Produkt: Download: Patek Philippe Weltzeit-Chronograph im Test
Download: Patek Philippe Weltzeit-Chronograph im Test
Das UHREN-MAGAZIN testete den neuen Weltzeit-Chronographen, Referenz 5930, von Patek Philippe.

5 aktuelle Taucheruhren und ihre historischen Vorbilder

Taucheruhren damals und heute

Bereits vor über 7.000 Jahren tauchten die ersten Menschen in den Tiefen der Ozeane nach Perlen. Doch erst Ende des 19. Jahrhunderts erschien die erste wasserdichte (Taschen-)Uhr. Wasserdichte Armbanduhren erschienen dann in den 1920er-Jahren in Form von Modellen mit speziellen Kronendichtungen. In den folgenden Jahrzehnten besaß die Taucheruhr einen reinen Gebrauchscharakter – sie diente lediglich als Hilfsmittel. Heute werden Taucheruhren längst nicht mehr nur zum Tauchen getragen. Ihr sportlicher Look begeistert auch Menschen, die sich an Land wohler fühlen als unter Wasser. Eine Taucheruhr ist heute mitunter modisches Statement, beliebtes Sammlerobjekt unter Uhrenfans oder einfach nur ein cooles Accessoire. Sehr beliebt sind Modelle, die wie ihre historischen Vorbilder aussehen. Gutes Design kommt eben nicht aus der Mode. Wir zeigen, welche Taucheruhren wieder aufgetaucht sind.

Aktuelle Taucheruhr #1 und ihr historisches Vorbild: Blancpain Fifty Fathoms

Blancpain: Fifty Fathoms - historische Uhr
Blancpain: Fifty Fathoms von 1953

1953 vorgestellt, war die Fifty Fathoms – noch vor der später im Jahr vorgestellten Rolex Submariner – die erste Taucherarmbanduhr im heutigen Sinne. Mit einer Druckfestigkeit bis 50 Faden („fifty fathoms“, gut 90 Meter) begleitete das Modell Kampftaucher der französischen Marine, deren Vorgesetzter Robert Maloubier eine Uhr nach seinen Vorstellungen in Auftrag gegeben hatte. Besonders praktisch war ihre beidseitig drehbare Lünette, die sich erst einstellen ließ, wenn man sie herunterdrückte. Auf diese Weise war die Tauchzeitanzeige gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert. Blancpain entwickelte die Fifty Fathoms über die Jahre hinweg zu einer großen Uhrenfamilie. 2007 kam ein Dreizeigermodell heraus, das der Urversion am ähnlichsten sieht. Nun gibt es die Taucheruhr erstmals aus Titan. Die Uhr misst nach wie vor 45 Millimeter, besitzt eine dank Saphirglas kratzfeste Lünette und hält bis 300 Meter dicht. Das Manufaktur-Automatikkaliber 1315 bietet eine zusätzliche Datumsanzeige.

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Blancpain: Fifty Fathoms in Titan
Blancpain: Fifty Fathoms in Titan von 2019

Titan, Saphirglaslünette, 45 mm | wasserdicht bis 300 m | Weicheisen-Innengehäuse als Magnetfeldschutz | Manufakturkaliber 1315 mit Siliziumspirale, Automatik | 14.550 Euro

Aktuelle Taucheruhr #2 und ihr historisches Vorbild: Omega Seamaster Ploprof

Historische Omega Ploprof aus den 1970er Jahren
Omega: Seamaster Professional 600m von 1970

Im Jahr 1970 hieß sie noch Seamaster Professional 600m und war entsprechend bis 600 Meter wasserdicht. Den einstigen Spitznamen „Ploprof“ (eine Kurzform des französischen „plongeur professionnel“ für Profi- oder Berufstaucher) führte Omega erst bei der Neuauflage im Jahr 2009 offiziell als Modellnamen ein. Die neue Uhr besitzt wie damals den charakteristischen Knopf an der Gehäuseflanke, den man gedrückt halten muss, um die Lünette drehen zu können. Die heutige Seamaster Ploprof 1200M bietet, wie der Name schon sagt, eine Druckfestigkeit bis 1200 Meter. In der abgebildeten Titanversion, die es seit 2015 gibt und die die bullige Profitaucheruhr erstmals zum leichten Alltagsbegleiter macht, verschwindet das Datum vom Zifferblatt.

Omega Ploprof 1200M: Dank Titangehäuse und -band ist die neue Uhr trotz ihrer Größe besonders leicht
Omega: Seamaster Ploprof 1200M von 2015

Titan, Keramiklünette, 55 x 48 Millimeter | wasserdicht bis 1.200 Meter, Heliumventil | Manufakturkaliber 8912 mit Co-Axial-Hemmung und amagnetischen Werkteilen, Automatik, Chronometer | 10.600 Euro

Aktuelle Taucheruhr #3 und ihr historisches Vorbild: Seiko Prospex “The 1970 Diver’s Re-creation Limited Edition”

Seiko: Prospex Divers von 1970
Seiko: Automatic Diver’s von 1970

Die neue Retrotaucheruhr von Seiko mit der Referenz SLA033 misst mit 45 Millimetern ein wenig mehr als das Original aus dem Jahr 1970. Auch die Wasserdichtheit wurde von 15 auf 20 Bar erhöht. Das Edelstahlgehäuse weist einige Spezialitäten des Hauses auf, wie die „Super-Hard“-Beschichtung und die in Zaratsu-Technik von Hand polierte Lünette. Hinter dem schwarzen Zifferblatt tickt ein Manufakturkaliber mit 50 Stunden Gangreserve. Die Prospex „The 1970 Diver’s Re-creation Limited Edition“ ist auf 2.500 Exemplare limitiert.

Seiko: Prospex "The 1970 Diver’s Re-creation Limited Edition" SLA033
Seiko: Prospex “The 1970 Diver’s Re-creation Limited Edition” von 2019

Edelstahl, hartbeschichtet, 45 mm| wasserdicht bis 200 m | Manufakturkaliber 8L35, Automatik | 4.350 Euro, limitiert auf 2.500 Stück

Aktuelle Taucheruhr #4 und ihr historisches Vorbild: Tudor Pelagos

Tudor Oyster Prince Submariner von 1969
Tudor: Oyster Prince Submariner von 1969

Die erste Tudor-Taucheruhr war die Oyster Submariner. Sie erschien 1954, also bereits ein Jahr nach der heute legendären Submariner der Schwestermarke Rolex. Das direkte gestalterische Vorbild der aktuellen Tudor Pelagos ist jedoch die abgebildete Oyster Prince Submariner aus dem Jahr 1969. Sie besaß erstmals die sogenannten Snowflake-Zeiger mit auffälligen Rechtecken. So hob sich der Stunden- besonders stark vom Minutenzeiger ab, und der Sekundenzeiger diente durch sein leuchtendes Quadrat zur Funktionskontrolle in dunklen Tiefen. Die moderne Titanuhr Pelagos erschien 2012 und glänzt seit 2015 durch ein Manufakturkaliber. Die Wasserdichtheit hat sich seit 1969 von 200 auf 500 Meter erhöht.

Tudor: Pelaogs mit schwarzem und blauem Zifferblatt
Tudor: Pelaogs mit schwarzem bzw. blauem Zifferblatt und Manufakturkaliber von 2015

Titan, Keramiklünette, 42 mm | wasserdicht bis 500 m, Heliumventil | Manufakturkaliber MT5612, Automatik | 4.160 Euro

Aktuelle Taucheruhr #5 und ihr historisches Vorbild: Glashütte Original SeaQ

Vergleich: Glashütte Original SeaQ und die Vintage-Uhr Spezimatic Typ RP TS 200
Vergleich: die historische GUB Spezimatic Typ RP TS 200 von 1969 und die Glashütte Original SeaQ von 2019

Mit der neuen Linie SeaQ erinnert Glashütte Original an die vor 50 Jahren lancierte Profitaucheruhr Spezimatic Typ RP TS 200. Das Modell SeaQ 1969 kommt der Spezimatic-Taucheruhr mit grüner Zeigerleuchtmasse und dem historischen Zifferblattaufdruck „25 Rubis – Shockproof“ besonders nahe. Die 39,5 Millimeter große Taucheruhr schützt das Manufakturkaliber bis 200 Meter vor eindringendem Wasser. Auf dem Vollgewindeboden befindet sich eine Dreizackgravur sowie die laufende Seriennummer. Diese Version der SeaQ ist auf 69 Stück limitiert.

Glashütte Original: SeaQ 1969 mit Kautschukband
Glashütte Original: die 2019 vorgestellte SeaQ 1969

Edelstahl, 39,5 mm | wasserdicht bis 200 m | Manufakturkaliber 39-11, Automatik | 8.500 Euro, limitiert auf 69 Stück

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im August 2016.

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Produkt: Download: Oris Chronoris Date im Test
Download: Oris Chronoris Date im Test
Die Retro-Rennsportuhr Chronoris ist zurück. Doch Oris nimmt ihr die Chronographenfunktion. Vor- oder Nachteil? Dies und noch mehr erfahren Sie im Chronos-Test.

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