Produkt: Download:  Bell & Ross BR 03-92 Diver im Test
Download: Bell & Ross BR 03-92 Diver im Test
Die Chronos-Redaktion hat die coole, eckige bis 300 Meter wasserdichte Taucheruhr Bell & Ross BR 03-92 Diver getestet! Kann sie überzeugen?

Die Redaktion empfiehlt: 6 robuste Sportuhren

Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen

Ob am verschwitzten Handgelenk, unter Wasser, auf der Skipiste, im Gelände oder auf der Rennstrecke: Sportuhren begleiten ihre Träger so ziemlich überall hin und müssen deswegen auch einiges aushalten. Welche Modelle empfehlen die Redakteure von Chronos, UHREN-MAGAZIN und Watchtime.net? 6 Sportuhren, die fast alles mitmachen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Und wenn Sie einmal keine Lust auf sportliche Betätigungen haben – mit einer dieser Uhren steigt der Spaßfaktor garantiert.

Sportuhr #1: Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion

6 robuste Sportuhren: Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos empfiehlt die Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion
Rüdiger Bucher, Chefredakteur Chronos ist von der Mühle-Glashütte Sea-Timer BlackMotion begeistert

„Die Sea-Timer Black Motion von Mühle-Glashütte geht mit einem durch Dick und Dünn: Ihr Edelstahlgehäuse ist durch die schwarze Titancarbidbeschichtung besonders kratzresistent, die nach unten versetzte Krone mit Flankenschutz verschraubt und das Saphirglas mit 2,5 Millimetern besonders dick und dazu doppelt entspiegelt. Wegen ihrer beidseitig drehbaren Lünette ist sie nicht als klassische Taucheruhr konzipiert, widersteht dem nassen Element aber bis in 300 Meter Tiefe. Das Automatikkaliber Sellita SW 200 mit Mühle-Spechthalsregulierung besitzt einen blauen Jubiläumsrotor zu Ehren der Firmengründung vor 150 Jahren sowie der Neugründung vor 25 Jahren. Die Sportuhr wird mit einem wasserabweisenden Textilband mit Kautschukinnenseite am Arm gehalten und kostet 2.200 Euro.”

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Sportuhr #2: Doxa Sub 200 “130th Anniversary Celebration”

Holger Christmann, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN, wählt die Doxa Sub 200 "130th Anniversary Celebration"
Holger Christmann, Chefredakteur UHREN-MAGAZIN, wählt die Doxa Sub 200 “130th Anniversary Celebration”

„Jeder, der als Kind vor dem Fernseher saß, um sich vom Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau in die „Geheimnisse des Meeres“ einweihen zu lassen, dessen Herz wird bei dieser Uhr höherschlagen: Cousteau war so begeistert von den Taucheruhren der Schweizer Marke Doxa, dass er nicht nur mit ihnen ins Wasser sprang, sondern sich sogar den Exklusivvertrieb der Modellreihe „Doxa Sub“ für Nord- und Südamerika sicherte. Doxa verbaute die erste patentierte Taucherdrehlünette und entwickelte das Heliumventil mit. Seinen 130. Geburtstag feiert der Schweizer Hersteller 2019 mit einer auf 130 Stück limitierten Edition der Doxa Sub 200 in Edelstahl. Die Uhr mit 42 Millimetern Durchmesser ist, wie der Name erahnen lässt, bis rund 200 Meter wasserdicht. Ihr kratzfestes Saphirglas besitzt die für das Plexiglas von damals typische Wölbung. Ihr Vintage-Charakter wird unterstrichen durch die beigefarbene „Light Old Radium“ Superluminova-Leuchtmasse für die Minutenanzeige und den Leuchtpunkt bei 0 Minuten. Für Antrieb sorgt das Eta 2824-2-Automatik-Uhrwerk, für Halt ein „Reiskorn”-Armband aus 316L-Edelstahl mit ausfahrbarer Klammerschließe (und dem typischen Doxa-Fischsymbol), damit die Uhr auch über dem Taucheranzug getragen werden kann. Der verschraubte Gehäuseboden trägt die Gravur „130 Years“. Die robuste Taucheruhr ist um einiges günstiger zu haben als viele andere Taucheruhren-Klassiker. Die limitierte Edition mit dem Sekundenzeiger in Orange kostet 1.199 Schweizer Franken”

Sportuhr #3: Seiko Prospex “The 1970 Diver’s Re-creation Limited Edition” SLA033

6 robuste Sportuhren: Nadja Ehrlich, Online-Redakteurin Watchtime.net, entscheidet sich für die Seiko Prospex SLA033
Nadja Ehrlich, Online-Redakteurin Watchtime.net, entscheidet sich für die Seiko Prospex SLA033

„Ein perfekter Begleiter für Outdoor-Aktivitäten, bei denen ein robuster Zeitmesser gefragt ist, ist die Seiko Prospex “The 1970 Diver’s Re-creation Limited Edition” SLA033. Die Uhr ist eine Re-Edition der 1970 vorgestellten ersten Taucheruhr von Seiko und wird 2.500 mal gebaut. Ihr 45 Millimeter großes Edelstahlgehäuse ist hartbeschichtet und so weniger empfindlich gegen Kratzer. Dank der Druckfestigkeit bis 20 Bar kann man mit dem Modell auch abtauchen. Die verschraubte Krone bei vier Uhr ist durch ihre Position und die Integrierung in das Gehäuse zudem besser vor Schlägen geschützt. Im Innern der neuen Prospex tickt das Automatikkaliber 8L35 mit einer Gangreserve von 50 Stunden. Am Kautschukband kostet die Taucheruhr 4.350 Euro. ”

Sportuhr #4: Sinn Spezialuhren 206 Arktis II

6 robuste Sportuhren: Alexander Krupp, Redakteur Chronos, ist von der der Sinn Spezialuhren 206 Arktis II überzeugt
Alexander Krupp, Redakteur Chronos, ist von der der Sinn Spezialuhren 206 Arktis II überzeugt

„Die 206 Arktis II von Sinn Spezialuhren ist ein Chronograph, der jeden sportlichen Einsatz mitmacht: Er arbeitet selbst bei extremen Temperaturen von –45 bis +80 Grad einwandfrei und hält Wassertiefen bis 300 Meter aus. Zudem ist die Uhr vor Unterdruck und Beschlag geschützt, und die Drehlünette ist unverlierbar am Gehäuse befestigt. Die auf 43 Millimeter gewachsene Edelstahluhr mit Eta-Automatikwerk Valjoux 7750 kostet 3.660 Euro.”

Sportuhr #5: Maurice Lacroix Aikon Venturer

6 robuste Sportuhren: Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin des UHREN-MAGAZINS, empfiehlt die Maurice Lacroix Aikon Venturer
Martina Richter, stellvertretende Chefredakteurin des UHREN-MAGAZINS, empfiehlt die Maurice Lacroix Aikon Venturer

„Mit der Aikon Venturer interpretiert Maurice Lacroix die im Jahr 2016 lancierte Aikon-Kollektion jetzt sportlich. Der 43 Millimeter große und bis 30 Bar druckfeste Zeitmesser aus Edelstahl ist mit einer einseitig drehbaren Lünette ausgestattet, die als Countdown-Zähler ebenso dient wie zum Tauchen. Damit kommt den modellprägenden sechs Reitern, die über die Keramiklünette hinausragen und eine Zehn-Minuten-Einteilung tragen, eine funktionale Rolle zum Bewegen des Drehringes zu. Das Innenleben der Aikon Venturer besteht aus dem automatische Kaliber ML 115 auf Basis des Sellita SW200.
Die Uhr wird mit einem Edelstahl- und einem Kautschukband geliefert, letzteres ist blau oder schwarz und auf die Zifferblattfarben abgestimmt. Mit dem Schnellwechselsystem „EasyChange“ lassen sich die Bänder einfach austauschen. Die Aikon Venturer kostet 2.190 Euro.

Sportuhr #6: Oris Dive Control Limited Edition

6 robuste Sportuhren: Jens Koch, Redakteur Chronos, ist von der Oris Dive Control Limited Edition überzeugt
Jens Koch, Redakteur Chronos, wählt die Oris Dive Control Limited Edition

„Die Oris Dive Control Limited Edition hält mit ihrem 51 Millimeter großen salzwasserbeständigem Titangehäuse nicht nur bis 1.000 Meter Tiefe wasserdicht, sondern verfügt auch über eine besonders sichere Tauchzeitlünette, die erst gedreht werden kann wenn der äußere Teil nach oben gezogen wird. Das auf 500 Exemplare limitierte Profigerät kostet 4.800 Euro.”

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im August 2015.

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Produkt: Download: TAG Heuer Aquaracer Calibre 5 im Kurztest
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Redaktion empfiehlt: 8 robuste Sportuhren
    Mit diesen Uhren kann man an seine körperlichen Grenzen gehen???
    Diese Empfehlung kann ich nicht teilen! Schwarz beschichte Uhren sind der letzte Mist. So toll sie am Anfang auch aussehen so bescheuert sieht es dann aus wenn man irgendwo mal leicht anstösst und sich die Beschichtung ablöst und das wird definitiv passieren egal ob pvd oder dlc. Und das wird auch bei keiner Revision behoben. Daher solche Uhren als robust zu deklarieren ist schlicht QUATSCH!

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  2. Sehr gute Empfehlung

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  3. Für mich ist immer noch Titan das ultimative Uhrenmaterial. Leicht hart und soviel ich weiß auch für Sättigungstauchgänge geeignet, da es Gas entweichen lässt dank der vorhanden Porendichte.

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  4. Den Kommentar von Jan kann ich leider nur voll zustimmen. Trotz Desk-Diving als härtestem Einsatz habe ich bei einer nicht eben günstigen Uhr einer renommierten Marke an den schick scharfen Kanten vom DLC-Gehäuse nach einem halben Jahr schon Stellen, wo der blanke Stahl zum Vorschein kommt. Alles was rundlich oder plan ist, ist hingegen noch makellos. Ist an sich keine große Sache, aber widerspricht dem Marketing “kratzfester und widerstandsfähiger als Stahl” dann doch. Wenn man mit meiner Uhr beim Tauchen an einem Stein (Beton, Granit!) hängen bleibt – ich möchte nicht wissen, wie die aussehen würde. Und Polieren ist da eben nicht drin.

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  5. Also Taucheruhren mit Bronze oder Aluminiumlünette als robust zu bezeichnen halte ich für falsch!
    Jeder der schon mal mit so einer Lünette irgendwo gegen geschlagen ist, sei es eine Türklinke oder ein Stein unter Wasser, der wird mir das bestätigen!

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  6. Wenn ich an meine körperlichen Grenzen gehe, ist ein verschwitzes Handgelenk mein geringstes Problem. Ich trage dann eine G-Shock oder eine Steinhart, die widerstandsfähig und strapazierfähig sind und deren Ersatz- bzw. Instandsetzungskosten bei einem Unfall zu absolut vernachlässigen sind. Allerdings betreibe ich auch keinen Marketingsport…

    😉

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  7. ich bin von meiner Roles Se Dweller enttäuscht. Die Uhr ging sofort nach Kauf innerhalb von 5-6 Tagen 3 Minuten falsch. Der Rolexhändler erklärte mir dass dies innerhalb der normalen Toleranz läge. Meine ältere Zenit El Primero geht in dieser Zeitspanne rd. 20 Sekunden falsch und meine 40 Jahre alte Rolex Day Date ebenfalls nur rd. 30 Sekunden. Die Sea Dweller. kostete knapp Euro 10.000;- und das „Ergebnis“ist sehr unbefriedigend! Ausserdem zeigte die Uhr nach 1 Woche tragen im Metall kleine Löcher!

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  8. Hallo, liebe Redaktion

    Ein netter Artikel, jedoch mit so mancher Schwäche was die aktuelle Uhrenauswahl angeht: Was sowohl die vorgestellten Materialien als auch die zitierten “Tests” betrifft, fällt mir spontan der Begriff “überteuerte, marketingorientierte Effekthascherei” (…seitens der Hersteller) ein. Ich halte aus eigener, höchst positiver Erfahrung die DIN 8330 für Fliegeruhren und – bei Taucheruhren – das Modell U2S mit ebensolchem Metallband von SINN dagegen: Mit dieser echten (“Form als konsequenter Ausdruck der Funktion”) Taucheruhr pflege ich seit vielen Jahren meine Forschungstauchgänge im Baikalsee (sehr kalt, sehr tief…) durchzuführen.
    Im Gegensatz zur “Deepsea” von Rolex hat mich die U2S noch kein einziges mal im Stich gelassen – selbst, als ich beim Auftauchen mit dem rechten Arm derart heftig gegen ein unterseeisches, vorhängendes Felssims geknallt bin, daß mein rechtes Handgelenk hernach dick angeschwollen und blauviolett verfärbt war; an dem Uhrengehäuse, der Drehlunette oder dem Armband der U2S dagegen nicht der geringste Kratzer; auch die Gangwerte, gemessen auf einer Zeitwaage von Witschi, mit + 3,1 Sekunden/24 Stunden unverändert! In einer ähnlichen Situation hatte ich bereits die Drehlunette einer Deepsea eingebüßt, welche es regelrecht abgeschlagen hat! So kam ich schließlich zum EZM 5 – Glück im (…sehr teueren) Unglück!

    Viele Grüße
    Euer treuer Leser
    Prof. Dr. Steshenko Wolkowa

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  9. Cheers

    Mechanische Uhren sind niemals so robust wie Quartzuhren; das können sie von ihrer Beschaffenheit her leider auch gar nicht sein. Von Casio (G-Shock) und Victorinox (I.N.O.X./Quartz) sind viele Tests und interessante Anwendungsbeispiele bekannt, welche die Robustheit sehr anschaulich dokumentieren. Solche Dokumentationen und damit konkrete Beweise vermisse ich bei den Herstellern mechanischer Uhren, egal, ob Automatik oder Handaufzug! Hier wird leider zu oft zu theoretisch argumentiert! Was jedoch einzig und alleine zählt, sind praktische Beweise, am besten aus dem irdischen Alltag – das macht die Theorie unmittelbar nachvollziehbar!

    Ich pflichte meinem Vorredner uneingeschränkt bei; SINN hat eine DIN (8330) entwickelt, das ist durchaus schon ein ernstzunehmender Beweis und Bremont geizt ebensowenig mit dem Einblick in wichtige, konstruktive Details – dennoch: Wo bleiben konkrete Anwendungsbeispiele aus der als oft so “harten Alltagspraxis” bezeichneten Realität gewöhnlicher Berufsgruppen und nicht ausgesuchter Ausnahmespezialisten wie der GSG 9 oder Robert Alan Eustace (Höhenweltrekord) bzw. irgendwelcher Kunstflugspezialisten und Kampfpiloten? Das hört sich marketingtechnisch zwar alles absolut beeindruckend und furchtbar spannend an, hat aber mit dem tatsächlichen Arbeitsalltag bzw. der üblichen Lebensrealität der Zielgruppen (Käufer mit einer “technischen Affinität”) leider nur sehr wenig bis gar nichts zu tun! Oder, um es mit den Worten von Max Bill zu sagen: “Was wirklich zählt, ist die Gebrauchsfähigkeit im praktischen Alltag und nicht auf dem Mond. Ein so alltägliches Produkt wie eine Armbanduhr überzeugt durch seine funktionale Beständigkeit und nicht durch Rekorde!”

    In diesem Sinne haben viele Uhrenhersteller leider schon lange die Bodenhaftung verloren: Eine mechanische Uhr, die nach einem Sturz auf die irdischen Fliesen noch unbeirrt weiter tickt, ist nach meiner Meinung wesentlich robuster und zuverlässiger, als eine Uhr, die z. B. mal irgend jemand im Weltall getragen hat. Als Diagnosemittel der Wahl nach der abschließenden Landung auf der Erde lediglich eine Überprüfung der Gangwerte auf der Zeitwaage? Das reicht z. B. nach einem Beschleunigungstest in der Humanzentrifuge (siehe bei FORTIS) absolut nicht aus, denn es ergibt sich höchstens ein vages Verdachtsmoment auf den konkreten Zustand aller beteiligten Komponenten. Doch genau dieser konkrete Zustand entscheidet über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der betroffenen Komponenten und damit der Uhr!

    Der Begriff “Effekthascherei” trifft es damit schon ganz gut, denn eine Uhr, die den alltäglichen, irdischen Belastungen unbeeindruckt über eine lange Zeit standzuhalten vermag, ist wesentlich glaubwürdiger, als eine “Rekordikone” wie z. B. die Rolex Deepsea (…mit Mondpreisen)!

    “Die Form folgt der Funktion” – darin liegt auch im Sinne von Max Bill in Sachen Robustheit der mechanischen Uhren der Schlüssel!

    Best Regards
    Wojtenek

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. Im Grunde genommen kann ich mich meinen Vorrednern anschließen. Bis auf die Aussage, dass eine Rolex Sea Dweller weniger alltagstauglich ist. Meine SD 50 war schon bei einigen Tauchgängen dabei (Hobbytaucher) und funktioniert tadellos. Glücklicherweise hatte ich aber auch noch keinen “Feindkontakt” mit einem Riff o.ä.
    Die Gangwerte die weiter oben beschrieben wurden, lassen einen Defekt vermuten – ja so etwas gibt es auch bei Rolex. All meine Uhren aus dem Hause Rolex laufen, nach einer “Einlaufphase” – ja auch das gibt es erstaunlicherweise tatsächlich- mit ca. 0,5 Sekunden im Plus, in einer Woche!
    Aber sind wir mal ehrlich, ein Großteil der Interessenten, auch dieses Artikels- mich eingeschlossen – sind “Uhrenverrückte” die nur dem ständigen Marketinggeplappere überdrüssig sind und natürlich nicht zu einer fiktiven Zielgruppe gehören, die auf den Mount Everest klettert, Tiefseetaucher ist, Kampfpilot, Agent, oder Mitglied einer Spezialeinheit der Airforce, Marine oder sonstiger Bodenelitegruppe ist, oder gar Formel 1 Pilot 😉
    Das die hier gezeigten Uhren (im hier veröffentlichten Artikel v.11.04.19) auch Spaß nach dem gedachten Einsatz bereiten können, daran habe ich ein wenig Zweifel.
    Die Uhren mit dem Selitta SW 200 Kaliber dürften nicht gerade mit Gangwerten glänzen. Auch Erschütterungen sollten das Uhrwerk ein wenig aus dem Gleichlauf bringen. Auch die angezielte UVP Grenze von über 2000TSD Euro spricht doch eher für ein Wunschdenken des jeweiligen Herstellers. Uhren der Marke ML werden aber glücklicherweise häufig mit einem Abschlag von über 30% verkauft, sofern man nicht bei einer Kette kauft, die dem uninformierten Interessenten einen Nachlass von 10% als maximal möglichen Nachlass verkaufen möchte….
    Zur Seiko. Optisch Geschmacksache. Das Kaliber, die Limtierung, als auch die Verarbeitung rechtfertigen m.E. nicht diesen unangemessenen Verkaufspreis.
    Aber auch hier gilt 20% Nachlass ist auch hier kein Problem- so jedenfalls meine Erfahrung mit den letzten Limitierungen aus dem Hause Seiko.

    Einzig, von allen aktuell vorgestellten Kanidaten, ist die Sinn eine echte Toolwatch. Preis und letztendlich Leistung passen am Besten zum verlangten Preis. Dennoch, auch hier, wie bei allen anderen Herstellern auch, versucht man sich noch ein Stück weiter oben zu positionieren.
    Verständlich, erfährt der Boom auf Uhren weiterhin keinen Dämpfer, Nullzinspolitik sei dank 😉

    Grüße

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. Der globale Uhrenmarkt ist gesättigt, das Argument, die Zeit präzise zu messen alleine, zieht nicht mehr um den Absatz und damit die teilweise enormen Umsätze auf Dauer zu sichern. Also her mit der Wunderpille Marketinggedöhns a’ la Traumfabrik Hollywood mit allen möglichen – und unmöglichen – Heldenvorbildern, die Otto Durchschnitt von nebenan das Gefühl vermitteln sollen, via Gebrauch “heldengeprüfter” Gegenstände, also auch Uhren, zu diesem exklusiven Heldenclub zu gehören und ebenfalls eine ganz große Nummer zu sein: der Zeitmesser verkommt zur Egokrücke!

    Für mich als technikbegeisterter Uhrenfreund, der die eigentliche Aufgabe einer Uhr, das zuverlässige Messen und Anzeigen der Zeit, niemals aus den Augen verliert, ist diese Entwicklung schlichtweg absurd! Auch die Tatsache, daß so manches Uhrenmodell dank perverser und betrügerischer Nullzinspolitik sich plötzlich im Status der Wertanlagen z. B. zur Rentenaufbesserung wieder findet, nenne ich grotesk!

    Eine robuste, zuverlässige, ansprechend gestaltete Uhr ohne überkandidelte Rekordansprüche zu einem fairen Preis mit einem ebenso zuverlässigen wie kulanten Herstellerservice – das ist es, was einen wahren Uhrenfreund glücklich macht! Als Beispiel sei hier der leider bereits verblichene Helmut Sinn mit seiner vorbildlichen Firmenphilosophie genannt. Entsprechend präferiere ich Hersteller bzw. Marken wie SINN (die Einsatzmesser) und STOWA (sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und erstklassige Verarbeitung).

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