Produkt: Download: Tudor Black Bay GMT im Test
Download: Tudor Black Bay GMT im Test
Mit dem neuen Manufakturkaliber MT5652 kommt die Funktion der Weltzeit in die Tudor Black Bay. Das UHREN-MAGAZIN hat die GMT-Uhr ausführlich getestet.

Die Redaktion empfiehlt: 6 robuste Sportuhren

Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen

Ob am verschwitzten Handgelenk, unter Wasser, auf der Skipiste, im Gelände oder auf der Rennstrecke: Sportuhren begleiten ihre Träger so ziemlich überall hin und müssen deswegen auch einiges aushalten. Welche Modelle empfehlen die Redakteure von Chronos, UHREN-MAGAZIN und Watchtime.net? 6 Sportuhren, die fast alles mitmachen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Und wenn Sie einmal keine Lust auf sportliche Betätigungen haben – mit einer dieser Uhren steigt der Spaßfaktor garantiert.

Robuste Sportuhr #1: Rado Captain Cook High-Tech Ceramic

Tipp robuste Sportuhr Rüdiger Bucher: Rado Captain Cook High-Tech CeramicRado-Captain-Cook-High-Tech-Ceramic-Favorit-robuste-Sportuhr-Bucher
Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos, empfiehlt die Captain Cook High-Tech Ceramic von Rado

„Die neue Rado ist nicht nur belastbar, sondern genauso schön und angenehm zu tragen. Das liegt vor allem an der schwarzen Hightech-Keramik, aus der Gehäuse und Band gefertigt sind: Sie widersteht Kratzern, ist relativ leicht und passt sich schnell der Hauttemperatur an. Dazu passen die Lünette aus gehärtetem Edelstahl und ihre Keramik-Einlage mit der Tauchskala. Eine attraktive Taucheruhr, die gleichzeitig elegant und damit für alle Anlässe geeignet ist.”

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Hightechk-Keramik | 43 Millimeter | Kaliber R734 (Basis C07), Automatik | 3.830 Euro

Robuste Sportuhr #2: TAG Heuer Aquaracer Professional 300

Tipp robuste Sportuhr von Alexander Krupp: TAG Heuer Aquaracer Professional 300
Chronos-Redakteur Alexander Krupp entscheidet sich für die TAG Heuer Aquaracer Professional 300

„Die 2021er Generation der beliebten TAG Heuer Aquaracer behält alle ihre Sportuhren-Features – von der Wasserdichtheit bis 300 Meter über die kratzfeste Keramiklünette bis hin zum robusten Edelstahlgehäuse mit Saphirglas, massivem Vollgewindeboden und Kronenschutz. Es kommt allerdings ein Hauch von Eleganz hinzu, der sich unter anderem an einer polierten Gehäusefase, acht achteckigen Stundenindexen und einer von innen ins Glas geschliffenen Datumslupe manifestiert. Damit eignet sich die nutzwertige Sport- und Taucheruhr auch für den Alltag und sogar für gehobene Anlässe.“

Edelstahl, Keramiklünette | 43 Millimeter | Sellita SW 200, Automatik | 2.850 Euro

Robuste Sportuhr #3: Tudor Black Bay Ceramic

Tipp robuste Sportuhr von Jens Koch: Tudor Black Bay Ceramic
Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Tudor Black Bay Ceramic

„Robust und widerstandsfähig gibt sich die neue Tudor gleich in mehrerer Hinsicht: Das Keramikgehäuse und das Saphirglas sind extrem hart und schützen vor Kratzern jeder Art. Die Druckfestigkeit von 200 Metern erlaubt auch tiefe Tauchgänge und sorgt für zusätzliche Stabilität. Das Tudor-eigene Kaliber hält mit seiner Siliziumspiralfeder und weiteren amagnetischen Werkstoffen auch stärksten Magnetfeldern bis 15.000 Gauss stand, was das unabhängige Institut METAS genauso bescheinigt wie den chronometergenauen Gang. Trotz Magnetfeldschutz erlaubt ein Glasboden Einblicke aufs Werk. Das gibt es alles auch bei Omega? Ja, aber nicht mit 70 Stunden Gangreserve und vor allem erst für den doppelten Preis.”

Keramik | 41 Millimeter | Manufakturkaliber MT5602-1U, Automatik | Chronometer | 4.410 Euro

Robuste Sportuhr #4: Oris Aquis Pro Date Calibre 400

Tipp robuste Sportuhr von Martina Richter: Oris Aquis Pro Date Calibre 400
Sportuhrentipp von Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin UHREN-MAGAZIN: Oris Aquis Pro Date Calibre 400

„Die Oris Aquis Pro Date Calibre 400 ist eine weitere Uhr, die mit dem von Oris im Jahr 2020 vorgestellten automatischen Manufakturkaliber 400 ausgestattet wurde. Damit bietet die Profitaucheruhr fünf Tage Gangautonomie, sehr effektiven Magnetfeldschutz und sowohl eine Garantie als auch Serviceintervalle von zehn Jahren. Das 49,5 Millimeter große Titangehäuse mit DLC-Beschichtung hat eine extreme Druckfestigkeit bis zu 1.000 Metern Wassertiefe und eine kratzfeste Keramikdrehlünette. Sie bietet mit dem »Rotation Safety System« maximalen Schutz gegen unbeabsichtigtes Verstellen. Getragen wird die markante Taucheruhr an einem Kautschukband mit geschwärzter Titanschließe und patentierter Tauchverlängerung, die sich während des Tragens feinstufig einstellen lässt.”

Titan, DLC-beschichtet mit Keramiklünette | 49,5 Millimeter | Oris Calibre 400, Automatik | 3.900 Euro

Robuste Sportuhr #5: Damasko DSub50

Tipp robuste Sportuhr Nadj Ehrlich: Damasko DSub50
Nadja Ehrlich, verantwortliche Online-Redakteurin Watchtime.net, empfiehlt die Damasko DSub50

„Sehr robust, korrosionsbeständig und amagnetisch ist die DSub50, deren Gehäuse aus oberflächengehärtetem U-Boot-Stahl besteht. Außerdem weist die 43 Millimeter große Taucheruhr eine Wasserdichtheit bis 30 Bar auf. Ihr einseitig drehbare Drehring verfügt über eine patentierte Drehringkonstruktion, die ein unbeabsichtigtes Verstellen verhindern. Damit die Krone der DSub50 besser vor Schlägen geschützt ist, positioniert Damasko sie auf vier Uhr. Gute Ablesbarkeit garantieren die mit Leuchtmasse beschichteten Indexe und Zeiger, die sich in Weiß vom schwarzen Zifferblatt abheben.”

U-Boot-Stahl | 43 Millimeter | Manufakturkaliber A26-2, Automatik | 2.255 Euro

Robuste Sportuhr #6: Omega Seamaster Aqua Terra 150M Small Seconds

Tipp robuste Sportuhr Katharina Studer: Omega Seamaster Aqua Terra 150M Small Seconds
Sportuhren-Tipp von Watchtime.net-Redakteurin Katharina Studer: Omega Seamaster Aqua Terra 150M Small Seconds

„Allround-Talent: Sportlich aber dennoch elegant zeigt sich die Aqua Terra 150M, die zur legendären Seamaster-Kollektion gehört. Das unterstreicht das Zifferblatt mit den typischen, horizontalen Streifen, die den Teakholz-Deckplanken von Luxus-Segelyachten nachempfunden ist. Der jüngsten Modellgeneration, der Seamaster Aqua Terra 150M Small Seconds, verpasst Omega nun eine kleine Sekunde bei sechs Uhr. Darin integriert ist auch ein Datum. Der Einsatz im und am Wasser ist für die Edelstahluhr kein Problem, denn das 41 Millimeter große Gehäuse hält bis 150 Meter wasserdicht. Die Version mit blauen Elementen passt zum Sommer und ist für mich das sportlichste Modell.”

Edelstahl | 41 Millimeter | Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8916, Automatik | 6.100 Euro.

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im August 2015.

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Produkt: Download: Oris Big Crown ProPilot X 115 im Test
Download: Oris Big Crown ProPilot X 115 im Test
Mit der Big Crown ProPilot X Calibre 115 schlägt Oris eine neue Richtung im Design ein. Chronos testet die technisch anmutende Skelettuhr.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Redaktion empfiehlt: 8 robuste Sportuhren
    Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen???
    Diese Empfehlung kann ich nicht teilen! Schwarz beschichte Uhren sind der letzte Mist. So toll sie am Anfang auch aussehen so bescheuert sieht es dann aus wenn man irgendwo mal leicht anstösst und sich die Beschichtung ablöst und das wird definitiv passieren egal ob pvd oder dlc. Und das wird auch bei keiner Revision behoben. Daher solche Uhren als robust zu deklarieren ist schlicht QUATSCH!

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  2. Sehr gute Empfehlung

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  3. Für mich ist immer noch Titan das ultimative Uhrenmaterial. Leicht hart und soviel ich weiß auch für Sättigungstauchgänge geeignet, da es Gas entweichen lässt dank der vorhanden Porendichte.

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  4. Den Kommentar von Jan kann ich leider nur voll zustimmen. Trotz Desk-Diving als härtestem Einsatz habe ich bei einer nicht eben günstigen Uhr einer renommierten Marke an den schick scharfen Kanten vom DLC-Gehäuse nach einem halben Jahr schon Stellen, wo der blanke Stahl zum Vorschein kommt. Alles was rundlich oder plan ist, ist hingegen noch makellos. Ist an sich keine große Sache, aber widerspricht dem Marketing “kratzfester und widerstandsfähiger als Stahl” dann doch. Wenn man mit meiner Uhr beim Tauchen an einem Stein (Beton, Granit!) hängen bleibt – ich möchte nicht wissen, wie die aussehen würde. Und Polieren ist da eben nicht drin.

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  5. Also Taucheruhren mit Bronze oder Aluminiumlünette als robust zu bezeichnen halte ich für falsch!
    Jeder der schon mal mit so einer Lünette irgendwo gegen geschlagen ist, sei es eine Türklinke oder ein Stein unter Wasser, der wird mir das bestätigen!

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  6. Wenn ich an meine körperlichen Grenzen gehe, ist ein verschwitzes Handgelenk mein geringstes Problem. Ich trage dann eine G-Shock oder eine Steinhart, die widerstandsfähig und strapazierfähig sind und deren Ersatz- bzw. Instandsetzungskosten bei einem Unfall zu absolut vernachlässigen sind. Allerdings betreibe ich auch keinen Marketingsport…

    😉

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  7. ich bin von meiner Roles Se Dweller enttäuscht. Die Uhr ging sofort nach Kauf innerhalb von 5-6 Tagen 3 Minuten falsch. Der Rolexhändler erklärte mir dass dies innerhalb der normalen Toleranz läge. Meine ältere Zenit El Primero geht in dieser Zeitspanne rd. 20 Sekunden falsch und meine 40 Jahre alte Rolex Day Date ebenfalls nur rd. 30 Sekunden. Die Sea Dweller. kostete knapp Euro 10.000;- und das „Ergebnis“ist sehr unbefriedigend! Ausserdem zeigte die Uhr nach 1 Woche tragen im Metall kleine Löcher!

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  8. Hallo, liebe Redaktion

    Ein netter Artikel, jedoch mit so mancher Schwäche was die aktuelle Uhrenauswahl angeht: Was sowohl die vorgestellten Materialien als auch die zitierten “Tests” betrifft, fällt mir spontan der Begriff “überteuerte, marketingorientierte Effekthascherei” (…seitens der Hersteller) ein. Ich halte aus eigener, höchst positiver Erfahrung die DIN 8330 für Fliegeruhren und – bei Taucheruhren – das Modell U2S mit ebensolchem Metallband von SINN dagegen: Mit dieser echten (“Form als konsequenter Ausdruck der Funktion”) Taucheruhr pflege ich seit vielen Jahren meine Forschungstauchgänge im Baikalsee (sehr kalt, sehr tief…) durchzuführen.
    Im Gegensatz zur “Deepsea” von Rolex hat mich die U2S noch kein einziges mal im Stich gelassen – selbst, als ich beim Auftauchen mit dem rechten Arm derart heftig gegen ein unterseeisches, vorhängendes Felssims geknallt bin, daß mein rechtes Handgelenk hernach dick angeschwollen und blauviolett verfärbt war; an dem Uhrengehäuse, der Drehlunette oder dem Armband der U2S dagegen nicht der geringste Kratzer; auch die Gangwerte, gemessen auf einer Zeitwaage von Witschi, mit + 3,1 Sekunden/24 Stunden unverändert! In einer ähnlichen Situation hatte ich bereits die Drehlunette einer Deepsea eingebüßt, welche es regelrecht abgeschlagen hat! So kam ich schließlich zum EZM 5 – Glück im (…sehr teueren) Unglück!

    Viele Grüße
    Euer treuer Leser
    Prof. Dr. Steshenko Wolkowa

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  9. Cheers

    Mechanische Uhren sind niemals so robust wie Quartzuhren; das können sie von ihrer Beschaffenheit her leider auch gar nicht sein. Von Casio (G-Shock) und Victorinox (I.N.O.X./Quartz) sind viele Tests und interessante Anwendungsbeispiele bekannt, welche die Robustheit sehr anschaulich dokumentieren. Solche Dokumentationen und damit konkrete Beweise vermisse ich bei den Herstellern mechanischer Uhren, egal, ob Automatik oder Handaufzug! Hier wird leider zu oft zu theoretisch argumentiert! Was jedoch einzig und alleine zählt, sind praktische Beweise, am besten aus dem irdischen Alltag – das macht die Theorie unmittelbar nachvollziehbar!

    Ich pflichte meinem Vorredner uneingeschränkt bei; SINN hat eine DIN (8330) entwickelt, das ist durchaus schon ein ernstzunehmender Beweis und Bremont geizt ebensowenig mit dem Einblick in wichtige, konstruktive Details – dennoch: Wo bleiben konkrete Anwendungsbeispiele aus der als oft so “harten Alltagspraxis” bezeichneten Realität gewöhnlicher Berufsgruppen und nicht ausgesuchter Ausnahmespezialisten wie der GSG 9 oder Robert Alan Eustace (Höhenweltrekord) bzw. irgendwelcher Kunstflugspezialisten und Kampfpiloten? Das hört sich marketingtechnisch zwar alles absolut beeindruckend und furchtbar spannend an, hat aber mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag bzw. der üblichen Lebensrealität der Zielgruppen (Käufer mit einer “technischen Affinität”) leider nur sehr wenig bis gar nichts zu tun! Oder, um es mit den Worten von Max Bill zu sagen: “Was wirklich zählt, ist die Gebrauchsfähigkeit im praktischen Alltag und nicht auf dem Mond. Ein so alltägliches Produkt wie eine Armbanduhr überzeugt durch seine funktionale Beständigkeit und nicht durch Rekorde!”

    In diesem Sinne haben viele Uhrenhersteller leider schon lange die Bodenhaftung verloren: Eine mechanische Uhr, die nach einem Sturz auf die irdischen Fliesen noch unbeirrt weiter tickt, ist nach meiner Meinung wesentlich robuster und zuverlässiger, als eine Uhr, die z. B. mal irgend jemand im Weltall getragen hat. Als Diagnosemittel der Wahl nach der abschließenden Landung auf der Erde lediglich eine Überprüfung der Gangwerte auf der Zeitwaage? Das reicht z. B. nach einem Beschleunigungstest in der Humanzentrifuge (siehe bei FORTIS) absolut nicht aus, denn es ergibt sich höchstens ein vages Verdachtsmoment auf den konkreten Zustand aller beteiligten Komponenten. Doch genau dieser konkrete Zustand entscheidet über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der betroffenen Komponenten und damit der Uhr!

    Der Begriff “Effekthascherei” trifft es damit schon ganz gut, denn eine Uhr, die den alltäglichen, irdischen Belastungen unbeeindruckt über eine lange Zeit standzuhalten vermag, ist wesentlich glaubwürdiger, als eine “Rekordikone” wie z. B. die Rolex Deepsea (…mit Mondpreisen)!

    “Die Form folgt der Funktion” – darin liegt auch im Sinne von Max Bill in Sachen Robustheit der mechanischen Uhren der Schlüssel!

    Best Regards
    Wojtenek

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  10. Im Grunde genommen kann ich mich meinen Vorrednern anschließen. Bis auf die Aussage, dass eine Rolex Sea Dweller weniger alltagstauglich ist. Meine SD 50 war schon bei einigen Tauchgängen dabei (Hobbytaucher) und funktioniert tadellos. Glücklicherweise hatte ich aber auch noch keinen “Feindkontakt” mit einem Riff o.ä.
    Die Gangwerte die weiter oben beschrieben wurden, lassen einen Defekt vermuten – ja so etwas gibt es auch bei Rolex. All meine Uhren aus dem Hause Rolex laufen, nach einer “Einlaufphase” – ja auch das gibt es erstaunlicherweise tatsächlich- mit ca. 0,5 Sekunden im Plus, in einer Woche!
    Aber sind wir mal ehrlich, ein Großteil der Interessenten, auch dieses Artikels- mich eingeschlossen – sind “Uhrenverrückte” die nur dem ständigen Marketinggeplappere überdrüssig sind und natürlich nicht zu einer fiktiven Zielgruppe gehören, die auf den Mount Everest klettert, Tiefseetaucher ist, Kampfpilot, Agent, oder Mitglied einer Spezialeinheit der Airforce, Marine oder sonstiger Bodenelitegruppe ist, oder gar Formel 1 Pilot 😉
    Das die hier gezeigten Uhren (im hier veröffentlichten Artikel v.11.04.19) auch Spaß nach dem gedachten Einsatz bereiten können, daran habe ich ein wenig Zweifel.
    Die Uhren mit dem Selitta SW 200 Kaliber dürften nicht gerade mit Gangwerten glänzen. Auch Erschütterungen sollten das Uhrwerk ein wenig aus dem Gleichlauf bringen. Auch die angezielte UVP Grenze von über 2000TSD Euro spricht doch eher für ein Wunschdenken des jeweiligen Herstellers. Uhren der Marke ML werden aber glücklicherweise häufig mit einem Abschlag von über 30% verkauft, sofern man nicht bei einer Kette kauft, die dem uninformierten Interessenten einen Nachlass von 10% als maximal möglichen Nachlass verkaufen möchte….
    Zur Seiko. Optisch Geschmacksache. Das Kaliber, die Limtierung, als auch die Verarbeitung rechtfertigen m.E. nicht diesen unangemessenen Verkaufspreis.
    Aber auch hier gilt 20% Nachlass ist auch hier kein Problem- so jedenfalls meine Erfahrung mit den letzten Limitierungen aus dem Hause Seiko.

    Einzig, von allen aktuell vorgestellten Kanidaten, ist die Sinn eine echte Toolwatch. Preis und letztendlich Leistung passen am Besten zum verlangten Preis. Dennoch, auch hier, wie bei allen anderen Herstellern auch, versucht man sich noch ein Stück weiter oben zu positionieren.
    Verständlich, erfährt der Boom auf Uhren weiterhin keinen Dämpfer, Nullzinspolitik sei dank 😉

    Grüße

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  11. Der globale Uhrenmarkt ist gesättigt, das Argument, die Zeit präzise zu messen alleine, zieht nicht mehr um den Absatz und damit die teilweise enormen Umsätze auf Dauer zu sichern. Also her mit der Wunderpille Marketinggedöhns a’ la Traumfabrik Hollywood mit allen möglichen – und unmöglichen – Heldenvorbildern, die Otto Durchschnitt von nebenan das Gefühl vermitteln sollen, via Gebrauch “heldengeprüfter” Gegenstände, also auch Uhren, zu diesem exklusiven Heldenclub zu gehören und ebenfalls eine ganz große Nummer zu sein: der Zeitmesser verkommt zur Egokrücke!

    Für mich als technikbegeisterter Uhrenfreund, der die eigentliche Aufgabe einer Uhr, das zuverlässige Messen und Anzeigen der Zeit, niemals aus den Augen verliert, ist diese Entwicklung schlichtweg absurd! Auch die Tatsache, daß so manches Uhrenmodell dank perverser und betrügerischer Nullzinspolitik sich plötzlich im Status der Wertanlagen z. B. zur Rentenaufbesserung wieder findet, nenne ich grotesk!

    Eine robuste, zuverlässige, ansprechend gestaltete Uhr ohne überkandidelte Rekordansprüche zu einem fairen Preis mit einem ebenso zuverlässigen wie kulanten Herstellerservice – das ist es, was einen wahren Uhrenfreund glücklich macht! Als Beispiel sei hier der leider bereits verblichene Helmut Sinn mit seiner vorbildlichen Firmenphilosophie genannt. Entsprechend präferiere ich Hersteller bzw. Marken wie SINN (die Einsatzmesser) und STOWA (sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und erstklassige Verarbeitung).

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  12. Ich schließe mich Ihre Tests betreffend, der Meinung meiner Vorschreiber voll und ganz an. Mit Alltagstauglichkeit haben die nur sehr sehr wenig zu tun. Wer sich eine Rolex, Omega etc. leisten mag, der tut das nicht, weil die so robust oder genau sind. Welcher dieser Träger taucht schon ständig 300 Meter tief oder hat einen der o.g. Jobs. Diese Uhren sind Liebhaberei, Prestige und/oder Sinn für schönes zeitloses Design und herrlichstes Handwerk, die Caliber betreffend. Oft auch Spekulationsobjekt, warum auch nicht.
    Warum geben Sie nicht Uhren, die Sie testen wollen, an Leser heraus und lassen Sie sie diese im Alltag tragen? Das haben Journalisten, die Laufschuhe getestet haben wollten, schon vor 15 Jahren gemacht.
    Und warum fällt so eine tolle Uhr nicht ein paar mal auf einen Fliesenboden, wie er in nahezu allen Bädern verlegt ist? Oder Sie lassen mal ein bestimmtes Gewicht auf das Uhrenglas krachen, eine Schlag simulierend. Das wäre aussagekräfttig für den alltäglichen Gebrauch.
    Meine Uhren, weniger namhafter Hersteller, z.B. Hacher oder Joachim Barisch, halten sicher nicht weniger aus. Die beweisen ihre Alltagstauglichkeit nahezu täglich, nämlich in meinem Alltag.

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  13. Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Für mich ist die Ergonomie beim Tragen der Uhr sehr wichtig, sodass ich die verschraubte und geschützte Krone auf der 9Uhr-Position meiner Sinn EZM3 sehr schätze. Mit dieser Uhr bin ich in als der Industrie mehrfach an Gerüsten hängengeblieben, ohne dass am Uhrglas oder Gehäuse (Lünette ausgenommen) große Spuren zu sehen sind. Lediglich die Lünette war einmal abgesprungen, da nicht unverlierbar verbaut. Die Genauigkeit schätze ich sehr, vom Juni bis zur Zeitumstellung im Oktober musste ich die Uhr bei täglichem Tragen nicht stellen!
    Bzgl. Trageeigenschaften stellt sich mir die Frage, wie es eine Uhr mit 48mm-Gehäuse in die Auswahl geschafft hat, mit der man naturgemäß öfter hängenbleibt.

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  14. Die Robustheit einer Uhr aus Stahl hat nebem dem groben Gebrauch auch eine ästethische Dimension: Die Gehäuse bleiben länger intakt und neuwertig.

    Sinn sagt der widerständigen Oberflächentechnik Tegimentieren, Archimede macht dasselbe unter einem anderen Begriff und ich glaube auch Damasko bietet das an.

    Ich behandle meine Uhren nie grob und sie werden auch keinem gefährdenden Gebrauch ausgesetzt. Aber so geschützte Uhren bleiben länger schön.

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  15. Ich bin seit vielen Jahren Küchenchef in verschiedenen Restaurants und trage meine Omega Moonwatch gekauft 1991´täglich in einer heißen und feuchten Küche 12 bis 15 Std. täglich .Abends wird die Uhr ins warme Wasser gelegt und ordentlich von Fett und anderen Schmutz abgewaschen,und bis heute 29Jahre ohne Probleme.Wüsste nicht welch andere Uhr dies aushalten würde.

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  16. I like all 6, but the IWC Pilot Top Gun SFTI is the stand out for me. It looks good and has a military style with day date that is very appealing. The only thing I don’t like is the high price, but if it can take the hard knocks of daily life and keep on ticking, then I might consider it. Otherwise, Sinn makes some really tough watches, not highly priced, that can not be overlooked and very good.

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  17. Damasko…Black….Eisgehärtet…forever
    Nix Beschichtung mit Plastik!

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  18. Die Uhren von Rado und Tudor sind nicht beschichtet sondern aus Keramik also durchgefärbt. Die Frage ist wie hier eine Schramme oder Materialabtrag aussieht
    und ob sich das irgendwie reparieren lässt. Das wäre mal einen Test wert. Schwarze Gehäuse sind aus optischen Gründen nicht mein Fall.
    Jörg M.

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