Stilkunde: 6 verschiedene Kronen-Formen bei Uhren

Welche Formen die Krone einer Uhr haben kann und was die Form einer Krone über die Uhr verrät

Schon die Bedienelemente können ein Uhrenmodell einer bestimmten Marke oder Uhrengattung zuordnen. Die Krone entscheidet wesentlich mit, ob eine Uhr sportlich oder elegant wirkt, oder ob sie etwa als Fliegeruhr klassifiziert werden kann. Typisch für diesen Uhrentypus sind große, geriffelte Kronen, wie sie in den 1940er-Jahren für Pilotenuhren verwendet wurden. Die heutigen Retro-Fliegeruhren besitzen meist konisch zum Gehäuse hin zulaufende Bedienelemente wie die Kegelkrone. Kommt es auf die Wasserdichtheit bei Uhren an, sind die Kronen häufig verschraubt. Eine gerade gearbeitete, verschraubte Krone bietet hier den meisten Schutz, das Gehäuse vor eindringendem Wasser zu schützen. Der Krone kommt eine entscheidende Rolle zu: Sie verbindet den Träger mit dem Innenleben der Uhr.

Krone mit integriertem Drücker
Mit dem in die Krone integrierten Drücker lässt sich die Minutenrepetition der Patek Philippe Sonnerie Ref. 6301P auslösen
Zwiebelkrone
Alpina: Startimer Pilot Heritage Automatic mit Zwiebelkrone
Gerade Krone
Die Longines Heritage Classic besitzt eine gerade Krone.
Krone mit Cabochon
Die Krone der Cartier Santos-Dumont verfügt über den Cartier-typischen blauen Cabochon
Kegelkrone
IWC Big Pilot’s Watch Monopusher Edition „Le Petit Prince“ kommt mit einer Kegelkrone in die der Chronographendrücker integriert ist
Versenkte Krone
Kaum sichtbar: Die versenkte Krone der Lehmann Schramberg Intemporal Dual Time.

Nicht immer befindet sich die Krone an ihrer typischen Position bei drei Uhr. Für gewöhnlich platzieren die Hersteller die Krone bei drei Uhr. Dort befindet sie sich aber an einer sehr exponierten Stelle. Schon bei vier Uhr ist die Krone effektiver vor Stößen geschützt und drückt beim Tauchen beispielsweise nicht in den Handrücken.

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Sinn U50 S Perlmutt S
Sinn U50 S Perlmutt S

Noch besser bei Taucheruhren ist die Positionierung von Krone und eventuellen Drückern an der linken Gehäuseseite. Linkshänder-Uhren wie die Luminor Left-Handed 8 Days Acciaio, deren Aufzugskrone mit dem markanten Kronenschutzbügel bei neun Uhr sitzt, haben bei Panerai eine lange Tradition.

Panerai: Luminor Left-Handed 8 Days Acciaio - PAM00796
Panerai: Luminor Left-Handed 8 Days Acciaio – PAM00796 (derzeit nicht Bestandteil der aktuellen Kollektion)

Laco platziert die Krone bei der Atacama.2 bei zwölf Uhr und integriert sie in das Band. Dadurch ist sie vor Schlägen optimal geschützt.

Laco: Atacama.2
Laco: Atacama.2

 

Mehr zum Thema lesen Sie hier:
Die Krone als Verbindungsstück zwischen Uhrwerk und Außenwelt

Wer erfahren möchte wie die Krone hergestellt wird, folgt dem nachstehenden Link:
www.watchtime.net/uhren-wissen/wie-entsteht-die-krone-einer-uhr

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wenn bei einer Linkshänderuhr die Krone bei der Neun platziert wird, drückt sie theoretisch wieder aufs Handgelenk, da Linkshänder üblicherweise ihre Uhr rechts tragen. Der Grund für die Platzierung der Krone bei der Neun bei Linkshänderuhren ist es, dass sie dann mit der primären linken Hand besser zu erreichen ist.

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  2. Kann man die Krone bzw den Kronenkopf der Seiko “Arnie” tauschen?

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  3. Guten Tag,
    gehen Sie doch mit Ihrer Uhr zum nächsten Seiko-Konzessionär. Dort kann man Ihnen sicherlich behilflich sein.
    Beste Grüße, Ihr Watchtime.net-Team

    Auf diesen Kommentar antworten

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