Die 5 wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren

Diese Uhren repräsentieren die Kollektion des Frankfurter Uhrenherstellers

 Redaktion
von Redaktion
am 3. Juli 2018

Seit 1961 ist der Name Sinn eng verwurzelt mit instrumentellen Uhren, die besondere Anforderungen erfüllen. Hinzu kommt das direkte Vertriebsmodell, das der Marke seit der Gründung kundenfreundliche Preise ermöglicht. Wir stellen hier die fünf wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren vor.

#1 der wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren: 356 Flieger

Der 356 Sa Flieger von Sinn Spezialuhren kostet mit Saphirglas und Lederband 2.200 Euro.
Der 356 Flieger von Sinn Spezialuhren kostet mit Saphirglas und Lederband 2.200 Euro.

1996 entstand der Chronograph 356 Flieger. Er ist Repräsentant der klassischen Fliegerchronographen von Sinn. Kennzeichnend ist der weiße Aufdruck “Flieger” bei drei Uhr. Mit 38,5 Millimetern im Durchmesser fällt er vergleichsweise klein aus, was ihn aber auch im Alltag von Nicht-Piloten tragbar macht. Den 356 Flieger ziert in der traditionellen Ausführung ein Deckglas aus Acryl. Das Edelstahlgehäuse ist perlgestrahlt, wodurch es keine störenden Reflexionen erzeugt. Unterdrucksicher und druckfest bis zehn Bar, stoßsicher sowie antimagnetisch nach DIN 8309 ist die Fliegeruhr jeder Zeit einsatzbereit. Den Antrieb gibt ein Automatikwerk SW 500 der Sellita. Sinn bietet neben einem Lederband (1.600 Euro), auch ein Massivband (1.770 Euro) und ein Silikonband (1.765 Euro) an. Als 356 Sa Flieger erhält der Chronograph ein Saphirglas sowie einen Saphirglasboden, was 600 Euro zusätzlich kostet.

#2 der wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren: die Taucheruhr U1

Die U1 S (vorne, 2.250 Euro) und die U1 S E (2.190 Euro) sind die aktuellen Vertreter der U1-Taucheruhren von Sinn Spezialuhren.
Die U1 S (vorne, 2.250 Euro) und die U1 S E (2.190 Euro) sind die aktuellen Vertreter der U1-Taucheruhren von Sinn Spezialuhren.

Im Jahr 2005 führte Sinn Spezialuhren die neuen Taucheruhren U1 und U2 ein, die bis heute fester Bestandteil der Kollektion sind. Die Modelle besitzen ein Gehäuse aus deutschem U-Boot-Stahl. Dieses Material ist seewasserbeständig, sehr fest, amagnetisch und rissbeständig. Die U-Modelle halten einem Wasserdruck bis 100 Bar stand, sind unterdrucksicher und tragen einen unverlierbaren Drehring. Sinn lässt die Modelle in an Anlehnung an die europäischen Tauchgerätenormen EN 250 und EN 14143 prüfen. Mehr über die Wasserdichtheit einer Uhr erfahren Sie hier. Das aktuelle Modelle U1 S trägt im Unterschied zum Ursprungsmodell ein komplett schwarz beschichtetes 44 Millimeter großes Gehäuse mit ebenso schwarzem Drehring. Dieser weist eine rot-weiße Skalierung auf. Diese Farbgebung wiederholt sich auf dem Zifferblatt, das ausschließlich die Uhrzeit anzeigt. Verantwortlich hierfür zeichnet das Automatikwerk SW 200-1 der Sellita. Die U1 S wird an einem Lederband (1.940 Euro), einem schwarzen Massivband (2.250 Euro) oder einem Silikonband in Schwarz, Weiß, Rot oder Grün (2.190 Euro). Etwas modischer erscheint dagegen die U1 S E, die statt des weiß-roten Aufdrucks Farbakzente in Elfenbein besitzt. Die U2 besitzt im Unterschied zur U1 noch eine 24-Stunden-Skala für eine zweite Zeitzone, die um die Zifferblattmitte liegt. Die zusätzliche Anzeige hebt sich in Rot gut lesbar hervor, tritt aber bei Dunkelheit in den Hintergrund, um den Taucher nicht zu irritieren. Sie wird vom automatischen Eta-Kaliber 2893-2 ermöglicht. Die U2 ist ab 2.190 Euro erhältlich.

#3 der wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren: die Dreizeigeruhr 836

Sinn Spezialuhren: 836
Die Dreizeigeruhr 836 im Instrumentendesign kostet am Lederband 1.590 Euro.

Das Modell 836 von Sinn fällt mit 43 Millimetern etwas größer aus als die Schwestermodelle 556 I und 856, die zu den klassischen Fliegeruhren von Sinn gehören. Mehr über Fliegeruhren im Allgemeinen lesen Sie hier. Grundsätzlich folgt die Uhr Sinns Instrumentendesign, aber sie bringt mit dem satinierten statt perlgestrahlten Edelstahlgehäuse, dem fehlenden Kronenschutz und den rhodinierten und satinierten Zeigern für Stunden und Minuten sowie dem roten Sekundenzeiger etwas Sportlichkeit in die Linie. Funktionale Abstriche macht die 836 dafür aber nicht: Das tegimentierte Gehäuse verhindert Kratzer und ist dank verschraubter Krone bis 100 Meter Wassertiefe druckfest. Das Innengehäuse hält Magnetfelder bis 80.000 A/m vom Werk fern und das beidseitig entspiegelte Saphirglas sorgt zusammen mit der Leuchtmasse für gute Ablesbarkeit unter allen Bedingungen. Im Innern arbeitet das bewährte Eta-Kaliber 2892 mit Automatikaufzug. Mit Lederband kostet die 836 1.590 Euro, mit Stahlarmband 1.820 Euro.

#4 der wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren: der Weltraumchronograph 140 St

Der Weltraumchronograph 140 St von Sinn Spezialuhren kostet 3.750 Euro am Lederband.
Der Weltraumchronograph 140 St von Sinn Spezialuhren kostet 3.750 Euro am Lederband.

Der deutsche Astronaut Reinhard Furrer trug im Jahr 1985 während der Spacelab D-1-Mission eine Sinn 140 in schwarz beschichtetem Edelstahl, bei der auf die 24-Stunden-Anzeige verzichtet wurde. Helmut Sinn verkaufte dem Astronauten Furrer und zwei seiner Kollegen diese Uhren – mit 25 Prozent Rabatt, wie er Jahrzehnte später erklärte. Auch heute noch, längst unter der Ägide von Lothar Schmidt, gibt es die Sinn 140 in der Kollektion. Das Modell 140 barg damals ein Lemania 5100 in sich und wies ursprünglich eine 24-Stunden-Anzeige auf der Zwölf-Uhr-Position auf.
Bis heute wurde der Weltraumchronograph 140 umfassend weiterentwickelt und arbeitet mittlerweile mit einem eigenen Automatikwerk, dem Kaliber SZ01, auf der Basis des erprobten Eta-Valjoux 7750. Ganz wie das legendäre Lemania 5100 verfügt das SZ01 über einen Minutenstoppzeiger aus dem Zentrum. Heute ist das perlgestrahlte Edelstahlgehäuse mit der Tegiment-Technologie oberflächengehärtet, während die Ar-Trockenhaltetechnik das Innere des Chronographen vor Feuchtigkeit schützt. Das kissenförmige Gehäuse misst 44 Millimeter im Durchmesser, bleibt bis 100 Meter wasserdicht und besitzt einen innenliegenden Fliegerdrehring. Heute findet sich der Stopper als 140 St in der Kollektion und kommt entweder an einem Lederarmband (3.750 Euro) oder einem Massivarmband (3.980 Euro).

#5 der wichtigsten Modelle von Sinn Spezialuhren: die Frankfurter Finanzplatzuhr 6000

Eine Hommage an die Heimat: die Frankfurter Finanzplatzuhr 6000 (3.490 Euro) von Sinn Spezialuhren
Eine Hommage an die Heimat: die Frankfurter Finanzplatzuhr 6000 (3.490 Euro) von Sinn Spezialuhren

Seit 1961 sitzt Sinn Spezialuhren in Frankfurt – und daran wird sich auch nichts ändern. Nichts, bis auf den Stadtteil: 2017 ist das Unternehmen von Rödelheim nach Sossenheim in ein neues Gebäude gezogen. Das alte Gebäude platzte schon lange aus allen Nähten – neue Mitarbeiter bekamen nicht selten zunächst einen Platz in einer Ecke des Archivs. Der Stadt Frankfurt als deutsches Herz der Finanzwelt setzte Sinn mit der Finanzplatzuhr ein besonderes Denkmal. Seit 1999 kombiniert diese Kollektion Eleganz und perfekte Ablesbarkeit. Den Anfang machte die Sinn 6000, ein Chronograph mit drei Zeitzonen. Dieses Modell findet sich noch heute in der Kollektion. Das Edelstahlgehäuse misst 38,5 Millimeter im Durchmesser und bleibt bis 100 Meter dicht. Im Innern gibt ein modifiziertes Sellita-Automatikwerk SW 500 den Takt an. Es bietet neben den drei Uhrzeiten und dem Chronographen auch eine Datumsanzeige zwischen vier und fünf Uhr. Den Rotor verziert Sinn Spezialuhren mit einer aktuellen Skyline der Stadt Frankfurt. Ausgeliefert wird die Frankfurter Finanzplatzuhr 6000 mit Leder- und Edelstahlband für 3.490 Euro.

Sie wollen mehr über Sinn Spezialuhren erfahren? Hier finden Sie fünf wichtige Fakten über die Frankfurter Marke.

Text: Melissa Gößling, Jens Koch

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