5 spannende Multifunktionsuhren von Omega, Breitling & Co.

Multifunktionsuhren: Mehr Funktionen für den Arm

Manchmal reicht eine mechanische Uhr für bestimmte Einsätze oder Zwecke einfach nicht aus. Nicht jeder bestreitet eine Weltraummission, überquert die Alpen oder startet mit einer einmotorigen Cessna durch. Doch es ist gut zu wissen, dass diese Uhren die richtigen Begleiter für jedes Abenteuer sein könnten. Sie ticken nicht, sie verzichten auf Zahnräder und andere typische Bestandteile einer mechanischen Uhr. Dafür überzeugen sie mit einer geballten Ladung Hightech. Wir stellen die 5 spannendsten Multifunktionsuhren vor.

Multifunktionsuhr #1: Omega Speedmaster Skywalker X-33

Omega Speedmaster Skywalker X-33
Omega Speedmaster Skywalker X-33

Eine Reise in den Weltraum wird für die meisten von uns ein Wunschtraum bleiben. Für den Deutschen Geophysiker Alexander Gerst hat er sich erfüllt: Der ESA-Astronaut hatte seinen ersten Einsatz 2014 auf der Raumstation ISS. Er führte fast ein halbes Jahr lang Experimente durch und fotografierte die Erde auf faszinierende Weise. Auf Bildern sieht man Gerst mit der Omega Speedmaster Skywalker X-33 durch die ISS schweben: Die Uhr steht in der Nachfolge der Multifunktionsuhr Speedmaster X-33 und der Speedmaster Professional Moonwatch. Letztere war bei allen bemannten Mondlandungen dabei. Die Skywalker wurde speziell für Astronauten entwickelt. Neben der analogen Zeitanzeige über Zeiger kann man auf dem Digitaldisplay drei verschiedene Zeitzonen, drei Alarme, Chronograph, Countdown, Datum, Mission Elapsed Time (MET) und Phase Elapsed Time (PET) ablesen. Das Gehäuse besteht aus leichtem Titan Grade 2 und misst 45 Millimeter. Gerst trug die Uhr übrigens vor seinen amerikanischen Kollegen: Denn während die europäische Weltraumbehörde ESA die Uhr schon getestet und zertifiziert hat, ist dieser Prozess bei der NASA noch nicht abgeschlossen. Daheimgebliebene müssen zwar auf die Schwerelosigkeit verzichten, können sich aber die Omega Skywalker X-33 mit Saphirglas und einseitig drehbarer Lünette für 4.900 Euro umschnallen.

Anzeige

Multifunktionsuhr #2: Breitling Exospace B55 Yachting

Breitling: Exospace B55 Yachting
Breitling: Exospace B55 Yachting

2016 führte Breitling die erste Version seiner Exospace B55 ein. Der elektronische Chronograph bot in Verbindung mit dem Smartphone zusätzliche Funktionen, die auf die Bedürfnisse von Piloten abgestimmt waren. Mit der Exospace B55 Yachting taucht die Schweizer Manufaktur nun in die Wasserwelt, genauer den Segelsport ein. Im Funktionsumfang hat sich das hauseigene Quarzkaliber B55 kaum verändert. Es bietet zahlreiche Stoppfunktionen, darunter eine Flyback-Funktion, einen Rundentimer sowie einen Regatta-Chronographen. Dazu kommen noch ein Countdown-Timer und ein elektronisches Tachymeter, was die Exospace B55 Yachting für viele Unternehmungen einsetzbar macht. Bei einer bestehenden Verbindung mit dem Smartphone werden alle gemessenen Zeiten auf das Handy übertragen, so dass diese einfacher weiter verarbeitet werden können. Gleichzeitig kann man über das Handy die Uhrzeit, Zeitzonen und Weckzeiten für die Uhr einstellen. Das sogenannte SuperQuartz-Kaliber ist von der COSC als Chronometer ausgezeichnet. Die Batterie hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Den Mantel gibt ein Titangehäuse mit einem stattlichen Durchmesser von 46 Millimetern. Es bleibt bis 100 Meter wasserdicht. Auf der beidseitig drehbaren Lünette ist ein Kompass eingraviert, womit sich Berechnungen zu Windrichtung, Segelwinkel und Startposition vornehmen lassen. Das Karbon-Zifferblatt umgibt ein farbiger Regatta-Countdown. Die Exospace B55 Yachting wird an einem blauem Silikonband mit Faltschließe getragen. Der Preis: 6.800 Euro.

Multifunktionsuhr #3: Tissot T-Touch Expert Solar

Tisson T-Touch Expert Solar
Tissot T-Touch Expert Solar mit kratzfestem Saphirglas und Silikonband

Auch an Land gibt es einiges zu entdecken und zu erobern. Sogar ganz in der Nähe: Wer die höchsten Gipfel der Alpen besteigen möchte, braucht Ausdauer, Klettertechnik, Erfahrung und die richtige Ausrüstung. Dazu gehört auch eine Uhr mit barometrischem Höhenmesser wie die neue Tissot 1999 eine echte Sensation. Seitdem wächst die Fangemeinde stetig, und aus der T-Touch wurde eine umfangreiche Kollektion mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Nun hat Tissot noch einmal nachgelegt und präsentiert die ersten solarbetriebenen Modelle der Reihe. So geht der Strom nie aus, denn schon 16 Minuten Sonne reichen für den täglichen Betrieb aus. Voll aufgeladen läuft die Uhr selbst im Dunkeln noch ein Jahr weiter. Die markante T-Touch Expert Solar im leichten Titangehäuse mit 45 Millimetern Durchmesser bietet eine Weltzeitanzeige, einen Chronographen mit Logbuch-Funktion und einen Countdown, bei dem am Ende der Chronograph gestartet wird. In den Bergen hilft die Barometerfunktion mit Anzeige der Höhe und Höhendifferenz und der integrierte elektronische Kompass. Wird er aufgerufen, weist der Minutenzeiger nach Norden. Der programmierbare Azimut erleichtert die Navigation: Gibt man eine Marschrichtung als dreistellige Gradzahl ein, kann man jederzeit auf der Uhr ablesen, ob man noch in der richtigen Richtung unterwegs ist. Alle Funktionen werden über Berührungen des Deckglases aktiviert und gesteuert. Die Multifunktionsuhr verfügt über ein kratzfestes Saphirglas und eignet sich zum Schwimmen, da sie bis zu einem Druck von zehn Bar wasserdicht ist. Mit Silikonband kostet die Outdoor-Uhr 940 Euro.

Multifunktionsuhr #4: Seiko Astron GPS Solar Großdatum

Seiko: Astron GPS Solar Executive Sports
Die Seiko Astron GPS Solar SSE169

Seiko nimmt mit der Astron GPS Solar Executive Sport Vielreisenden das lästige Zeitumstellen ab. Die Uhren mit dem neuen Kaliber 8X53 Dual Time zeigen ihrem Träger mit einer Ganggenauigkeit von nur einer Sekunde Abweichung in 100.000 Jahren an, wie spät es ist – egal, wo er sich befindet. Durch die Entwicklung eines eigenen patentierten GPS-Empfängers mit niedrigem Energieverbrauch empfängt die neue Astron GPS Solar Executive Sport automatisch Signale vom globalen GPS-Netzwerk und passt sich mit nur einem Knopfdruck der Ortszeit der aktuellen Zeitzone an. Dafür nutzt sie ausschließlich Lichtenergie und benötigt keinen Batteriewechsel. Wie alle anderen Astron GPS Solar Kaliber, besitzt das Kaliber 8X53 Dual Time die bemerkenswerte Fähigkeit, sich weltweit auf Knopfdruck und nur von Sonnenenergie angetrieben auf die jeweilige Ortszeit einzustellen. Mit dem Dual Time Zifferblatt mit einer Anzeige für eine zweite Zeitzone auf der 6 Uhr-Position eignet sie sich besonders gut für Reisen. Das 46,7-Millimeter-Titangehäuse erreicht dank Saphirglaslünette, Saphirdeckglas und Hartbeschichtung eine hohe Kratzfestigkeit. Die Uhr für Vielreisende kostet 2500 Euro.

Multifunktionsuhr #5: Casio WSD F-20

 

Casio: Pro Trek WSD-F20
Casio: Pro Trek WSD-F20

Die Pro Trek WSD-F20 von Casio verfügt über GPS, was den Träger unabhängiger von seinem Smartphone macht. Es können integrierte Farb-Karten heruntergeladen werden. Somit kann die WSD-F20 zum Beispiel auch in Gegenden ohne Mobilfunkempfang genutzt werden. Zusammen mit GPS-Daten dienen die Karten so zur Ortsbestimmung und Orientierung im Gelände. Außerdem erlaubt die Location-Memory-App dem Nutzer, Aussichtspunkte oder andere markante Stellen in den Karten zu markieren, zu speichern und später wieder aufzurufen. Um die Karten und die GPS-Daten optimal einzusetzen, hat Casio seine Aktivitäten-App verbessert. Die App kann nun die Karten und das GPS nutzen, um den zurückgelegten Weg und, je nach Aktivität, auch die Maximalgeschwindigkeit aufzuzeichnen. Wer noch mehr wissen will, der nutzt die Tool-App. Diese Funktion misst bei Aktivitäten im Freien mittels Drucksensor, Kompass und Beschleunigungsmesser Veränderungen der natürlichen Umgebung sowie das Aktivitätsniveau des Uhrenträgers. Dieser kann sich so zum Beispiel über Himmelsrichtung, Luftdruck, Höhenlage, Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten sowie den Gezeitengang informieren. Wie alle Smartwatches der neueren Generation nutzt auch die Casio WSD-F20 Android Wear 2.0 als Betriebssystem. Damit können sowohl iPhone- als auch Android-Smartphone-Besitzer den vollen Funktionsumfang der Uhr nutzen. Kleine Flanken am 56,4 Millimeter großen Gehäuse schützen die Druckknöpfe vor Schlägen. Die Akkuleistung liegt bei normaler Nutzung bei etwa einem Tag. Die Pro Trek Smart Outdoor Watch WSD-F20 kostet 499 Euro.

[5983]

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren