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Rolex: Datejust Referenz 16018 mit Malachit-Zifferblatt

Rolex: Datejust Referenz 16018 mit Malachit-Zifferblatt am Handgelenk (Beitragsbild)
© PR
Viele Menschen assoziieren Rolex mit "Bling Bling", sprich Uhren aus Gold oder Platin und oft mit Diamantenbesatz, mit Rubinen und anderen Steinen. Insbesondere hier in Deutschland galt eine Rolex lange Zeit als sogenannte "Zuhälter-Uhr". Aber die Zeiten haben sich geändert, Rolex ist mehr als nur salonfähig geworden: Sie ist derzeit die absolut stärkste Uhrenmarke, und die Sammler reißen sich um alte und Vintage-Rolex-Uhren, selbst moderne und neue Rolex erfreuen sich vieler Liebhaber.
Rolex Datejust Referenz 16018-1
Rolex Datejust Referenz 16018-1 © PR
Gehen wir in das Jahr 2016. Vintage-Uhren von Rolex boomem, wie wir es noch nie vorher erlebt haben. Auf Auktionen steigen die Preise in bisher unbekannte Höhen, und die Nachfrage ist größer als die Versorgung mit schönen alten Rolex-Uhren. Da die Zinsen auf einem Rekordtief sind, wissen die Leute nicht mehr, wo sie ihr Geld anlegen sollen. Betongold steigt im Wert, ebenso wie Rolex sich weltweit zu einer fast stabilen Währung entwickelt hat.

Rolex-Uhren sind immer etwas Besonderes

Die Geschichte von Rolex ist geprägt von berühmten Trägern aus dem Sport und aus Hollywood. So ist der Mythos Rolex eng verbunden mit James Bond. Paul Newman ist Namensgeber für die Paul Newman Daytona, Steve McQueen hat der Explorer Referenz 1655 seinen Namen gegeben und wird ebenso mit der Submariner Referenz 5512 assoziiert. Es gibt gefälschte Daytona-Zifferblätter, die groteskerweise den Namen von John Mayer bekommen haben (sogenannte „Mayer Dials“). Der Mythos ist stärker denn je, und egal, was die Firma Rolex in Genf tut, oder auch wenn sie gar nichts tut, der Mythos wächst ununterbrochen. Für mich ist Rolex die faszinierendste Uhrenmarke.
Rolex Datejust Referenz 16018
Rolex Datejust Referenz 16018 © PR
Obwohl Seltenheit nicht unbedingt den Wert einer Uhr beeinflussen muss, sondern wie in der Wirtschaft Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, gibt es bei Rolex Uhren, die trotzdem wirklich selten sind. Und das sind ganz bestimmt nicht die Paul Newman Daytonas, von denen es Abertausende gibt. Rolex-Uhren sind industriell auf höchstem Qualitätsstandard gefertigt. Die Prozesse sind hochgradig perfektioniert. Daher überleben die Uhren auch 50 Jahre und mehr. Doch Rolex ist nicht gerade dafür bekannt, komplizierte Uhren mit ewigem Kalender oder Tourbillon herzustellen (das haben sie bis heute nie getan) – die komplizierteste Rolex war wohl bisher die Sky-Dweller mit einem genialen wie einzigartigen Jahreskalender. Jedoch hat Rolex Uhren mit seltenen Zifferblättern produziert. Diese Blätter sind aus besonderen Halbedelsteinen gefertigt und in den meisten Fällen selten zu finden, da der Prozess der Herstellung zu aufwendig ist.

Exotin unter den Rolex-Uhren: die Datejust mit Malachit-Zifferblatt

Nach meinem Ausflug in den Mythos Rolex möchte ich hier eine Uhr eines Freundes präsentieren. Er hat sie schon lange. Und sie ist etwas Besonderes: eine Datejust Referenz 16018 mit einem Malachit-Zifferblatt. Ich finde das klare und saubere Zifferblatt ohne die Tagesanzeige in dieser Uhr sehr schön. Es hebt die Uhr hervor.
Rolex Datejust Referenz 16018 mit Malachit-Zifferblatt
Rolex Datejust Referenz 16018 mit Malachit-Zifferblatt © PR
Darüberhinaus gibt es auch viele weitere Zifferblätter aus Halbedelsteinen wie Onyx, Rubelit, Ferinit, Lapislazuli, die selten sind. Das Problem bei diesen Zifferblättern ist oft, dass sie nach 20 oder 30 Jahren beschädigt sind. Doch das Blatt in der Uhr meines Freundes ist perfekt, ohne jeglichen Makel – es zeichnet diese schöne Datejust wirklich aus. Dieses Blatt gibt es übrigens übrigens auch für die Day-Date. Die Uhr meines Freundes stammt aus den 1980er-Jahren. Generell wurde die Referenz 16018 lange hergestellt. Der genaue Produktionszeitraum ist mir nicht bekannt, ich danke, das fing Ende der 70er-Jahre oder Anfang 1980 an, und ging bis Ende der 90er-Jahre. Die Zifferblätter aus Halbedelsteinen beginnen mit der fünfstelligen Referenz, es gab diese Blätter meines Wissens nach nicht mit der vierstelligen Referenz. Das Lapislazuli-Blatt wurde auch in der fünfstelligen Rolex-Submariner-Referenzen 16618 und 16613 verbaut. Sehr selten. Und wunderschön.
Rolex Datejust Referenz 16018
Rolex Datejust Referenz 16018 © PR
Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit der Datejust: Die Datejust wurde 1945 erstmalig vorgestellt mit der Referenz 4467, gefolgt von der Referenz 6075 um 1950 herum. Diese beiden Referenzen sind die beiden unter den Uhrensammlern begehrtesten Datejust-Referenzen. Gute Stücke sind selten zu finden. Wobei ein großer Sammler in Hongkong derzeit ein paar anbietet, noch tut er das privat, ich nehme aber an, dass er die Uhren letzten Endes bei Christie's oder Sotheby's einreichen wird. Ein paar Fakten zu der Datejust Referenz 16018 von Rolex:
  • Gehäuse: 36 Millimeter
  • Gehäusematerial: 18k Gelbgold
  • Werk: Rolex 3035
  • Zifferblatt: Malachit (grün)
Rolex Datejust Goldene Uhr Manufakturkaliber Dreizeigeruhr Datumsanzeige Automatikuhren Schweizer Uhren Rolex Archiv

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