhr zusammen mit dem eingerahmten Großdatum bei der Sechs spannender. Die aufgesetzten Ziffern mit viel Leuchtmasse und schmaler polierter Metalleinfassung sorgen für einen Schuss Eleganz und lassen die Pilot sehr hochwertig wirken. Mir gefällt das reduzierte Design in Zusammenspiel mit dem schwarzen, komplett matt sandgestrahlten 42,5-mm-Keramikgehäuse ausgesprochen gut. Beim mehrwöchigen Test der Uhr haben mich auch die sehr leichtgängigen Drücker und das augenblicklich springende Großdatum überzeugt. Es ist Teil der für diese Uhr entwickelten Version des berühmten Zenith El-Primero-Chronographenkalibers 3652. Nur der Preis fällt mit 14.500 Euro nicht gerade niedrig aus."
Zenith Pilot Big Date Flyback © PR

IWC Schaffhausen Ingenieur Automatic 40

"Endlich hat IWC die berühmte Ingenieur in überzeugender Form wiederbelebt. Mit dem neuen Modell knüpft die Marke an die von Gerald Genta entworfene Modellversion von 1976 an, transferiert das Design aber in die heutige Zeit. Die Lünette des dreiteiligen Gehäuses ist von vorn verschraubt, in den fünf Aussparungen finden sich sechseckige Inbusschrauben. Das Zifferblatt zeigt ein schönes Schachbrettmuster, dessen Oberfläche einen zusätzlichen Schliff erhält, sodass bei der Reflexion des Lichts ein sogenannter Propellereffekt entsteht. Besonders gelungen ist auch der Übergang vom Gehäuse zum integrierten Stahlband. Die Uhr wirkt sportlich, aber dank der polierten Fasen und der mit 10,8 Millimetern flachen Konstruktion auch elegant. Der Historie getreu, ist die neue Ingenieur durch ein Weicheisen-Innengehäuse gegen Magnetfelder geschützt. Das Automatikkaliber 32111, das IWC zusammen mit dem Werkespezialisten der Richemont-Gruppe, Valfleurier, entwickelt hat, wird komplett in Schaffhausen gebaut und bietet 72 Stunden Gangreserve. Für Exklusivität sorgen der Preis von 12.900 Euro und die ausschließliche Verfügbarkeit in IWC-eigenen Boutiquen."
IWC Ingenieur Automatic 40, Ref. IW328902 © IWC Schaffhausen

Daniela Pusch, Head of Editorial Germany (Chronos, Uhren-Magazin, WatchTime)

Tissot PRX 35
"Als ich die PRX von Tissot das erste Mal in Gold sah, war ich sofort hin und weg. Ihre integrierte Sportuhr-Ästhetik mit retro-inspirierten Elementen macht sie einfach sympathisch. Ihr einziges Manko, das Quarzwerk und die Größe. Dieses Jahr wurden meine Gebete erhöht und die PRX in 35 mm als Automatikversion in Edelstahl mit einer goldfarbenen PVD-Beschichtung aufgelegt. Das charakteristische Waffelmuster auf dem Zifferblatt unterscheiden die Automatikmodellevon den Quarzausführungen. Das Gehäuse weist polierte sowie satinierte Details auf. Die Indizes sind mit Superluminova beschichtet, ebenso wie die Stunden- und Minutenzeiger in Stabform. Eine Datumsanzeige mit abgeschrägter Datumsfenster-Applikation sitzt bei der 3-Uhr-Position. Das integrierte Armband ist mit einem Schnellwechselsystem ausgestattet und hat eine dreiteilige Faltschließe. Unter dem Gehäuseboden mit Saphirglas offenbart sich das Powermatic 80 Automatikwerk (Basis ETA caliber C07.111) mit Spiralfeder aus Nivachron und einer Gangreserve von 80 Stunden. Ein Highlight ist auch der erschwingliche Preis von 875 Euro – ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und damit eine fantastische Ergänzung für Sammler und Uhrenliebhaber, die einen hochwertigen Zeitmesser suchen, der sowohl stilvoll als auch erschwinglich ist."
Tissot PRX 35 mm Powermatic 80 in Gold © Tissot
Cartier Tank Louis CartierDie Cartier Tank-Uhr hat bei ihrem ersten Erscheinenvor über 100 Jahre die traditionellen Uhrmacherregeln neu definiert, wobei die markante rechteckige Silhouette ein avantgardistisches Stilmittel darstellt. Die Tank-Reihe kann sich nach wie vor auf dem Höhepunkt der Beliebtheit sonnen. Die zwei Ausführungen der Tank Louis Cartier mit lackierten Zifferblättern verzichten gänzlich auf die römischen Ziffern und die Eisenbahnminuterie. Die auf das Gehäuse abgestimmten Zeiger in 750er-Gelbgold setzen entsprechend Kontraste. Dahinter arbeitet das Handaufzugswerk 1917 MC aus eigener Manufaktur. Die Modelle messen 33,7 x 25,5 Millimeter. Der Preis liegt bei 13.100 Euro."
Farbintensiv: Cartier Tank Louis Cartier mit lackierten Zifferblättern © PR

Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos

Audemars Piguet Code 11.59 Universelle RD#4
"Nach einer siebenjährigen Entwicklungsphase stellte Audemars Piguet im Januar 2023 ein einzigartiges Meisterwerk vor: Die Code 11.59 Ultra-Complication Universelle ist die komplizierteste Uhr, die die Manufaktur in den 148 Jahren ihres Bestehens gebaut hat. Mit insgesamt 40 Funktionen, die die AP-Techniker in 23 Komplikationen und 17 spezielle technische Vorrichtungen unterteilen, gehört dieses Modell zu den herausragenden Lancierungen des Jahres 2023. Die Leistung besteht dabei nicht allein in der Kombination so vieler Komplikationen. Vielmehr hat AP zum einen für jede Komplikationsgruppe Lösungen entwickelt, die die Funktionalität erhöhen: So muss der „halbgregorianische“ ewige Kalender nicht schon im Jahr 2100, sondern erst 2400 korrigiert werden, die Minutenrepetition ist mit Grande und Petite Sonnerie verknüpft, und der Chronograph verfügt zusätzlich über einen Schleppzeiger und eine Flyback-Funktion – während das fliegende Tourbillon ohne obere Brücke eine zusätzliche technische Herausforderung darstellt. Dabei hat sich Audemars Piguet auch dem Nutzer gegenüber verpflichtet: Trotz der Vielzahl an Funktionen ist die Uhr leicht zu bedienen und einfach abzulesen. Trotz der Komplexität des Innenlebens –das Uhrwerk besteht aus 1140 Einzelteilen – ist die Universelle mit einer Höhe von 15,55 Millimetern nicht zu hoch gebaut und gibt sich unaufdringlich und elegant in der Gestaltung. gefertigt aus Weißgold mit einem Durchmesser von 42mm. Angetrieben wird die 42 mm große Weißgolduhr vom Manufakturkaliber 1000 mit Selbstaufzug und 64 Stunden Gangreserve. Der Preis beträgt 1,45 Millionen Franken zuzüglich Steuern."
Audemars Piguet: Code 11.59 Universelle RD#4 © Audemars Piguet
Parmigiani Tonda PF Micro-Rotor Platin
"Die Tonda PF ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Reduktion auf das Wesentliche und das Einhalten der richtigen Proportionen ein beeindruckendes, nachhaltiges schönes Design schaffen können. Das Hauptaugenmerk liegt bei allen Uhren dieser Serie auf dem In-Szene-Setzen des Zifferblatts und der Konzentration auf die elementaren Indikationen – Stunden, Minuten und Datum. Während bei den anderen Modellen eine Mikroguillochierung das Uhrengesicht ziert, ist es bei der Platinvariante ein sandgestrahltes Platin-Zifferblatt. Verkürzte Indexe, skelettierte Zeiger, ein verkleinertes Markenlogo und der Verzicht auf einen Sekundenzeiger lassen das Zifferblatt maximal zur Geltung kommen, während es andererseits kein bisschen leer wirkt. Passend zum Zifferblatt sind auch das 40 mm große Gehäuse, das Gliederband und die mit 225 feinen Einkerbungen geschmückte Lünette aus Platin gefertigt. Von Hand aufgebrachte Ziffern und Zeiger aus rhodiniertem Gold führen die Ton-in-Ton-Gestaltung fort. Die harmonischen Proportionen führen dazu, dass der Betrachter kaum den Blick von der Uhr abwenden möchte. Allerdings lohnt es sich auch, die Rückseite dieser luxuriösen Uhr zu betrachten: Hier offenbart sich das mit Genfer Streifen und Perlage veredelte Manufakturwerk PF703 von Parmigiani mit Selbstaufzug, dessen mit einer Gerstenkorn-Guillochierung verzierte Platin-Mikrorotor ein weiteres Highlight bildet.
Parmigiani: Tonda PF Micro-Rotor in Platin © Parmigiani
Der Preis liegt bei 94.500 Euro."
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