Produkt: Vergleichstest Oris Aquis Date vs. Sinn U50
Vergleichstest Oris Aquis Date vs. Sinn U50
Oris und Sinn bringen kleinere Versionnen ihrer beliebten Taucheruhrenmodelle heraus. Was können die neuen kleiner Versionen?

Die Redaktion empfiehlt: 6 robuste Sportuhren

Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen

Ob am verschwitzten Handgelenk, unter Wasser, auf der Skipiste, im Gelände oder auf der Rennstrecke: Sportuhren begleiten ihre Träger so ziemlich überall hin und müssen deswegen auch einiges aushalten. Welche Modelle empfehlen die Redakteure von Chronos, UHREN-MAGAZIN und Watchtime.net? 6 Sportuhren, die fast alles mitmachen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Und wenn Sie einmal keine Lust auf sportliche Betätigungen haben – mit einer dieser Uhren steigt der Spaßfaktor garantiert.

Robuste Sportuhr #1: Longines Hydroconquest

Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos, empfiehlt die Longines Hydroconquest in Grün
Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos, empfiehlt die Longines Hydroconquest in Grün

“Die Hydroconquest von Longines ist seit Jahren die perfekte Uhr für alle, die eine schöne, robuste und zuverlässige Sportuhr suchen und dabei gleichzeitig ihr Portemonnaie schonen wollen. Da ich persönlich grüne Uhren liebe, spricht mich die neue Variante in Khakigrün besonders an – vor allem mit dem farblich passenden Kautschukband. Die 41 Millimeter große Taucheruhr aus Edelstahl gibt es aber auch mit Stahlband. Überzeugende Details sind unter anderem die kratzfeste Lünette mit Keramikeinlage, die Wasserdichtheit bis 300 Meter und das leistungsstarke Eta-Automatikkaliber L888 (A31.L01). Der Preis ist dank der Mehrwertsteuersenkung bis Jahresende noch einmal gesunken ist: von 1.390 auf rund 1.355 Euro. ”

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Edelstahl | 44 Millimeter | Eta L888 (A31.L01), Automatik | 1.355 Euro

Robuste Sportuhr #2: Certina DS PH200M

Chronos-Redakteur Alexander Krupp entscheidet sich für die Certina DS PH200M
Chronos-Redakteur Alexander Krupp entscheidet sich für die Certina DS PH200M

“Seit diesem Jahr ist die kultige Retrotaucheruhr DS PH200M noch besser als bei ihrer Einführung 2018: Erstens hat Certina die kratzempfindliche Aluminiumlünette durch einen Drehring aus Keramik ersetzt, der jetzt zudem gewölbt ist und blau statt schwarz glänzt. Zweitens tickt zwischen den beiden Saphirgläsern nun eine neue Version des Powermatic-Kalibers namens Eta 80.611; sie ist ausgerüstet mit der weitgehend magnetfeldresistenten “Nivachron”-Spirale auf Titanbasis, die dank traditioneller Fertigung weiterhin die für Certina typischen günstigen Preise erlaubt. Geblieben sind die hohe Gangreserve von 80 Stunden und die Wasserdichtheit bis 200 Meter.”

Edelstahl, Keramiklünette | 42,8 Millimeter | ETA Powermatic 80.611, Automatik | 857 Euro

Robuste Sportuhr #3: Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue

Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue
Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Tudor Black Bay Fifty-Eight Navy Blue

“Die neue Version der Black Bay Fifty-Eight passt mit ihrer blauen Farbe perfekt zum Sommer. Tudor springt nicht einfach auf einen Trend auf, sondern kann sich auf ein Modell von 1969 mit blauem Zifferblatt beziehen. Auch der charakteristische ‘Snowflake’-Stundenzeiger stammt von diesem historischen Modell. Zudem ist die Taucheruhr mit 200 Meter Wasserdichtheit robust und für jeden Sport geeignet.”

Edelstahl | 39 Millimeter | Manufakturkaliber MT5402, Automatik | 3.340 Euro mit Stahlband

Robuste Sportuhr #4: Seiko Prospex Automatic Diver’s

Sportuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin UHREN-MAGAZIN: Seiko Prospex Automatic Diver’s
Sportuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin UHREN-MAGAZIN: Seiko Prospex Automatic Diver’s

“Schon der Spitzname ‘Sumo’ bringt die Robustheit der zwei neuen Seiko Prospex Automatic Diver’s-Modelle zum Ausdruck. Zudem sind sie von der Seiko Scuba Diver’s aus dem Jahr 1965 inspiriert, was auf die lange Taucheruhren-Tradition, die stets auf Professionalität ausgerichtet war und ist, hinweist. Die beiden Uhren bleiben also den Design- und Funktionsgrundsätzen von Seiko-Taucheruhren, auf die man sich stets verlassen kann, treu, zeigen die Zeit allerdings auf derzeit absolut angesagten changierenden Zifferblättern an. Hinter diesen arbeitet das moderne Automatikkaliber 6R35 mit 70 Stunden Gangautonomie. Das 40 Millimeter großen und bis 20 Bar druckfesten Gehäuse ist wie das dreigliedrige Armband mit Tauchverlängerung hartbeschichtet und somit wesentlich kratzfester als Modelle aus „normalem“ Edelstahl. Hinter entspiegeltem Saphirglas sorgen die mit der Seiko-eigenen Leuchtmasse Lumibrite beschichteten Elemente der Zeitanzeige für beste Ablesbarkeit.”

Edelstahl, hartbeschichtet | 40 Millimeter | 70 Stunden Gangreserve | 1.250 Euro

Robuste Sportuhr #5: Garmin Marq Golfer

Nadja Ehrlich, verantwortliche Online-Redakteurin Watchtime.net, empfiehlt die Garmin Marq Golfer
Nadja Ehrlich, verantwortliche Online-Redakteurin Watchtime.net, empfiehlt die Garmin Marq Golfer

“Belastbar, extrem widerstandsfähig und trotzdem leicht: Titan-Uhren sind die perfekten Begleiter für alle sportlichen Aktivitäten. Bei der Garmin Marq Golfer besteht das 46 Millimeter große Gehäuse aus dem Material. Auch die Lünette ist aus Titan gefertigt und mit einem polierten Keramik-Inlay versehen. Die Smartwatch verfügt nicht nur über die gängigen smarten Funktionen, sondern ist speziell auf den Einsatz beim Golfen ausgelegt. So erkennt das Modell mehr als 41.000 vorinstallierte Golf-Plätze auf der ganzen Welt und weiß, an welchem Abschlag man sich befindet. Zu den zahlreichen weiteren Funktionen zählt auch ein Virtual Caddie, der bei Schlägerwahl und Schlagrichtung hilft. Am Arm hält die zehn Bar wasserdichte Uhr ein nahtloses, grünes Nylonarmband. Kostenpunkt: 1.850 Euro.”

Titan | 46 Millimeter | Smartwatch | 1.850 Euro

Robuste Sportuhr #6: Breitling Superocean Heritage 57

Sportuhren-Tipp von Watchtime.net-Redakteurin Katharina Studer: Breitling Superocean Heritage 57
Sportuhren-Tipp von Watchtime.net-Redakteurin Katharina Studer: Breitling Superocean Heritage 57

“Die Superocen Heritage 57 von Breitling ist der perfekte Begleiter für heiße Sommertage und sportliche Aktivitäten. Mit ihrem coolen Retro-Look macht die Dreizeigeruhr stets eine gute Figur, überzeugt jedoch auch mit anderen Qualitäten. Das Edelstahlgehäuse hält bis 10 Bar wasserdicht, so ist ihr Einsatz im und am Wasser nicht gefährdet. Ebenfalls überzeugend: die kratzfeste Lünette mit Keramikeinlage und das chronometergeprüfte Automatikkaliber auf Eta- oder Sellita-Basis.”

Edelstahl | 42 Millimeter | Eta 2892 oder Sellita SW 300, Automatik mit Chronometerzertifikat | 4.750 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im August 2015.

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Produkt: Download: IWC Ingenieur Chronograph im Test der Chronos
Download: IWC Ingenieur Chronograph im Test der Chronos
IWC Ingenieur Chronograph im Chronos-Test: Wie gut sind Preis-Leistungs-Verhältnis, Gang, Design, Ablesbarkeit, Komfort und Verarbeitung?

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Redaktion empfiehlt: 8 robuste Sportuhren
    Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen???
    Diese Empfehlung kann ich nicht teilen! Schwarz beschichte Uhren sind der letzte Mist. So toll sie am Anfang auch aussehen so bescheuert sieht es dann aus wenn man irgendwo mal leicht anstösst und sich die Beschichtung ablöst und das wird definitiv passieren egal ob pvd oder dlc. Und das wird auch bei keiner Revision behoben. Daher solche Uhren als robust zu deklarieren ist schlicht QUATSCH!

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  2. Sehr gute Empfehlung

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  3. Für mich ist immer noch Titan das ultimative Uhrenmaterial. Leicht hart und soviel ich weiß auch für Sättigungstauchgänge geeignet, da es Gas entweichen lässt dank der vorhanden Porendichte.

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  4. Den Kommentar von Jan kann ich leider nur voll zustimmen. Trotz Desk-Diving als härtestem Einsatz habe ich bei einer nicht eben günstigen Uhr einer renommierten Marke an den schick scharfen Kanten vom DLC-Gehäuse nach einem halben Jahr schon Stellen, wo der blanke Stahl zum Vorschein kommt. Alles was rundlich oder plan ist, ist hingegen noch makellos. Ist an sich keine große Sache, aber widerspricht dem Marketing “kratzfester und widerstandsfähiger als Stahl” dann doch. Wenn man mit meiner Uhr beim Tauchen an einem Stein (Beton, Granit!) hängen bleibt – ich möchte nicht wissen, wie die aussehen würde. Und Polieren ist da eben nicht drin.

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  5. Also Taucheruhren mit Bronze oder Aluminiumlünette als robust zu bezeichnen halte ich für falsch!
    Jeder der schon mal mit so einer Lünette irgendwo gegen geschlagen ist, sei es eine Türklinke oder ein Stein unter Wasser, der wird mir das bestätigen!

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  6. Wenn ich an meine körperlichen Grenzen gehe, ist ein verschwitzes Handgelenk mein geringstes Problem. Ich trage dann eine G-Shock oder eine Steinhart, die widerstandsfähig und strapazierfähig sind und deren Ersatz- bzw. Instandsetzungskosten bei einem Unfall zu absolut vernachlässigen sind. Allerdings betreibe ich auch keinen Marketingsport…

    😉

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  7. ich bin von meiner Roles Se Dweller enttäuscht. Die Uhr ging sofort nach Kauf innerhalb von 5-6 Tagen 3 Minuten falsch. Der Rolexhändler erklärte mir dass dies innerhalb der normalen Toleranz läge. Meine ältere Zenit El Primero geht in dieser Zeitspanne rd. 20 Sekunden falsch und meine 40 Jahre alte Rolex Day Date ebenfalls nur rd. 30 Sekunden. Die Sea Dweller. kostete knapp Euro 10.000;- und das „Ergebnis“ist sehr unbefriedigend! Ausserdem zeigte die Uhr nach 1 Woche tragen im Metall kleine Löcher!

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  8. Hallo, liebe Redaktion

    Ein netter Artikel, jedoch mit so mancher Schwäche was die aktuelle Uhrenauswahl angeht: Was sowohl die vorgestellten Materialien als auch die zitierten “Tests” betrifft, fällt mir spontan der Begriff “überteuerte, marketingorientierte Effekthascherei” (…seitens der Hersteller) ein. Ich halte aus eigener, höchst positiver Erfahrung die DIN 8330 für Fliegeruhren und – bei Taucheruhren – das Modell U2S mit ebensolchem Metallband von SINN dagegen: Mit dieser echten (“Form als konsequenter Ausdruck der Funktion”) Taucheruhr pflege ich seit vielen Jahren meine Forschungstauchgänge im Baikalsee (sehr kalt, sehr tief…) durchzuführen.
    Im Gegensatz zur “Deepsea” von Rolex hat mich die U2S noch kein einziges mal im Stich gelassen – selbst, als ich beim Auftauchen mit dem rechten Arm derart heftig gegen ein unterseeisches, vorhängendes Felssims geknallt bin, daß mein rechtes Handgelenk hernach dick angeschwollen und blauviolett verfärbt war; an dem Uhrengehäuse, der Drehlunette oder dem Armband der U2S dagegen nicht der geringste Kratzer; auch die Gangwerte, gemessen auf einer Zeitwaage von Witschi, mit + 3,1 Sekunden/24 Stunden unverändert! In einer ähnlichen Situation hatte ich bereits die Drehlunette einer Deepsea eingebüßt, welche es regelrecht abgeschlagen hat! So kam ich schließlich zum EZM 5 – Glück im (…sehr teueren) Unglück!

    Viele Grüße
    Euer treuer Leser
    Prof. Dr. Steshenko Wolkowa

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  9. Cheers

    Mechanische Uhren sind niemals so robust wie Quartzuhren; das können sie von ihrer Beschaffenheit her leider auch gar nicht sein. Von Casio (G-Shock) und Victorinox (I.N.O.X./Quartz) sind viele Tests und interessante Anwendungsbeispiele bekannt, welche die Robustheit sehr anschaulich dokumentieren. Solche Dokumentationen und damit konkrete Beweise vermisse ich bei den Herstellern mechanischer Uhren, egal, ob Automatik oder Handaufzug! Hier wird leider zu oft zu theoretisch argumentiert! Was jedoch einzig und alleine zählt, sind praktische Beweise, am besten aus dem irdischen Alltag – das macht die Theorie unmittelbar nachvollziehbar!

    Ich pflichte meinem Vorredner uneingeschränkt bei; SINN hat eine DIN (8330) entwickelt, das ist durchaus schon ein ernstzunehmender Beweis und Bremont geizt ebensowenig mit dem Einblick in wichtige, konstruktive Details – dennoch: Wo bleiben konkrete Anwendungsbeispiele aus der als oft so “harten Alltagspraxis” bezeichneten Realität gewöhnlicher Berufsgruppen und nicht ausgesuchter Ausnahmespezialisten wie der GSG 9 oder Robert Alan Eustace (Höhenweltrekord) bzw. irgendwelcher Kunstflugspezialisten und Kampfpiloten? Das hört sich marketingtechnisch zwar alles absolut beeindruckend und furchtbar spannend an, hat aber mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag bzw. der üblichen Lebensrealität der Zielgruppen (Käufer mit einer “technischen Affinität”) leider nur sehr wenig bis gar nichts zu tun! Oder, um es mit den Worten von Max Bill zu sagen: “Was wirklich zählt, ist die Gebrauchsfähigkeit im praktischen Alltag und nicht auf dem Mond. Ein so alltägliches Produkt wie eine Armbanduhr überzeugt durch seine funktionale Beständigkeit und nicht durch Rekorde!”

    In diesem Sinne haben viele Uhrenhersteller leider schon lange die Bodenhaftung verloren: Eine mechanische Uhr, die nach einem Sturz auf die irdischen Fliesen noch unbeirrt weiter tickt, ist nach meiner Meinung wesentlich robuster und zuverlässiger, als eine Uhr, die z. B. mal irgend jemand im Weltall getragen hat. Als Diagnosemittel der Wahl nach der abschließenden Landung auf der Erde lediglich eine Überprüfung der Gangwerte auf der Zeitwaage? Das reicht z. B. nach einem Beschleunigungstest in der Humanzentrifuge (siehe bei FORTIS) absolut nicht aus, denn es ergibt sich höchstens ein vages Verdachtsmoment auf den konkreten Zustand aller beteiligten Komponenten. Doch genau dieser konkrete Zustand entscheidet über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der betroffenen Komponenten und damit der Uhr!

    Der Begriff “Effekthascherei” trifft es damit schon ganz gut, denn eine Uhr, die den alltäglichen, irdischen Belastungen unbeeindruckt über eine lange Zeit standzuhalten vermag, ist wesentlich glaubwürdiger, als eine “Rekordikone” wie z. B. die Rolex Deepsea (…mit Mondpreisen)!

    “Die Form folgt der Funktion” – darin liegt auch im Sinne von Max Bill in Sachen Robustheit der mechanischen Uhren der Schlüssel!

    Best Regards
    Wojtenek

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  10. Im Grunde genommen kann ich mich meinen Vorrednern anschließen. Bis auf die Aussage, dass eine Rolex Sea Dweller weniger alltagstauglich ist. Meine SD 50 war schon bei einigen Tauchgängen dabei (Hobbytaucher) und funktioniert tadellos. Glücklicherweise hatte ich aber auch noch keinen “Feindkontakt” mit einem Riff o.ä.
    Die Gangwerte die weiter oben beschrieben wurden, lassen einen Defekt vermuten – ja so etwas gibt es auch bei Rolex. All meine Uhren aus dem Hause Rolex laufen, nach einer “Einlaufphase” – ja auch das gibt es erstaunlicherweise tatsächlich- mit ca. 0,5 Sekunden im Plus, in einer Woche!
    Aber sind wir mal ehrlich, ein Großteil der Interessenten, auch dieses Artikels- mich eingeschlossen – sind “Uhrenverrückte” die nur dem ständigen Marketinggeplappere überdrüssig sind und natürlich nicht zu einer fiktiven Zielgruppe gehören, die auf den Mount Everest klettert, Tiefseetaucher ist, Kampfpilot, Agent, oder Mitglied einer Spezialeinheit der Airforce, Marine oder sonstiger Bodenelitegruppe ist, oder gar Formel 1 Pilot 😉
    Das die hier gezeigten Uhren (im hier veröffentlichten Artikel v.11.04.19) auch Spaß nach dem gedachten Einsatz bereiten können, daran habe ich ein wenig Zweifel.
    Die Uhren mit dem Selitta SW 200 Kaliber dürften nicht gerade mit Gangwerten glänzen. Auch Erschütterungen sollten das Uhrwerk ein wenig aus dem Gleichlauf bringen. Auch die angezielte UVP Grenze von über 2000TSD Euro spricht doch eher für ein Wunschdenken des jeweiligen Herstellers. Uhren der Marke ML werden aber glücklicherweise häufig mit einem Abschlag von über 30% verkauft, sofern man nicht bei einer Kette kauft, die dem uninformierten Interessenten einen Nachlass von 10% als maximal möglichen Nachlass verkaufen möchte….
    Zur Seiko. Optisch Geschmacksache. Das Kaliber, die Limtierung, als auch die Verarbeitung rechtfertigen m.E. nicht diesen unangemessenen Verkaufspreis.
    Aber auch hier gilt 20% Nachlass ist auch hier kein Problem- so jedenfalls meine Erfahrung mit den letzten Limitierungen aus dem Hause Seiko.

    Einzig, von allen aktuell vorgestellten Kanidaten, ist die Sinn eine echte Toolwatch. Preis und letztendlich Leistung passen am Besten zum verlangten Preis. Dennoch, auch hier, wie bei allen anderen Herstellern auch, versucht man sich noch ein Stück weiter oben zu positionieren.
    Verständlich, erfährt der Boom auf Uhren weiterhin keinen Dämpfer, Nullzinspolitik sei dank 😉

    Grüße

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  11. Der globale Uhrenmarkt ist gesättigt, das Argument, die Zeit präzise zu messen alleine, zieht nicht mehr um den Absatz und damit die teilweise enormen Umsätze auf Dauer zu sichern. Also her mit der Wunderpille Marketinggedöhns a’ la Traumfabrik Hollywood mit allen möglichen – und unmöglichen – Heldenvorbildern, die Otto Durchschnitt von nebenan das Gefühl vermitteln sollen, via Gebrauch “heldengeprüfter” Gegenstände, also auch Uhren, zu diesem exklusiven Heldenclub zu gehören und ebenfalls eine ganz große Nummer zu sein: der Zeitmesser verkommt zur Egokrücke!

    Für mich als technikbegeisterter Uhrenfreund, der die eigentliche Aufgabe einer Uhr, das zuverlässige Messen und Anzeigen der Zeit, niemals aus den Augen verliert, ist diese Entwicklung schlichtweg absurd! Auch die Tatsache, daß so manches Uhrenmodell dank perverser und betrügerischer Nullzinspolitik sich plötzlich im Status der Wertanlagen z. B. zur Rentenaufbesserung wieder findet, nenne ich grotesk!

    Eine robuste, zuverlässige, ansprechend gestaltete Uhr ohne überkandidelte Rekordansprüche zu einem fairen Preis mit einem ebenso zuverlässigen wie kulanten Herstellerservice – das ist es, was einen wahren Uhrenfreund glücklich macht! Als Beispiel sei hier der leider bereits verblichene Helmut Sinn mit seiner vorbildlichen Firmenphilosophie genannt. Entsprechend präferiere ich Hersteller bzw. Marken wie SINN (die Einsatzmesser) und STOWA (sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und erstklassige Verarbeitung).

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  12. Ich schließe mich Ihre Tests betreffend, der Meinung meiner Vorschreiber voll und ganz an. Mit Alltagstauglichkeit haben die nur sehr sehr wenig zu tun. Wer sich eine Rolex, Omega etc. leisten mag, der tut das nicht, weil die so robust oder genau sind. Welcher dieser Träger taucht schon ständig 300 Meter tief oder hat einen der o.g. Jobs. Diese Uhren sind Liebhaberei, Prestige und/oder Sinn für schönes zeitloses Design und herrlichstes Handwerk, die Caliber betreffend. Oft auch Spekulationsobjekt, warum auch nicht.
    Warum geben Sie nicht Uhren, die Sie testen wollen, an Leser heraus und lassen Sie sie diese im Alltag tragen? Das haben Journalisten, die Laufschuhe getestet haben wollten, schon vor 15 Jahren gemacht.
    Und warum fällt so eine tolle Uhr nicht ein paar mal auf einen Fliesenboden, wie er in nahezu allen Bädern verlegt ist? Oder Sie lassen mal ein bestimmtes Gewicht auf das Uhrenglas krachen, eine Schlag simulierend. Das wäre aussagekräfttig für den alltäglichen Gebrauch.
    Meine Uhren, weniger namhafter Hersteller, z.B. Hacher oder Joachim Barisch, halten sicher nicht weniger aus. Die beweisen ihre Alltagstauglichkeit nahezu täglich, nämlich in meinem Alltag.

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  13. Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Für mich ist die Ergonomie beim Tragen der Uhr sehr wichtig, sodass ich die verschraubte und geschützte Krone auf der 9Uhr-Position meiner Sinn EZM3 sehr schätze. Mit dieser Uhr bin ich in als der Industrie mehrfach an Gerüsten hängengeblieben, ohne dass am Uhrglas oder Gehäuse (Lünette ausgenommen) große Spuren zu sehen sind. Lediglich die Lünette war einmal abgesprungen, da nicht unverlierbar verbaut. Die Genauigkeit schätze ich sehr, vom Juni bis zur Zeitumstellung im Oktober musste ich die Uhr bei täglichem Tragen nicht stellen!
    Bzgl. Trageeigenschaften stellt sich mir die Frage, wie es eine Uhr mit 48mm-Gehäuse in die Auswahl geschafft hat, mit der man naturgemäß öfter hängenbleibt.

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  14. Die Robustheit einer Uhr aus Stahl hat nebem dem groben Gebrauch auch eine ästethische Dimension: Die Gehäuse bleiben länger intakt und neuwertig.

    Sinn sagt der widerständigen Oberflächentechnik Tegimentieren, Archimede macht dasselbe unter einem anderen Begriff und ich glaube auch Damasko bietet das an.

    Ich behandle meine Uhren nie grob und sie werden auch keinem gefährdenden Gebrauch ausgesetzt. Aber so geschützte Uhren bleiben länger schön.

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