Produkt: Chronos Sportuhren-Katalog 2019/2020
Chronos Sportuhren-Katalog 2019/2020
1200 aktuelle und brandneue Sportuhren von über 100 Marken

Die Redaktion empfiehlt: 6 robuste Sportuhren

Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen

Ob am verschwitzten Handgelenk, unter Wasser, auf der Skipiste, im Gelände oder auf der Rennstrecke: Sportuhren begleiten ihre Träger so ziemlich überall hin und müssen deswegen auch einiges aushalten. Welche Modelle empfehlen die Redakteure von Chronos, UHREN-MAGAZIN und Watchtime.net? 6 Sportuhren, die fast alles mitmachen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Und wenn Sie einmal keine Lust auf sportliche Betätigungen haben – mit einer dieser Uhren steigt der Spaßfaktor garantiert.

Robuste Sportuhr #1: Hanhart S 105 OE

 Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos empfiehlt die Hanhart S 105 OE

Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos, empfiehlt die Hanhart S 105 OE

Hanharts neue Fliegeruhr S 105 OE folgt im Design den Borduhren, die das österreichische Bundesheer in seinen Kampf- und Aufklärungsflugzeugen vom Typ Saab 105 einsetzt – und zwar seit genau 50 Jahren. Für die extrem gute Ablesbarkeit sorgen Leuchtziffern, Indexmarker und breite Zeigern, die mit weißem Superluminova beschichtet sind. Zum schwarzen Zifferblatt passt das schwarz PVD-beschichtete Stahlgehäuse. Die Koordinaten auf dem Zifferblatt bezeichnen den Firmensitz von Hanhart in Gütenbach im Schwarzwald.”

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40 Millimeter | Kaliber Sellita SW 200 oder Eta 2824, Automatik | 100 Meter wasserdicht | limitiert auf 105 Stück | 990 Euro

Robuste Sportuhr #2: Mido Ocean Star Chronometer 600 

 Holger Christmann, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN ist von der Mido Ocean Star Chronometer 600 begeistert

Holger Christmann, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN, ist von der Mido Ocean Star Chronometer 600 begeistert

“Die Mido Ocean Star ist der stille Star unter den Taucheruhren. Dass sie schon 1944 auf den Markt kam, wurde auch so manchem Uhrenkenner erst klar, als sie jetzt ihren 75. Geburtstag feierte. Lange wurde die Ocean Star durch ihre einzigartige Korkkronendichtung – Aquadura genannt – wasserdicht gehalten. Heute halten Kronentubusdichtung das Innenleben der Uhr trocken. Mit der einseitig drehbaren Tauchlünette und den kräftigen, gut ablesbaren Zeigern und Indizes entspricht der Look der Ocean Star dem einer klassischen Taucheruhr. Da die Uhr nicht nur gut aussieht, sondern auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet, lohnt es sich, ein paar hundert Euro draufzulegen und sich die COSC-getestete Version Chronometer 600 zu gönnen. Hier ist die Präzision zertifiziert. Das Modell hält außerdem einem Druck von 60 bar stand. Angetrieben wird die Uhr vom Automatikkaliber 80 (einem Werk auf der Basis des Eta C07.821, das Swatch-Group-Marken vorbehalten ist und mit einer Gangreserve von 80 Stunden aufwartet). Die Abkürzung ‘Si’ auf dem Zifferblatt verrät, dass im Werk eine Siliziumfeder verbaut ist, die das gute Stück vor Magnetfeldern schützt. Für einen Listenpreis von 1490 Euro ist das alles zusammen ziemlich viel Qualität für relativ wenig Geld.”

Edelstahl | 43,5 Millimeter |Kaliber 80 (ETA C07.821), Automatik | 1.490 Euro

Robuste Sportuhr #3: Omega Seamaster Diver 300M in Keramik und Titan

Chronos-Redakteur Alexander Krupp entscheidet sich für die Omega Seamaster Diver 300M in Keramik und Titan
Chronos-Redakteur Alexander Krupp entscheidet sich für die Omega Seamaster Diver 300M in Keramik und Titan

“Die neue Modellversion der Omega Seamaster Diver 300M ist leicht, kratzfest, antimagnetisch und bis 300 Meter wasserdicht. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Sie wird an einem robusten, aber geschmeidigen Kautschukband getragen. Damit – und dank ihres sportlich-eleganten Designs – eignet sich die auf 43,5 Millimeter gewachsene Manufakturuhr nicht nur für anspruchsvolle Aktivitäten, sondern auch für den Alltag. Sportlich ist allerdings auch der Preis: Mit 7.600 Euro kostet die Keramik-Titan-Uhr 3.100 Euro mehr als die Stahlvarianten.”

Keramik und Titan| 43,5 Millimeter | Manufakturkaliber 8806, Automatik, Chronometer | 7.600 Euro

Robuste Sportuhr #4: Breitling Super Avenger Chronograph 48 Night Mission

Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Breitling Super Avenger Chronograph 48 Night Mission
Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Breitling Super Avenger Chronograph 48 Night Mission

“Es gibt sie noch die markanten Uhren in Übergröße! Der neue Breitling Super Avenger Chronograph 48 Night Mission kommt in 48 Millimeter, macht sich aber dank des Titangehäuses leicht. Das bis 300 Meter wasserdichte Gehäuse sieht wegen der dunklen DLC-Beschichtung nicht nur cool aus, sondern wird auch kratzfester. Das robuste Standardwerk ist chronometergeprüft und läuft daher präzise. Sie ist also für den harten Alltag gut gerüstet.”

Titan | 48 Millimeter | Kaliber Eta-Valjoux 7750, Automatik | 5.750 Euro

Robuste Sportuhr #5: Certina DS Action Diver

Nadja Ehrlich, Online-Redakteurin Watchtime.net, empfiehlt die Certina DS Action Diver
Nadja Ehrlich, Online-Redakteurin Watchtime.net, empfiehlt die Certina DS Action Diver

“Belastbar, extrem widerstandsfähig und trotzdem leicht: Titan-Uhren sind die perfekten Begleiter für alle sportlichen Aktivitäten. Bei der Certina DS Action Diver bestehen sowohl das 43 Millimeter große Gehäuse als auch das Band aus dem Material. Zudem hält die Uhr einem Druck bis 30 Bar stand und ist nach der ISO-Norm 6425 als Taucheruhr zertifiziert. Das Modell punktet außerdem mit einer langen Gangreserve von 80 Stunden und dem top Preis-Leistungs-Verhältnis: die robuste Sportuhr kostet 975 Euro.”

Titan | 43 Millimeter | Eta Powermatic 80, Automatik | 975 Euro

Robuste Sportuhr #6: Seiko Prospex LX, Referenz SNR025J1

 Sportuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin des UHREN-MAGAZINS: Seiko Prospex LX, Referenz SNR025J1
Sportuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin des UHREN-MAGAZINS: Seiko Prospex LX, Referenz SNR025J1

“Die knapp 45 Millimeter großen Uhren der neuen Seiko-Linie LX sind mit speziellen Funktionen versehen. Eine davon trägt eine eher selten zu findende Kompasslünette und dazu einen GMT-Zeiger auf dem Zifferblatt. Im Innern des Zeitmessers verrichtet das moderne Spring Drive Kaliber 5R66 mit einer Gangabweichung von maximal einer Sekunde am Tag, 70 Stunden Gangautonomie, hoher Stoßfestigkeit und Temperaturbeständigkeit seinen Dienst. Es zeigt neben der Hauptzeit und der zweiten Zeitzone ein Datum bei drei Uhr und die Gangreserve bei acht Uhr an. Der Name der neuen Seiko Prospex LX-Linie lehnt sich an das lateinische Wort für Licht an und versteht sich als Anspielung auf die Art und Weise, wie dieses von den Gehäuseoberflächen der Seiko Prospex LX reflektiert wird. Das Gehäuse besteht aus teils satiniertem und teils poliertem Titan, wobei bei letzterer Verarbeitung die Zaratsu-Technik zum Einsatz kommt.”

Titan | 45 Millimeter | Kaliber Spring Drive 5R66, Automatik | 5.100 Euro

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im August 2015.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Redaktion empfiehlt: 8 robuste Sportuhren
    Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen???
    Diese Empfehlung kann ich nicht teilen! Schwarz beschichte Uhren sind der letzte Mist. So toll sie am Anfang auch aussehen so bescheuert sieht es dann aus wenn man irgendwo mal leicht anstösst und sich die Beschichtung ablöst und das wird definitiv passieren egal ob pvd oder dlc. Und das wird auch bei keiner Revision behoben. Daher solche Uhren als robust zu deklarieren ist schlicht QUATSCH!

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  2. Sehr gute Empfehlung

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  3. Für mich ist immer noch Titan das ultimative Uhrenmaterial. Leicht hart und soviel ich weiß auch für Sättigungstauchgänge geeignet, da es Gas entweichen lässt dank der vorhanden Porendichte.

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  4. Den Kommentar von Jan kann ich leider nur voll zustimmen. Trotz Desk-Diving als härtestem Einsatz habe ich bei einer nicht eben günstigen Uhr einer renommierten Marke an den schick scharfen Kanten vom DLC-Gehäuse nach einem halben Jahr schon Stellen, wo der blanke Stahl zum Vorschein kommt. Alles was rundlich oder plan ist, ist hingegen noch makellos. Ist an sich keine große Sache, aber widerspricht dem Marketing “kratzfester und widerstandsfähiger als Stahl” dann doch. Wenn man mit meiner Uhr beim Tauchen an einem Stein (Beton, Granit!) hängen bleibt – ich möchte nicht wissen, wie die aussehen würde. Und Polieren ist da eben nicht drin.

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  5. Also Taucheruhren mit Bronze oder Aluminiumlünette als robust zu bezeichnen halte ich für falsch!
    Jeder der schon mal mit so einer Lünette irgendwo gegen geschlagen ist, sei es eine Türklinke oder ein Stein unter Wasser, der wird mir das bestätigen!

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  6. Wenn ich an meine körperlichen Grenzen gehe, ist ein verschwitzes Handgelenk mein geringstes Problem. Ich trage dann eine G-Shock oder eine Steinhart, die widerstandsfähig und strapazierfähig sind und deren Ersatz- bzw. Instandsetzungskosten bei einem Unfall zu absolut vernachlässigen sind. Allerdings betreibe ich auch keinen Marketingsport…

    😉

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  7. ich bin von meiner Roles Se Dweller enttäuscht. Die Uhr ging sofort nach Kauf innerhalb von 5-6 Tagen 3 Minuten falsch. Der Rolexhändler erklärte mir dass dies innerhalb der normalen Toleranz läge. Meine ältere Zenit El Primero geht in dieser Zeitspanne rd. 20 Sekunden falsch und meine 40 Jahre alte Rolex Day Date ebenfalls nur rd. 30 Sekunden. Die Sea Dweller. kostete knapp Euro 10.000;- und das „Ergebnis“ist sehr unbefriedigend! Ausserdem zeigte die Uhr nach 1 Woche tragen im Metall kleine Löcher!

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  8. Hallo, liebe Redaktion

    Ein netter Artikel, jedoch mit so mancher Schwäche was die aktuelle Uhrenauswahl angeht: Was sowohl die vorgestellten Materialien als auch die zitierten “Tests” betrifft, fällt mir spontan der Begriff “überteuerte, marketingorientierte Effekthascherei” (…seitens der Hersteller) ein. Ich halte aus eigener, höchst positiver Erfahrung die DIN 8330 für Fliegeruhren und – bei Taucheruhren – das Modell U2S mit ebensolchem Metallband von SINN dagegen: Mit dieser echten (“Form als konsequenter Ausdruck der Funktion”) Taucheruhr pflege ich seit vielen Jahren meine Forschungstauchgänge im Baikalsee (sehr kalt, sehr tief…) durchzuführen.
    Im Gegensatz zur “Deepsea” von Rolex hat mich die U2S noch kein einziges mal im Stich gelassen – selbst, als ich beim Auftauchen mit dem rechten Arm derart heftig gegen ein unterseeisches, vorhängendes Felssims geknallt bin, daß mein rechtes Handgelenk hernach dick angeschwollen und blauviolett verfärbt war; an dem Uhrengehäuse, der Drehlunette oder dem Armband der U2S dagegen nicht der geringste Kratzer; auch die Gangwerte, gemessen auf einer Zeitwaage von Witschi, mit + 3,1 Sekunden/24 Stunden unverändert! In einer ähnlichen Situation hatte ich bereits die Drehlunette einer Deepsea eingebüßt, welche es regelrecht abgeschlagen hat! So kam ich schließlich zum EZM 5 – Glück im (…sehr teueren) Unglück!

    Viele Grüße
    Euer treuer Leser
    Prof. Dr. Steshenko Wolkowa

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  9. Cheers

    Mechanische Uhren sind niemals so robust wie Quartzuhren; das können sie von ihrer Beschaffenheit her leider auch gar nicht sein. Von Casio (G-Shock) und Victorinox (I.N.O.X./Quartz) sind viele Tests und interessante Anwendungsbeispiele bekannt, welche die Robustheit sehr anschaulich dokumentieren. Solche Dokumentationen und damit konkrete Beweise vermisse ich bei den Herstellern mechanischer Uhren, egal, ob Automatik oder Handaufzug! Hier wird leider zu oft zu theoretisch argumentiert! Was jedoch einzig und alleine zählt, sind praktische Beweise, am besten aus dem irdischen Alltag – das macht die Theorie unmittelbar nachvollziehbar!

    Ich pflichte meinem Vorredner uneingeschränkt bei; SINN hat eine DIN (8330) entwickelt, das ist durchaus schon ein ernstzunehmender Beweis und Bremont geizt ebensowenig mit dem Einblick in wichtige, konstruktive Details – dennoch: Wo bleiben konkrete Anwendungsbeispiele aus der als oft so “harten Alltagspraxis” bezeichneten Realität gewöhnlicher Berufsgruppen und nicht ausgesuchter Ausnahmespezialisten wie der GSG 9 oder Robert Alan Eustace (Höhenweltrekord) bzw. irgendwelcher Kunstflugspezialisten und Kampfpiloten? Das hört sich marketingtechnisch zwar alles absolut beeindruckend und furchtbar spannend an, hat aber mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag bzw. der üblichen Lebensrealität der Zielgruppen (Käufer mit einer “technischen Affinität”) leider nur sehr wenig bis gar nichts zu tun! Oder, um es mit den Worten von Max Bill zu sagen: “Was wirklich zählt, ist die Gebrauchsfähigkeit im praktischen Alltag und nicht auf dem Mond. Ein so alltägliches Produkt wie eine Armbanduhr überzeugt durch seine funktionale Beständigkeit und nicht durch Rekorde!”

    In diesem Sinne haben viele Uhrenhersteller leider schon lange die Bodenhaftung verloren: Eine mechanische Uhr, die nach einem Sturz auf die irdischen Fliesen noch unbeirrt weiter tickt, ist nach meiner Meinung wesentlich robuster und zuverlässiger, als eine Uhr, die z. B. mal irgend jemand im Weltall getragen hat. Als Diagnosemittel der Wahl nach der abschließenden Landung auf der Erde lediglich eine Überprüfung der Gangwerte auf der Zeitwaage? Das reicht z. B. nach einem Beschleunigungstest in der Humanzentrifuge (siehe bei FORTIS) absolut nicht aus, denn es ergibt sich höchstens ein vages Verdachtsmoment auf den konkreten Zustand aller beteiligten Komponenten. Doch genau dieser konkrete Zustand entscheidet über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der betroffenen Komponenten und damit der Uhr!

    Der Begriff “Effekthascherei” trifft es damit schon ganz gut, denn eine Uhr, die den alltäglichen, irdischen Belastungen unbeeindruckt über eine lange Zeit standzuhalten vermag, ist wesentlich glaubwürdiger, als eine “Rekordikone” wie z. B. die Rolex Deepsea (…mit Mondpreisen)!

    “Die Form folgt der Funktion” – darin liegt auch im Sinne von Max Bill in Sachen Robustheit der mechanischen Uhren der Schlüssel!

    Best Regards
    Wojtenek

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  10. Im Grunde genommen kann ich mich meinen Vorrednern anschließen. Bis auf die Aussage, dass eine Rolex Sea Dweller weniger alltagstauglich ist. Meine SD 50 war schon bei einigen Tauchgängen dabei (Hobbytaucher) und funktioniert tadellos. Glücklicherweise hatte ich aber auch noch keinen “Feindkontakt” mit einem Riff o.ä.
    Die Gangwerte die weiter oben beschrieben wurden, lassen einen Defekt vermuten – ja so etwas gibt es auch bei Rolex. All meine Uhren aus dem Hause Rolex laufen, nach einer “Einlaufphase” – ja auch das gibt es erstaunlicherweise tatsächlich- mit ca. 0,5 Sekunden im Plus, in einer Woche!
    Aber sind wir mal ehrlich, ein Großteil der Interessenten, auch dieses Artikels- mich eingeschlossen – sind “Uhrenverrückte” die nur dem ständigen Marketinggeplappere überdrüssig sind und natürlich nicht zu einer fiktiven Zielgruppe gehören, die auf den Mount Everest klettert, Tiefseetaucher ist, Kampfpilot, Agent, oder Mitglied einer Spezialeinheit der Airforce, Marine oder sonstiger Bodenelitegruppe ist, oder gar Formel 1 Pilot 😉
    Das die hier gezeigten Uhren (im hier veröffentlichten Artikel v.11.04.19) auch Spaß nach dem gedachten Einsatz bereiten können, daran habe ich ein wenig Zweifel.
    Die Uhren mit dem Selitta SW 200 Kaliber dürften nicht gerade mit Gangwerten glänzen. Auch Erschütterungen sollten das Uhrwerk ein wenig aus dem Gleichlauf bringen. Auch die angezielte UVP Grenze von über 2000TSD Euro spricht doch eher für ein Wunschdenken des jeweiligen Herstellers. Uhren der Marke ML werden aber glücklicherweise häufig mit einem Abschlag von über 30% verkauft, sofern man nicht bei einer Kette kauft, die dem uninformierten Interessenten einen Nachlass von 10% als maximal möglichen Nachlass verkaufen möchte….
    Zur Seiko. Optisch Geschmacksache. Das Kaliber, die Limtierung, als auch die Verarbeitung rechtfertigen m.E. nicht diesen unangemessenen Verkaufspreis.
    Aber auch hier gilt 20% Nachlass ist auch hier kein Problem- so jedenfalls meine Erfahrung mit den letzten Limitierungen aus dem Hause Seiko.

    Einzig, von allen aktuell vorgestellten Kanidaten, ist die Sinn eine echte Toolwatch. Preis und letztendlich Leistung passen am Besten zum verlangten Preis. Dennoch, auch hier, wie bei allen anderen Herstellern auch, versucht man sich noch ein Stück weiter oben zu positionieren.
    Verständlich, erfährt der Boom auf Uhren weiterhin keinen Dämpfer, Nullzinspolitik sei dank 😉

    Grüße

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  11. Der globale Uhrenmarkt ist gesättigt, das Argument, die Zeit präzise zu messen alleine, zieht nicht mehr um den Absatz und damit die teilweise enormen Umsätze auf Dauer zu sichern. Also her mit der Wunderpille Marketinggedöhns a’ la Traumfabrik Hollywood mit allen möglichen – und unmöglichen – Heldenvorbildern, die Otto Durchschnitt von nebenan das Gefühl vermitteln sollen, via Gebrauch “heldengeprüfter” Gegenstände, also auch Uhren, zu diesem exklusiven Heldenclub zu gehören und ebenfalls eine ganz große Nummer zu sein: der Zeitmesser verkommt zur Egokrücke!

    Für mich als technikbegeisterter Uhrenfreund, der die eigentliche Aufgabe einer Uhr, das zuverlässige Messen und Anzeigen der Zeit, niemals aus den Augen verliert, ist diese Entwicklung schlichtweg absurd! Auch die Tatsache, daß so manches Uhrenmodell dank perverser und betrügerischer Nullzinspolitik sich plötzlich im Status der Wertanlagen z. B. zur Rentenaufbesserung wieder findet, nenne ich grotesk!

    Eine robuste, zuverlässige, ansprechend gestaltete Uhr ohne überkandidelte Rekordansprüche zu einem fairen Preis mit einem ebenso zuverlässigen wie kulanten Herstellerservice – das ist es, was einen wahren Uhrenfreund glücklich macht! Als Beispiel sei hier der leider bereits verblichene Helmut Sinn mit seiner vorbildlichen Firmenphilosophie genannt. Entsprechend präferiere ich Hersteller bzw. Marken wie SINN (die Einsatzmesser) und STOWA (sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und erstklassige Verarbeitung).

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  12. Ich schließe mich Ihre Tests betreffend, der Meinung meiner Vorschreiber voll und ganz an. Mit Alltagstauglichkeit haben die nur sehr sehr wenig zu tun. Wer sich eine Rolex, Omega etc. leisten mag, der tut das nicht, weil die so robust oder genau sind. Welcher dieser Träger taucht schon ständig 300 Meter tief oder hat einen der o.g. Jobs. Diese Uhren sind Liebhaberei, Prestige und/oder Sinn für schönes zeitloses Design und herrlichstes Handwerk, die Caliber betreffend. Oft auch Spekulationsobjekt, warum auch nicht.
    Warum geben Sie nicht Uhren, die Sie testen wollen, an Leser heraus und lassen Sie sie diese im Alltag tragen? Das haben Journalisten, die Laufschuhe getestet haben wollten, schon vor 15 Jahren gemacht.
    Und warum fällt so eine tolle Uhr nicht ein paar mal auf einen Fliesenboden, wie er in nahezu allen Bädern verlegt ist? Oder Sie lassen mal ein bestimmtes Gewicht auf das Uhrenglas krachen, eine Schlag simulierend. Das wäre aussagekräfttig für den alltäglichen Gebrauch.
    Meine Uhren, weniger namhafter Hersteller, z.B. Hacher oder Joachim Barisch, halten sicher nicht weniger aus. Die beweisen ihre Alltagstauglichkeit nahezu täglich, nämlich in meinem Alltag.

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  13. Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Für mich ist die Ergonomie beim Tragen der Uhr sehr wichtig, sodass ich die verschraubte und geschützte Krone auf der 9Uhr-Position meiner Sinn EZM3 sehr schätze. Mit dieser Uhr bin ich in als der Industrie mehrfach an Gerüsten hängengeblieben, ohne dass am Uhrglas oder Gehäuse (Lünette ausgenommen) große Spuren zu sehen sind. Lediglich die Lünette war einmal abgesprungen, da nicht unverlierbar verbaut. Die Genauigkeit schätze ich sehr, vom Juni bis zur Zeitumstellung im Oktober musste ich die Uhr bei täglichem Tragen nicht stellen!
    Bzgl. Trageeigenschaften stellt sich mir die Frage, wie es eine Uhr mit 48mm-Gehäuse in die Auswahl geschafft hat, mit der man naturgemäß öfter hängenbleibt.

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