Produkt: Download:  Panerai Luminor Submersible 1950 3 Days im Praxistauchtest
Download: Panerai Luminor Submersible 1950 3 Days im Praxistauchtest
Chronos unterzieht die Panerai Luminor Submersible 1950 Amagnetic 3 Days Automatic Titanio einem Härtetest. Wie schlägt sich die Uhr beim Eistauchen?

Die Redaktion empfiehlt: 6 robuste Sportuhren

Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen

Ob am verschwitzten Handgelenk, unter Wasser, auf der Skipiste, im Gelände oder auf der Rennstrecke: Sportuhren begleiten ihre Träger so ziemlich überall hin und müssen deswegen auch einiges aushalten. Welche Modelle empfehlen die Redakteure von Chronos, UHREN-MAGAZIN und Watchtime.net? 6 Sportuhren, die fast alles mitmachen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Und wenn Sie einmal keine Lust auf sportliche Betätigungen haben – mit einer dieser Uhren steigt der Spaßfaktor garantiert.

Sportuhr #1: Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion

6 robuste Sportuhren: Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos empfiehlt die Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion
Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos ist von der Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion begeistert

“Die Sea-Timer Black Motion von Mühle-Glashütte geht mit einem durch Dick und Dünn: Ihr Edelstahlgehäuse ist durch die schwarze Titancarbidbeschichtung besonders kratzresistent, die nach unten versetzte Krone mit Flankenschutz verschraubt und das Saphirglas mit 2,5 Millimetern besonders dick und dazu doppelt entspiegelt. Wegen ihrer beidseitig drehbaren Lünette ist sie nicht als klassische Taucheruhr konzipiert, widersteht dem nassen Element aber bis in 300 Meter Tiefe. Das Automatikkaliber Sellita SW 200 mit Mühle-Spechthalsregulierung besitzt einen blauen Jubiläumsrotor zu Ehren der Firmengründung vor 150 Jahren sowie der Neugründung vor 25 Jahren. Die Sportuhr wird mit einem wasserabweisenden Textilband mit Kautschukinnenseite am Arm gehalten.”

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Edelstahl mit Titancarbidbeschichtung | 44 Millimeter | Kaliber Sellita SW 200, Automatik | 2.200 Euro.

Sportuhr #2: Longines Hydroconquest All Black

Holger Christmann, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN, wählt die Hydronconquest All Black von Longines
Holger Christmann, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN, wählt die Hydronconquest All Black von Longines

“Strandtauglich ist die Longines Hydroconquest All Black Ceramic mit Kautschukarmband. Sie ist bis 30 Bar wasserdicht, mit 43 Millimeter im Durchmesser angenehm zu tragen und gut ablesbar. Sie bringt bei aller Sportlichkeit genug Rasse und Eleganz mit, um sie auch beim Lunch im Club 55 in St. Tropez zu tragen.”

Keramik | 43 Millimeter |  Kaliber L888.3 auf Basis des Eta A31.L02, Automatik | 3.220 Euro

Sportuhr #3: Seiko Prospex Automatik Diver’s Limited Edition „Twilight Blue“ (SPB097J1)

Katharina Studer, Redakteurin Watchtime.net, entscheidet sich für die Seiko Prospex Automatik Diver’s Limited Edition „Twilight Blue“ (SPB097J1)
Katharina Studer, Redakteurin Watchtime.net, entscheidet sich für die Seiko Prospex Automatik Diver’s Limited Edition „Twilight Blue“ (SPB097J1)

“Perfekt für diverse Outdoor-Abenteuer geeignet ist die Seiko Prospex Automatik Diver’s Limited Edition „Twilight Blue“: Ihr 44 Millimeter großes Edelstahlgehäuse ist hartbeschichtet und so weniger empfindlich gegenüber Kratzern. Dank der Druckfestigkeit bis 20 Bar kann man mit ihr nicht nur im See planschen, sondern richtig abtauchen.”

Edelstahl | 44 Millimeter | Manufakturkaliber 6R15, Automatik | 1.200 Euro

Sportuhr #4: Nomos Glashütte Club Sport Neomatik 42 Datum

Sabine Zwettler, Autorin beim UHREN-MAGAZIN, empfiehlt die Nomos Glashütte Club Sport Neomatik 42
Sabine Zwettler, Autorin beim UHREN-MAGAZIN, empfiehlt die Nomos Glashütte Club Sport Neomatik 42

“Ob Wildbaden in der Auvergne, Dolcefarniente an der Adria oder Backpacking in den schottischen Highlands: Mit einer Druckfestigkeit von 30 Bar, extrastarkem Saphirglas, nachleuchtendem Zifferblatt und neuem Metallband ist die Club Sport Neomatik 42 Datum von Nomos Glashütte für viele Abenteuer zu haben. Auch abends im Restaurant gibt sie eine super Figur ab.”

Edelstahl | 42 Millimeter | Manufakturkaliber DUW 6101, Automatik | 3.220 Euro

Sportuhr #5: Sinn Spezialuhren 206 Arktis II

Sporuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin des UHREN-MAGAZINS: Sinn Spezialuhren 206 Arktis II
Sportuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin des UHREN-MAGAZINS: Sinn Spezialuhren 206 Arktis II

“Ob am Äquator, in der Arktis oder beim Tauchen auf Bali: Mit dieser Uhr kann man überall Sport treiben. Die 206 Artkis II funktioniert zwischen – 45 und + 80 Grad Celsius und bis 300 Meter Wassertiefe, und sie ist unterdruckund beschlagsicher. Sinn hat den Chronographen jüngst mit einem trendigen blauen Zifferblatt herausgebracht: Das ist arktisch cool.”

Edelstahl | 43 Millimeter | Kaliber Eta/Valjoux 7750, Automatik | 3.660 Euro

Einen ausführlichen Test zur Sinn 206 Arktis II können Sie sich hier für nur 0,99 Euro herunterladen!

Sportuhr #6: Oris Dive Control Limited Edition

6 robuste Sportuhren: Jens Koch, Redakteur Chronos, ist von der Oris Dive Control Limited Edition überzeugt
Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Oris Dive Control Limited Edition

„Die Oris Dive Control Limited Edition hält mit ihrem 51 Millimeter großen salzwasserbeständigem Titangehäuse nicht nur bis 1.000 Meter Tiefe wasserdicht, sondern verfügt auch über eine besonders sichere Tauchzeitlünette, die erst gedreht werden kann wenn der äußere Teil nach oben gezogen wird. Das auf 500 Exemplare limitierte Profigerät kostet 4.800 Euro.”

Titan | 51 Millimeter | Kaliber Oris Caliber 774; Basis Sellita SW500, Automatik | 4.800 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im August 2015.

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Produkt: Download Kurztest: Luminox Scott Cassell Deep Dive Special 1520 Series
Download Kurztest: Luminox Scott Cassell Deep Dive Special 1520 Series
Getestet: Die Scott Cassell Deep Dive Special 1520 Series von Luminox

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Redaktion empfiehlt: 8 robuste Sportuhren
    Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen???
    Diese Empfehlung kann ich nicht teilen! Schwarz beschichte Uhren sind der letzte Mist. So toll sie am Anfang auch aussehen so bescheuert sieht es dann aus wenn man irgendwo mal leicht anstösst und sich die Beschichtung ablöst und das wird definitiv passieren egal ob pvd oder dlc. Und das wird auch bei keiner Revision behoben. Daher solche Uhren als robust zu deklarieren ist schlicht QUATSCH!

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  2. Sehr gute Empfehlung

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  3. Für mich ist immer noch Titan das ultimative Uhrenmaterial. Leicht hart und soviel ich weiß auch für Sättigungstauchgänge geeignet, da es Gas entweichen lässt dank der vorhanden Porendichte.

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  4. Den Kommentar von Jan kann ich leider nur voll zustimmen. Trotz Desk-Diving als härtestem Einsatz habe ich bei einer nicht eben günstigen Uhr einer renommierten Marke an den schick scharfen Kanten vom DLC-Gehäuse nach einem halben Jahr schon Stellen, wo der blanke Stahl zum Vorschein kommt. Alles was rundlich oder plan ist, ist hingegen noch makellos. Ist an sich keine große Sache, aber widerspricht dem Marketing “kratzfester und widerstandsfähiger als Stahl” dann doch. Wenn man mit meiner Uhr beim Tauchen an einem Stein (Beton, Granit!) hängen bleibt – ich möchte nicht wissen, wie die aussehen würde. Und Polieren ist da eben nicht drin.

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  5. Also Taucheruhren mit Bronze oder Aluminiumlünette als robust zu bezeichnen halte ich für falsch!
    Jeder der schon mal mit so einer Lünette irgendwo gegen geschlagen ist, sei es eine Türklinke oder ein Stein unter Wasser, der wird mir das bestätigen!

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  6. Wenn ich an meine körperlichen Grenzen gehe, ist ein verschwitzes Handgelenk mein geringstes Problem. Ich trage dann eine G-Shock oder eine Steinhart, die widerstandsfähig und strapazierfähig sind und deren Ersatz- bzw. Instandsetzungskosten bei einem Unfall zu absolut vernachlässigen sind. Allerdings betreibe ich auch keinen Marketingsport…

    😉

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  7. ich bin von meiner Roles Se Dweller enttäuscht. Die Uhr ging sofort nach Kauf innerhalb von 5-6 Tagen 3 Minuten falsch. Der Rolexhändler erklärte mir dass dies innerhalb der normalen Toleranz läge. Meine ältere Zenit El Primero geht in dieser Zeitspanne rd. 20 Sekunden falsch und meine 40 Jahre alte Rolex Day Date ebenfalls nur rd. 30 Sekunden. Die Sea Dweller. kostete knapp Euro 10.000;- und das „Ergebnis“ist sehr unbefriedigend! Ausserdem zeigte die Uhr nach 1 Woche tragen im Metall kleine Löcher!

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  8. Hallo, liebe Redaktion

    Ein netter Artikel, jedoch mit so mancher Schwäche was die aktuelle Uhrenauswahl angeht: Was sowohl die vorgestellten Materialien als auch die zitierten “Tests” betrifft, fällt mir spontan der Begriff “überteuerte, marketingorientierte Effekthascherei” (…seitens der Hersteller) ein. Ich halte aus eigener, höchst positiver Erfahrung die DIN 8330 für Fliegeruhren und – bei Taucheruhren – das Modell U2S mit ebensolchem Metallband von SINN dagegen: Mit dieser echten (“Form als konsequenter Ausdruck der Funktion”) Taucheruhr pflege ich seit vielen Jahren meine Forschungstauchgänge im Baikalsee (sehr kalt, sehr tief…) durchzuführen.
    Im Gegensatz zur “Deepsea” von Rolex hat mich die U2S noch kein einziges mal im Stich gelassen – selbst, als ich beim Auftauchen mit dem rechten Arm derart heftig gegen ein unterseeisches, vorhängendes Felssims geknallt bin, daß mein rechtes Handgelenk hernach dick angeschwollen und blauviolett verfärbt war; an dem Uhrengehäuse, der Drehlunette oder dem Armband der U2S dagegen nicht der geringste Kratzer; auch die Gangwerte, gemessen auf einer Zeitwaage von Witschi, mit + 3,1 Sekunden/24 Stunden unverändert! In einer ähnlichen Situation hatte ich bereits die Drehlunette einer Deepsea eingebüßt, welche es regelrecht abgeschlagen hat! So kam ich schließlich zum EZM 5 – Glück im (…sehr teueren) Unglück!

    Viele Grüße
    Euer treuer Leser
    Prof. Dr. Steshenko Wolkowa

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  9. Cheers

    Mechanische Uhren sind niemals so robust wie Quartzuhren; das können sie von ihrer Beschaffenheit her leider auch gar nicht sein. Von Casio (G-Shock) und Victorinox (I.N.O.X./Quartz) sind viele Tests und interessante Anwendungsbeispiele bekannt, welche die Robustheit sehr anschaulich dokumentieren. Solche Dokumentationen und damit konkrete Beweise vermisse ich bei den Herstellern mechanischer Uhren, egal, ob Automatik oder Handaufzug! Hier wird leider zu oft zu theoretisch argumentiert! Was jedoch einzig und alleine zählt, sind praktische Beweise, am besten aus dem irdischen Alltag – das macht die Theorie unmittelbar nachvollziehbar!

    Ich pflichte meinem Vorredner uneingeschränkt bei; SINN hat eine DIN (8330) entwickelt, das ist durchaus schon ein ernstzunehmender Beweis und Bremont geizt ebensowenig mit dem Einblick in wichtige, konstruktive Details – dennoch: Wo bleiben konkrete Anwendungsbeispiele aus der als oft so “harten Alltagspraxis” bezeichneten Realität gewöhnlicher Berufsgruppen und nicht ausgesuchter Ausnahmespezialisten wie der GSG 9 oder Robert Alan Eustace (Höhenweltrekord) bzw. irgendwelcher Kunstflugspezialisten und Kampfpiloten? Das hört sich marketingtechnisch zwar alles absolut beeindruckend und furchtbar spannend an, hat aber mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag bzw. der üblichen Lebensrealität der Zielgruppen (Käufer mit einer “technischen Affinität”) leider nur sehr wenig bis gar nichts zu tun! Oder, um es mit den Worten von Max Bill zu sagen: “Was wirklich zählt, ist die Gebrauchsfähigkeit im praktischen Alltag und nicht auf dem Mond. Ein so alltägliches Produkt wie eine Armbanduhr überzeugt durch seine funktionale Beständigkeit und nicht durch Rekorde!”

    In diesem Sinne haben viele Uhrenhersteller leider schon lange die Bodenhaftung verloren: Eine mechanische Uhr, die nach einem Sturz auf die irdischen Fliesen noch unbeirrt weiter tickt, ist nach meiner Meinung wesentlich robuster und zuverlässiger, als eine Uhr, die z. B. mal irgend jemand im Weltall getragen hat. Als Diagnosemittel der Wahl nach der abschließenden Landung auf der Erde lediglich eine Überprüfung der Gangwerte auf der Zeitwaage? Das reicht z. B. nach einem Beschleunigungstest in der Humanzentrifuge (siehe bei FORTIS) absolut nicht aus, denn es ergibt sich höchstens ein vages Verdachtsmoment auf den konkreten Zustand aller beteiligten Komponenten. Doch genau dieser konkrete Zustand entscheidet über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der betroffenen Komponenten und damit der Uhr!

    Der Begriff “Effekthascherei” trifft es damit schon ganz gut, denn eine Uhr, die den alltäglichen, irdischen Belastungen unbeeindruckt über eine lange Zeit standzuhalten vermag, ist wesentlich glaubwürdiger, als eine “Rekordikone” wie z. B. die Rolex Deepsea (…mit Mondpreisen)!

    “Die Form folgt der Funktion” – darin liegt auch im Sinne von Max Bill in Sachen Robustheit der mechanischen Uhren der Schlüssel!

    Best Regards
    Wojtenek

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  10. Im Grunde genommen kann ich mich meinen Vorrednern anschließen. Bis auf die Aussage, dass eine Rolex Sea Dweller weniger alltagstauglich ist. Meine SD 50 war schon bei einigen Tauchgängen dabei (Hobbytaucher) und funktioniert tadellos. Glücklicherweise hatte ich aber auch noch keinen “Feindkontakt” mit einem Riff o.ä.
    Die Gangwerte die weiter oben beschrieben wurden, lassen einen Defekt vermuten – ja so etwas gibt es auch bei Rolex. All meine Uhren aus dem Hause Rolex laufen, nach einer “Einlaufphase” – ja auch das gibt es erstaunlicherweise tatsächlich- mit ca. 0,5 Sekunden im Plus, in einer Woche!
    Aber sind wir mal ehrlich, ein Großteil der Interessenten, auch dieses Artikels- mich eingeschlossen – sind “Uhrenverrückte” die nur dem ständigen Marketinggeplappere überdrüssig sind und natürlich nicht zu einer fiktiven Zielgruppe gehören, die auf den Mount Everest klettert, Tiefseetaucher ist, Kampfpilot, Agent, oder Mitglied einer Spezialeinheit der Airforce, Marine oder sonstiger Bodenelitegruppe ist, oder gar Formel 1 Pilot 😉
    Das die hier gezeigten Uhren (im hier veröffentlichten Artikel v.11.04.19) auch Spaß nach dem gedachten Einsatz bereiten können, daran habe ich ein wenig Zweifel.
    Die Uhren mit dem Selitta SW 200 Kaliber dürften nicht gerade mit Gangwerten glänzen. Auch Erschütterungen sollten das Uhrwerk ein wenig aus dem Gleichlauf bringen. Auch die angezielte UVP Grenze von über 2000TSD Euro spricht doch eher für ein Wunschdenken des jeweiligen Herstellers. Uhren der Marke ML werden aber glücklicherweise häufig mit einem Abschlag von über 30% verkauft, sofern man nicht bei einer Kette kauft, die dem uninformierten Interessenten einen Nachlass von 10% als maximal möglichen Nachlass verkaufen möchte….
    Zur Seiko. Optisch Geschmacksache. Das Kaliber, die Limtierung, als auch die Verarbeitung rechtfertigen m.E. nicht diesen unangemessenen Verkaufspreis.
    Aber auch hier gilt 20% Nachlass ist auch hier kein Problem- so jedenfalls meine Erfahrung mit den letzten Limitierungen aus dem Hause Seiko.

    Einzig, von allen aktuell vorgestellten Kanidaten, ist die Sinn eine echte Toolwatch. Preis und letztendlich Leistung passen am Besten zum verlangten Preis. Dennoch, auch hier, wie bei allen anderen Herstellern auch, versucht man sich noch ein Stück weiter oben zu positionieren.
    Verständlich, erfährt der Boom auf Uhren weiterhin keinen Dämpfer, Nullzinspolitik sei dank 😉

    Grüße

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  11. Der globale Uhrenmarkt ist gesättigt, das Argument, die Zeit präzise zu messen alleine, zieht nicht mehr um den Absatz und damit die teilweise enormen Umsätze auf Dauer zu sichern. Also her mit der Wunderpille Marketinggedöhns a’ la Traumfabrik Hollywood mit allen möglichen – und unmöglichen – Heldenvorbildern, die Otto Durchschnitt von nebenan das Gefühl vermitteln sollen, via Gebrauch “heldengeprüfter” Gegenstände, also auch Uhren, zu diesem exklusiven Heldenclub zu gehören und ebenfalls eine ganz große Nummer zu sein: der Zeitmesser verkommt zur Egokrücke!

    Für mich als technikbegeisterter Uhrenfreund, der die eigentliche Aufgabe einer Uhr, das zuverlässige Messen und Anzeigen der Zeit, niemals aus den Augen verliert, ist diese Entwicklung schlichtweg absurd! Auch die Tatsache, daß so manches Uhrenmodell dank perverser und betrügerischer Nullzinspolitik sich plötzlich im Status der Wertanlagen z. B. zur Rentenaufbesserung wieder findet, nenne ich grotesk!

    Eine robuste, zuverlässige, ansprechend gestaltete Uhr ohne überkandidelte Rekordansprüche zu einem fairen Preis mit einem ebenso zuverlässigen wie kulanten Herstellerservice – das ist es, was einen wahren Uhrenfreund glücklich macht! Als Beispiel sei hier der leider bereits verblichene Helmut Sinn mit seiner vorbildlichen Firmenphilosophie genannt. Entsprechend präferiere ich Hersteller bzw. Marken wie SINN (die Einsatzmesser) und STOWA (sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und erstklassige Verarbeitung).

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  12. Ich schließe mich Ihre Tests betreffend, der Meinung meiner Vorschreiber voll und ganz an. Mit Alltagstauglichkeit haben die nur sehr sehr wenig zu tun. Wer sich eine Rolex, Omega etc. leisten mag, der tut das nicht, weil die so robust oder genau sind. Welcher dieser Träger taucht schon ständig 300 Meter tief oder hat einen der o.g. Jobs. Diese Uhren sind Liebhaberei, Prestige und/oder Sinn für schönes zeitloses Design und herrlichstes Handwerk, die Caliber betreffend. Oft auch Spekulationsobjekt, warum auch nicht.
    Warum geben Sie nicht Uhren, die Sie testen wollen, an Leser heraus und lassen Sie sie diese im Alltag tragen? Das haben Journalisten, die Laufschuhe getestet haben wollten, schon vor 15 Jahren gemacht.
    Und warum fällt so eine tolle Uhr nicht ein paar mal auf einen Fliesenboden, wie er in nahezu allen Bädern verlegt ist? Oder Sie lassen mal ein bestimmtes Gewicht auf das Uhrenglas krachen, eine Schlag simulierend. Das wäre aussagekräfttig für den alltäglichen Gebrauch.
    Meine Uhren, weniger namhafter Hersteller, z.B. Hacher oder Joachim Barisch, halten sicher nicht weniger aus. Die beweisen ihre Alltagstauglichkeit nahezu täglich, nämlich in meinem Alltag.

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